Pascal für die breite Masse: GeForce GTX 1050 (Ti) mit GP107-GPU

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Doch was treibt Nvidia um, sich jetzt sogar mit gleich zwei kleinen Einstiegskarten auf die Käufer zu stürzen? Laut eigener Einschätzung (siehe Folie unten, die auf US-Statistiken und Steam-Angaben beruht) sieht man den Markt von echten, für den PC entwickelten Spielen stark wachsen. Das sind weniger die AAA-Titel, die oft genug auch als Hardware-Mörder durchgehen, sondern vor allem Spiele, die auf den Langzeitfaktor setzen und weniger Anforderungen stellen, was sie auch für den E-Sport interessanter macht.

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Doch was erwartet den Kunden, wenn er sich zum Kauf einer solchen Karte entschließt? Der GP107 ist ein eigenständiger, Pascal-basierter Chip, der aktuell in zwei Leistungsklassen angeboten wird, die theoretisch gar nicht so weit auseinander liegen. Wo Nvidia dann eine wirklich harte Grenze zieht, werden wir gleich noch erläutern. Doch zunächt interessieren uns natürlich die nackten Fakten.

Kernfrage: Was kann die GP107?

Mit 768 CUDA-Kernen (Shader Units) für die GeForce GTX 1050 Ti – bzw. 640 für die kleinere GeForce GTX 1050 – sieht die Ausgangslage erst einmal recht eindeutig aus. Die 32 ROPs und 48 TMUs sind dann nur logisch und der Chip ordnet sich genau dort ein, wo man ihn auch hätte erwarten können.

Dazu gesellt sich ein nur noch 128 Bit breites Speicher-Interface, an das bei der GeForce GTX 1050 Ti immerhin noch vier Gigabyte GDDR5-Speicher angebunden sind, während sich die kleinere Schwester mit kargen zwei Gigabyte zufrieden geben muss.

Betrachten wir uns die nachfolgende Tabelle, dann sieht man sehr schon die Abstufung des Portfolios nach unten hin:

Nvidia GeForce
GTX 1050
Nvidia GeForce
GTX 1050 Ti
Nvidia GeForce
GTX 1060 3 GB
Nvidia GeForce
GTX 1060 6 GB
Chip GP107-300 GP107-400 GP106 GP106
Herstellungsprozess 14 nm FinFET
Samsung
14 nm FinFET
Samsung
16 nm FinFET
TSMC
16 nm FinFET
TSMC
Die-Größe 132 mm² 200 mm²
Transistoren 3,3 Mrd. 4,4 Mrd.
Shader-Einheiten 640 768 1152 1280
Basis-Takt 1354 MHz 1290 MHz 1518 MHz 1506 MHz
Boost-Takt 1455 MHz+ 1392 MHz+ 1733 MHz+ 1708 MHz+
FP-Leistung 1,8 TFLOPs 2,1 TFLOPs 4,0 TFLOPs 4,4 TFLOPs
VRAM 2 GByte GDDR5 4 GByte GDDR5 3 GByte GDDR5 6 GByte GDDR5
Speicherinterface 128 Bit 192 Bit
TDP 75 Watt 120 Watt
Video-Ausgänge Display Port 1.4
HDMI 2.0b
Dual-Link DVI
3x Display Port 1.4
1x HDMI 2.0b
1x DVI

Betrachtet man nämlich rein die Anzahl der Recheneinheiten, dann ist die  GeForce GTX 1050 in etwa eine halbe GeForce GTX 1060 6GB und die GTX 1050 Ti orientiert sich mit ihren 128 zusätzlichen Shadereinheiten eher an der kleineren Schwester als an der nächstschnelleren GeForce GTX 1060 3GB, der wiederum 128 solcher Einheiten zur 6-GByte-Variante fehlen.

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