Nvidia GeForce GTX 1080 Founders Edition: Pascal im Test

Obwohl wir versuchen, ein einheitliches, standardisiertes Testsystem für alle Büros von Tom’s Hardware weltweit aufrechtzuerhalten, damit Redakteure ihre Ergebnisse weltweit direkt miteinander vergleichen können, musste wir für den heutigen Test einen anderen Ansatz nutzen.

Anstelle unseres üblichen Core i7-5930K der Haswell-E-Generation, der mit 3,5 GHz taktet, nutzen wir heute einen Skylake-basierten Core i7-6700K @ 4 GHz. Das bedeutet zwei Generationen an IPC-Verbesserungen und zusätzliche 500 MHZ Taktfrequenz, so dass Prozessor-bedingte Flaschenhälse möglichst ausgeschlossen werden. Natürlich benötigen wir für das LGA-1151-Interface der CPU auch ein anderes Mainboard. Wir entschieden uns bei den Gaming-Benchmarks für ein MSIs Z170A Gaming M7 mit einem 16-GByte-RAM-Kit (4x 4 GByte G.Skill F4-3000C15Q-16GRR @ DDR4-3000). Crucials MX200 SSD bleibt gleich, ebenso der CPU-Kühler Noctua NH-12S und das 850-Watt-Netzteil Dark Power Pro 10 von be quiet!.

Windows 8.1 haben wir final abgelöst. Vor den Benchmarks installierten wir ein sauberes Windows 10 Professional und eine Palette neuer Games, die populäre AAA-Titel, DirectX-12-spezifische Selektionen und einen Mix von Genres abdecken.

Da die GeForce GTX 1080 Nvidias neues Flaggschiff darstellt, haben wir als Konkurrenten auch nur die absoluten Top-Modelle von AMD und Nvidia in den Test aufgenommen. Wir wählten eine GeForce GTX Titan X, GeForce GTX 980 Ti und GeForce GTX 980 aus dem grünen Lager aus und setzten sie gegen AMDs Radeon R9 Fury X, Radeon R9 Fury und Radeon R9 390X. All diese Karten sind Referenzmodelle – abgesehen von Sapphires Nitro Radeon R9 Fury und MSIs R9 390X Gaming 8G.

Treiber und Benchmarks

Die Maxwell-basierten Karten nutzen Nvidias neuesten Treiber, der zum Testzeitpunkt verfügbar war – den GeForce Game Ready Driver 365.10. Für die GeForce GTX 1080 mussten wir Nvidias Presse-Treiber 368.13 nutzen. Die drei AMD-Grafikarten verwendeten Radeon Software Crimson Edition 16.5.2 Hotfix, der am 10. Mai veröffentlicht wurde.

Bei unserer Benchmark-Suite gibt es ebenfalls Änderungen zu vermelden. Ein paar alte Favoriten verbleiben – namentlich Battlefield 4, Grand Theft Auto V und The Witcher 3. Neu hinzugekommen sind Hitman, Project CARS, Rise of the Tomb Raider, The Division und Ashes of the Singularity.

Bei Ashes nutzen wir das eingebaute Benchmark-/Logging-Tools und zeigen hier die DirectX-12-Performance. Hitman und Tomb Raider werden unter DirectX 11 gebencht. Wir haben auch DirectX-12-Ergebnisse von diesen Games, die wir in der Analyse verwenden werden (Spoiler: in den meisten Fällen geht die Performance mit DX12 nach unten). Alles andere ist DirectX-basiert und wird mit Fraps aufgenommen. Nvidia hat zwar ein DirectX-12-fähiges FCAT-Overlay zur Verfügung gestellt, aber im Zuge des äußerst knappen Launches hatten wir einfach keine Zeit, damit zu experimentieren.

Game Settings
Ashes of the Singularity DirectX 12, Extreme quality preset, built-in benchmark
Battlefield 4 DirectX 11, Ultra quality preset, custom Tom’s Hardware benchmark (Tashgar jeep ride), 100-second Fraps recording
Grand Theft Auto V DirectX 11, Very High quality settings, 4x MSAA, built-in benchmark (test five), 110-second Fraps recording
Hitman DirectX 11, Ultra level of detail, FXAA, High texture quality, built-in benchmark, 100-second Fraps recording
Project CARS DirectX 11, Ultra quality settings, High anti-aliasing, High texture resolution, Nürburgring Sprint, 100-second Fraps recording
Rise of the Tomb Raider DirectX 11, Custom quality preset, Very High quality settings, built-in benchmark, 80-second Fraps recording
The Division DirectX 11, Custom quality preset, Ultra quality settings, Supersampling temporal AA, built-in benchmark, 90-second Fraps recording
The Witcher 3 DirectX 11, Highest quality settings, HairWorks disabled, custom Tom’s Hardware benchmark, 100-second Fraps recording

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