Monat: Januar 2017

AMD versucht in diesem Jahr nicht nur, mit seinen Ryzen-Prozessoren in Gaming-Rechnern aufzutrumpfen, sondern wird mit der Vega-Generation auch eine neue Grafikkarten-Serie vorstellen, die anspruchsvolle Nutzer glücklich machen soll. Nvidia wird demgegenüber der bereits existierenden Pascal-Architektur die Treue halten und diese vermutlich mit nur mit einem kleinen Update aufpolieren. Dabei sind die aktuellen Modelle alles andere als kraftlos – nur scheint der Hersteller zu befürchten, dass sich potentielle Interessenten zurückhalten und erstmal auf das warten, was da kommen möge: Der Kauf einer neuen Geforce GTX 1070, einer GTX 1080 oder eines Gaming-Rechners bzw. -Notebooks mit einer der beiden Grafikkarten wird mit der Dreingabe eines Spiels in Form eines Download-Codes versüßt.

Dabei überlässt Nvidia dem Nutzer die Wahl zwischen dem neuen For Honor oder Tom Clancy’s Ghost Recon Wildlands. Für beide Spiele muss allerdings noch etwas gewartet werden, sie werden erst am 14. Februar bzw. 7. März auf den Markt kommen, das Gaming-Bundle wird jedoch ab sofort angeboten. Die Dauer des Angebots wurde nicht verraten, es gilt jedoch darüber hinaus: Nur solang der Vorrat reicht.

Und wer das Ganze mit der aktuellen MSI-Aktion verbindet, könnte so unter Umstanden an beide Spiele kommen.

Mit Shield TV bietet Nvidia eine Art Set-top-Box an, die zwar Android TV als Betriebssystem nutzt, eigentlich aber vor allem als Spielkonsole am heimischen Fernseher Verwendung finden soll.

Nun können sich Nutzer über neue Möglichkeiten bei der Steuerung freuen: Mit dem Update auf Android 7.0 Nougat können sowohl die Controller der Xbox als auch der Playstation mit Hilfe von Bluetooth angebunden werden.

Dies gilt sowohl für die 2015 vorgestellte Shield-Version als auch den Nachfolger, der im Januar auf der CES in Las Vegas präsentiert wurde.

Die Funktion der Controller von Microsoft und Sony ist vermutlich von Nvidia nicht unbedingt gewollt, sondern hängt wohl vielmehr mit dem Android-Update zusammen. Denn im XDA-Developers-Forum werden unterschiedliche Wege beschrieben, um die einzelnen Game-Controller zu verbinden.

So wird etwa für den PS3-Controller empfohlen, diesen zunächst per USB-Kabel anzuschließen. Danach wird das Gamepad in den Einstellungen als Bluetooth-Gerät angezeigt und kann entsprechend verwendet werden. Beim PS4-Pendant muss in den Pairing-Modus gegangen werden, dann kann dieser Controller in den Einstellungen als Zubehör hinzugefügt werden.

Mit seinen Ryzen-Prozessoren will AMD seit langem wieder Chips liefern, die mit den leistungsstarken Pendants von Intel mithalten können.

Zum Marktstart sollen drei Modelle erscheinen, die bisherigen Informationen zufolge als SR7, SR5 und SR3 bezeichnet werden.

Dabei wurde bisher davon ausgegangen, dass die drei CPUs jeweils mit acht, sechs und vier CPU-Kernen bestückt werden sowie mit AMDs SMT-Technologie aufwarten, die ähnlich wie bei Intels Hyper-Threading jedem physischen einen virtuellen Kern zur Seite stellt.

Doch einem neuen Gerücht zufolge scheint das nicht für die mittlere Version zu gelten: Beim SR5 soll es sich ebenfalls um einen Achtkern-Prozessor handeln, der im Unterschied zum Spitzenmodell SMT nicht unterstützt, sodass nur die acht physischen Kerne zur Verfügung stehen.

Ganz von der Hand zu weisen ist diese Information nicht, denn es wurden bereits 2015 Folien aus einer AMD-Präsentation geleakt, die besagten, dass die CPUs aus Modulen zusammengesetzt werden, die jeweils über vier Kerne verfügen.

Mit der GeForce-GTX-1000-Serie hat Nvidia das jeweilige Referenzmodell zu den einzelnen Grafikchips unter der Bezeichnung Founders Edition in Form einer eigenen Grafikkarte-Serie auf den Markt gebracht.

Schon zu diesem Zeitpunkt wurde darüber spekuliert, dass der Hersteller künftig noch stärker zu seinen eigentlichen Partnern in Konkurrenz treten könnte.

Bisher war Nvidia vor allem ein Chip-Entwickler und die Board-Partner nutzten dann Nvidias GPU für eigene Versionen, die sich zumeist hinsichtlich der verwendeten Kühllösungen und der möglichen Taktraten voneinander unterscheiden.

Doch die Founders-Edition-Modelle waren allem Anschein nach trotz der vergleichsweise hohen Preise so erfolgreich, dass Nvidia Blut geleckt zu haben scheint – zumal der Markt für PC-Komponenten im Gegensatz zum eigentlichen PC-Markt wächst.

Auch in diesem Jahr sollen wieder eigene Nvidia-Grafikkarten vorgestellt werden, wie WCCFTech erfahren haben will. Dabei soll auch eine Umbenennung der Serie mit einem gefälligeren Namen im Raum stehen. Sollten sich diese Informationen bewahrheiten, würde Nvidia immer mehr zu einem Konkurrenten für die eigenen Board-Partner werden.

Konnte man früher bei Fire-TV die Musikinhalte noch genauso einfach aus dem Startemnü heraus aufrufen wie Filme oder Serien, funktioniert das seit der Einführung der kostenpflichtigen Zusatzoption ‘Amazon Music Unlimited’ Ende letzten Jahres leider nicht mehr.

Amazon Music, das man als Bestandteil seiner Prime-Mitgliedschaft kostenlos nutzen kann, erscheint nun als eine Art App im Musik-Eintrag des Startmenüs. Diese App muss als Zwischenschritt explizit auch erst einmal als solche gestartet werden. So weit, so gut – doch es lauern auch Fallstricke in Form ungewollter Abos.

Vor allem Eltern, die ihren Kindern nach Einrichtung der Kindersicherung vertrauensvoll die Fernbedienung überlassen haben, werden nicht schlecht staunen, wenn plötzlich Abbuchungen für digitale Inhalte auf dem Kontoauzug erscheinen, die man sich so nicht erklären kann.

Wir sind bereits im Dezember 2016 auf diese Problematik gestoßen und haben Amazon auf diesen Umstand bereits auch mehrmals hingewiesen – leider vergeblich.

Natürlich bekamen wir auch Rückmeldungen von Amazon, die aber eher einen nichtssagenden Charakter hatten. Wir haben Amazon sogar das Recht eingeräumt, die Logfiles unserer beiden Geräte auslesen zu lassen und gemeinsam mit einem Techniker das unberechtigte Zubuchen des Abos nachgestellt. Mails wie diese haben dann schon fast einen unterhaltenden Charakter:

…es tut mir leid, dass Sie Schwierigkeiten mit Ihrem Amazon Fire TV und dem Abschluss der Unlimited Mitgliedschaft bzw. der Kindersicherung hatten. Ich habe den Fehler an unser technisches Team weitergeleitet und dieses untersucht das Problem genauer. Wir sind stets bemüht, Schwierigkeiten jeglicher Art so schnell wie möglich zu beheben. Fälle wie dieser treten allerdings selten auf

Doch was steckt hinter dieser Geschichte, bei der man sich immer auch fragen kann, ob es nun einfach nur eine programmiertechnische Schlamperei oder vielleicht doch pure Absicht ist? Denn die Beträge sind geschickterweise klein genug gewählt, um nicht sofort aufzufallen.

Doch einfach der Reihe nach, denn viele Wege führen nach Rom bzw. zum ungewollten Abo, wenn der Nachwuchs mit der Fernbedienung in den klicktechnischen Blutrausch verfällt und den Finger nicht mehr vom Ok-Button wegbekommt.

Eine Kindersicherung, die nicht mehr greift

Ausgereift und durchdacht ist dies alles nicht wirklich, denn wir zeigen nun, wie einfach es für Kinder ist, durch einfaches Bestätigen mit dem Ok-Button kostenpflichtige Inhalte als Abo zu buchen, obwohl dies anhand der Einstellungen ja eigentlich unmöglich sein sollte. Doch zunächst überprüfen wir erst einmal die Optionen der Kindersicherung.

Wenn alles richtig eingestellt und aktiviert ist (und das ist es seit Anschaffung von Box und Stick), wird man zur Pin-Eingabe aufgefordert (was ja Sinn und Zweck der Sache ist).

Zunächst aktiviert man alle Optionen, die man mit “An” aktivieren kann. Das allein sollte eigentlich genügen, um alle nicht gewünschten Inhalte für Nutzer zu sperren, die nicht über die Pin verfügen.

Doch wir gehen sogar noch einen Schritt weiter und sperren sogar alle Apps. Dies funktioniert bei allen Apps perfekt, denn man kommt nicht mal mehr ins App-Menü. Ein kleines gallisches Dorf hat sich allerdings bis heute erfolgreich wiedersetzt: Die Amazon Music App!

Wechseln wir nun zurück ins Hauptmenü und wählen “Music”. Dieser Bereich ist nach wie vor auswähl- und klickbar. Kann man so aus Bequemlichkeit akzeptieren – oder eben auch nicht. Nur: Warum gilt für Music nicht das Gleiche, wie für alle anderen Streaming-Dienste? Ach so, ist ja von Amazon selbst.

Ab diesem Moment ist die Kindersicherung komplett entschärft. Mal abgesehen davon, dass der Zugriff auf alle Inhalte unbegrenzt möglich ist und man nichts der Alterbeschränkung unterwerfen kann (andere Dienste können dies, sogar Entertain der Telekom), kann nun der Filius schalten und walten wie er möchte!

Abo ohne jegliche Sicherheitsabfrage

Wer eine Prime-Mitgliedschaft besitzt und Amazon Music ohne Zusatzabo nutzt, bekommt seit Dezember bei der Suche nach Titeln oder Interpreten ungefragt auch die Inhalte aus Music Unlimited angezeigt.

Klickt man diese an – kleinere Kinder können ja noch nicht lesen oder das gelesene auch verstehen -, wird sofort die Mitgliedschaftsbuchung angezeigt, auf die wir gleich noch kommen werden. Das klappt übrigens auch mit der Options-Taste auf der Fernbedienung, so dass man noch nicht einmal etwas gesucht haben muss.

Während beim Anklicken der Suchergebnisse sofort das Buchungsfenster erscheint, bietet das Options-Menü wenigstens noch einen Zwischenschritt, der sich mit einem Druck auf “Ok” aber sofort überspringen lässt.

Kommen wir nun zu dem was passiert, wenn man etwas gefunden bzw. sich ins Options-Menü begeben hat. Die Option “Jetzt Starten” ist standardmäßig vorausgewählt, man muss also nur noch den “Ok”-Button drücken.

Nun erscheint erst einmal viel Text mit vier Optionen: Drei verschiedenene Zahlweisen und einmal “Nein, Danke” in klein und unauffällig. Die Monatsoption mit dem kleinen Betrag ist automatisch vorausgewählt.

Doch was ist eigentlich mit der Kindersicherung, die genau diesen Kauf eigentlich verhindern sollte? Erinnern wir uns: Suchen, finden, dreimal mit “Ok bestätigen – und jetzt?

Drei, Zwei, Eins… Meins!

Keine Pin-Abfrage, alles einfach und bequem so voreingestellt, dass man in weniger als drei Sekunden alles durchgeklickt hat! Und das soll so etwas wie eine Kindersicherung und “Fälle wie dieser treten allerdings selten auf” sein? In der Bestellhistorie macht sich auch dieser völlig simple OK-Dreisprung wie folgt sichtbar:

Als wir zusammen mit Amazon diese Aktion reproduziert haben, wurde unser Konto natürlich gleich noch einmal belastet. Dreimal dann deswegen, weil wir beide Geräte (Box und Stick) noch einmal getestet haben und noch einmal den Techniker am Telefon mit einbezogen:

Nachdem wir Amazon sogar den Zugriff auf insere Infrastruktur und die Log-Files der Endgeräte gestattet hatten, erfolgte bis heute: Exakt nichts. So bleibt gestressten Eltern (es ist ja kein Einzelfall) nur eines: Stornieren bis der Arzt kommt. Allerdings – das verriet uns ein Amazon-Mitarbeiter – ist eine fortwährende Stornierung des Dienstes nicht wirklich gut für unsere intern einsehbare Vita…

Man erinnert sich als eigentlich treuer Kunde bei einer solchen Aussage dann vielleicht (ungern) an Kündigungen, die Amazon unlängst unliebsamen Kunden mit zu vielen Rücksendungen bzw. Stornierungen ausgesprochen hat. Kindle-Nutzer werden dies bestimmt besonders zu schätzen wissen.

Mit dem 3D-XPoint-Speicher hat Intel eine Speichertechnologie entwickelt, mit der theoretisch DRAM-Geschwindigkeiten bei nicht-flüchtigen Datenspeichern ermöglicht werden sollen.

Allerdings kursierten Ende vergangenen Jahres Gerüchte über Schwierigkeiten: Die ersten Speichermodule würden nicht die versprochenen Übertragungsraten erreichen; zudem sollen sie später kommen als geplant.

Nun erklärte Intel bei der Präsentation seiner Quartalszahlen jedoch, dass die ersten als Optane titulierten Speicher bereits an seine Partner ausgeliefert wurden.

Dabei soll es sich jedoch um Test-Samples handeln, die in Form von DIMM-Speicherriegeln für Server bereitgestellt wurden. Die Technologie wird bereits von Intel-Chipsätzen der 200-Serie unterstützt.

Die Übertragungsgeschwindigkeit blieb jedoch genauso im Dunkeln wie ein möglicher Termin für einen Marktstart. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass die Optane-Speicher ab 2018 in Serie gefertigt und zumindest anfänglich alles andere als günstig sein werden.

An vielen Stellen wurde in den letzten Wochen deutlich, dass Speicherchips gerade nicht in der gewünschten Menge zur Verfügung stehen.

So musste beispielsweise Samsung das Vier-Gigabyte-Modell der SSD 950 Pro auf unbestimmte Zeit verschieben, um genügend Chips für die SSDs vorrätig zu haben, die sich einer größeren Nachfrage erfreuen. Ähnlich stellt sich die Situation bei DRAM-Chips dar.

Auch im zweiten Quartal des Jahres sollen die Preise für DRAM-Speicher weiter ansteigen, weil die Speicherhersteller die aktuelle Nachfrage kaum bedienen können.

Erst in der zweiten Jahreshälfte könnte es zu einer Entspannung kommen – allerdings dürften sich die Preise dann eher auf einem hohen Niveau stabilisieren als sinken. Das hängt jedoch maßgeblich davon ab, ob die Hersteller ihre Fertigungskapazitäten ausbauen können.

Einer der Gründe für die aktuelle Speicherknappheit ist darin begründet, dass viele Hersteller auf modernere Technologien wechseln.

So wird Nanya noch im ersten Quartal mit den Testläufen einer 20-nm-Fertigung beginnen und spätestens im dritten Quartal soll dann die Serienfertigung aufgenommen werden, die im ersten Quartal 2018 zu rund 30.000 12-Zoll-Wafern im Monat führen soll. Gleichzeitig will der Hersteller allerdings die aktuelle 30-nm-Fertigung um die gleiche Stückzahl zurückfahren.

Mit dem PD2700Q präsentiert Benq einen 27 Zoll großen IPS-Einstiegsmonitor für Designer, der mit 10 Bit Farbtiefe, vollständiger Rec.-709- und sRGB-Farbraumabdeckung und mit einer WQHD-Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln aufwartet.

Benq liefert das Gerät mit CAD/CAM-, Animation- und Darkroom-Bildmodi aus, welche Bilddetails unterschiedlich akzentuieren und den Workflow insbesondere bei der Bearbeitung dunkler Bilddetails angenehmer gestalten sollen. Die Kollegen von Prad.de haben sich den Monitor einmal genauer angesehen.

Mit DisplayPort, Mini DP und HDMI-Eingang setzt Benq auf moderne Anschlüsse. Ein USB-Hub mit zwei USB-2.0-Ports ist ebenfalls auf der Rückseite integriert. Ergonomisch sind alle Funktionen für eine flexible Ausrichtung des Displays an Bord. Auch ein augenschonender Low-Blue-Light-Modus ist vorhanden. Zwei integrierte Lautsprecher und ein Kopfhöreranschluss runden die multimedialen Fähigkeiten des flickerfreien Monitors ab.

Im Fazit des Tests kommt die PRAD Redaktion zu folgendem Urteil: “Benq hat den Monitor für den Einsatz von Video-Enthusiasten optimiert. Dabei hat der Hersteller dem PD2700Q nicht nur eine 10-Bit-Auflösung spendiert, sondern auch eine Optimierung für den Rec.-709-Farbraum vorgenommen, der im kalibrierten Zustand sehr gut wiedergegeben wird und die Farben besser reproduziert, als dies bei einer Kalibration auf den sRGB-Farbraum der Fall ist. Der Gammawert kann über einen breiten Bereich von 1,8 bis 2,6 variiert werden.

Japan Display zeigt mit Full Active Flex ein erstes LCD-Panel, das – im Gegensatz zu früheren Prototypen, die nur in begrenztem Maße gebogen werden konnten – vollständig flexibel ist.

Dazu verwendet der Hersteller eine Flüssigkristallschicht, die wie bei einem Snadwich zwischen zwei Schichten aus einem Kunststoffsubstrat fixiert wird. Bisherige LCDs sind vor allem deshalb starr, weil die einzelnen Pixel und die Hintergrundbeleuchtung durch eine Glasschicht geschützt werden. 

Japan Display scheint nunmehr die Entwickluing eines Kunststoffs gelungen zu sein, der zum einen flexibel und zum anderen auch stabil genug ist, um der Gesamtkonstruktion genügend Schutz zu bieten.

Bisher konnten wirklich flexible Displays nur mit der vergleichsweise teuren OLED-Technologie bewerkstelligt werden.

Neben dem Einsatz in Notebooks und Autos sollen die LCDs natürlich bei Smartphones genutzt werden, für die sie noch eine kleine Besonderheit mitbringen: Sie können in einem 15-Hz-Modus betrieben werden, wenn das jeweilige Mobilgerätnicht genutzt wird bzw. keine Aktionen auf dem Bildschirm stattfinden. Auf diese Weise soll Energie gespart werden.

Die Serienproduktion soll 2018 anlaufen. Partner, die die Displays nutzen, sind bisher jedoch noch nicht bekannt.

Technische Eigenschaften von Full Active Flex:

  • Panel: 5,5 Zoll, IPS
  • Auflösung: 1080 x 1920 Pixel
  • Pixeldichte: 401 ppi
  • Bildwiederholrate: 60 Hz, 30 Hz oder 15 Hz
  • Leuchtdichte: 500 cd/m²
  • Kontrast: 1500:1

Hersteller von Mäusen gibt es wie Sand am Meer. Schließlich braucht ja jeder – bis auf einige wenige Trackball-Fanatiker – einen solche Nager an seinem PC. Auch die Anzahl der Hersteller für Gaming-Mäuse ist in den letzten Jahren rapide gestiegen – schließlich kann man hier ganz andere Preise aufrufen als für langweilige Büromäuse. Offensichtlich sind die Spieler bereit, die geforderten Summen für Bling-Bling und bessere Technik auf den Tisch zu legen.

Für die Exon F60 verlangt Ozon knapp 60 Euro. Um die Maus schmackhaft zu machen, prangt der eSportler xPeke vom ‘League of Legends’-Team ORIGEN auf der Verpackung. Spannenderweise wurde sein Nick dort gleich mehrfach unterschiedlich falsch geschrieben.

Die äußeren Werte

Doch nun zur Maus selbst, die 94 Gramm wiegt und 12,8 x 8,0 x 4,3 cm misst. Die F160 ist eine reine Rechtshändermaus und verfügt über fünf Tasten und ein Mausrad, das auch als sechste Taste fungiert. Taste 4 ist als DPI-Schalter vorkonfiguriert, mit dem zwischen zwei Auflösungen umgeschaltet werden kann, während die Tasten 5 und 6 als Daumentasten ausgelegt sind.

Das Kabel ist mit Stoff ummantelt, was manche Nutzer zum Schwärmen bringt, andere hingegen eher stört. Die Maus wird gleich an drei Stellen mit LEDs illuminiert. Eine davon ist das Mausrad, die anderen sind rein ästhetischer Natur. Die Farben können frei und unabhängig voneinander gewählt werden; auch verschiedene Blink- oder Farbwechseleffekte sind möglich.

Die Maus macht blauDie Maus macht blau

Die Maus liegt gut in der (rechten) Hand und die gummierte Oberfläche fühlt sich angenehm an. Für den Daumen ist eine ausreichend große Ablagefläche vorhanden. Der kleine Finger ruht in einer schmalen Mulde, damit er bei hektischen Manövern nicht über Bord geht. Bis auf einen äußerst dezent gehaltenen und gut versteckten Ozone-Schriftzug ist der Maus-Korpus selbst vollständig in Schwarz gehalten.

Die inneren Werte

Wichtigster Bestandteil einer Maus ist der Sensor. Hier setzt Ozone auf den rot leuchtenden Pixart 3310. Dieser gilt als fehlerfreier (also ohne jegliche Korrekturen) und einer der besten Sensoren auf dem Markt. Obwohl der Sensor “nur” mit 5000 DPI auflöst, lässt sich die Maus von 200 bis 7000 DPI konfigurieren. Folglich werden Werte oberhalb von 5000 intrapoliert und sind vermutlich völlig unnütz.

Da die sinnvoll verwendbaren Mausauflösungen selbst bei Gamern eh zwischen 2000 bis 4000 DPI liegen, lässt sich das leicht verschmerzen; mehr als 4000 DPI braucht man schlicht nicht.

Als fehlerfrei gilt der Sensor, weil er keine Korrektur, Mausbeschleunigung und Jittering anwendet. Falls man die Maus doch mal zum technischen Zeichnen verwenden will, kann man im Konfigurations-Tool die Funktion Line-Snapping graduell aktivieren und so das Zeichnen von geraden Linien vereinfachen. Im Ego-Shooter wird diese Funktion wohl eher nicht behilflich sein.

Privacy Policy Settings

Google Analytics Wir sammeln anonymisierte Daten darüber, welche Beiträge und News gelesen werden. Wir ermitteln dabei auch die Zeit - ebenfalls anonymisiert - wie lange ein Beitrag gelesen wurde. Dadurch können wir einfacher Themen anbieten, die Sie interessieren.
This website stores some user agent data. These data are used to provide a more personalized experience and to track your whereabouts around our website in compliance with the European General Data Protection Regulation. If you decide to opt-out of any future tracking, a cookie will be set up in your browser to remember this choice for one year. I Agree, Deny
528 Verbiete Google Analytics, mich zu verfolgen