Exklusiv: Alphacool GPX-Pro FuryX: Leise Wassermusik statt Pfeifkonzert

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Kompaktwasserkühlungen, die man auch gern als AiO-Wasserkühlungen (All in One) bezeichnet, liegen stark im Trend. Aber was bei CPUs mittlerweile fast schon zum guten Ton gehört, ist bei den Garfikkarten immer noch ein wenig exotisch. Einen Grund dafür gibt es nicht, wie dieser Test deutlich beweisen wird, selbst wenn es immer noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt.

Man setzt auch bei der AiO-Wasserkühlung auf die bereits 2004 patentierte Kreuzschlitztechnik in der Bodenplatte, die man zudem kontinuierlich weiterentwickelt hat. Die verfeinerte Finnen- und Kanalstruktur setzt nun auf wenige, nur noch 0,5 x 0,5 mm große und 2,5 mm hohe Finnen. Dies ermöglicht eine sehr gute und schnelle Wärmeübertragung vom Kupfer an das Kühlmedium.

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass unser nachfolgender Test auf einem zwar schon serienreifen Vorserienmuster basiert, dieses jedoch nach unserem Test und eingehender Beratung mit Alphacool noch einmal deutlich abgeändert und somit verbessert wurde.

Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Feedback Dritter so direkt und aufgeschlossen aufgenommen und für die Verbesserung des Produktes genutzt wird. Dafür gebührt Alphacool unser Respekt.

Mag sein, dass Alphacool durch diesen Schritt das mögliche Weihnachstgeschäft verliert – das Produkt selbst hat auf jeden Fall noch einmal deutlich dazugewonnen. Damit gibt es natürlich am Ende sogar zwei Gewinner, denn auch der potenzielle Käufer profitiert von einem wirklich besseren Produkt.

Wir werden in den betreffenden Passagen explizit auf die Unterschiede zwischen beiden Versionen hinweisen.

Wir freuen uns, bereits jetzt schon exklusiv die Renderbilder der neuen Revision nutzen zu können. Der augenscheinlichste Unterschied ist die direkte Verbindung zwischen Kühlblock und Backplate. Damit wird die Kühlung auf der Rückseite marginal verbessert; in erster Linie kommt diese Änderung jedoch der Stabilität und natürlich auch die Optik zugute. Hierfür wird die Backplate am vorderen Kühler eingehängt und der breite Steg vorher mit Wärmeleitpaste bestrichen.

Zu den Dingen, die man so nicht gleich sieht, gehören nunmehr die integrierte Abstandhalter für eine bessere Passgenauigkeit des Kühlers sowie einige zusäzliche Öffnungen, auf die wir später noch eingehen werden.

Auch an der Front haben leichte Änderungen stattgefunden, die man aber auf den ersten Blick nicht gleich erkennt, wenn man den nachfolgenden Test noch nicht gelesen hat. Deshalb werden wir die passenden Renderbilder zu einem späteren Zeitpunkt an den jeweiligen Stellen noch mit einfügen um zu begründen, warum manche Änderungen überhaupt einen Sinn ergeben.

Insgesamt wirkt der Kühler nun kompakter und geschlossener und es gibt weniger Lücken, während an allen relevanten Stellen noch mehr Wert auf einen optimalen Wärmeübergang gelegt wurde. Zu Letzterem gehört auch die Verwendung dünnerer Wärmeleitpads zwischen Backplate und Platine (zwei statt drei Millimeter) sowie die direktere Warmeaufnahme des Kühlers von den Spannungswandlern, die durch den Wegfall der ineffizienten dicken Pads und durch den Einsatz passender Wärmeleitpaste samt weiter heruntergezogener Kühlflächen realisiert wird, um die Luftspalte signifikant zu verringern.

Betrachten wir nun das oberste Renderbild einmal genauer: Die üblichen 1/4-Zoll-Ein- und Auslässe befinden sich an der Oberseite und können mit geraden oder abgewinkelten Anschlüssen bestückt werden, wobei letztere für den Einzelkarteneinbau im geschlossenen Gehäuse sinnvoll erscheinen.  Die passive Kühlung der weiteren Komponenten erfolgt über fast 1,8 Zentimeter tiefe Kühlrippen, die dem Konstrukt fast schon das Aussehen einer Kfz-Endstufe gehen und die den Airflow im Gehäuse dankbar annehmen. Ob und wie gut diese passive Kühlung funktioniert, das sehen wir später noch.

Schwerpunkt unserer Betrachtungen soll aber zunächst einmal der praktische Teil des Umbaus sein, denn eine Open-Loop-Lösung wie diese schreit geradezu danach, auch andere als die vorgegeben bzw. empfohlenenen Zubehörteile wie Schläuche oder Radiatoren auszutesten.

Deshalb haben wir auch eine speziell auf dieses Modell abgestimmte und bebilderte Anleitung zum sicheren Befüllen mit eingefügt, weil gerade dieser Punkt immer zu den meisten Nachfragen führt. Ergo: Alles wird gut und Angst vor der eigenen Courage muss wirklich niemand haben.

Bedienungsanleitung und Zubehörteile für den Test des ersten Musters haben wir der bereits erhältlichen GPX-A FuryX entnommen, die bis auf die fehlende integrierte Pumpe mehr oder weniger baugleich ausfällt.

Deshalb haben wir auch Schläuche, Radiator und Coolant frei gewählt und nach der optimalen Variante gesucht. Unsere Bemusterung kann also vom späteren Produkt auch optisch noch etwas abweichen.

Was mit in die Änderungen aufgenommen wurde, ist die erweiterte Schlauchlänge, die bei den neueren Modellen zwischen 45 und 50 cm betragen wird.

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