Nvidia GeForce GTX 1060: Guter und günstiger Überflieger?

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Auch die GeForce GTX 1060 basiert auf der gleichen Pascal-Architektur wie bereits die GeForce GTX 1080 und die GeForce GTX 1070. Auch die meisten Features werden wieder mit an Bord sein, sodass wir uns die erneute Aufzählung dieser Details hier sparen. Wer mehr wissen möchte, sei auch auf diesen Artikel zu Pascal verwiesen.

Geteiltes Leid ist halbes Leid – uns Reviewern bleibt nur die Möglichkeit, unseren Lesern im Rahmen von Nvidias Salami-Scheibchen-Taktik das zu präsentieren, was wir gerade noch so schreiben dürfen. Die einen nennen es galant Spannungsbogen, die anderen knabbern ent- und genervt an den Fingernägeln und können es kaum noch erwarten. Der Rest hat entweder schon was Neues, noch was gutes Altes oder gleich etwas ganz Anderes aus dem roten Regal von nebenan.

Doch ein klein wenig können wir durchaus schon das Geheimnis lüften und wollen daher hier die wenigen Dinge zusammenfassen, die uns bisher (offiziell) bekannt sind. Zumindest hat Nvidia – auch wenn wir noch keinerlei Benchmark-Ergebnisse veröffentlichen können (und es auch nicht dürften) – die Karte selbst schon einmal über der Referenzfassung einer GeForce GTX 980 eingeordnet. Die wenigen technichen Daten, die Nvidia bisher freigegeben hatte, lesen sich so:

Nun wäre ja ein Launch ohne Leaks kein Launch – und folgerichtig finden sich auf der chinesischen Webseite xfastest.com bereits diverse Firestrike-Benchmarks einschließlich einiger GPU-Z-Screenshots. Die angezeigte Version des Beta-Treibers dürfte mit den auch von den Board-Partnern genutzen Evaluation- bzw. Go-Green-Treibern übereinstimmen, womit einmal erneut bewiesen sein dürfte, dass selbst die größte Geheimhaltung wohl immer irgendwo eine Lücke hat.

Viele Board-Partner sind aus diesen Gründen ja bereits dazu übergegangen, keine echten Treiber mehr beizulegen, sondern stattdessen auf den DVDs GeForce Experience zur Installation anzubieten. Damit wird beim Kunden zwar der aktuellste Treiber online bezogen und hinstalliert, aber auf den beigelegten Datenträgern selbst findet sich wieder etwas Brauchbares weniger. Gut für Nvidia, schlecht für den Kunden, der zwingend auf eine Internet-Verbindung angewiesen ist.

Quelle: xfastest.comQuelle: xfastest.com

Glaubt man diesen GPU-Z Screenshots, dann handelt es sich um eine GP106-GPU. Der Rest ist zum Teil eher fiktiv bzw. auf Grund der nicht angepassten GPU-Z-Version wohl auch eher falsch. Die GeForce GTX 1060 soll über 1280 Shader verfügen, was Nvidias eigenen Angaben entspricht. Beim Rest halten wir uns besser raus, denn die Angaben für die Rasterprozessoren (ROPs) und Textureinheiten (TMUs) sind so definitiv nicht korrekt.

Was jedoch stimmen dürfte, sind die hier angegebenen Taktraten von 1506 MHz (Basis-Takt) und 1706 MHz Boost-Takt (oder mehr). Am 192-Bit Speicher-Interface wären dann sechs Gigabyte GDDR5-Speicher angeschlossen, der mit 2000 MHz takten soll. Die daraus errechnete Speicherbandbreite von 192,2 GByte/s erscheint ebenfalls plausibel. 

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