Trekstor Surftab Wintron 7: Win10-Tablet für 50€ im Schäppchen-Check

Nachdem das Trekstor Surftab Wintron 7 mit seinem 7-zölligen Display durch Verkaufsaktionen bei verschiedenen Händlern und Preisen von teilweise deutlich unter 50 Euro immer wieder unser Interesse geweckt hatte, haben wir uns nunmehr einfach zum Selbstversuch entschlossen. Die Vorgeschichte zu diesem Test bringt außerdem das Dilemma solcher Windows-Hardware ganz gut zum Ausdruck, denn wenn der Handel schon nicht wirklich mitspielt, nützt auch das tollste Angebot nichts.

Nachdem wir online die Verfügbarkeit im nächstgelegenen Media-Markt getestet hatten, stand einem Testkauf eigentlich nichts mehr im Wege. Allerdings war das Tablet im Markt selbst überhaupt nicht zu finden – noch nicht einmal eine leere Stelle im Regal.

Eine Frage an den Verkäufer wurde lapidar dahingehend abgebügelt, dass er froh sei, dieses Produkt nicht mehr führen zu müssen und er uns stattdessen beispielsweise Produkte ab 279 Euro empfehlen könne. Überhaupt wäre ein Android- oder iOS-Tablet die deutlich bessere Wahl und Windows zum Aussterben verurteilt.

Auf den Hinweis der online abgefragten Verfügbarkeit wurde im Markt dann endlich doch der Bestand im System geprüft und erstaunlicherweise befand sich noch eine komplette Lieferung im Lager. Nach weiteren langen Minuten wurde dann auch das Produkt samt Beschreibung und Preisschild wieder ins Regal eingeräumt.

Man kann zu Windows 10 im Allgemeinen und solch augenscheinlich günstigen Offerten im Besonderen ja stehen, wie man will – für diesen Preis kann man ja (als Kunde) eigentlich nichts falsch machen. Oder etwa doch?

Eingekauft, mitgenommen und ausgepackt – der Rest ist nach der unerwartet mühsamen Beschaffung erst einmal schnell erzählt.

Die Verpackung ist erstaunlich hochwertig und das Zubehör dem Preis angepasst: Tablet, USB-Ladegerät samt längerem Micro-USB-Kabel und ein USB-2.0-Adapter auf eine normale Typ-A-Buchse als Host. Außerdem gibt es ein kleines Microfasertuch zum Säubern und eine Art Handbuch. Mehr braucht man auch erst einmal nicht, um sofort loszulegen.

Allerdings wollen wir bereits an dieser Stelle auf den Absatz “Inbetriebnahme” verweisen, der sich näher mit den kleinen Stolperfallen dieses Vorgangs beschäftigt.

Ebenfalls interessant...