Alpenföhn Olymp: Von den Göttern gesandt?

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Neu in unseren Kühlertests: Ab sofort wandern alle getesteten Kühler auch ins Labor von Kollege Wallossek, wo er ihnen mit unserem speziellen Equipment weitere interessante Details entreißen wird. Das genaue Vorgehen und den kompletten Testablauf werden wir noch im Rahmen eines kommenden “So testen wir”-Artikels ausführlich beleuchten.

Umgebungstemperatur

In zwei zusätzlichen Messgängen halten wir die Temperaturwerte der Spannungswandler auf dem Mainboard und der Heatpipes des Kühlers per Infrarotkamera in einem gesonderten, offenen Testaufbau fest. Dabei lassen wir den oder die Lüfter über das Standard-Lüfterprofil der Hauptplatine laufen.

Im Falle des Alpenföhn Olymp arbeitet der Lüfter unter Prime-Last mit einer Drehzahl zwischen 1150 und 1200 U/min. Die Infrarot-Aufnahme zeigt, dass es auf dem verwendeten Sockel-2011-Mainboard im Bereich der über dem CPU-Sockel liegenden Spannungswandler 78,7 °C warm wird.

Ohne die Werte der kommenden und bereits zum Großteil durchgemessenen Kühler vorwegnehmen zu wollen: Hier schlägt sich der Olymp vergleichsweise sehr gut, das angekündigte Konzept des zumindest teilweise seitlich an den Kühltürmen austretenden Luftstroms scheint sich in der Praxis bemerkbar zu machen, denn selbst der durch die Kühltürme aufgewärmte Luftstrom des Kühlers eignet sich, um die noch viel heißeren Spannungswandler mitzukühlen.

An den Heatpipes messen wir bis zu 49,8 °C – ebenfalls ein guter Wert, der dafür spricht, dass die in diesem Testabschnitt auf 4,2 GHz übertaktete CPU den Olymp nicht überfordert. Auch einen zumindest kleinen Blick wert ist der Motor des Lüfters: Der 14 cm große Wingboost 2 bleibt sehr kühl, das spricht für einen geringen Stromverbrauch.

Klangspektrum

Das Betriebsgeräusch der CPU-Kühler wird in unserem schallarmen Raum gemessen. Dieses Verfahren ist deutlich genauer als bisherige Messungen mit Standard-Equipment in einem normalen Raum.

Bei voller Drehzahl ist der Alpenföhn Olymp erwartungsgemäß kein Leisetreter: Bis zu 42,5 dB(A) erzeugen die beiden Lüfter, die im offenen Testaufbau ohne Beeinflussung durch einen Gehäuseluftstrom immerhin bis zu 1427 U/min erreichen. Ein bedingt durch eine höhere Maximaldrehzahl zur Verfügung stehendes Leistungspolster ist aber keinesfalls zu verachten – vor allem, wenn es bei niedrigen Drehzahlen dann auch wirklich leise geht.

Deutlich angenehmer verhalten sich die Lüfter bei einem statischen Wert von 800 U/min: 27,9 dB(A) sind ein sehr guter Wert, mit dem sich der Olymp auch als Silent-Kühler eignet. Denn genug Leistung sollte er angesichts seiner Grundausstattung auch bei niedrigen Lüfterdrehzahlen mitbringen.

Die automatische Lüfterregelung durch das Mainboard zeigt vor allem, wie gut sich der Kühler auf einer übertakteten CPU als Kompromiss aus Leistung und Lautstärke eignet. Dabei sollte beachtet werden: Auf einem Intel-Prozessor mit sechs Kernen und einer Taktfrequenz von 4,2 GHz gibt es ein beachtliches Maß an Abwärme, das abgeführt werden möchte.

37,1 dB(A) sind an dieser Stelle nicht unbedingt wenig, aber es gibt auch deutlich lautere Kühler in diesem Szenario. Wer es trotz Übertaktung leiser haben möchte, muss also gegebenenfalls selbst die Lüftersteuerung durch das Mainboard nachjustieren.

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