[UPDATE] Vergleichstest interne SSDs, Stand November 2016

Inhaltsverzeichnis

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Achtung! Anmerkung zur Tabelle: Die Händler unterscheiden nicht zwischen 850 Evo und 850 Evo v3. Dadurch ist es nicht möglich, über den Link mit Gewissheit zum älteren oder neueren Modell zu gelangen. Im Zweifelsfall hilft nur, beim Händler zu fragen, ob die Umverpackung weiß-grau oder weiß-fliederfarben (v3) ist.

Die Samsung SSD 850 Evo wurde mittlerweile in den Beständen vieler Händler schon schleichend von der 850 Evo v3 ersetzt. Im Großen und Ganzen gelten hier alle Anmerkungen zu Speicher, Controller, Garantie und Software, wie wir sie bereits auf der Seite zum Vorgängermodell ausgeführt haben, denn die Unterschiede sind gering.

Aus diesem Grund wollen wir an dieser Stelle nur kurz auf die Neuerungen bei der 850 Evo v3 eingehen. Von Außen scheint die neue Version unter anderem an der etwas abweichenden Farbgebung der Verpackung erkennbar zu sein.

Im Gegensatz zur älteren Version steigt vor allem die Speicherdichte pro NAND-Flash-Package: Samsung setzt hier 3D-NAND mit 48 statt 32 Layern ein und kann dadurch mehr Speicherplatz auf gleichem Raum realisieren, was die Grenzen des technisch Machbaren nach oben verschiebt.

Wer sich die Bilder zu den PCBs der Laufwerke ganz genau anschaut, wird somit feststellen, dass beispielsweise die 500 Gigabyte fassende Samsung SSD 850 Evo v3 im Gegensatz zum Vorgängermodell mit einem kleineren PCB auskommt, da insgesamt weniger der dichteren Speicherchips eingesetzt werden müssen. In diesem Textabschnitt zeigen wir das 1-TByte-Modell, die PCBs der kleineren Versionen sind weiter unten aufgeführt.

Das senkt vor allem die Produktionskosten für den Hersteller und kann in Form eines kleinen Preisvorteils an den Kunden weitergegeben werden.

Außerdem kommt bei der aktuellsten Version von Samsungs Bestseller im 2,5-Zoll-Format nun durchweg LPDDR3- statt LPDDDR2-Cache zum Einsatz. Das sollte für geringfügig mehr Leistung bei ebenfalls geringfügig niedrigerem Stromverbrauch sorgen.

Während die kleinen Modelle weiterhin beim MGX-Controller bleiben, scheint der MEX-Controller bei der SSD 850 Evo v3 mit einem Terabyte wegzufallen und für alle Modelle ab einem Terabyte gleich der MHX-Controller zum Einsatz zu kommen.

Somit kommt die SSD 850 Evo v3 eher in den Genuss einer behutsamen Evolution; alle anderen Anmerkungen aus dem Test der älteren Generation dieser SSD-Baureihe bleiben gültig.

Weitere PCB-Ansichten

An dieser Stelle bieten wir auch eine kurze Draufsicht der 250- sowie 500-GByte-Modells von Samsungs SSD 850 Evo v3. Das PCB Version mit 500 Gigabyte fällt bedingt durch die erwähnte höhere Speicherdicht nur halb so groß aus wie noch bei der alten Generation der SSD 850 Evo mit 32-Layer-NAND-Flash.

Verlaufs- und Einzel-Benchmarks

Im Großen und Ganzen schneidet die aktuellste Evolutionsstufe v3 der Samsung SSD 850 Evo im ersten Schreibtest sehr ähnlich zu den älteren SSD-850-Evo-Modellen ab. Lediglich die kleine 250-GByte-Version kann hier scheinbar deutlich profitieren und ist mit 320 MByte/s schneller als der gleich große Vorgänger. Auch wenn sie im Gegensatz zu den größeren Modellen einen kleinen Performance-Einbruch nach dem Vollschreiben des Caches hinnehmen muss, ist die Schreibleistung für eine Mittelklasse-SSD im 2,5-Zoll-Format sehr gut.

Auch beim Langezeittest gibt es so gut wie keine Unterschiede, aber auch hier sind die neuen Evos zumindest einen Hauch besser als die Vorgänger.

Sequenzielle sowie zufällige Lese- und Schreiboperationen befanden sich ohnehin schon im Bereich des Limits dessen, was über den SATA-Controller möglich ist. Folgerichtig gibt es hier auch keine Unterschiede zur alten SSD 850 Evo zu sehen.

Vergleichs-Benchmarks (siehe vorletzte Seite)

Aufgrund der Ähnlichkeit der Werte zwischen SSD 850 Evo und SSD 850 Evo v3 ist an dieser Stelle keine weitere Einordnung der Messwerte nötig. Es gilt, wie schon auf der vorangehenden Seite gesagt: In ihrer jeweiligen Größen- sowie Preis-Leistungsklasse schneiden die Evos für per SATA angebundene 2,5-Zoll-SSDs sehr gut ab.

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