Monat: März 2016

Ohne den Namenszusatz „Selfie“ wäre unser aktuelles Testgerät nicht überaus interessant. Ein weiteres Modell der Asus ZenFone-Reihe – wenn auch mit ansprechender Ausstattung. Die 13-Megapixel-Kamera an der Front macht aber den Unterschied zu vielen anderen Smartphones der oberen Mittelklasse und im Preisbereich um 300 Euro.


Doch auch das eine oder andere Detail könnte mögliche Interessenten zu Asus locken. So bieten auch heute noch die wenigsten Smartphones der Markenhersteller eine Unterstützung für zwei SIM-Karten. Zudem hat Asus nicht beim Speicher gespart: 3 GB Arbeitsspeicher und 32 GB interner Speicher sind aller Ehren wert – erst recht in dieser Preisregion.


Voll im Trend liegt das ZenFone Selfie auch in puncto Größe. 5,5 Zoll misst das IPS-Display, das die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten wiedergibt. Auf dem Papier klingt das ZenFone Selfie also durchaus vielversprechend. Der aktuelle Straßenpreis von rund 330 Euro erscheint daher gerechtfertigt. Die Konkurrenz ist allerdings zahlenmäßig groß in dieser Größen- und Preisregion.

Die Eckdaten des Eizo-Monitors scheinen derzeit einzigartig: Kein anderes aktuell erhältliches Modell kann dem FS2735 derzeit das Wasser reichen, wenn es um die Ausstattung und das Gesamtkonzept geht. Neben dem Asus MG279Q ist er zunächst einmal das einzige Modell seiner Klasse, das AMDs FreeSnyc unterstützt und im Gegensatz zum Asus soll er Freesync über die ganze Bandbreite zwischen 35 und 144 Hz darstellen können. Selbst wenn die Suche auf alle derzeit in Deutschland verfügbaren 27-Zoll-IPS-Monitore mit 2560 x 1440 Pixeln und 144-Hz-Panel eingegrenzt wird, kommen dabei gerade einmal fünf Monitore heraus. Der Japaner ist unter diesen mit über 1000 Euro der mit Abstand teuerste Monitor – aber ist er auch der Best und demzufolge den Aufpreis wert?

Aufgrund der angegebenen Reaktionszeit von 4 Millisekunden (1 Millisekunde bei zugeschalteter Blur Reduction) muss sich das ansonsten deutlich farbintensivere, matte IPS-Display scheinbar auch in dieser Hinsicht nicht vor den ansonsten im Gaming-Bereich überwiegend vertretenen TN-Panel-Monitoren verstecken.

Obendrein gibt es potentiellen Mehrwert durch Innovation: Die komplette Steuerung und Anpassung des Bildschirms, der Farbdarstellung und die Anpassung der speziellen Gaming-Darstellungsfeatures muss nur noch im Notfall über physisch vorhandene Eingabemöglichkeiten am Bildschirm selbst und ein OSD vollzogen werden. Viel leichter und sinnvoller scheint die Einstellung über ein zusätzliches Programm über den PC mittels Maussteuerung, dazu muss lediglich eine zusätzliche Verbindung über USB hergestellt werden. Oder der Monitor wird über Smartphone bzw. Tablet per App und Bluetooth-Verbindung angepasst und das ist längst noch nicht alles, womit der FS2735 aufwarten kann.

Als Bonus spendiert Eizo dem neuen Gaming-Monitor auch noch umfangreiche Ergonomiefunktionen: Der Standfuß bietet auf dem Papier eine Höhenanpassung von bis zu 15,5 cm, eine Pivotfunktion (90° in beide Richtungen) und lässt sich um 35° bzw. 5° nach oben und unten neigen (Tilt).

Ausstattung und Lieferumfang

Anschlussseitig bietet der Foris FS2735 alles, was das Spielerherz begehrt: DisplayPort, 2x HDMI und auch einen älteren DVI-D-Anschluss, alle unterstützen HDCP.

Wer AMD FreeSync nutzen möchte, muss zwingend auf den DisplayPort setzen. Zusätzlich gibt es einen 2-Port-USB-3.0-Hub: Der Anschluss, über den der Monitor mit dem PC verbunden wird, dient gleichzeitig dazu, eine Datenverbindung herzustellen und Monitoreinstellungen per Software auf dem Desktop vornehmen zu können. Ein Audio-Eingang sowie zwei Ausgänge (3,5 mm Klinke) runden das Bild ab. Die beiden integrierten Lautsprecher mit je einem Watt sind aus Spielersicht eher eine Art Notfall-Backup. Nicht sichtbar, aber nicht zu vergessen: Der FS2735 verfügt über die Möglichkeit zur Kommunikation mittels Bluetooth.

An Zubehör gibt es einen schnell montierbaren Stadfuß, ein DisplayPort- und USB-3.0-Kabel, Netzstecker, Kabelhalter und Befestigungsschrauben für die VESA-Halterung. Zumindest ein weiteres HDMI-Kabel hätte Eizo auch angesichts des Preises ruhig zusätzlich spendieren dürfen.

Das Netzteil wurde direkt im Monitor verbaut und verfügt über einen eigenen Ein-/Ausschalter – das ist vor allem für den Transport praktisch.

Wer über keine Internet-Verbindung verfügt, um die aktuellste Version der Eizo-Software herunterzuladen, kann auf eine beiliegende Installations-CD zurückgreifen.

Diese Zeitlosigkeit mag daran liegen, dass die Geschichte ein klassisches Beispiel für Soft-SF ist, Technik also nur als Mittel zum Zweck nutzt. Dass ihr dies gelingt, obwohl sie von 1958 ist, beweist diese Tatsache desto mehr.

Blumen für Algernon handelt vom retardierten Charlie Gordon, der zwar äußerst lernwillig, aber eben nicht lernfähig ist. Aufgrund seiner hohen Motivation wird ein Angebot an ihn herangetragen, mittels einer Operaton intelligent zu werden. Hierfür muss er eine Art Tagebuch in Form von Fortschrittsberichten schreiben. Die Geschichte besteht ausschließlich aus diesen Einträgen. Der Natur seiner anfänglichen Intelligenz entsprechend sind diese zu Beginn nicht ganz einfach zu lesen.

Ich möchte gern Intelgent sein Mein name ist Charly Gordon und ich Schafe in der Bäckerei Donner Mr Donner gibt mir 11 dollers die woche und brot und kuchen wen ich will. Ich bin 32 Jahre Alt und negsten monat ist mein Geburtstag.

Seine Kollegen sind gleichzeitig seine “Freunde” und obwohl sie sich nicht als solche verhalten, macht ihn deren Umgang glücklich, da er nicht versteht, dass sie sich nur über ihn lustig machen.

Sie gaben mir file getrenke und Joe sagte Charly ist ne numer wen er folgelaufen ist. Ich glaube das beteutet das sie mich gern haben

Durch die gewählte Form der Fortschrittsberichte spürt der Leser Charlys Entwicklung am eigenen Leib und diese Form geht deutlich über die reine Vermittlung der Geschichte hinaus. Der Leser nimmt direkt an Charlys Gefühlsleben teil und fiebert förmlich mit ihm. Während er noch auf die Verbesserung seiner Intelligenz wartet, muss er mit der zuvor auf die gleiche Weise operierten Maus Algernon in einem Labyrinth um die Wette laufen.

Mit wachsender Intelligenz verändert sich aber nicht nur die Form der Fortschrittsberichte sondern gleichzeitig auch seine Gefühlswelt. Er erkennt, dass seine “Freunde” alles andere als wahre Freunde sind und diese wiederum nehmen ihm seine Veränderung übel, weil diese sie ängstigt.

Je intelligenter Sie werden, desto mehr Probleme werden Sie haben, Charly. Ihr intellektuelles Wachstum wird Ihr emotionelles Wachstum überflügeln.

Eine Wendung nimmt die Geschichte, als Charlie in einem Restaurant sieht, wie ein tumber Tellerwäscher einige Schüsseln fallen lässt und er in das Gelächter der anderen Gäste einstimmt. In dem Kellner erkennt er sein früheres Ich und seine eigene Reaktion lässt ihn auf sich selbst wütend sein.

Wie sonderbar, dass anständig denkende und empfindende Leute, die einem ohne Arme oder Beine oder Augen geborenen Menschen gegenüber niemals ihre Überlegenheit ausspielen würden, nichts dabei finden, einen mit geringer Intelligenz geborenen Menschen zu verspotten.

Englische ErstauflageEnglische Erstauflage

Mut hat der Autor mit dem besonderen Ende des Buchs bewiesen. Schon bei der Veröffentlichung der Kurzgeschichte musste er für dieses Ende kämpfen. Bei der Buchausgabe lehnte er mehrere Verlagsangebote ab und zahlte sogar die Vorauszahlung an Doubleday zurück, bis er einen Verlag fand, der die Geschichte mit dem existierenden Ende übernahm.

DDR DRAM: FAQs und Problemlösungen

Fragen, Argumente und Diskussionen entstehen ebenso wie Mythen und Missverständnisse. Deshalb soll dieser Artikel regelmäßig gestellte Fragen beantworten und so einige weit verbreitete Mythen entlarven. Mit Sicherheit sind Teile des Artikels subjektiv und diskussionswürdig, weshalb entsprechende Kommentare willkommen sind. Wir werden versuchen, einige gängige Behauptungen zu untersuchen. Einige Punkte enthalten auch Vorschläge und Anleitungen.

Dieser Artikel begann einmal als einfacher Text und wuchs dann immer weiter, sodass wir ihn letztlich zweiteilen mussten. Der erste Teil geht auf häufig gestellte Fragen ein. Der zweite betrachtet hauptsächlich Mythen, die oft als Tatsachen angesehen werden. Die meisten können beim Bau eines neuen Rechners sowohl technisch als auch finanziell Probleme bereiten.

Wir vermuten, dass einige Leser den Artikel nur auszugsweise lesen, sodass einige Informationen wiederholt werden. Sollte es darüber hinaus noch weitere Fragen geben, können diese gern im Kommentarbereich gestellt werden. Wir werden dieses Dokument regelmäßig ergänzen und somit aktuell halten.

Im Vorfeld sprachen wir mit Foren-Nutzern, Kunden, DRAM- und Motherboard-Herstellern, IT-Fachleuten und anderen Bastlern. Außerdem erhielten wir bereits im Rahmen des Artikels DDR3 Memory: What Makes Performance Better? Leserfeedback. Das Folgende findet sich in Teil 1 dieser Artikelreihe. Sie beginnt mit einigen Grundlagen und steigt dann tiefer in die Materie ein.

  1. Was ist DRAM?
  2. Physischer Speicher gegenüber virtuellem Speicher?
  3. Was ist CAS Latenz?
  4. Niedrige CAS Latenz oder hohe Datenrate?
  5. Was sind XMP, AMP, DOCP und EOCP?
  6. Wieso hat XMP zwei Profile?
  7. Was ist der Flex Mode?
  8. Funktioniert Quad-Channel DRAM in Dual-Channel Mainboards?
  9. Warum zeigt CPU-Z an, dass das DRAM nur mit Geschwindigkeit X läuft?
  10. Wieso zeigt CPU-Z nur eine maximale Bandbreite von X an?
  11. Wieso zeigt CPU-Z Single-Channel Modus mit zwei DIMMs?
  12. Wieso wird nicht das gesamte DRAM angezeigt/Warum wird es nicht verwendet?
  13. Wieso läuft DRAM nicht mit der beworbenen Geschwindigkeit?
  14. Wie stelle ich DRAM so ein, dass es laut Spezifikation läuft?
  15. Wie übertakte ich DRAM?

Was ist DRAM?

DRAM steht für Dynamic Random Access Memory. Das Lexikon Merriam-Webster definiert es als “eine Art RAM, das stetig mit Strom versorgt und neu beschrieben werden muss, um die Daten zu behalten.” Oft wird es auch einfach als Speicher bezeichnet. Dies führt leicht zu Verwechslungen mit Festplattenspeicher, der ebenso als Speicher bezeichnet wird. DRAM hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Eine genauere Beschreibung der Geschichte des DRAMs gibt es im 2007 erschienenen Artikel unserer US-Kollegen: “PC Memory: Just The Facts“.

Austauschbares DRAM ist modular und ein DIMM (Dual Inline Memory Module) ist mit Abstand die am häufigsten in PCs anzutreffende Form. Diese unterscheiden sich von den alten SIMMs (Single Inline Memory Module) dadurch, dass sie auf beiden Seiten unabhängige Datenpfade haben und außerdem mit 64 Bit einen doppelt so breiten Datenbus verwenden. Die zweithäufigste Bauform sind SO-DIMMs (Small Outline DIMM). Diese werden häufig auf besonders kleinen Mainboards und in Notebooks verwendet.

DRAM wird oft anhand der Datenrate kategorisiert, die angibt wie oft pro Sekunde Daten übertragen werden.

Die bedeutendsten aktuellen DRAM-Arten sind DDR3 und DDR4 – die dritte und vierte Generation der DDR DRAM-Technologie. DDR steht für “Double Data Rate” und überträgt, wie der Name impliziert, zwei Mal pro Taktzyklus. So hat DDR3-1600 eine Datenrate von 1600 MT/s (1600 Millionen Transfers pro Sekunde) und eine Taktrate von 800 MHz.

Viele Hersteller sprechen von ihrer Datenrate als Bandbreite. Bandbreitenzahlen entsprechen einem Achtel der Datenrate. Ein DDR3-1600 DRAM-Modul könnte also auch als PC-12800 bezeichnet werden, arbeitet aber dennoch mit einer effektiven Taktrate von nur 800 MHz.

Um noch mal beim Preis nachzuhaken: In dieser Preisklasse bekommt man bereits recht brauchbare In-Ears, jedoch fast ausschließlich kabelgebundene. Da kam uns dieses strippenfreie Teil für den CeBIT-Besuch und die Erweiterung des Smartphones für eine bessere Kommunikation gerade recht. Denn das Telefonieren ist im Messegewimmel immer so eine Sache für sich – als Verständigungsbrücke im Stimmgemurmel ist so eine Lösung fast schon unverzichtbar.

Packen wir deshalb die Lavi O aus und werfen einen Blick aufs Mitgelieferte. Neben den In-Ears mit der Kabelschlaufe und dem Steuerteil gibt es schwarze Gummipolster in drei Größen, diverse Clips und einen Tragebeutel nebst Handbuch. Zweckmäßig und ausreichend, denn mehr braucht man ja eigentlich auch nicht.

Bevor wir den eigentlich Test starten, schnell noch die tabellarische Übersicht für die technischen Daten:

Bezeichnung: Luxa² Lavi O In-Ear Wireless
Modell: AD-HDP-PCLOBK-00
Akku: 80m Ah Li-Polymer, bis zu 5 Stunden Akkulaufzeit (Herstellerangabe)
Ladezeit: 40 min (Herstellerangabe) am Micro-USB Anschluss
Treiber: Φ 8 mm / 16 Ohm Impedanz
Frequenzbereich: 20 Hz bis 20 KHz (Herstellerangabe)
Maximaler Pegel: 110dB ± 3dB (Herstellerangabe)
Mikrofon: Φ 4.0 * 1.5 mm, -42 ±3dB
Reichweite: 10 m (Herstellerangabe)
ca. 8-9 m (Test für absolut fehlerfreie Wiedergabe)
Bluetooth: CSR v4.0 8635
Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
Frequenzbereich: 2402 – 2480 MHz
LED-Status; Niedriger Ladestand: Rot (blinkend)
Aufladend: Rot
Aufgeladen: Blau
Pairing: Blau-Rot (blinkend)
Bluetooth verbunden: Blau (langsam blinkend)
Bluetooth nicht verbunden: Blau (schnell blinkend)
Abmessungen: 55,0 x 3,0 x 1,4 cm (inkl. Kabel)
Gewicht: 15,0 g (Herstellerangabe)
13,2 g (Labormessung)
Preis: ca. 40 Euro (Geizhals-Link)

Das Ende der Deponia-Trilogie von Daedalic Entertainment hatte viele Fans enttäuscht. So viele, dass Deponia-Schöpfer Jan Müller-Michaelis alias Poki wohl schlaflose Nächte verbrachte und sich letztendlich ein Herz fasste, um einen vierten Teil zur eigentlich abgeschlossenen Trilogie hinzuzufügen.

Denn das Finale von Goodbye, Deponia hatte es in sich: Es ließ nicht nur Raum für Interpretationen (was nicht jedermanns Sache ist), sondern beinhaltete auch, dass sich der Protagonist am Ende aufopferungsvoll in die Tiefe stürzte – und es schier unmöglich schien, dass er diesen Sturz überlebt haben konnte. Das stimmte natürlich einige Fans angesichts des sonst sehr humoristischen Tons der Deponia-Reihe traurig.

Dass Deponia sehr beliebt ist, sieht man nicht nur anhand der Fan-Base im Internet, sondern auch jedes Jahr auf der Gamescom, wo sich stets viele Deponia-Cosplayer tummeln.

Deponia-Schöpfer Poki und seine Fans auf der Gamescom 2015Deponia-Schöpfer Poki und seine Fans auf der Gamescom 2015

Und diese scheinen ihrem Unmut über das Ende wohl so sehr Luft verschafft zu haben, dass Daedalic Entertainment nun ohne große Ankündigung einen vierten Teil veröffentlichte. Nur wenige Tage zuvor gab die Hamburger Spieleschmiede bekannt, dass Deponia Doomsday erscheinen wird. Die Fans rasteten prompt aus, so groß war die Vorfreude auf ein Wiedersehen mit Rufus und Goal sowie die Hoffnung auf ihr lang ersehntes Happy End.

“Diesmal lasse ich mir mein Happy End nicht nehmen!”

Dieses Happy End hat sich auch der selbstverliebte und egozentrische Rufus mehr als gewünscht. Denn darum geht es in Deponia Doomsday: Rufus möchte am Ende der Geschichte nicht draufgehen. Es ist also an der Zeit, die Zeit zu ändern. Wie praktisch, dass gerade da ein schusseliger Fremder mit einer Zeitmaschine aufkreuzt und sich Rufus an alles erinnern kann, was in den vorherigen drei Deponia-Teilen passiert ist.

Sogar noch darüber hinaus: Rufus hatte den Sturz nämlich überraschenderweise überlebt und steht zu Beginn von Deponia Doomsday als alter Mann mit Schnurrbart vor der Entscheidung, das vollends von bösartigen Fewlocks bevölkerte Deponia mit einem einzigen Knopfdruck zu vernichten.

Doch dann wacht unser Held auf und befindet sich zeitlich noch vor dem ersten Part der Reihe. Genug Zeit also, um alles geradezubiegen. Das denkt zumindest Rufus.

Direkt zu Beginn bekommen wir schon ein Gespür davon, dass es mit den Zeitreisen nicht ganz so einfach ist, wie man denkt – und man dabei viele Fehler machen kann.

Rufus möchte eigentlich mit seiner (hier noch aktuellen) Freundin Toni nach Elysium verschwinden. Sein selbstgebauter Heißluft-Ballon ist auch schon soweit fertiggestellt, es fehlen eigentlich nur noch Tonis kostbare Kristallgläser, auf die sie auf Elysium einfach nicht verzichten kann. Doch McChronicle, der schusselige Zeitreisende, fährt diese prompt über den Haufen.

Alle Anstrengungen, dies in anderen Zeitebenen zu verhindern, scheitern ebenfalls. Und damit geht nicht nur Tonis heißgeliebtes Glas zu Bruch, sondern auch ihre Beziehung zu Rufus. Nichts wie weg und auf nach Elysium, denkt sich Rufus und landet mit der Zeitmaschine endlich dort, wo er drei Computerspiele lang versuchte, hinzukommen.

Doch er ist zu spät dran: Elysium ist in der Zeit, in der er landet, akut dem Untergang geweiht. Rufus hat aber auch ein Pech!

Aber Rufus wäre nicht Rufus, wenn er nicht krampfhaft versuchen würde, doch noch das Beste aus der Situation zu machen. Dieses Schicksal wird sich zu einem früheren Zeitpunkt doch wohl noch ändern lassen… und so reist Rufus zurück in die Vergangenheit und eine schräge Zeitreisegeschichte bahnt sich ihren Weg.

Was die nun endlich veröffentlichte PC-Version wohltuend von der Konsole unterscheidet, ist eigentlich schnell aufgezählt: Neben verbesserter Grafik und höheren Bildschirmauflösungen (bis hin zu 21:9-Formaten) ist es in erster Linie der Wegfall des FPS-Locks, den EA den PC-Käufern seit langem versprochen und auch als Grund für die Verspätung benannt hat.

Die Gesamtansicht wirkt bei den besseren Qualitätseinstellungen deutlich detaillierter und wird dadurch vor allem auch in der Weitsicht wesentlich aufgewertet. Allerdings scheint die Zeit um zwei Uhr morgens festgetackert zu sein, denn es umgibt einen eine gähnende Leere, die an ältere Titel erninnert. Selbst in NFS: Underground 2 war auf den Straßen gefühlt mehr Verkehr unterwegs.

Neben der Auflösung ist es die einstellbare Qualität der Texturen, die den Speicherbedarf bei höheren Auflösungen schnell in ungeahnte Höhen treibt. Doch dazu in den Benchmarks gleich noch mehr. Weitere Auswahloptionen bieten die Schatten, die Bewegungsunschärfe und die Umgebungsverdeckung, die auf Ultra wie schon in Battlefront als HBAO umgesetzt wird.

Die Auswahl der Kantenglättung fällt zudem arg spartanisch aus, denn es bleibt nur die Auswahl zwischen dem generell etwas überfordert wirkenden FXAA oder dem etwas besseren TAA (temporale Kantenglättung), welches aber Technologie-bedingt gleich das gesamte Bild reichlich unscharf wirken lässt.

Benchmark-Szene und Einstellungen

Eins bleibt immer gleich: Ohne vorheriges Experimentieren und Planen läuft man als Tester schnell in die DRM- und Online-Falle. Wenn die ganzen Trolle stören, die einem die Jagd auf mögliche Bestzeiten immer wieder vermiesen und reproduzierbare Benchmark-Ergebnisse verhindern, der findet im Einstellungsmenü zu den Spieleoptionen den leider sehr versteckt platzierten Eintrag “Play Alone”. Das bedeutet am Ende nichts anderes, als man nun nach erneutem Nachladen quasi ungestört gegen eine recht unaufdringliche KI fahren kann.

Diese versteckte Option hat nur zwei kleine Haken. Erstens muss man sich zunächst erst einmal in der Garage befinden und von dort aus die Einstellungen aufrufen. Direkt nach dem Spielstart sieht man sie nämlich noch gar nicht. Zweitens vergisst das Spiel diese Option beim Schließen. Beim nächsten Programmstart muss man den Spaß erneut aktivieren.

Da zudem extrem lange Ladevorgänge fällig werden, vermuten wir keinen Offline-Modus im herkömmlichen Sinne, sondern lediglich eine Art modifizierten Server, auf dem nur die KI sichtbar bleibt. Damit hätten wir dann einen simplen “MMO-Racer” im Einzelspieler-Modus, bei dem jedoch alle Spielstände und Modifikationen permanent online gespeichert werden. Savegames gibt es hingegen keine.

Die andere Stolperfalle ist Origins krankhafte Paranoia, was mögliche Hardware-Wechsel betrifft. Sogar zu häufiges Wechseln der Grafikkarte kann – wie schon bei Battlefront auch – relativ schnell zur temporären Account-Sperre führen.

Das nächste Bild zeigt, wie man zumindest dieses Problem elegant abwürgen kann: Man arbeitet mit zwei Karten, von denen die primäre beim Start immer die gleiche ist. Dann hilft Umstecken problemlos weiter. Nur für die Tests mit den APUs und der iGP haben wir dann doch noch notgedrungen einen zweiten, privaten Key verbraten müssen.

Als Szene nutzen wir bewusst keine freie Fahrt, sondern den Einzelspielermodus ohne störende Server-Trolle und ein normales Sprint-Rennen, bei dem wir möglichst nah hinter dem Feld herfahren, damit eine optimale Grafiklast entsteht. Um die Ergebnisse im Durchschnitt möglichst vergleichbar zu halten, fahren wir das komplette Rennen jedesmal auch brav zu Ende.

Das kostet allerdings Zeit und in der Summe auch Nerven, so dass wir die Anzahl der getesteten Karten pro Einstellungen diesmal etwas eingegrenzt haben. Dank zweier Schlüssel war es dann zumindest möglich, unterschiedliche Plattformen parallel zu testen.

Ähnlich wie Battlefront skaliert das Spiel sehr gut mit einfacheren Komponenten, was die Mindesanforderungen an die Hardware deutlich herunterzuschrauben hilft. Deshalb nutzen wir – auch aus den bereits genannten Gründen – für alle Auflösungen ab Full-HD aufwärts gleich die maximalen bzw. Ultra-Einstellungen (ohne Blur) und nur bei 720p die niedrigsten Grafikoptionen für die Einsteigerklasse.

Maximale EinstellungenMaximale Einstellungen Maximale EinstellungenMaximale Einstellungen

Der Unterschied zwischen den einzelnen Stufen fällt moderater aus, als man es vielleicht befürchten würde. Lediglich das dann extreme Flimmern nervt mit den niedrigen Einstellungen bereits ordentlich, da zum Beispiel Regentropfen eher wie der übermütige Funkenflug einer hyperventilierenden Flex aussehen und alle Kanten und Karosseriespalten der Fahrzeuge als flimmernde Sägezähnchen böse ins Auge stechen.

Niedrigste EinstellungenNiedrigste Einstellungen Niedrigste EinstellungenNiedrigste Einstellungen

Testsystem und -methoden

Nachfolgend wollen wir noch einmal einen kurzen Blick auf unsere Testsysteme werfen, denn wir haben für die Analyse der verschiedenen Leistungsgruppen der Grafikkarten keine synthetischen CPU-Skalierungen, sondern echte Systeme genutzt. Das in der Tabelle hervorgehobene System stellt dabei unser aktuelles Standard-Testsystem für Grafikkarten darf.

Gaming-Performance
Testsysteme:
Intel Core i7-5930K @4.2 GHz (MSI X99S XPower AC, 16 GB DDR4-2400)
Intel Core i7-5775C, Intel Core i7 4790K (MSI Z97A Gaming 6, 16GB DDR3 2133 Low Voltage)
AMD A10-7890K (Asus A88X-Pro , 16 GB DDR3-2400)
Treiber:
AMD: Radeon Software 16.3.1 Hotfix
Nvidia: 364.51 WHQL
Intel: Beta 15.40.20.4404

Beginnen wir nun mit den ersten Tests und werfen einen Blick auf die unterschiedlichen Auflösungen und ihre möglichen Folgen auf die Gestaltung der Ergebnisse.

Was sich in den Zeiten des C64 noch unvorstellbar und phantastisch angefühlt hat, ist heutzutage durch das Internet in greifbare Nähe gerückt.

Die heutige Technologie muss nicht sonderlich weit extrapoliert werden, um das zu erreichen, was damals noch Cyberpunk war. Gleichzeitig rückt diese Art des Romans auch vom Nerd-Futter zum Mainstream hin.

Das namensgebende Nexus ist eine Nano-Droge. Das heißt, sie besteht aus kleinen, programmierbaren Nano-Chips, die aber wie Drogen wirken.

Wer Nexus einnimmt, verspürt neben den drogentypischen Phänomenen eine direkte geistige Verbindung zu anderen Menschen, die ebenfalls auf Nexus sind. Die Gehirne der Gruppe werden damit quasi direkt vernetzt – sowohl auf Verstandes- wie auf Gefühlsebene.

Sie war diese Stadt. Sie war die Millionen Ichs, die darin lebten. Sie schmeckte Hunderttausend Erinnerungen.  Erinnerungen an Orte und Zeiten und Dinge und Worte.

Glaubt man so manchem Marketing-Guru, dann sind Notebooks bereits Anachronismen einer Epoche, die so langsam der Vergangenheit angehört. Toshiba hält am Notebook-Format weit stärker fest, denn das Radius 12 wirkt auf den ersten Blick wie ein klassisches Ultrabook – also ein Notebook im besonders schlanken Gewand.

Allerdings gehen auch die Japaner mit der Zeit und erhöhen die Flexibilität des Klapprechners dadurch, dass das Display um 360° gedreht werden kann, sodass sich der Bildschirm bei Bedarf auf die Unterseite klappen lässt. Das Radius kann also auch wie ein Tablet verwendet werden.

Performante Hardware, viele Schnittstellen

Technisch setzt der Hersteller im Gegensatz zum Satelite Radius 11 aus dem vergangenen Jahr nun auf Hardware aus dem oberen Leistungsbereich. Dies beginnt schon beim Display, das eine sehr hohe Auflösung von 3840 x 2160 bietet.

Im Inneren verbaut der Hersteller einen Intel Core i7, dem ein acht Gigabyte großer Arbeitsspeicher zur Seite gestellt wird. Für das Speichern von Daten steht eine 256 Gigabyte große SSD zur Verfügung.

Die Schnittstellenausstattung dürfte bei Macbook-Nutzern Neid wecken: In der rechten und der linken Seite findet sich jedenfalls eine USB-3.0-Buchse, von denen eine auch im abgeschalteten Zustand Mobilgeräte aufladen kann. Daneben finden sich rechts zudem ein HDMI-Anschluss sowie ein Einschub für USB 3.1 (Typ C).

Selbst an einen Kartenleser, der SD-Karten im SD-, SDHC- und SDXC-Format liest, hat Toshiba gedacht. Manch beruflicher Nutzer würde sich aber vielleicht noch einen LAN-Port wünschen, doch für den Netzwerkverkehr muss ein WLAN-Modul genügen, das sich jedoch leistungsstark gibt und selbst den schnellen ac-Standard beherrscht. Und wer unbedingt einen Ethernet-Anschluss braucht, kann ja jederzeit ein USB-Dock anschließen.

Windows 10 wird nur als Home Edition installiert

Dass das Radius 12 nicht unbedingt für Geschäftskunden gedacht ist, zeigt schließlich das Betriebssystem. Installiert wird Windows 10, allerdings nicht – wie man eigentlich erwartet hätte – in der Pro-, sondern in der Home-Version. Diese wird zudem mit allerlei unnützen Angeboten bereichert, wie etwa einem direkt Zugang zu Ebay, Amazon oder auch der Touristen-App Tripadvisor.

Bei Smartphones versuchen sich die meisten Hersteller wie gehabt am Höher-Schneller-Weiter-Prinzip: Mit immer mehr Features und technischen Zusätzen bei gleichzeitig sinkenden Preisen soll die Konkurrenz übertrumpft werden.

Das gelingt allerdings nicht immer: Schnell bleiben wichtige Details wie etwa die Verarbeitung oder die Kamerasoftware auf der Strecke, weil die Kosten für die teuren Gimmicks an anderer Stelle wieder eingespart werden müssen.

Aquaris X5: Unkomplizierte Hardware für den mobilen Alltag

bq versucht sich an einem anderen Weg: Die Spanier bieten weder die Smartphones mit der technisch besten Ausstattung noch dem niedrigsten Preis, wie ein schneller Blick auf die Spezifikationen des Aquaris X5 zeigt. Für rund 220 Euro gibt es gerade mal ein einfaches HD-Display, einen Qualcomm Snapdragon 412, zwei Gigabyte RAM, 16 Gigabyte Festspeicher und eine Kameratechnik, die Bilder mit bis zu 13 Megapixeln auf der Rückseite und fünf Megapixeln an der Front aufzeichnet.

Auch die Netzwerkfähigkeiten sind solide, hauen aber nicht vom Hocker: Das WLAN-Modul unterstützt die Spezifikationen b/g/n, das Funkmodem beherrscht immerhin die für Deutschland wichtigen LTE-Bänder B3, B7 und B20. Für die kabellose Anbindung von Peripherie steht Bluetooth 4.0 bereit.

Doch wie bereits angedeutet geht es bq nicht darum, die Konkurrenz mit Technik auszustechen. bq setzt stattdessen auf die Haltbarkeit seiner Smartphones. Während so mancher Hersteller den Eindruck zu erwecken versucht, dass der Nutzer sein Gerät eigentlich im Jahresrhythmus austauschen sollte, gewähren die Spanier eine Herstellergarantie von satten fünf Jahren.

Cyanogen-ROM: Länger Support und mehr Freiheiten

Ein zweites Alleinstellungsmerkmal des bq Aquaris X5 soll das Betriebssystem sein. Denn installiert wird nicht irgendein Standard-Android, dem eine eigene Oberfläche aufgezwungen wird, sondern eine von Cyanogen entwickelte Variante des Google-Betriebssystems.

Optisch bleibt diese nah an der von Google bereitgestellten Vanilla-ROM und auch darüber hinaus halten sich die zusätzlichen Möglichkeiten, die die Cyanogen-ROM bietet, mittlerweile in Grenzen – frühere Versionen verfügten über deutlich mehr Möglichkeiten hinsichtlich der Sicherheitseinstellungen; an dieser Stelle hat Google jedoch mittlerweile nachgezogen.

Der größte Vorteil dürfte in der langfristigen Unterstützung liegen. Derzeit wird auf dem Smartphone zwar “nur” die Version 5.1.1 genutzt, ein Update auf 6.0 dürfte jedoch folgen sowie die Basis als “stabil” bezeichnet wird, was im Regelfall einige Monate nach der Veröffentlichung der neuen Android-Version passiert.

Auch kommende Versionen könnten das Smartphone noch erreichen. Zudem ist der Bootloader entsperrt, sodass versierte Nutzer ohne viel Aufwand eigenhändig am System Veränderungen vornehmen und beispielsweise ohne Schwierigkeiten Erweiterungen, die Root-Zugriff benötigen, installieren können.

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