DDR DRAM: FAQs und Problemlösungen

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Fragen, Argumente und Diskussionen entstehen ebenso wie Mythen und Missverständnisse. Deshalb soll dieser Artikel regelmäßig gestellte Fragen beantworten und so einige weit verbreitete Mythen entlarven. Mit Sicherheit sind Teile des Artikels subjektiv und diskussionswürdig, weshalb entsprechende Kommentare willkommen sind. Wir werden versuchen, einige gängige Behauptungen zu untersuchen. Einige Punkte enthalten auch Vorschläge und Anleitungen.

Dieser Artikel begann einmal als einfacher Text und wuchs dann immer weiter, sodass wir ihn letztlich zweiteilen mussten. Der erste Teil geht auf häufig gestellte Fragen ein. Der zweite betrachtet hauptsächlich Mythen, die oft als Tatsachen angesehen werden. Die meisten können beim Bau eines neuen Rechners sowohl technisch als auch finanziell Probleme bereiten.

Wir vermuten, dass einige Leser den Artikel nur auszugsweise lesen, sodass einige Informationen wiederholt werden. Sollte es darüber hinaus noch weitere Fragen geben, können diese gern im Kommentarbereich gestellt werden. Wir werden dieses Dokument regelmäßig ergänzen und somit aktuell halten.

Im Vorfeld sprachen wir mit Foren-Nutzern, Kunden, DRAM- und Motherboard-Herstellern, IT-Fachleuten und anderen Bastlern. Außerdem erhielten wir bereits im Rahmen des Artikels DDR3 Memory: What Makes Performance Better? Leserfeedback. Das Folgende findet sich in Teil 1 dieser Artikelreihe. Sie beginnt mit einigen Grundlagen und steigt dann tiefer in die Materie ein.

  1. Was ist DRAM?
  2. Physischer Speicher gegenüber virtuellem Speicher?
  3. Was ist CAS Latenz?
  4. Niedrige CAS Latenz oder hohe Datenrate?
  5. Was sind XMP, AMP, DOCP und EOCP?
  6. Wieso hat XMP zwei Profile?
  7. Was ist der Flex Mode?
  8. Funktioniert Quad-Channel DRAM in Dual-Channel Mainboards?
  9. Warum zeigt CPU-Z an, dass das DRAM nur mit Geschwindigkeit X läuft?
  10. Wieso zeigt CPU-Z nur eine maximale Bandbreite von X an?
  11. Wieso zeigt CPU-Z Single-Channel Modus mit zwei DIMMs?
  12. Wieso wird nicht das gesamte DRAM angezeigt/Warum wird es nicht verwendet?
  13. Wieso läuft DRAM nicht mit der beworbenen Geschwindigkeit?
  14. Wie stelle ich DRAM so ein, dass es laut Spezifikation läuft?
  15. Wie übertakte ich DRAM?

Was ist DRAM?

DRAM steht für Dynamic Random Access Memory. Das Lexikon Merriam-Webster definiert es als “eine Art RAM, das stetig mit Strom versorgt und neu beschrieben werden muss, um die Daten zu behalten.” Oft wird es auch einfach als Speicher bezeichnet. Dies führt leicht zu Verwechslungen mit Festplattenspeicher, der ebenso als Speicher bezeichnet wird. DRAM hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Eine genauere Beschreibung der Geschichte des DRAMs gibt es im 2007 erschienenen Artikel unserer US-Kollegen: “PC Memory: Just The Facts“.

Austauschbares DRAM ist modular und ein DIMM (Dual Inline Memory Module) ist mit Abstand die am häufigsten in PCs anzutreffende Form. Diese unterscheiden sich von den alten SIMMs (Single Inline Memory Module) dadurch, dass sie auf beiden Seiten unabhängige Datenpfade haben und außerdem mit 64 Bit einen doppelt so breiten Datenbus verwenden. Die zweithäufigste Bauform sind SO-DIMMs (Small Outline DIMM). Diese werden häufig auf besonders kleinen Mainboards und in Notebooks verwendet.

DRAM wird oft anhand der Datenrate kategorisiert, die angibt wie oft pro Sekunde Daten übertragen werden.

Die bedeutendsten aktuellen DRAM-Arten sind DDR3 und DDR4 – die dritte und vierte Generation der DDR DRAM-Technologie. DDR steht für “Double Data Rate” und überträgt, wie der Name impliziert, zwei Mal pro Taktzyklus. So hat DDR3-1600 eine Datenrate von 1600 MT/s (1600 Millionen Transfers pro Sekunde) und eine Taktrate von 800 MHz.

Viele Hersteller sprechen von ihrer Datenrate als Bandbreite. Bandbreitenzahlen entsprechen einem Achtel der Datenrate. Ein DDR3-1600 DRAM-Modul könnte also auch als PC-12800 bezeichnet werden, arbeitet aber dennoch mit einer effektiven Taktrate von nur 800 MHz.

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