Nvidia GeForce GTX 1050 & GTX 1050 Ti: Pixelschlacht unter Full-HD

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Die Radeon RX 460 brachte AMD vor rund zweieinhalb Monaten auf den Markt. Seitdem wollte Sapphire seine Radeon RX 470 zurückhaben, AMD hat einen neuen Treiber am Start (Radeon Software Crimson Edition 16.10.2) und verschiedene neue, große Games wurden veröffentlicht (unter anderem Mafia III und Battlefield 1). Daher waren ein paar Änderungen im Test-Setup angesagt.

Als erstes haben wir Sapphires RX 470 mit der Asus Strix Radeon RX 470 ersetzt, die ebenfalls schon beim Launch mitwirkte. Die Asus-Grafikkarte läuft mit 1250 MHz (anstelle von 1216 MHz) und hat 1650 MHz schnellen GDDR5-Speicher an Bord.

Als nächstes haben wir Battlefield 1 im DirectX-12-Modus in unsere Benchmarking-Suite aufgenommen. Ursprünglich wollten wir unsere existierende Sammlung einfach um ein weiteres Game erweitern, aber dann fing Hitman an, selbst bei abgeschaltetem V-Sync bei AMD- und Nvidia-Karten V-Sync-limitierte Ergebnisse auszuspucken, also haben wir bis zu einer ausführlichen Prüfung auf diesen Titel verzichtet.

Angesichts dieser Änderungen haben wir die RX 470 und RX 460 mit AMDs neuestem Treiber komplett neu gebenchmarkt und natürlich die GeForce GTX 1050 und die GeForce GTX 1050 Ti hinzugefügt, die wir mit Nvidias Treiberversion 375.57 getestet haben.

Wichtige Infos zur Sample-Verfügbarkeit

Weder Nvidia noch seine Partner waren trotz Zusagen in der Lage, unser deutsches Messlabor rechtzeitig für diesen Test mit einer Non-Ti-Version der GTX 1050 zu versorgen. Erschweren kam hinzu, dass wir eine völlig andere GTX 1050 Ti bekamen als unsere US-Kollegen.

Die Messungen zu Energieaufnahme sowie Betriebstemperatur und -geräusch stammen daher von einer MSI GeForce GTX 1050 Ti Gaming X 4 GB, die mit höheren Taktfrequenzen als die GeForce GTX 1050 Ti 4G OC (ebenfalls von MSI) arbeitet und einen stärkeren Kühler sowie einen 6-poligen Stromversorgungsanschluss verbaut.

Das ist zwar alles andere als ideal (um das mal nett auszudrücken), da wir Performance-Charts und die Labormesswerte nicht direkt korrelieren können, aber das ist nun mal repräsentativ für Tag-1-Verfügbarkeit. Wir gesagt: Es gibt keine Vanilla-/Referenzmodelle von Nvidia selbst (ein reiner Paper-Launch) und die GTX 1050 Ti seitens der Board-Partner sind rar gesät.


Basistakt
(Referenz)
Speichertakt
(Referenz)
MSI GeForce GTX 1050 Ti 4G OC 1341 MHz
(1290 MHz)
1750 MHz
(1750 MHz)
MSI GeForce GTX 1050 2G OC 1404 MHz
(1354 MHz)
1750 MHz
(1750 MHz)
EVGA GeForce GTX 950 FTW Gaming ACX 2.0 2GB 1203 MHz
(1024 MHz)
1652 MHz
(1652 MHz)
GeForce GTX 760 2GB 888 MHz
(888 MHz)
1450 MHz
(1450 MHz)
GeForce GTX 750 Ti 2GB 1200 MHz
(1200 MHz)
1350 MHz
(1350 MHz)
Sapphire Nitro Radeon RX 460 OC 4GB
1250 MHz
(1200 MHz)
1750 MHz
(1750 MHz)
Asus Strix RX 470 OC Edition 1270 MHz
(926 MHz)
1650 MHz
(1650 MHz)
Radeon R9 270X 2GB
1050 MHz
(1050 MHz)
1400 MHz
(1400 MHz)

Bezüglich der Plattform-Hardware zitieren wir einfach mal aus der immer noch zutreffenden Beschreibung vom Launch der Radeon RX 460: “Da wir uns im heutigen Review einmal nicht mit großen High-End-GPUs, sondern vielmehr mit Grafikkarten für den Mainstream-Bereich beschäftigen, gab es vorab eine redaktionsinterne Debatte darüber, ob es nicht sinnvoll sei, auch bei der sonstigen verwendeten Hardware auf etwas leistungsschwächere Komponenten zu setzen. Das wird genau dann sinnvoll und relevant, wenn Low-Level-APIs wie DirectX 12 und Vulkan ins Spiel kommen. Dennoch wollen wir zumindest im heutigen Test noch einmal aus Gründen der Vergleichbarkeit auf die reguläre Grafikkarten-Testplattform mit Intels Core i7-6700K setzen.Auf dieser Plattform wurde mittlerweile alles von der Titan X bis hin zur RX 470 gebenchmarkt. Sobald wir die Fülle an aktuellen Grafikkarten-Launches bewältigt haben, werden wir uns mit dem Thema noch einmal tiefgehender auseinandersetzen und hoffen, dass bis dahin weitere DirectX-12-Spieletitel verfügbar sind.

Benchmarks

Nvidias GeForce-GTX-1050-Familie zielt auf die gleiche Nutzergruppe – einschließlich Full-HD-/1080p-Auflösung und E-Sport-Demografie – ab wie AMDs Radeon RX 460, so dass wir bedenkenlos die gleichen Spiele und Einstellungen wie bei der AMD-Karte nutzen. Eine Änderung gibt es natürlich, wie oben beschrieben: Battlefield 1 kam hinzu, Hitman wurde (vorerst) gestrichen. Das ergibt dann zwei DirectX-12-Titel, ein Vulkan-Game, vier DirectX-11-Spiele und sowie mit StarCraft II einen DirectX-9-Titel.

DirectX 12, Standard quality preset, built-in benchmark

DirectX 12, Medium quality preset, custom benchmark, 60-second PresentMon recording

Vulkan, High quality preset, custom benchmark, 60-second PresentMon recording

DirectX 11, High quality settings, 2x MSAA, built-in benchmark (test five), 110-second Fraps recording

DirectX 11, Medium quality settings, DS4X/SMAA anti-aliasing, Medium texture resolution, Nürburgring Sprint, 100-second Fraps recording

DirectX 9, Ultra quality preset, Polt vs. Snute 2016 Circuit Match, 100-second Fraps recording from 3:00 mark

DirectX 11, Medium quality settings, HairWorks disabled, custom Tom’s Hardware benchmark, 100-second Fraps recording

DirectX 11, Quality preset ‘7’, custom benchmark, 60-second Fraps recording

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