Nvidia GeForce GTX 1060 FE 6GB: Pascal für den Mainstream

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Die GeForce GTX 1060 ist bei Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) in ihrem wahren Element, aber auch bei WQHD (2560 x 1440 Pixel) selbst mit vollen Details noch als spielbar einzustufen. Daher haben wir die GP106-basierte Grafikkarte wie AMDs Radeon RX 480 in diesen beiden Einstellungen durch unseren Benchmark-Parcours gejagt. Wir konnten – von den folgenden drei Ausnahmen einmal abgesehen – sogar sämtliche Ergebnisse des RX-480-Launch-Artikels verwenden:

  1. Die GeForce GTX 1060 ist natürlich neu dabei. Wir nutzen Nvidias Presse-Treiber GeForce 368.64.
  2. Die GeForce GTX 1070. Sie hatten wir nicht im Test der Radeon RX 480 dabei, weil sie ein ganzes Stück schneller ist. Wir ziehen sie diesmal hinzu, weil sie der auf die GTX 1060 folgende Schritt nach oben ist. Hier kommt ebenfalls der GeForce-Treiber 368.64 zum Einsatz.
  3. Die Radeon RX 480. Nach unseren Entdeckungen beim Launch der RX 480, der Detailanalyse von Energieaufnahme und Board-Layout und den Korrekturen durch AMDs Software-Update mussten wir die Karte mit einfach noch einmal komplett neu testen und nutzten dazu die Radeon Software Crimson Edition 16.7.2. Über fast alle Benchmarks hinweg sorgt dieses Update auch für ein bisschen mehr Leistung; RX-480-Besitzer sollten es also besser nicht auslassen.

Für die anderen Nvidia-Grafikkarten nutzen wir den GeForce 368.39 und für die Karten aus AMDs Radeon R9 390-Serie die Crimson Edition 16.6.2.

Die Plattform, auf der alle Tests laufen, ist natürlich gleich geblieben. Um aus dem Test der Nvidia GeForce GTX 1080 FE zu zitieren:

Anstelle unseres üblichen Core i7-5930K der Haswell-E-Generation, der mit 3,5 GHz taktet, nutzen wir heute einen Skylake-basierten Core i7-6700K @ 4 GHz. Das bedeutet zwei Generationen an IPC-Verbesserungen und zusätzliche 500 MHZ Taktfrequenz, so dass Prozessor-bedingte Flaschenhälse möglichst ausgeschlossen werden. Natürlich benötigen wir für das LGA-1151-Interface der CPU auch ein anderes Mainboard. Wir entschieden uns bei den Gaming-Benchmarks für ein MSIs Z170A Gaming M7 mit einem 16-GByte-RAM-Kit (4x 4 GByte G.Skill F4-3000C15Q-16GRR @ DDR4-3000). Crucials MX200 SSD bleibt gleich, ebenso der CPU-Kühler Noctua NH-12S und das 850-Watt-Netzteil Dark Power Pro 10 von be quiet!.

Windows 8.1 haben wir final abgelöst. Vor den Benchmarks installierten wir ein sauberes Windows 10 Professional und eine Palette neuer Games, die populäre AAA-Titel, DirectX-12-spezifische Selektionen und einen Mix von Genres abdecken.”

Wenn man vom High-End-Olymp in die “Niederungen” des Mainstream herabsteigt, wird auch Referenz-Hardware seltener – Hersteller sind nun mal vorrangig darauf erpicht, ihre Top-Modelle zu präsentieren. Das ist der Grund, warum wir in unserem Launch-Artikel zur AMD Radeon RX 480 eine Anzahl von Board-Partner-Karten dabei hatten und eben keine Referenzmodelle. Nvidias GeForce GTX 1060 bekommt heute die gleiche Behandlung:

Kern-/Speichertakt Referenz-Kern-/Speichertakt
Nvidia GeForce GTX 1060
1506/2000 MHz 1506/2000 MHz
Nvidia GeForce GTX 1070 1506/2000 MHz 1506/2000 MHz
AMD Radeon RX 480 1266/2000 MHz 1266/2000 MHz
MSI R9 390X Gaming 8G 1080/1500 MHz 1050/1500 MHz
MSI R9 390 Gaming 8G 1040/1500 MHz 1000/1500 MHz
MSI GTX 980 Gaming 4G 1190/1752 MHz 1126/1752 MHz
Gigabyte GTX 970 G1 Gaming 1178/1752 MHz 1050/1752 MHz
MSI GTX 960 Gaming 2G 1190/1752 MHz 1127/1752 MHz

Das Benchmark-Portfolio ist bis hin zu den gewählten Einstellungen identisch zum Test von AMDs Radeon RX 480: “Die Ashes-Grafiken repräsentieren DirectX-12-Performance, die mit dem im Spiele integrierten Benchmark-/Logging-Tool erhoben wurde. Hitman und Tomb Raider benchen wir unter DirectX 11. Wir haben allerdings auch DX12-Ergebnisse dieser Spiele, die wir in die jeweilige Analyse mit einfließen lassen werden (Spoiler: In den meisten Fällen sinkt die Performance mit DirectX 12). Alles andere wird mittels Fraps unter DirectX 11 getestet.

Ashes of the Singularity: DirectX 12, Qualitätseinstellung Extrem, eingebauter Benchmark
DirectX 11, Qualitätseinstellung Ultra, eigener Tom’s-Hardware-Benchmark (Tashgar-Jeep-Fahrt), 100-sekündige Fraps-Aufnahme
DirectX 11, Qualitätseinstellung Very High, 4x MSAA, eingebauter Benchmark (Test 5), 110-sekündige Fraps-Aufnahme
DirectX 11, Detaileinstellung Ultra, FXAA, Texturqualität High, eingebauter Benchmark, 100-sekündige Fraps-Aufnahme
DirectX 11, Detaileinstellung Very High, SSAA aus, 16x AF, Motion Blur normal, Tessellation normal, eingebauter Benchmark, 145-sekündige Fraps-Aufnahme
DirectX 11, Qualitätseinstellung Ultra, Anti-Aliasing High, Textur-Auflösung High, Nürburgring Sprint, 100-sekündige Fraps-Aufnahme
DirectX 11, Qualitätsvorauswahl Custom, Qualitätseinstellung Very High, eingebauter Benchmark, 80-sekündige Fraps-Aufnahme
DirectX 11, Qualitätsvorauswahl Custom, Qualitätseinstellung Ultra, Supersampling temporal AA, eingebauter Benchmark, 90-sekündige Fraps-Aufnahme
DirectX 11, Qualitätseinstellung Highest, HairWorks deaktiviert, eigener Tom’s-Hardware-Benchmark, 100-sekündige Fraps-Aufnahme
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