Nvidia GeForce GTX 1060 FE 6GB: Pascal für den Mainstream

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Rise of the Tomb Raider

Rise of the Tomb Raider ist ein weiterer Spieletitel, bei dem sich das Testfeld klar und deutlich in GeForce- und Radeon-Karten aufgliedert. Erneut liegt die GTX 1060 zwischen 970 und 980.

Zusätzlich zeigt sich, dass die RX 480 die Last-Gen-Karten in Gestalt der R9 390 und 390X abhängen kann, jedoch hinter der GTX 970 hinterherhinkt. Angesichts der aktuellen Preisgestaltung – für AMDs 8 GByte große Radeon RX 480 werden derzeit zumeist 269 Euro fällig, für die 4 GByte Version sogar nur 219 Euro – kommt das grob hin.

Höhere Bildschirmauflösungen fordern die GP106-GPU mit ihrer eher auf den Mainstream-Markt hin ausgerichteten Konfiguration deutlich. Bei 1440p verhält sie sich somit hinsichtlich der gebotenen Leistung eher wie eine GTX 970 als wie die größere GTX 980, die wir gern hinter dem Neuling gesehen hätten. Trotz allem liefert die GTX 1060 aber immer noch flüssige Frameraten bei höchsten Qualitätseinstellungen (Preset: Highest).

Für alle Leser, die uns bereits im Zuge des Reviews der Radeon RX 480 nach zusätzlichen Tests im Direct-X-12-Renderpfad gefragt haben, wiederholen wir uns noch einmal: Diese Möglichkeit ist von eher fragwürdiger Natur. In einem Benchmark (GeForce GTX 1080 bei 1080p) konnten wir im DirectX-12-Durchlauf 135 statt 132 FPS messen. Der Sprung zu 2560 x 1440 Bildpunkten sorgt dann für genug Grafiklast, um die Frameraten deutlich abfallen zu lassen.

The Division

In The Division liefern GeForce GTX 1060, Radeon RX 480, Radeon R9 390X und GeForce GTX 970 bei 1920 x 1080 Pixeln und sehr hohen Grafikdetails allesamt relative ähnliche Ergebnisse. AMDs Radeon R9 390 bleibt ebenfalls in Reichweite, weist aber deutliche Peaks bei den Frame-Time-Varianzen auf, die die flüssige Darstellung während des gesamten Benchmarks beeinflussen. Erneut bewegt sich die GTX 1060 eher auf dem Niveau der GTX 970 als auf dem der GTX 980.

Der Schritt zu 1440p trifft die GTX 1060 hart, so dass sie im Diagramm zu den durchschnittlichen FPS auf Platz sechs zurückfällt. Im Frame-Rate-Over-Time-Chart verhält sie sich aber wir die GTX 970, Radeon R9 390 und zumindest noch näherungsweise ähnlich zur ansonsten leicht schnelleren RX 480. Selbst wenn Nvidia SLI über die PCI Express Bus freigeben würde, ist es jedoch wahrscheinlich, dass zwei GTX 1060 ab QHD-Auflösung nicht gut skalieren würden. Zumindest können wir das aufgrund der Ergebnisse bei 1920 x 1080 und 2560 x 1440 Bildpunkten annehmen.

The Witcher 3

In The Witcher 3 (Full-HD-Auflösung) gehen gleich die ersten vier Plätze an GeForce-Grafikkarten. Im Frame-Rate-Over-Time Chart gruppieren sich dann aber mehrere Grafikkarten zwischen GTX 1060 und R9 390 und liefern vergleichbare Ergebnisse. In einem Fall wie diesem ist der Verkaufspreis das ausschlaggebende Argument und hier hat die GeForce GTX 1060 zumindest in der teuren Founders Edition wenig Argumente zu bieten.

Angesichts der Gruppe von Karten aus der gehobenen Mittelklasse, die sich in der Mitte des Diagramms im selben Bereich tummelt, ist der Preis auch bei 1440p das entscheidende Argument. Einige Radeon R9 390 gibt es bereits für deutlich unter 300 Euro, das gilt ebenfalls für de GTX 970. Wird nun potentielles Fanboytum einmal außen vorgelassen, handelt es sich bei beiden Karten um gleichwertige Alternativen zur GeForce GTX 1060 Founders Edition für 319 Euro.

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