AMD Radeon R9 Nano: Mini-ITX-Gaming neu definiert

Middle-earth: Shadow of Mordor (unser Test)

In diesem Benchmark dominieren die AMD-Karten in allen Auflösungen, wobei sich die Radeon R9 Nano interessanterweise gerade in Ultra-HD – wenn auch nur sehr knapp – der Radeon R9 390X geschlagen geben muss.

Bei den Renderzeiten der Einzel-Frames gibt es mit der GeForce GTX 980 in QHD nur eine kleine Stelle, wo es kurzzeitig (und reproduzierbar) zu Schwankungen kommt.

Auch normalisiert sehen wir kaum eine Abweichung, aber es ist interessant, in welchen Abschnitten des Benchmarks GeForce und Radeon jeweils ihre Stärken und Schwächen haben. Man sieht dies sehr gut am negativen (schneller) und positiven Bereich (langsamer), wenn die Karten im Verhältnis zu ihrem individuellen Durchschnitt unterschiedlich schnell agieren.

Die beiden Durchläufe mit der GTX 970 Mini und Mini OC sind nicht nur subjektiv die etwas unrunderen Abläufe – man kann auch an den Sprüngen zwischen den Einzel-Frames schön erkennen, wann es etwas hakt. Auch hier noch einmal der Hinweis auf die werksübertaktete GeForce GTX 980, die in QHD einmal kurzzeitig hakt (gelbe Kurve).

In der Gesamtbetrachtung liegt die GeForce GTX 970 Mini OC zwar knapp über der 30-FPS-Marke, aber so recht will da keine Freude aufkommen. Hier hilft nur eine Verringerung der Grafikeinstellungen oder der Auflösung, um einigermaßen flüssig zocken zu können.

Thief

Die Radeon R9 Nano muss sich nur in Full-HD der werksübertakteten GeForce GTX 980 geschlagen geben und ab der QHD-Auflösung gerät das Ganze erneut zum Schaulaufen der AMD-Karten. Die GeForce GTX 970 Mini (OC) ist in der Ultra-HD-Auflösung definitiv überlastet.

Die Kurven der jeweiligen Renderzeiten demosntrieren sehr anschaulich, wie die Schere zwischen den einzelnen Kurven mit steigender Auflösung auseinander klafft:

Wenn man dies alles nun normalisiert übereinander legt, dann sieht man in der Ultra-HD-Grafik auch genau, wo die GeForce GTX 970 Mini OC Federn lassen muss.

Gerade Thief gehört zu den Spielen unserer Benchmark-Suite, die die höchste Leistungsaufnahme provozieren. Das erklärt aber trotzdem nicht ganz, warum gerade die Radeon Fury X in Full-HD die unrundeste Darbietung aller Karten abliefert. In höheren Auflösungen wird es dann wieder besser, wobei die Radeon R9 390X in QHD ebenfalls subjektiv ein wenig hakt.

Feststellbar ist auf alle Fälle, dass im Gegensatz zu Metro Last Light die Limitierung der Leistungsaufnahme durch das nunmehr viel restriktivere Vorgehen von Power Tune nicht mehr sicht- und fühlbar auf die Renderzeiten der einzelnen Frames durchschlägt.

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