[UPDATE] Nvidia Titan X 12 GB: Neues Single-GPU-Flaggschiff

Ashes of the Singularity

In Ashes ändert sich bei 2560 x 1440 Pixeln wenig an den Werten, die wir bereits im Rahmen des Reviews der GeForce GTX 1070 zu Gesicht bekamen. Neu hinzugekommen ist hier natürlich die Titan X, die im Durchschnitt 15 Prozent mehr FPS bietet als die GeForce GTX 1080. Vielleicht noch wichtiger ist aber die Tatsache, dass sie gleichzeitig bei den minimalen FPS um 24 Prozent vorn liegt. Dies ist aber ganz sicher keine Karte, die sich potentielle Käufer zulegen werden, um dann nur in QHD-Auflösung zu spielen.

In 4K-Auflösung kann die Titan X ihren Vorsprung gegenüber der GTX 1080 auf 22 Prozent ausbauen, den Vorsprung bei den Minimum-FPS sogar auf 28 Prozent. Für alle jene, denen eine Grafikkarte auf Basis eines GP104 immer noch einen zu großen Kompromiss hinsichtlich der auswählbaren Grafikdetails bedeutet, könnte die Titan X somit die ersehnte Lösung sein.

Die GTX 980 Ti sticht dadurch hervor, dass sie die größten Probleme bei den Frame-Time-Messwerten aufweist, wenngleich die alte Version der Titan X ähnlich schlecht abschneidet.

AMDs Fiji-Grafikkarten können die GTX 1070 im DirectX-12-basierten Benchmark ausstechen. Wir sind bereits gespannt, ob sich dieses Ergebnis in Hitman und Rise of the Tomb Raider wiederholt.

Battlefield 4

Die Single-Player-Kampagne von Battlefield 4 ist im Grunde genommen ein reinrassiger Grafikkartenbenchmark. Der Multiplayer hingegen eignet sich vor allem zur Beurteilung der gesamten Plattform, wenngleich es sich hier naturgemäß als schwierig erweisen kann, präzise und konsistente Messwerte zu erheben. Die Frostbite-Engine von DICE skaliert ziemlich gut mit der GPU-Leistung, somit liegt die Titan X bereits bei 2560 x 1440 Bildpunkten um 28 Prozent vor der GTX 1080.

Bei 3840 x 2160 Pixeln wächst dieser Vorsprung auf 30 Prozent an. Angesichts des um 71 Prozent höheren Preises ist das zumindest in dieser Hinsicht nicht genug. Dennoch: Bei 4k-Auflösung und Ultra-Detailstufe liefert der GP102 einen um 23 Prozent höheren Minimum-FPS-Wert als die 1080 und fällt während der 100-Sekunden-Sequenz nie unter 48 FPS.

DOOM

Die Frame-Raten in DOOM fallen in QHD-Auflösung mehr als üppig aus. Ausgesprochen niedrige Frame-Time-Varianzen bedeuten zudem eine ausgesprochen flüssige Darstellung auf dem Bildschirm. Hierzu gesellen sich uncharakteristisch kleine Deltas zwischen den durchschnittlichen und minimalen FPS-Werten. Die Titan X ist 37 Prozent schneller als die GTX 1080 und liefert 46 Prozent mehr Minimum-FPS.

AMDs Radeon R9 Fury X und Fury können beide an der GeForce GTX 1070 vorbeiziehen. Die Fury X kommt sogar ziemlich nahe an die GTX 1080 heran.

Bei 3840 x 2160 Pixeln wird es sogar noch knapper, hier hilft den Fiji-Modellen vor allem die enorme Speicherbandbreite dabei, die GTX 1080 einzuholen. Dennoch bleibt diese einen Hauch schneller. Sollte AMD in der Lage ein, die insgesamt etwas höheren Frame-Time-Spitzen mittels eines neuen Vulkan-Treibers in den Griff zu bekommen, könnte dadurch die verbleibende Lücke zu Nvidia geschlossen werden.

Die Titan X ist in diesem Durchlauf 38 Prozent schneller als die GTX 1080 und bietet zudem unglaublich niedrige Frame-Time-Varianzen. Die durchschnittliche Frame-Rate ist gerade einmal 13 Prozent über dem Wert der Minimum-FPS.

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