In Win H-Tower: 2400-€-Gehäuse mit Motorisierung und App-Steuerung

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In Wins H-Tower ist nicht nur ein einzigartiges Gehäuse, das ohne Probleme ein großes High-End-System auf Basis eines E-ATX-Mainboards fasst. Der Tower verwandelt sich auf Knopfdruck auch in einen Benchtable bzw. treffender formuliert: In ein beeindruckendes Präsentationsmöbel für die im Inneren verbaute Hardware, die einzig von der beeindruckenden Komposition des H-Towers selbst überstrahlt werden könnte.

In diesem Sinne: Vorhang auf für eine der beeindruckendsten PC-Behausungen, die wir bis dato im Testlabor begrüßen konnten. Detaillierte Erläuterungen zu den Features erfolgen weiter unten, das spektakuläre Video zur Funktion des Gehäuses jedoch gehört bereits an den Anfang:

Und weil es so reizvoll ist, gibt es das Video zur Beleuchtung gleich hinterher:

Über ein mittels Bluetooth gekoppeltes Smartphone bzw. Tablet mit entsprechender App oder ganz konventionell durch einen Knopfdruck am Gehäuse: Es lassen sich alle vier Seitenteile an den Kanten des H-Towers herunterfahren, anschließend wird der Mainboard-Tray auf Wunsch um bis zu 90 Grad gedreht. Schöner lässt sich die verbaute Hardware nur schwerlich präsentieren.

Das hat aber auch einen rein praktischen Nebeneffekt: Wurde das Gehäuse einmal an einem passenden Platz aufgestellt, kann es zum Komponenteneinbau so weit transformiert werden, dass alle Montagebereiche gut erreichbar sind.

In Win bietet eine mehrfarbige LED-Beleuchtungs-Show mit auswählbaren LED-Farben und eine Laser-Beleuchtung der Standfläche zur Anzeige des Bereichs, der beim Aufklappen des Gehäuses benötigt wird. Für ein grandioses und hochwertiges Anfassgefühl sorgen dicke, hochwertig verarbeitete Aluminiumplatten in gebürsteter Optik. Deren Position kann durch Motoren sowie eine Hydraulik in der Gehäusebasis geändert werden – der H-Tower ist einfach der Transformer unter den PC-Gehäusen.

Derzeit bietet In Win den überwiegend in gebürsteten Aluminium gefertigten Gehäuse-Wahnsinn in zwei Versionen an: Einmal in einem massiven, titanfarbenen Plattenpanzer und einmal im schwarz-roten Asus-ROG-Farbschema. Auf den Preis wirkt sich das nicht aus – und beide Versionen sind limitiert.

Jedes für den Verkauf bestimmte Modell verfügt über eine Typenplakette mit einer entsprechenden Seriennummer: Weltweit gibt es insgesamt 90 ROG- und 120 Titanium-Modelle des H-Towers, das unterstreicht noch einmal zusätzlich die Exklusivität.

Hinzu kommen einige nicht für den Verkauf bestimmte Modelle für die Presse und andere Zwecke. Diese sind – wie beispielsweise auch unser Testobjekt – entsprechend gekennzeichnet, verfügen über keine Seriennummer und sind nicht für den Verkauf zugelassen.

Verpackung und Lieferumfang

Gewichtsbedingt erfolgte die Auslieferung des H-Towers in die Redaktion per Spedition auf einer Palette – kein Wunder bei einem Leergewicht von rund 23 kg.

Der Gigant lässt sich nicht ohne weiteres aus dem Karton herausheben – daher hat In Win auch folgerichtig eine Anleitung zum richtigen Auspacken aufgedruckt: Umdrehen und über Kopf ausschütten lautet hier die Devise. Praxis-Tipp: Es ist unbedingt dazu zu raten, das Gehäuse zuerst an seinem finalen Standplatz aufzustellen und erst dann mit Hardware zu bestücken. Andernfalls ist eine Positionsänderung nur noch durch austrainierte Kraftsportler oder ganze Teams schwächlicherer IT-Nerds möglich.

Ein derart ungewöhnliches Stück High-End-Hardware bringt natürlich auch dementsprechend ungewöhnliches Lieferzubehör mit. Im Falle des In Win H-Towers ist es vor allem ein externes 120-Watt-Netzteil, das die LED- und Laser-Beleuchtung sowie die Motoren für die Gehäusetransformation speist.

Neben dem obligatorischen Montagematerial gibt es zudem ein Mikrofasertuch zur regelmäßigen Reinigung des Schmuckstücks, einen Innensechskantschlüssel, einen Adapter, um die externen USB-3.0-Steckplätze auch über einen USB-2.0-Header auf dem Mainboard anbinden zu können, und zwei CPU-Kabelverlängerungen, die als 4+4 ausgeführt wurden und somit maximale Flexibilität bieten.

Gerade das Mikrofasertuch ist wirklich nötig: Gebürstetes Aluminium ist anfällig gegenüber Fettfingern und die ansonsten sehr robuste Lackierung zieht schnell Abrieb bei der Montage an.

Die gedruckte Bedienungsanleitung fällt zwar recht dürftig aus, dafür bietet In Win auf der Homepage ausführlichere Informationen und Broschüren zum Download an.

Technische Spezifikationen

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