Gaming-PC im Test: KCSgaming Battlebox Earthquake

Kiebel.de präsentiert uns mit der KCSgaming GeForce GTX Battlebox Earthquake nicht nur ein Gaming-Komplettsystem mit beeindruckend langer Produktbezeichnung, sondern kombiniert auch sinnvoll dimensionierte Komponenten zu einem fair ausgepreisten, leistungsstarken Gaming-PC. Aber natürlich stellt eine rund 2200 Euro teure Combo aus Intel Core i7-6700K nebst Nvidia GeForce GTX 980 Ti und all der anderen soliden Hardware eine Investition dar, die erst einmal gestemmt werden will – auch wenn man weitaus mehr Performance bekommt als in normalen Midrange-Systemen.

Für alle jedoch, die ohnehin einen Umstieg vom Full-HD-Monitor zum WQHD-Modell mit 2560 x 1440 Pixeln planen, ist diese Leistungsklasse jedoch beinahe schon Pflicht, um mit sehr hohen bis höchsten Qualitätseinstellungen spielen zu können. Zumindest würde es keinen Sinn ergeben, einen hochauflösenderen Monitor anzuschaffen, um dann die Darstellungsqualität zu reduzieren. Dass es gerade in der Gaming-Gemeinde einen Trend zu 1440 oder gar 2160p gibt, ist zunehmend spürbar und dank Freesync und G-Sync können auch kleinere Leistungsengpässe teilweise übertüncht werden.

Abgesehen von den beiden starken Kernkomponenten überzeut das KCSgaming-System mit einer zeitgemäßen Kombination aus 250-GByte-SSD und zusätzlicher mechanischer 2-TByte-Festplatte sowie 16 Gigabyte RAM, die in allen derzeit erhältlichen Spielen voll und ganz ausreichen. Beim stark modularen Gehäuse und den im Shop auswählbaren Netzteilen setzt der Hersteller durchweg auf Qualität und weiß das System durch einen ungewöhnlichen Prozessorkühler sowie sauberes, werksseitiges Kabelmanagement und zusätzliche Beleuchtungseffekte gekonnt in Szene zu setzen.

Die Battlebox Earthquake erreicht mühelos auch unter synthetischer Volllast sehr gute Temperaturwerte. Leider geht das zum Teil auf Kosten der Systemlautstärke, denn sowohl im Leerlauf als auch in den verschiedenen Lastszenarien dürfte das Betriebsgeräusch gern noch ein wenig geringer ausfallen. Andererseits ist Lautstärkeempfindlichkeit eine höchst subjektive Angelegenheit – und immerhin ist es möglich, das Drehzahlverhalten der verbauten Gehäuselüfter sowie des Lüfters des Prozessorkühlers via BIOS bzw. UEFI über die Werkssettings hinaus an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Da die Grafikkarte ohnehin über einen Zero-Fan-Mode verfügt, kann somit ohne großen Aufwand vor allem in lastarmen Szenarien für eine noch weiter reduzierte Lautstärke gesorgt werden.

Fazit

Die KCSgaming GeForce GTX Battlebox Earthquake ist ein bezahlbares High-End Single-GPU-System mit erfreulich gut aufeinander abgestimmten und hochwertigen Einzelkomponenten, das mit einer guten Verarbeitung, schicken Beleuchtungseffekten, sauber umgesetztem Kabelmanagement und einer schlanken, aktuellen Betriebssysteminstallation überzeugt. Die Betriebslautstärke ist im Auslieferungszustand noch nicht optimal – hier können allerdings über das UEFI leicht selbst entsprechende Anpassungen vorgenommen werden.

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