Netzteile: Kaufberatung und Grundlagen, Stand April 2016

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UPDATE 27. April 2016:

Mit dem heutigen Update haben wir den im Original vom 7. Dezember 2015 datierenden Artikel überarbeitet, weitere hilfreiche Verlinkungen eingefügt und vor allem die Übersichtstabellen der getesteten Netzteile um 12 weitere Gold- und Platin-Netzteile erweitert.

Viel Spaß beim Lesen!

Es gibt kaum ein Bauteil in einem PC-System, dem beim Kauf so wenig Beachtung geschenkt wird wie dem Netzteil. Klar – es muss alle Komponenten zuverlässig mit Strom versorgen und ja – es muss ausreichend Leistung für den individuellen Einsatzzweck bereitstellen.

Ihr wollt mehr Netzteil-Artikel lesen? Dann seid ihr hier richtig:

>>>   Vergleichstest 4x 750 Watt Gold
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Vergleichstest 4x 450 bis 550 Watt Gold/Platinum lüfterlos
>>>   Vergleichstest 4x 750 bis 850 Watt Gold/Platinum
>>>   Vergleichstest 4x 450 Watt Bronze
>>>   Vergleichstest 3x 650 bis 760 Watt Platinum
>>>   Vergleichstest 2x 520 Watt Platinum lüfterlos

Aber da werden sich die PC-Integratoren schon ihre Gedanken gemacht haben – viel wichtiger sind doch Prozessor, Grafikkarte und Speicherausbau, richtig? Außerdem noch die Entscheidung “SSD oder konventionelle Festplatte”… Wer schaut da schon auf das Netzteil, solange die Leistung reicht…?


Das tut sie für gewöhnlich auch. Denn ein Netzteil mit hoher Wattzahl muss nicht unbedingt teuer sein, macht sich im Datenblatt aber vielleicht ganz gut. Nur sagt die Power eines Netzteils überhaupt nichts über dessen Qualität aus. Wir haben schon Netzteile mit 700 Watt für rund 20 Euro beim bekannten Online-Auktionshaus erstanden. Nach 10 Minuten unter Volllast verabschiedeten sich diese Chinaböller mit einem lauten Knall und ordentlich Rauch ins Netzteil-Nirvana.

Obacht, Gefahr!Obacht, Gefahr!

So schlimm wird es bei seriösen PC-Bauern sicher nicht zu erwarten sein. Doch schlummert gerade beim Netzteil – ebenso wie beim Gehäuse – ein nicht zu unterschätzendes Sparpotenzial. Zwischen einem ordentlich dimensionierten Netzteil mit hohem Wirkungsgrad und einem No-Name-Blender können schnell mal 50 Euro liegen.

Wie wichtig es ist, auf Qualitätsnetzteile zu setzen, sollte das folgende Video mit Nachdruck verdeutlichen können:

>>>   Big Bang – Wir lassen es im Safety-Lab eines großen OEM mal knallen (Video)

Bilder des Grauens #1: Aufgeplatze KondensatorenBilder des Grauens #1: Aufgeplatze Kondensatoren

Das macht sich bei der Kalkulation schnell bemerkbar. Viele Kunden erkennen den “Etikettenschwindel” indes nicht. Dabei kann der durchaus Folgen haben: Im einfachsten Fall verschwendet das Netzteil mehr Energie als nötig und trägt im Winter zu einer wohligen Raumtemperatur bei. Deutlich schlimmer bzw. teurer wird es, wenn das Netzteil nach wenigen Jahren der Nutzung einfach den Geist aufgibt. Der Worst Case tritt ein, wenn das Netzteil aufgrund mangelnder Qualität sogar zu Schädigungen an Komponenten des PC-Systems führt.

Bilder des Grauens #2: Geschmorte PlatineBilder des Grauens #2: Geschmorte Platine

Wie gesagt: Das muss alles nicht passieren – aber undenkbar ist keines dieser Szenarios. Daher: Egal, ob die Anschaffung eines Komplettsystems geplant ist, ein neuer Rechner in Eigenbau entstehen oder einfach nur ein neues Netzteil her soll – die Wahl desselben sollte gut überlegt sein.

Bilder des Grauens #3Bilder des Grauens #3

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