Monat: Mai 2016

Im vergangenen August stellte Intel unter dem vor. Deren Vorgänger im Bereich der Desktop-CPUs war unter der Bezeichnung Broadwell erst zwei Monate zuvor an den Start gegangen. Einen derart schnellen Generationswechsel hatte es in der Geschichte von Intel bis dato noch nicht gegeben.

Nicht, dass die fehlerhaft gewesen wären oder an etwaigen inhärenten Architekturproblemen gekrankt hätte. Sie waren einfach nicht wirklich darauf ausgelegt, Intels beliebte Devil’s-Canyon-CPUs zu ersetzen, die sich viele PC-Enthusiasten in der Hoffnung zugelegt hatten, mit der Haswell-Architektur die 5-GHz-Schallmauer durchbrechen zu können.

Anstatt aber das Augenmerk auf eine höhere Rechenleistung zu legen, hatte Intel mit den Broadwell-CPUs vor allem eine Verbesserung der integrierten Grafik forciert: Die Iris-Pro-6200-GPU war in der Lage, selbst bei 1920 x 1080 Pixeln spielbare Frameraten in vielen populären Games bereitzustellen und konnte dadurch selbst AMDs schnellste APUs in die Schranken weisen.

Allerdings arbeiteten die CPU-Kerne mit einer niedrigeren Taktfrequenz als beim Core i7-4790K und Core i5-4690K, wodurch Broadwell in vielen Benchmarks das Nachsehen hatte. Es verwundert somit nicht weiter, dass Intel nur wenig Zeit bis zum Launch von Skylake verstreichen ließ.

Einführung von Prozessorfamilien
Architektur Desktop
Enthusiast/Workstation
Unterschied
in Monaten
Sandy Bridge Januar 2011 November 2011 10
Ivy Bridge April 2012 September 2013 16
Haswell Juni 2013 August 2014 15
Broadwell Juni 2015 Juni 2016 13
Skylake August 2015 noch nicht veröffentlicht

Dennoch war von Anfang an klar, dass wir Broadwell erneut zu Gesicht bekommen würden. Es ist relativ leicht vorhersagbar, wie groß der Zeitversatz zwischen der Veröffentlichung einer komplett neuen CPU-Architektur und der Vorstellung von professionellen Workstation- und Server-CPUs auf deren Basis ausfällt.

Als unsere amerikanischen Kollegen den Xeon E5-2600 v4 mit Broadwell-EP-Design auf Herz und Nieren prüften und wir uns den Xeon E5-2620 v4 im Vergleich mit Haswell-EP, Skylake und Haswell-E vornahmen, war bereits klar, dass es nicht mehr lange bis zum Erscheinen einer Einzelsockelversion für Enthusiasten und Workstation-Nutzer dauern würde.

Mit dem heutigen Launch von Broadwell-E erweitert Intel sein Angebot an High-End-CPUs: Statt drei neuer Modelle bekommen wir gleich vier Prozessoren. Für das Top-Modell werden nach offiziellen Angaben 1723 US-Dollar fällig (Intel hat bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Euro-Preise kommuniziert) und damit deutlich mehr als der ansonsten übliche Flaggschiff-Preis von um die 1000 Euro. Allerdings erwarten wir auch nicht, dass sich viele Power-User auf dieses Modell stürzen werden.

Schauen wir uns Broadwell-E also zunächst einmal ganz genau an, um zu klären, ob sich ein Upgrade von einer bereits vorhandenen Haswell-E-CPU auf einer Sockel-2011-v3-Plattform überhaupt lohnt.

Broadwell-E und die integrierte Grafiklösung

Während sich Intels Mainstream-Prozessoren weiterentwickeln, werden der integrierten Grafiklösung zunehmend mehr Transistoren beigeordnet. Die Absicht dahinter ist klar und die CPU-Kerne an sich erhalten auch eine Leistungssteigerung. Vier davon im Parallelbetrieb bieten bereits ordentlich Rechenpower. Weniger CPU-Kerne würden sich schnell als Flaschenhals bei der Verarbeitung intensiver Desktop-Workloads erweisen, während mehr Kerne in sehr vielen Szenarien ungenutzt bleiben würden.

Im Hinblick auf die integrierte Grafiklösung sieht es derzeit jedoch so aus, dass Intel selbst dann hinter den schnellsten dedizierten Grafikkarten zurückbleiben würde, wenn es so viele Execution Units wie irgend möglich in die Grafik-Engine implementieren würde.

Der durchschnittliche Desktop-PC-Nutzer kann sich einfach eine Skylake-CPU schnappen und mit einem bezahlbaren Mainboard paaren und sich dann über ordentliche Allround-Performance freuen, die für die allermeisten Apps und selbst einige Spiele ausreicht.

Diejenigen von uns, die sich einen Gaming-PC zusammenstellen, ignorieren dagegen in der Regel die integrierte Grafiklösung der CPU – für höchste Auflösungen und flüssige Frameraten ist man nach wie vor auf starke Add-in-Karten angewiesen. Das bedeutet wiederum, das ein guter Teil des Fortschritts, den Intel von einer CPU-Generation zur nächsten macht, für diese Zielgruppe letztlich reine Verschwendung ist – und Enthusiasten mögen keine Verschwendung.

Während der Launch der Broadwell-Desktop-CPUs vor allem ein Vorzeigeprojekt war, mit dem Intel 14-nm-Tri-Gate-Transistoren und eine unerwartet leistungsfähige integrierte Grafiklösung zur Schau stellte, richtet die CPU-Schmiede die Anstrengungen bei Broadwell-E wieder auf die Verbesserung des Host-Processing.

Käufer an diesem (High-End-)Ende des Spektrums installieren nunmal ihre eigenen Grafikkarten, Netzwerkadapter und Speicher-Controller, um die Performance zu maximieren. Diese Nutzer sind vor allem auf der Suche nach höchstmöglicher Konnektivität, nicht nach passablen integrierten Extras.

Deshalb wird mit Broadwell-E auch der traditionelle Weg fortgesetzt: Eine höhere Anzahl an CPU-Kernen, ein satter Batzen Cache, ein besserer Speicher-Controller für die Anbindung von On-Die-Ressourcen und die Möglichkeiten, mehr Peripherie über schnelle PCI-Express-Lanes anzubinden.

Alle vier Broadwell-E-CPUs – Core i7-6950X, Core i7-6900K, Core i7-6850K und Core i7-6800K – leiten sich von einer Single-Die-Konfiguration ab, die aus rund 3,2 Milliarden Transistoren zusammengesetzt ist.

Wir beziehen uns bei den folgenden Angaben übrigens auf offizielle Preise in US-Dollar, da Intel noch keine Euro-Preise genannt hat und die Umrechnung ohnehin meist mehr oder weniger 1:1 vorgenommen werden kann.

Core i7-6950X Core i7-6900K Core i7-6850K Core i7-6800K
Base Clock Rate 3.0GHz 3.2GHz 3.6GHz 3.4GHz
Max. Turbo Boost Freq. 3.5GHz 3.7GHz 3.8GHz 3.6GHz
Cores/Threads 10/20 8/16 6/12 6/12
Shared L3 Cache 25MB 20MB 15MB 15MB
PCIe 3.0 Lanes 40 40 40 28
Memory Support DDR4-2400 DDR4-2400 DDR4-2400 DDR4-2400
TDP 140W> 140W 140W 140W
Interface LGA 2011-v3 LGA 2011-v3 LGA 2011-v3 LGA 2011-v3
Price $1723 $1089 $617 $434

Das Flaggschiff Core i7-6950X bietet 10 Kerne und repräsentiert damit den vollständigen LCC-Die. Jeder Kern greift auf zweieinhalb Megabyte Last-Level-Cache zurück, was zusammen einen 25 Megabyte großen Pool für den gesamten Chip ergibt. Die einzelnen Rechenkerne verfügen zusätzlich über einen jeweils eigenen und 32 Kilobyte großen L1-Cache sowie 256 Kilobyte L2-Cache.

Der Core i7-6950X arbeitet mit einem Basistakt von drei Gigahertz, per Turbo-Boost kann er maximal 3,5 GHz erreichen. Intel spendiert ihm den bereits bekannten PCI-Express-3.0-Controller mit 40 Lanes sowie einen Quad-Channel-DDR4-Controller, der nunmehr Übertragungsraten von bis zu 2400 MT/s statt nur 2133 MT/s wie bei der Vorgängergeneration unterstützt. Hyper-Threading steht für die gesamte Core-i7-Familie zur Verfügung, somit kann der -6950X gleichzeitig bis zu 20 Threads verarbeiten.

Trotz aller Änderungen ist Broadwell-E weiterhin kompatibel zu Intels X99-Chipsatz mit seinem LGA-2011-v3-Interface. Für bereits verfügbare Mainboards sollte im Regelfall nur ein Firmware-Update nötig sein, damit die neue Prozessorfamilie problemlos genutzt werden kann.

Es gibt aber auch neue Mainboards wie beispielsweise MSIs X99A Gaming Pro Carbon, das wir für diesen Test nutzen und das Intels alternder Plattform eine Frischzellenkur spendiert, indem es USB-3.1-Gen2-Support, einen Typ-C-Port sowie einen U.2-Anschluss für High-End-Storage-Lösungen bereitstellt.

Bemerkenswert ist, dass der i7-6950X weiterhin identische Basis- und Turbo-Taktfrequenzen wie sein direkter Vorgänger i7-5960X bietet, allerdings trotz seiner beiden zusätzlichen Rechenkerne immer noch mit einer TDP von 140 Watt ausgezeichnet wird. Das ist ganz offensichtlich dem Wechsel des Fertigungsprozesses von 22 auf 14 Nanometer zuzuschreiben.

Die beiden im Vergleich zum Core i7-5960X zusätzlichen Rechenkerne schlagen allerdings auch im Hinblick auf den Preis deutlich zu Buche: Während für das Top-Modell der Haswell-E-Baureihe rund 1000 Euro aufgebracht werden mussten, verlangt Intel für den Core i7-6950X voraussichtlich deutlich mehr: 1723 US-Dollar wurden offiziell genannt.

Unter diesem Modell wird der Core i7-6900K angesiedelt, der wie die Core i7-5960X über acht Kerne verfügt und sich voraussichtlich auch in derselben Preisregion von um die 1000 Euro (offiziell: 1089 US-Dollar) bewegen wird. Zwei Kerne weniger bedeuten auch, dass der i7-6900K fünf Megabyte weniger L3-Cache bietet; somit sind es hier genau wie beim i7-5960X insgesamt 20 Megabyte.

Abgesehen vom Geschwindigkeitsvorteil, den Broadwell dank seiner IPC-Verbesserungen gegenüber Haswell ohnehin hat, bekommt der i7-6900K aber auch eine um 200 MHz höhere Basistakt (3,2 GHz) und einen maximalen Turbo Boost von 3,7 GHz spendiert. Im Hinblick auf die zur Verfügung stehende Anzahl an PCIe-Lanes ändert sich im Vergleich zum i7-6950X genau so wenig wie bei der Speicherunterstützung, der TDP und der Kompatibilität zu bestehenden X99-Plattformen.

Der Core i7-6850K bietet sechs Rechenkerne einschließlich Hyper-Threading und dementsprechend 15 Megabyte Last-Level-Cache; somit kann er bis zu 12 Threads parallel verarbeiten. Durch die geringere Anzahl an Prozessorkernen bekommt Intel etwas mehr thermischen Spielraum und kann die Taktraten anheben. Der Basistakt beträgt hier 3,6 GHz (das sind 100 MHz mehr als beim Core i7-5960X), per Turbo-Boost können bis zu 3,8 GHz erreicht werden, wenn nicht alle Kerne voll ausgelastet werden (das entspricht ebenfalls einer Verbesserung um 100 MHz gegenüber der Vorgängergeneration).

Dies ist die dritte und letzte Broadwell-E-CPU, die ganze 40 PCIe-Lanes bietet. Ebenso gibt es DDR4-2400-Speicherunterstützung und erneut eine TDP von 140 Watt sowie ein LGA-2011-v3-Interface. Preislich liegt er wohl auf Augenhöhe mit dem Vorgänger: Bei Abnahme von 1000 CPUs verlangt Intel 617 US-Dollar pro Stück.

Ebenfalls über sechs Kerne verfügt der nächst kleinere Core i7-6800K, der mit 3,4 GHz (Basistakt) bzw. bis zu maximal 3,6 GHz (Turbo Boost) zu Werk geht. Genau wie beim i7-6850K gibt es 15 Megabyte L3-Cache, Quad-Channel-Support bis DDR4-2400, 140 Watt TDP und LGA-2011-v3-Anbindung. Allerdings wurde die Anzahl der zur Verfügung stehenden PCI-Express-Lanes von 40 auf 28 beschnitten.

Zum Deal-Breaker sollte dieser Beschnitt um 12 Lanes allerdings nicht werden: Nvidia hat unlängst angekündigt, dass die aktuelle Generation der Pascal-Grafikkarten ohnehin offiziell nur den SLI-Betrieb mit zwei Karten erlaubt, zudem ist bei der Grafikkartenanbindung mit 16 im Vergleich zu 8 PCIe-3.0-Lanes nur mit geringen Geschwindigkeitseinbußen zu rechnen.

28 Lanes sind somit immer noch genug für zwei High-End-Grafikkarten, eine über PCIe angebundene Storage-Lösung und selbst für eine zusätzliche Netzwerkkarte, falls diese denn im konkreten Einzelfall überhaupt benötigt wird. Die Frage wird an dieser Stelle nur sein, ob es sinnvoller ist, auf vier Skylake-Kerne mit 4,0 GHz oder sechs Broadwell-Kerne mit 3,4 GHz zu setzen.

Turbo-Boost 3.0: Das Innovations-Extra von Broadwell-E

Obwohl es nicht leicht ist, sich angesichts der Spezifikationen direkt in Broadwell-E zu verlieben, und zudem ausgesprochen schwer, Intel die Beinahe-Verdopplung des Preises für das Top-Modell zu verzeihen, können wir beim heutigen Launch wenigstens über ein Feature berichten, das gerade Enthusiasten zu schätzen wissen werden – wenn wir es denn schaffen, seine Funktionsweise zu enthüllen.

Kleinere Variationen im Hinblick auf die Qualität eines Silizium-Dies, die auf die verschiedensten Variablen während des Fertigungsprozesses zurückzuführen sind, beeinflussen die maximal mögliche Taktfrequenz bei beliebigen Versorgungspannungen. Selbst bei ein und demselben Prozessor ist es üblich, dass bei identischer Auslastung ein Kern kühler bleibt als die übrigen.

Laut Intel bringt die Turbo Boost Max Technology 3.0 die Option mit, die mögliche CPU-Leistung per Software auszulesen, dadurch den stärksten Kern auszumachen und auf diesem dann Single-Threaded-Workloads laufen zu lassen.

Die Idee dahinter ist der Versuch der Maximierung der Zeitspanne, während der die CPU mit maximalen Taktraten arbeiten kann, und erst dann herunterzuskalieren, wenn mehr Kerne genutzt werden müssen.

Das setzt entweder ein entsprechend fähiges Betriebssystem oder einen speziellen Treiber von Intel (“Core Affinitization Driver”) voraus. Wir nutzen diesen speziellen Treiber unter Windows 10 für sämtliche Benchmarks im Test. Intel sieht dieses Vorgehen nicht als Übertaktung an, da die CPU weiterhin innerhalb ihrer Spezifikationen agiert.

Diese Fähigkeit ist nach derzeitigem Wissensstand bei allen vier Broadwell-E-Prozessoren aktiviert. Intel konnte uns nicht sagen, ob es irgendwelche On-Die-Hardware-Anforderungen für die Unterstützung von Turbo Boost Max 3.0 gibt, aber Motherboard-Support ist ein Muss. Wir wären nicht überrascht, wenn wir diese Funktionalität auch bei der nächsten Generation von Mainstream-Prozessoren vorfinden würden.

Turbo Boost Max ersetzt nicht Turbo Boost 2.0 – dieses Feature erhöht weiterhin basierend auf der Kernnutzung die Taktfrequenz bis auf ein vorab definiertes Limit. Stattdessen scheint Turbo Boost Max den “schnellsten” Kern zu selektieren und mit ihm dieses Limit sogar zu überschreiten.

Das Problem ist, dass dies schwierig zu erkennen ist. Es gibt eine prozentuale Nutzungsschwelle, die während eines Bewertungsintervalls überschritten werden muss, damit Turbo Boost Max bei anspruchsvoller Belastung aktiv wird. Standardmäßig liegt diese Schwelle bei 90 Prozent und das Intervall ist 1000 Millisekunden lang.

Unser Single-Thread-Benchmark LAME knackt diese 90%-Marke aber kein einziges Mal, so dass wir bei unserer Suche nach Turbo Boost Max in einem praxisnahen Test nie Taktfrequenzen oberhalb von 3,4 GHz sahen, also immer innerhalb des Turbo Boost 2.0-Bereichs des i7-6950X blieben. Der Single-Core-Benchmark des Cinebench dagegen lastet einen einzelnen Kern dagegen mit bis zu 99,5 Prozent aus, so dass laut ThrottleStop 8.10 Beta 2 bis zu vier GHz vermerkt wurden.

Es gibt natürlich ein Limit, bei dem Turbo Boost Max Technology 3.0 einem nicht länger Vorteile verschafft. In der obenstehenden Grafik ließen wir den Stresstest von Prime95 erst mit einem aktiven Kern laufen. Dann schalteten wir ab, erhöhten auf zwei Threads, schalteten wieder ab und steigerten das Ganze dann auf drei Threads. Der erste Durchgang resultierte in 3,9 GHz Takt, bevor es auf die EIST-bedingten 1,2 GHz zurückging. Als nächsten konnten wir 3,8 GHz notieren. Bei drei aktiven Threads verharrte der i7-6950X schließlich bei 3,4 GHz.

Intel könnte dieses Feature ganz sicher wesentlich besser dokumentieren. Aber wir sind uns nicht sicher, ob Intel mittels Turbo Boost Max 3.0 bis zu vier GHz auf einem i7-6950X garantieren oder einfach nur Enthusiasten signalisieren will, dass sie einen gewissen Grad an zusätzlicher Performance erwarten können – abhängig von der individuellen Qualität ihrer jeweiligen CPUs.

Vor ein paar Wochen publizierten wir unseren Test der schnellsten Desktop-Grafikkarte der Welt – den der Pascal-basierte Nvidia GeForce GTX 1080. Die Reaktionen waren wenig überraschend durchwachsen: Wenn man sich mit einem so umstrittenen Thema wie einer Flaggschiff-Grafikkarte befasst, ist die eine Hälfte der Leserschaft beeindruckt, während die andere den Mangel an Fortschritt beklagt.

Aber die Benchmark-Ergebnisse lassen sich nicht wegdiskutieren: Die GeForce GTX 1080 schlägt die GeForce GTX Titan X in allen Belangen. Sie schlägt die Radeon R9 Fury X in allen Belangen. Und die Chancen stehen gut, dass es 2016 keine ernsthafte Herausforderung für den neuen Platzhirsch geben wird, denn AMD richtet seine Polaris-Architektur mehr auf einen Einsatz in der eher Volumen-orientierten Mittelklasse aus.

Mit der Entscheidung, zusätzliche 100 Dollar für seine “Founders Edition” genannte Referenzkarte zu verlangen, hat Nvidia sich allerdings in die Nesseln gesetzt. Nicht nur THDE-Leser haben keine Lust, mehr als die UVP für ein nach dem DHE-Prinzip arbeitendes industrielles Design zu bezahlen, das durch seinen Radiallüfter und die Fensterabdeckung populär geworden ist – und bei der GTX 1080 anscheinend an seine thermischen Grenzen stößt und das Overclocking der Karte limitiert.

Die gleiche Debatte wird es auch bezüglich Nvidias neuer, heute enthüllter GeForce GTX 1070 und ihrer Performance geben. Laut Nvidia wird die Founders Edition der Karte für 449 US-Dollar in den Handel kommen. Die in Vorbereitung befindlichen Custom-Designs der Board-Partner sollen dagegen schon für 379 US-Dollar an den Start gehen. Mit einer Marktverfügbarkeit wird aber nicht vor dem 10. Juni gerechnet – und es bleibt abzuwarten, ob die UVPs sich halten oder sie durch die Nachfrage am Launch-Tag sogar noch steigen werden. Das ist nun mal das generelle Problem von Paper-Launches wie diesem hier…

Aber immerhin wissen wir mit Sicherheit, dass die Performance der GeForce GTX 1070 sich nicht ändern wird. Die Grafikkarte in unserem Testlabor entspricht dem, worauf jeder Käufer in unter zwei Wochen Zugriff haben wird – und die Karte ist wirklich ein beeindruckendes Stück Hardware.

Nvidias GeForce GTX 1070

Ihr werdet feststellen, dass die GeForce GTX 1070 fast genauso aussieht wie die GTX 1080. Und in der Tat übernimmt die Karte eine Menge vom großen Bruder – sowohl elektrisch als auch mechanisch.

Zum einen ist da natürlich die GP104-GPU. Aber während die GeForce GTX 1080 über einen Vollausbau der GP104 mit 20 Streaming-Multiprozessoren in vier GPCs (Graphics Processing Cluster) verfügt, hat die GTX 1070 einen GPC und damit auch fünf SMs weniger an Bord. Damit beherbergt sie 15 SMs (und damit 1920 CUDA-Kerne im Vergleich zu den 2560 CUDA-Kernen der GTX 1080) sowie 120 Textur-Einheiten (vs. 160 bei der GTX 1080). 

Nvidia vergrößert den Abstand zwischen beiden Karten noch weiter, indem der GPU-Basistakt und -Boost-Takt auf 1506 bzw. 1683 MHz reduziert wird – die GTX 1080 kann 1607 bzw. 1733 MHz vorweisen.

Das Backend lässt Nvidia allerdings unangetastet: Auch die GTX 1070 hat acht 32-Bit-Speicher-Controller, zu denen jeweils acht ROPs und 256 Kilobyte L2-Cache gehören. Zusammen sind das 64 ROPs und zwei Megabyte L2-Cache.

Aber während die GeForce GTX 1080 acht Gigabyte GDDR5X-Speicher beherbergt, der mit 10 GBit/s zu Werke geht, sind auf der GeForce GTX 1070 acht Gigabyte normalen GDDR5-Speichers verbaut, der mit nur acht GBit/s arbeitet. Die Speicherbandbreite liegt damit bei 256 GByte/s – 14 Prozent mehr als die GeForce GTX 980. Die GeForce GTX 980 Ti und die GeForce GTX Titan X dagegen haben dank ihrer 384 Bit breiten Interfaces mehr Bandbreite als die GTX 1070 – und das Gleiche gilt für etliche AMD-Karten mit 384 oder 512 Bit breitem Speicherbus.

Nvidia will dies wiederum mit der verbesserten Delta-Farbkompression wettmachen, die wir ausführlich in unserem Test der GeForce GTX 1080 beschrieben haben und die laut Nvidia eine um 20 Prozent höhere effektive Bandbreite ergibt.

GPU GeForce GTX 1070 (GP104)
GeForce GTX 970 (GM204)
GeForce GTX 1080 (GP104)
GeForce GTX 980 (GM204)
SMs 15 13 20 16
CUDA Cores 1920 1664 2560 2048
Base Clock 1506MHz 1050MHz 1607MHz 1126MHz
GPU Boost Clock 1683MHz 1178MHz 1733MHz 1216MHz
GFLOPs (Base Clock) 5783 3494 8228 4612
Texture Units 120 104 160 128
Texel Fill Rate 201.9 GT/s 122.5 GT/s 277.3 GT/s 155.6 GT/s
Memory Data Rate 8 Gb/s 7 Gb/s 10 Gb/s 7 Gb/s
Memory Bandwidth 256 GB/s 196 GB/s and 28 GB/s 320 GB/s 224 GB/s
ROPs 64 56 64 64
L2 Cache 2MB 1.75MB 2MB 2MB
TDP 150W 145W 180W 165W
Transistors 7.2 billion 5.2 billion 7.2 billion 5.2 billion
Die Size 314mm² 398mm² 314mm² 398mm²
Process Node 16nm 28nm 16nm 28nm

Abgesehen von dem in die Abdeckung geschnittenen Modellnamen sieht die GeForce GTX 1070 Founders Edition genauso aus wie die GTX 1080 – und das ist gut. Seit der GTX 690 hat Nvidias industrielles Design nach dem DHE-Prinzip (Direct Heat Exhaust) unsere Erwartungen an eine High-End-Grafikkarte beeinflusst.

Der Vergleich zwischen den klaren Linien der Vorgänger und dem aktuellen, etwas zerklüfteteren Design mag Geschmackssache sein – eine gute Kühlung und ein niedriges Betriebsgeräusch sind ungleich wichtiger. Wir erwarten, dass die Custom-Designs der Board-Partner überlegene Kühlfähigkeit bieten werden – aber die meisten dieser Design verteilen die Abwärme der Karten typischerweise im Gehäuse und führen sie nicht direkt über die Slot-Blende aus ihm heraus.

Enthusiasten mit größeren Systemen haben damit in der Regel keine Probleme, weil sie ihr System entsprechend anpassen können. Aber wer ernsthaftes Gaming im Small-Form-Factor-Format betreiben will, wir wohl auf ewig ein Fan von DHE-Kühlkonzepten sein.

Unter der Abdeckung sind die Unterschiede zwischen GTX 1070 und GTX 1080 augenscheinlicher. Wo die 1080 eine echte Vapor Chamber mitbringt, hat die 1070 einen Alu-Kühlkörper mit drei Heatpipes aus Kupfer.

Mit ziemlicher Sicherheit ist dies eine Maßnahme zur Kostenreduktion, die man mit den 150 Watt TDP der GTX 1070 begründen kann. Denn eine Karte mit niedrigerer Energieaufnahme braucht einfach keine überstarke Kühllösung – auch wenn sie der GeForce GTX 1070 sicherlich bei der Vermeidung der thermischen Limits helfen würde, von denen die GTX 1080 betroffen war.

Auf dem PCB-Level gibt es weitere Unterschiede: Während die GTX 1080 eine 5-phasige Stromversorgung nutzt, implementiert Nvidia bei der GTX 1070 ein 4-phasiges Dual-FET-Design. Schaut euch einfach mal das bloße PCB der GTX 1070 (oben) und der GTX 1080 (unten) im Vergleich an.

Die Slot-Blende der GTX 1070 zieren die gleichen drei DisplayPort-1.3/1.4-Anschlüsse, die wir schon bei der GTX 1080 gesehen haben. Dazu kommen noch je ein HDMI-2.0b- und DVI-Port (Dual-Link).

An der Oberseite findet man auch hier zwei SLI-Konnektoren für Nvidias neue HB-Brücken (High Bandwidth). Bezüglich der SLI-Unterstützung hat sich nichts geändert: Zwei GPUs stellen auch hier das Maximum dar. Allerdings will Nvidia GTX-1070-Käufern die gleiche Unlock-Key-Option bieten wie Besitzern einer GTX 1080, mit der auch 3- und 4-Wege-SLIs wieder möglich sind.

Und wie ihr großer Bruder vefügt auch die GTX 1070 über einen einzelnen 8-Pin-Stromanschluss, der die Energieaufnahme über den 16-Lane-PCIe-Slot ergänzt.

Seit Jahren schickt sich HTC an, seine Top-Smartphones im High-End-Segment zu etablieren. Das gelang dem taiwanischen Hersteller in der Vergangenheit aber nicht immer besonders gut. Vor allem der Vorgänger unseres aktuellen Testgerätes – das HTC One M9 – hatte so einige Schwächen, die ihm die anspruchsvolle Kundschaft nicht einfach so verzeihen wollte. Mit dem Modell 10 schickt sich HTC nun abermals an, in der Premiumliga zu wildern – und die Voraussetzungen sind durchaus vielversprechend.

Beim Gehäuse setzt HTC wieder auf einen enorm stabilen und hervorragend verarbeiteten Unibody. Das Display des 5,2 Zoll großen Smartphones löst mit 2560 x 1440 Bildpunkten (WQHD) wieder sehr hoch auf. Dazu kommt eine beeindruckende Ausstattungsliste, auf die wir im Verlauf des Artikels noch genauer eingehen werden. Beim Thema Kameras hat HTC in der Vergangenheit nicht immer den Nerv der Zielgruppe getroffen – aber auch das wollen die Taiwaner mit dem HTC 10 besser machen. Wir werden sehen.


Unterschiedliche Versionen des HTC gibt es – abgesehen von den drei Farben Carbon Grey, Glacier Silver (unser Testgerät) und Topaz Gold – nicht: Der interne Speicher, der sich per microSD-Karte erweitern lässt, misst stets 32 Gigabyte. HTC ruft dafür 700 Euro auf. Das sind immerhin 50 Euro weniger als beim Vorgänger. Zum Testzeitpunkt gab es noch keine Angebote, die HTCs Preisempfehlung nennenswert unterboten.

In 4K hext es sich besonders hübschIn 4K hext es sich besonders hübsch

Nach mehreren Tagen in Fallout 4’s Far Harbor ist der Besuch von Touissant wie ein Urlaub im Grünen: Nach geplanter Tristesse suhle ich mich wohlig in einem Bad aus Blumen und Farben.

Das Urlaubsgefühl war aber schnell vorbei, nachdem ich in einer Arena über zehnmal vom gleichen Monster geplättet wurde.

Offensichtlich weht in Touissant zwar ein süßerer, gleichzeitig aber auch deutlich rauerer Wind als in der atomaren Postapokalypse. Immerhin bin ich wenigstens in Schönheit gestorben.

Sherlock von Riga und Dr. Plötze

Sobald das DLC heruntergeladen wurde, steht eine neue Quest zur Verfügung. Für diese sollte man mindestens Level 30 sein. Wer also einen frischen Charakter spielt, sollte sich erst noch im Hauptspiel tummeln.

Alternativ kann man sich einen Charakter in entsprechender Stärke generieren lassen. In diesem Fall kann man seine Entwicklungspunkte frei verteilen.

Die Auftraggeberin AnnaDie Auftraggeberin Anna

Die neue Quest spielt hingegen in einem ganz neuen Kartenbereich, der bisher unzugänglich war – und Taussaint hat es größenmäßig in sich. Die neue Hauptquest ist ein Hexerauftrag mit Detektivelementen inklusive Spurensuche und allem, was dazu gehört – Auftritt Sherlock von Riga und Dr. Plötze.

Taipei, Taiwan – May, 24, 2016TteSPORTS, the energetic and powerful challenger revealsthe new CHALLENGER EDGE Membrane Gaming Keyboardthat packs a whole lot of features at a budget friendly price with a brand new floating keycaps design, delivering stunning colors below each keycaps that provide gamers a more attractive and in-style look while gaming! Additionally, it was created with a splendid black brushed aluminum faceplate and double injection keycaps that makes it cooler and more extraordinary!

Aluminum Faceplate with Floating Keycaps Design

With its special floating keycaps design on the amazing aluminum faceplate, the keycaps  offer a brighter backlight! Furthermore, the splendid black brushed aluminum faceplate also adds a stylish flavor, allowing it to shine and makes it extraordinary! You will surely never get bored looking at it!

Fully Backlight With RGB Colors

The CHALLENGER EDGE Membrane Gaming Keyboard comes with 8 stunning RGB colors and 4 lighting effects (Static, Pulse, Pulse Jumping and Spectrum Running) that bring the amazing colors for astounding appearance! You can customize the 8 lighting colors, effect speed on the keyboard itself. Tt eSPORTS engineered a real RGB keyboard which offers better and stronger colors and features that fit all needs! With all these beautiful colors on this membrane keyboard, you can color up your keyboard and power up in your battle! 

Lock Feature, Fast Response and Anti-Ghosting Key

You can choose to lock the Windows Key or lock the entire keyboard when you feel like it! Lock the Windows key whenever you are in an intense game to prevent accidentally pressed! You can also lock the entire keyboard to clean the keyboard; therefore, you can clear your keyboard without commanding unintentionally!The sleek aesthetic and membrane switch were purposely chosen to create a very short travel distance to actuation on each key. This enables the gaming keyboard to have extremely fast response, giving you the ability to game your best! Moreover, with the N-key rollover, the CHALLENGER EDGE Membrane Gaming Keyboard will allow you to hit combinations of keys at once to make sure your gaming session is as fluid as it can be.

The CHALLENGER EDGE Membrane Gaming Keyboard with a suggested price of USD39.99. For more information on the CHALLENGER EDGE Gaming Keyboard, please visit:

http://www.ttesports.com/productPage.aspx?p=216


CHALLENGER EDGE Product Video: https://youtu.be/65MC8AHpbP

Tt eSPORTS official website: http://www.ttesports.com/

Tt eSPORTS product video link: http://www.youtube.com/user/TteSports

Tt eSPORTS Facebook Fan Page: https://www.facebook.com/TteSPORTS

Tt eSPORTS Instagram: http://instagram.com/ttesports

Tt eSPORTS Twitter: https://twitter.com/ttesports

About “Tt eSPORTS”

Thermaltake is a well known brand for gaming & DIY in Case, Cooler, and PSU for years. Due to the constant requests for keyboards and mice from gamers and end users, Thermaltake decided to create a series of gaming keyboards, mice, and headsets with the Tt eSPORTS brand. By using Tt eSPORTS, we want to extend our product lines into the gaming industry, and provide more “personalized gaming” gears to gamers and enthusiasts worldwide. With years of experience in gaming industry, Tt eSPORTS is committed to bring the most personalized and the highest quality weapons for the most competitive cyber battles, and advances with the idea of products designed by gamers for gamers.Official website: www.ttesports.com

Nach den bisher recht kleinen (aber dafür auch billigeren) Add-Ons für Fallout 4 ist mit Far Harbor nun ein umfangreiches DLC erschienen. Neben den üblichen zusätzlichen Gegnern, Waffen, Ausrüstungsgegenständen und Missionen bietet es auch eine zusätzliche Fraktion und eine neue Karte.

Passende Kleidung für diesen OrtPassende Kleidung für diesen Ort

Anstatt neue Orte irgendwo am Kartenrand reinzuquetschen wurde die kluge Entscheidung getroffen, einen Großteil der neuen Handlung auf eine zusätzliche Karte zu legen. So wurden Limitierungen und Probleme schon von vorneherein umgangen.

Worum geht es?

Zu viel wollen wir hier natürlich nicht verraten, daher halten wir diesen Abschnitt möglichst kurz. Nach einer Radiomeldung von Nick Valentine gibt es für den Spieler einen Fall um eine verschwundene junge Frau zu lösen. Der Fall führt den Protagonisten auf eine im Nebel liegende Insel. Dort gibt es einen Konflikt zwischen drei Fraktionen: Synth, Kinder des Atom und die Bewohner der Stadt Far Harbor.

Die AuftraggeberDie Auftraggeber 

Eine Besonderheit bezüglich dieses Konfliktes ist, dass es kein vorprogrammiertes Ende gibt sondern dass der Spieler mit seinen Entscheidungen Einfluss auf den Ablauf nehmen soll. Dies konnten wir in der Kürze der Zeit natürlich nicht überprüfen, weil das komplette Add-On dafür mehrfach hätte gespielt werden müssen.

Auch wenn es bei den ersten Smartphones nicht unbedingt ersichtlich war – Huawei hat seinen Einstieg auf den Smartphone-Markt akribisch vorbereitet. Nachdem der eigene Name als Begriff für hochwertige(re) Mobilgeräte etabliert worden war, kreierten die Chinesen vor rund zwei Jahren die Marke Honor, die preisbewusste Nutzer zunächst mit Einsteiger-Smartphones wie dem Honor 3C ansprechen sollte. Schnell folgten jedoch hochwertigere Modelle, deren Preise allerdings ebenso so manchen Konkurrenten ins Schwitzen gebracht haben dürften.

Klassische Mittelklasse-Hardware zum niedrigen Preis

Diesem Ansatz bleibt der Hersteller auch beim Honor 5X treu: Die Außenschale besteht wie bei den Huawei-Smartphones aus Metall, das Display bietet Liebhabern größerer Bildschirme eine Diagonale von 5,5 Zoll und im Gehäuseinneren steckt ein Qualcomm Snapdragon 615, der auf einen zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher zugreifen kann.

Klassentypisch ist der nicht mehr unbedingt als groß zu bezeichnende 16-GByte-Datenspeicher. Auch die Kamera, die an der Front Bilder mit einer Auflösung von fünf und an der Rückseite von 13 Megapixeln aufzeichnet, gehört zur nicht eben fettig gekochten Hausmannskost.

Gleiches gilt für die Schnittstellen: Den Unterschied zwischen einem LTE-Modem der vierten oder der sechsten Kategorie dürfte zwar kaum ein Nutzer bemerken, der WLAN-Funkchip kann aber nur mit dem n-Standard umgehen. Immerhin ist Bluetooth 4.1 an Bord.

Allerdings ist der Preis mit 229 Euro auch ziemlich niedrig angesetzt – und dafür integriert der Hersteller sogar einen Fingerabdruckscanner auf der Gehäuserückseite.

Weder das neueste Android noch die neueste Huawei-UI

Die ersten Konsequenzen des Preises zeigen sich bereits bei der Software, mit der das 5X bestückt wird. Denn obwohl das Smartphone erst im Februar in Europa offiziell vorgestellt wurde, wird als Betriebssystem nach wie vor Googles Android 5.1.1 genutzt – das Huawei Mate 8 bekam bereits Android 6. Bei dem aktuellen Flaggschiff des Herstellers wird außerdem eine neuere Emotion-UI-Oberfläche – nämlich Version 4.0 statt 3.1 wie beim Honor 5X – aufgespielt.

Allerdings zeichnet sich die neue Emotion-UI in erster Linie durch ihre Optik aus – die bekanntlich Geschmackssache ist. Sie nimmt sich Apples iOS zum Vorbild und verzichtet auf den klassischen App-Drawer. Alle Anwendungen werden dementsprechend auf dem Heimbildschirm abgelegt, was bei Intensivnutzern zu einem lustigen Bildschirmwischen führen kann, bis die gewünschte Anwendung gefunden wurde. Wenn das nicht gefällt, bleibt die Installation eines alternativen Launchers.

Dafür zeigt sich das Honor 5X sofort einsatzbereit: Die wesentlichen Dienste, die im Alltag benötigt werden, sind bereits installiert.

Der deutsche Kabarettist Horst Evers legt mit seinem Roman über Raumschiffe, Zeitreisen und ähnlichen “Unsinn” eigentlich einen klassischen SF-Roman hin – wenn dieser nicht so sehr die Lachmuskeln strapazieren würde.

Die Geschichte führt den Leser von einer Absurdität in die nächste. Das absurdeste Highlight ist (wie unwahrscheinlich das auch immer klingen mag), die dann doch irgendwann vollzogene Eröffnung des Berliner Flughafens.

Protagonist Goiko, ein wahrlich grenzdebiler Erdling, erlebt die Eröffnung von BER aus der ersten Reihe. Er sitzt nämlich in genau dem Flugzeug, das den ersten Start dieses sagenumwobenen Flughafens zelebrieren soll.

Dummerweise stürzt schon 7,34 Sekunden nach Eröffnung des Flughafens ein Raumschiff auf die Landebahn. Und immer wenn man denkt, es könne nicht absurder werden …

Nicht ganz zufällig ähnelt der Roman Douglas Adams’ Klassiker Per Anhalter durch die Galaxis. Das beginnt mit vom Himmel fallenden Walen und endet in der Erwähnung desselben Romans.

Die Erde soll zwar nicht für eine außerirdische Umgehungsstraße zerstört werden, doch stattdessen lautet der Plan, sie in einen Truppenübungsplatz der außerirdischen Schorfen zu verwandeln – was ungefähr auf das Gleiche hinausläuft.

Also im Prinzip würden sie aus der Erde so etwas wie einen Truppenübungsplatz machen. Der wäre rund um die Uhr in Betrieb. Wobei die Cyanen argumentieren, dass die Menschheit den Unterschied kaum bemerken würde. Also gemessen an den aktuellen Zuständen auf der Erde.

Aus genau diesem Grund soll Goiko gemeinsam mit ein paar außerirdischen Artenschützern zum intergalaktischen Gerichtshof fliegen. Dass auf dieser Reise nicht alles ganz rund läuft, dürfte auf der Hand liegen.

Paradox Interactive ist für komplexe Globalstrategiespiele wie Europa Universalis IV und Crusader Kings 2 bekannt. Mit dem neuesten Werk Stellaris gehen die Schweden thematisch neue Wege – weg von den historischen Szenarien und hinaus ins Weltall.

Damit erinnert das Spiel an die Entwicklung, die auch die Anno-Reihe durchmachte – zuletzt mit dem gelungenen Anno 2205. Auch die Total War-Reihe zeigt mit dem kommenden Total War: Warhammer in Sachen Setting Mut zur Veränderung. Bei Anno kam der Sprung in die Zukunft bei den meisten Spielern gut an – wird das auch bei Stellaris der Fall sein?

Bei uns klappte es, denn das unverwüstliche 4X-Spielprinzip funktioniert in Stellaris prächtig. In Echtzeit statt in Runden kolonisieren wir mit unserer weltraumfahrenden Spezies die unendlichen Weiten des Weltalls, erforschen neue Technologien, kümmern uns um unsere Bevölkerung und begegnen anderen Völkern in Krieg und Frieden.

Das klingt erstmal ziemlich klassisch nach Spielen wie Master of Orion oder Endless Space, doch durch einige interessante und innovative Konzepte hebt sich Stellaris von der Konkurrenz ab. Ein perfektes Weltraum-Globalstrategiespiel also?

Mit dem 303 möchte In Win den Beleg liefern, dass der Hersteller nicht nur in der Lage ist, das vielleicht aufregendste Gehäuse aller Zeiten für deutlich über 2000 Euros zu konzipieren. An dieser Stelle spielen wir natürlich auf den wahnwitzigen H-Tower an, den wir im März im Rahmen eines Intensivtests untersuchen konnten.

Die heute offiziell vorgestellte Baureihe 303 richtet sich mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 99 Euro an eine sehr viel größere potenzielle Käuferschicht. Die Konkurrenz in diesem Preisbereich ist zwar ausgesprochen groß, In Win möchte aber mit einem nahezu vollständig aus gehärtetem Glas bestehenden Seitenteil, prominenter LED-Beleuchtung, von der Norm abweichenden Innenaufbau und einem stilsicheren Gesamtauftritt punkten.

Der Startschuss fällt für den Midi-Tower mit einem schwarzen sowie einem weißen Modell, die beide über eine blaue LED-Beleuchtung der Front verfügen: Sowohl das In-Win-Logo als auch die Schnittstellen werden vollständig oder in Form eines Rahmens von blauem Kunststoff eingefasst. Hinzu gesellt sich eine LED-Beleuchtung, die für einen ansprechenden Beleuchtungseffekt sorgt.

Zum Blickfänger wird das linke Seitenteil, das nahezu vollständig aus gehärtetem und leicht getöntem Glas besteht. Wem das nicht zusagt, der kann alternativ auf ein komplett geschlossenes und mit dem Herstellerlogo verziertes Seitenteil aus Stahlblech setzen.

Ungewöhnlich sind beim 303 vor allem die Unterbringungsmöglichkeiten für Radiatoren sowie das Netzteil – Gehäusekenner werden das auf den ersten Blick sehen, allen anderen werden wir die Optionen im Folgenden noch detaillierter vorstellen.

Wem an Modding-Optik gelegen ist, der sollte auch die wabenförmigen Be- bzw. Entlüftungsöffnungen im rechten Seitenteil beachten: Mit etwas Geschick lassen sich hier ansprechende Effekte mit zusätzlichen LEDs erzielen, beispielsweise wenn das 303 mit der rechten Seite nahe einer Wand platziert wird.

Verpackung und Lieferumfang

Die Umverpackung fällt schlicht aus, die Gehäusesicherung im Inneren ist pragmatisch und wurde erfreulicherweise so gestaltet, dass die Gefahr minimiert wird, sich beim Auspacken einen kleinen Schlag durch statische Aufladung zu holen minimiert wird (und als Gehäusetester holt man sich davon in seiner Laufbahn so einige – immer und immer wieder, bis sich irgendwann die panische Angst vor dem Unboxing-Event tief in der eigenen Psyche verankert hat).

 Acht Styroporecken halten das Gehäuse. Nach dem Herausnehmen der oberen vier kann das von einer Gewebehülle umgebene Gehäuse einfach herausgehoben werden.

Das Zubehör befindet sich ausnahmsweise nicht in der üblichen Pappschachtel, sondern in einem stabilen Zip-Bag – so haben wir das bislang auch noch nicht präsentiert bekommen. Das Montagematerial wurde in einzeln beschrifteten Kunststoffbeutelchen untergebracht.

Zusätzlich gibt es zehn lange Kabelbinder, eine ordentliche, mehrsprachige Bedienungs- und Montageanleitung und eine Zusatzhalterung für den Einsatz sehr langer und schwerer High-End-Grafikkarten.

Aufbau und Außenansicht

Mit Abmessungen von 50 x 21,5 x 48 cm bewegt sich In Wins 303 im Größenrahmen eines klassischen Midi-Towers. Dafür ist er bei einem Gewicht von rund 11 kg relativ schwer, was auf Stabilität hoffen lässt. Für Mainboards bietet es zur Front hin viel Platz. Somit lassen sich mit einer kleinen Einschränkung auch E-ATX-Modelle problemlos einsetzen. In diesem Fall stehen aber nur sieben PCI-Slots zur Verfügung.

Die Materialstärke und somit die Grundstabilität des Towers an sich ist tadellos: Auch bei der Ausübung von starkem Druck geben Seitenteil oder Front- bzw. Deckelblende nicht nach. Kein Wunder, denn hier kommt mit 1,2 mm starkem SECC-Stahl ungewöhnlich solides Material zum Einsatz, wo das Gros der Konkurrenz im Preisbereich unter (und über!) 100 Euro auf Dicken von 0,8 oder 0,7 mm setzt.

Auch das Seitenteil aus gehärtetem Glas hinterlässt einen beruhigend massiven Eindruck: Hier beträgt die Materialstärke satte drei Millimeter. Dazu passt auch die raue und ebenfalls sehr robuste Lackierung innen wie außen: Die Langzeithaltbarkeit des In Win 303 sollte dadurch gerade im Vergleich zum einen oder anderen Konkurrenten im Hochglanzkleid deutlich besser ausfallen.

Das ist in dieser Preisklasse wegweisend, jedoch gibt es leider auch einen bauartbedingten Nachteil: In Win setzt beim 303 auf ein Butterfly-Design, bei dem die Seitenteile nicht nach hinten abgezogen, sondern seitlich von oben nach unten aufgeklappt werden. 

Während das linke, gläserne Seitenteil über einen Federmechanismus verfügt, gibt es auf der rechten Seite zwei schwarze Rändelschrauben zur Arretierung. Dadurch gibt es auf dieser Seite etwas Spiel zwischen Seitenteil und Innengehäuse im mittleren Bereich an der Rückseite – eventuell hätte In Win hier noch einmal zwei zusätzliche Schrauben anbringen sollen.

Das Problem lässt sich jedoch leicht kurieren, indem etwa kleine Unterleger aus Filz oder Moosgummi zwischen Seitenteil und Innengehäuse angebracht bzw. verklebt werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf wenige Cent und der Zeitaufwand liegt im Sekundenbereich. Die bereits ab Werk verklebten Streifen auf der Inneseite sind zu diesem Zweck nicht dick genug.

Außerdem hat der Hersteller versprochen, für die finale Verkaufsversion des 303 noch einmal eine kleine Änderung am Tooling vorzunehmen, um der Problematik so vorzubeugen.

Andererseits gilt: Im Vollausbau übernehmen diese Aufgabe unter Umständen auch einfach die Netzteilkabel, die gegen das Seitenteil drücken.

Die Bedienelemente an der Front entsprechen funktional dem Klassendurchschnitt: HD-Audio-Anschlüsse, jeweils zwei mal USB 3.0 und USB 2.0 sowie natürlich die Power- und Reset-Taster. Diese Elemente verfügen – wie bereits eingangs gezeigt – über einen prominenten Beleuchtungseffekt. Die Stromversorgung erfolgt über einen SATA- statt einen vierpoligen Molexstecker.

Der Blick auf die Rückseite zeigt, dass hier endlich einmal ein Hersteller zugunsten einer cleanen Optik auf die ansonsten allgegenwärtigen, gummierten Schlauchdurchlässe verzichtet hat. Ganz ehrlich: Wie viele unserer Leser haben diese Durchlässe schon wirklich selbst genutzt? Die Anzahl dürfte verschwindend gering ausfallen.

Ebenfalls ungewöhnlich sind die großen, quer angebrachten Standfüße des In Win 303, die an der Oberfläche über eine leichte Texturierung verfügen, um nicht langweilig zu wirken. An der Unterseite gibt es zwar nur kleine, gummierte Bereiche, diese reichen aber dennoch für einen rutschsicheren Gehäusestand aus.

Technische Spezifikationen

 

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