Nvidia GeForce GTX 1070 F.E. 8GB im Test: Pascal, die Zweite

Hitman

In Hitman schneidet AMD erneut außergewöhnlich gut ab. Die Radeon R9 Fury X holt sich Platz zwei hinter der GeForce GTX 1080, während sich die R9 Fury den dritten Platz erkämpft, allerdings identische durchschnittliche FPS-Werte wie die GTX 1070 abliefert.

Der Durchlauf mit 4K-Auflösung zeigt abermals dasselbe Bild: Die R9 Fury liegt um Haaresbreite vor der GTX 1070.

Diesmal haben Nvidias Karten mit stotternder Darstellung zu kämpfen, wenn auch nur zu Beginn der Benchmark-Sequenz. Die GTX 980 kämpft über den gesamten Durchlauf hinweg mit der flüssigen Darstellung, auch wenn sich ihre niedrigen durchschnittlichen und minimalen FPS-Werte deutlich sichtbarer bemerkbar machen.

Project CARS

Selbst AMDs R9 390X kann bei 2560 x 1440 Pixeln und sehr hohen Qualitätseinstellung bei CARS mehr als 40 FPS liefern. Dennoch stehlen ihr die GeForce-Karten die Show, da sich selbst die GTX 980 vor der Radeon R9 Fury X platzieren kann. Die GTX 1070 ordnet sich hinter der erstplatzierten GTX 1080 und vor der GTX Titan X ein.

Zwar sehen die Spitzen im Single-Frame-Time-vs.-Average-Frame-Time-Chart nach einem großen Ausschlag aus, dennoch ist die Spieldarstellung ziemlich flüssig, da sich dies Spikes schlimmstenfalls im Bereich von sieben Millisekunden und im Durchschnitt bei ein bis zwei Millisekunden bewegen.

Mehr als 17 Prozent beträgt der Vorsprung der GTX 1070 gegenüber der GTX 980 Ti in Ultra-HD-Auflösung, aber selbst die GTX 980 Ti bot schon spielbare FPS-Werte. Auch die Darstellung des Spiels ist durch die Bank flüssig, obwohl die GTX 1080 im dritten Benchmark-Durchlauf ein wenig ins Straucheln gerät: Hier zeigt sich ein maximaler Ausschlag von über 10 Millisekunden.

Rise of the Tomb Raider

Würden wir einen Vergleich zwischen der GTX 1070 und der direkten Vorgängerin in Gestalt der GTX 970 anstellen, wären die Unterschiede im Leistungszuwachs noch einmal sehr viel deutlicher. Im vorliegenden Testfeld ist sie in Rise oft he Tomb Raider bei hohen Qualitätseinstellungen sogar schneller als die GTX 980 Ti und schneidet um sieben Prozent besser ab.

Bei 3840 x 2160 Pixeln schrumpft der Abstand auf fünf Prozent. Angesichts der geringen minimalen FPS (mittlere 20er Werte) scheint es allerdings sinnvoll, in dieser Auflösungsstufe die Darstellungsqualität ein wenig zurückzuschrauben, um den Spielfluss zu verbessern.

Erneut beweist sich die GTX 1080 als die derzeit einzige Single-GPU-Grafikkarte, die in der Lage ist, 4K-Spieleinhalte bei hohen Qualitätseinstellungen flüssig auf den Monitor zu bringen.

Ebenfalls interessant...