Corsair Scimitar RGB: MMO-Maus und Makro-Tasten-Wunder

Im Karton finden wir neben der Maus mit einem hochwertig ummantelten USB-Kabel und einer Schnellstartanleitzung auch einen Sechskantschlüssel. Dieser ist notwendig, um die Position des  Keysliders der eigenen Hand anzupassen. Bei der Software geht Corsair mit der Zeit und verzichtet auf eine CD. Stattdessen kann man das Konfigurationstool direkt aus dem Netz herunterladen.

Technisch auf dem neuesten Stand

Auf der Scimitar befinden sich insgesamt 17 programmierbare Tasten. Die Abtastung übernimmt ein optischer Sensor, der stufenlos zwischen 100 und 12.000 DPI einstellbar ist.

Beim verwendeten Avago bzw. Pixart ADNS-S3988 handelt es sich sozusagen um eine LED-Variante und Weiterentwicklung des hinlänglich bekannten ADNS-9800, die im Unterschied zum Vorgänger allerdings ohne Fehlerbereinigungsfunktionen arbeitet: Features wie eine Linienführungskorrektur oder Mausbeschleunigung sind hier werksseitig deaktiviert, im Vergleich zum 3310 soll der Sensor zudem ein verbessertes Tracking bieten.

Mit den DPI-Switch-Tasten kann jederzeit zwischen fünf personalisierten Werten gewechselt werden. Es gibt fünf Lichtzonen, von denen wir vier mit einer Auswahl von 16,8 Millionen Farben blinken, pulsieren und erstrahlen lassen können. Dadurch ist für eine Menge Individualität gesorgt.

Den größten Unterschied zur Genre-Konkurrenz bietet der Keyslider, auf dem sich die zwölf mechanischen Makro-Tasten befinden. Dieser kann an die persönlichen Bedürfnisse bzw. die eigene Hand angepasst werden.

Die Heimat der Macro-Tasten – der Keyslider

Der Spieler hat die Möglichkeit, den Keyslider innerhalb eines Spielraumes von acht Millimetern zu bewegen. Dieser Vorgang geht leicht von der Hand: Mit dem mitgelieferten Sechskantschlüssel wird die Schiebesperre an der Unterseite der Maus gelöst, anschließend kann der Slider nach Belieben versetzt werden. Der Keyslider trägt somit erheblich zu einem entspannten und bequemen Spielerlebnis bei.

Einstellungen vor der virtuellen Schlacht

Was nutzen wunderschöne Lichteffekte und Makro-Tasten, wenn diese nicht anständig konfiguriert werden können? Hierfür wird auf die Corsair Utility Engine (CUE) zurückgegriffen, welche vom Hersteller im Netz bereitgestellt wird. Diese Software ist intuitiv und benutzerfreundlich. Wer die Software im Detail ergründen möchte, erhält dazu durch einen Klick auf die Screenshots Gelegenheit.

Schnell hat sich der Nutzer ein Profil angelegt und lässt den Nager in seinen persönlichen Lieblingsfarben erstrahlen. Unter den Einstellungsmöglichkeiten für Leistung und DPI können die Sprünge nach den eigenen Vorlieben frei konfiguriert werden.

Die Werte der X- und Y-Achse lassen sich hierbei separat einstellen. Von Lift-off-Settings bis hin zur Eckenglättung bleibt kein Einstellungswunsch unerfüllt. Bei der Definition der Makro-Buttons wird es dem User durch den Aktionseditor mit Aufnahmefunktion leicht gemacht, sogar komplexe Tastenfolgen und Timer-Countdowns zu erstellen.

Wer mit der Maus zwischendurch doch mal einen First-Person-Shooter spielen möchte, kann zudem eine der programmierbaren Tasten als Sniper-Button definieren und auch hier den dpi-Wert an die persönlichen Vorstellungen anpassen.

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