Monat: September 2015

Die Bezeichnungen, die Acer seinen Tablets gibt, sind sehr vielsagend – oder eben auch nicht. Das aktuelle Testgerät jedenfalls heißt Iconia Tab 10 A3-A30. Soweit, so unklar.

Dass es sich dabei um ein Tablet mit einem 10-Zoll-Display handelt, dürfte nicht schwer zu erraten sein. Inwieweit es sich allerdings vom Iconia Tab mit dem Zusatz A3-A20 oder A3-A20FHD unterscheidet, ist an der Nomenklatur nicht zu erkennen. Man sollte meinen, dass es sich nur in Kleinigkeiten von den beiden anderen unterscheidet.

Falsch gedacht: Das A3-A30 besitzt zwar wie das A3-A20FHD ein Full-HD-Panel, darüber hinaus gibt es aber kaum Gemeinsamkeiten. So setzen die Chinesen auf ein neues Gehäuse, ein aktuelleres Innenleben und überarbeitete Kameramodule. 


Auf seiner Webseite gibt sich Acer sehr zurückhaltend, was die Beschreibung seiner Tablets betrifft. Mehr als die technischen Daten sind dort kaum zu finden, von markigen Sprüchen ganz zu schweigen. Nicht dass uns das weiter stören würde, andere Hersteller hauen da aber schon bedeutend kräftiger auf den Putz.

Preislich siedelt Acer das Iconia Tab 10 A3-A30 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 299 Euro in der oberen Mittelklasse an. Günstiger haben wir es zum Testzeitpunkt noch nirgends gefunden. Viele Konfigurationsmöglichkeiten gibt es nicht. Von den angekündigten drei Speichergrößen 16, 32 und 64 Gigabyte ist bis dato nur die mittlere verfügbar, 3G oder 4G ist auch gegen Aufpreis nicht zu haben.

Norderstedt – 29. September 2015 – Tt eSPORTS, eines der führenden Unternehmen im Bereich der e-Sport Peripheriegeräte, stellt mit den Battle Dragon Wireless Speakern eine leicht zu transportierende und kabellose Audiolösung vor. Ob beim Picknick im Park oder während einer kurzen Gaming Session am Smartphone zwischendurch – die Battle Dragon Wireless Speaker begleiten dich beim Musikhören oder Spielen überall hin.

Auffallendes Design und kräftiger Sound

Die Lautsprecher sind simple und elegant gestaltet mit einer matten schwarzen Oberfläche und dezenten farbigen Akzenten. Die zwei Boxen haben jeweils eine Leistung von 3W für kräftigen Mono- oder Stereo-Sound. Die kompakte Größe, überwältigende Soundqualität und leichte Verstaubarkeit machen die Battle Dragon Wireless Speaker zum perfekten Tool für alle, die gerne unterwegs Musik hören oder auf ihrem Smartphone spielen.

 

Lange Akkulaufzeit und einfache Bedienung

Der eingebaute 900 mAh Lithium-Polymer Akku sorgt bei einer Aufladung für eine Spielzeit von bis zu 8 Stunden Musik. Das Aufladen von 0% bis 100% dauert nur 3 Stunden. Gut zugängliche und selbsterklärende Knöpfe gestattet die Steuerung der Musikwiedergabe, Lautstärke und Bluetooth-Paring. Auf der Rückseite der Speaker befindet sich ein AUX-In Eingang und ein Micro-USB Eingang zum Aufladen des Akkus. Eine mehrfarbige LED an der Oberseite der Boxen gibt Informationen zum aktuellen Pairing-Status.

 

Kabelloses Mini Audio Gaming System mit Bluetooth

Die kabellose Reichweite der Speaker beträgt bis zu 10m. Über Bluetooth können die Battle Dragon Wireless Speaker mit wenigen Handgriffen mit einem Smartphone, Tablet, Laptop oder PC verbunden werden (ab Bluetooth 2.1). Genieße deine Lieblingssongs oder dein Lieblingsspiel wann und wo du willst – mit gutem Klang.

 

Die Battle Dragon Wireless Speaker sind ab Anfang Oktober zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 99,90 € in Deutschland erhältlich.

Tt eSPORTS offizielle Website und Community-Seiten:

     

Tt eSPORTS offizielle Website:

http://www.ttesports.de 

     

Tt eSPORTS Produktvideos:

http://www.youtube.com/user/TteSports 

     

Tt eSPORTS deutsche Facebook Fanseite:

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Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an:

Martin Pajenkamp

Marketing Manager Tt eSPORTS

m.pajenkamp@ttesports.de 

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Bei jeder Version stellt sich der aktuelle Projektleiter der FIFA-Serie wohl die gleiche Frage: Was können wir in dieses FIFA einbauen, damit die Kunden vom letzten Jahr auch dieses Jahr wieder zuschlagen? Jedes Jahr lautet die Antwort “gleichzeitig anders und doch ähnlich” – letztlich ist es eine Mischung aus mehreren Zutaten.

Neue Funktionen

Dieses Jahr sticht hier natürlich besonders die Möglichkeit hervor, auch Damenmannschaften zu spielen. Zwar ist das eher halbherzig umgesetzt, weil nur ein Dutzend Mannschaften zur Verfügung stehen und diese auch nicht in allen Modi gespielt werden können. Aber wer ein echter Fan des Damenfußballs ist, wird sich eh schon im siebten Himmel befinden.

Mir persönlich gefällt die Neueinführung des EA Sports Challenge Cups am Besten. Dies ist letztlich eine leicht abgewandelte Form der zuvor schon vorhandenen “Online Saison”. In dieser konnte man bisher gegen zufällige Gegner spielen und bei ausreichender Punktzahl von Liga 10 bis Liga 1 aufsteigen. Der größte Unterschied ist, dass die Partien jetzt fair sind, da alle Mannschaft mit exakt identischer Stärke spielen.

Drmić fordert Raffaels PassDrmić fordert Raffaels Pass

Eine weitere größere Neuerung ist der neue FUT Draft-Modus. Er funktioniert so ähnlich wie FIFA Ultimate Team, nur dass die Mannschaften deutlich mehr dem Zufall überlassen werden und dass die Partien kostenpflichtig sind.

Im Karrieremodus kann der Spieler bis zu fünf Trainingseinheiten für einzelne Spieler anberaumen. Dabei kann er aus dem Pool der Skill-Spiele auswählen. Entweder spielt der Spieler diese Übungen selbst oder lässt sie simulieren. Je nach Erfolg verbessern sich einige Werte der beteiligten Spieler.

Aktuelle Mannschaften und Spieler

Größte Stärke der FIFA-Serie ist die FIFA-Lizenz. Offiziell die richtigen Ligen, Mannschaften, Spieler und deren Optik verwenden zu können, ist im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Letztlich kaufen viele Fans der FIFA-Serie jedes Jahr unter anderem als Datenupdate mit den aktuellen Daten der verschiedenen Ligen.

Die Damen von der anderen Seite des \Die Damen von der anderen Seite des “Teichs”

Balancing und Fine Tuning

Gab es schon einmal ein Jahr, in dem nicht “noch bessere Torhüter” versprochen wurden? Electronic Arts schraubt jedes Jahr an verschiedensten Stellrädern des Spiels, damit sich das neue FIFA noch besser oder zumindest anders spielt und anfühlt. Ob diese Änderungen immer zum Besten des Spiels sind, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Dieses Jahr machen die Verteidiger die Räume besser zu, Pässe wurden deutlich schwieriger, Torhüter spielstärker und die Spieler in bestimmten Situationen agiler. Die langsameren Pässe kann mit einem neuen Passmodus “ausgleichen”, der besonders bei kurzen Distanzen zu Abprallern beim Empfänger führt

Tumult bei Wendts gelber KarteTumult bei Wendts gelber Karte

Fehlerbehebung

Ja, Electronic Arts verkauft Fehlerbehebungen, die es nicht in das vorherige FIFA geschafft haben. FIFA 15 hatte es letztes Jahr besonders hart erwischt: Sowohl das nicht mehr geahndete Handspiel als auch die völlig defekte Torlinientechnik funktioniert jetzt endlich. Nur eben nicht in FIFA 15 sondern im kostenpflichtigen Update namens FIFA 16 – auch ein Geschäftsmodell.

Bessere Grafik

Auch die Grafik hat sich seit dem ersten FIFA-Spiel aus dem Jahr 1993 immer wieder verbessert. Manchmal ändert sie sich grundlegend, häufig nur punktuell. In FIFA 16 geschieht dies größtenteils durch einige zusätzliche Stadien (wie zum Beispiel das Stadion im Borussia-Park, Heimstätte der Borussia Mönchengladbach), teilweise besser gestaltete Personen und zusätzliche Animationen (wie zum Beispiel realistischere Grätschen).

Die Heimstätte von Borussia MönchengladbachDie Heimstätte von Borussia Mönchengladbach

Diese Zutaten sollen gewährleisten, dass die Spieler jedes Jahr aufs Neue das aktuelle Spiel kaufen. Im Umkehrschluss heißt dies natürlich auch, dass nie das “perfekte” Spiel entworfen werden darf…

Da wir in schöner Regelmäßigkeit auch Bluetooth-Lautsprecher testen und nicht nur in der mobilen Oberklasse wildern wollen, kommt uns der JBL GO gerade recht. Die Farbe des Testmusters ist zwar im Alltag alles andere als unauffällig, aber am Strand sollte man ihn wirklich nicht ohne farblich kontrastierende Unterlage in den Sand stecken, denn Mimese ist eine böse Sache. Dann schon lieber den JBL GO in Blau oder Pink – je nach Geschlecht oder Vorlieben, versteht sich – mitnehmen, den verlegt man dann wenigstens nicht. Ergo: Es gibt sie Smartie-mäßig in vielen bunten Farben.

Da wir aber weder im Sand noch im Sonnenblumenfeld, sondern in einer eher langweiligen Laborumgebung testen, kommt auch nichts weg. So können wir den Winzling auch komfortabel testen und für die Fahrt in den Messraum stecken wir ihn einfach in die Hosentasche. Das klappt deshalb so perfekt, weil er kleiner als eine der üblichen Zigarettenschachteln ist und sich auch nicht aus Versehen beim Bewegen einschaltet.

Optik, Haptik und Funktionalität

Der Korpus ist unter einer Silikonhülle verborgen, die zumindest für den ersten, kurzen Moment auch vor Umwelteinflüssen schützt. Wirklich wasserfest ist die Geschichte zwar nicht, aber von oben läuft schon erst einmal nichts herein. 

An der linken Seite ist zudem eine Mulde für eine Schlaufe zu finden, die man allerdings selbst erwerben muss. “Geliefert” wird nur die nackte Aussparung. Auf der rechten Seite findet man den üblichen USB-Ladeanschluss, eine 3,5-mm-Klinkenbuchse und die Mikrofonöffnung – mehr Anschlussmöglichkeiten gibt es nicht.

Auf der Oberseite findet man von links nach rechts die An-/Aus-Taste, die Bluetooth-Taste zum Verbinden, zwei Tasten für lauter und leiser sowie die Telefontaste für die Annahme eines Gespräches, die beim Abspielen von Musik die Start-/Pause-Funktion übernimmt.

Die Rückseite ist geschlossen und JBL implementiert auch keinen der hässlichen Passiv-“Subwoofer”, die in diesem Größenformat eh weniger bringen, als es das Marketing gern bewirbt. Da ist es ehrlicher, das Ganze gleich wegzulassen. Die Front aus Lochmetall ist so aufregend wie die Bedienungsanleitung für Schmierseife, aber was will man auch erwarten – der Preis ist wie immer das Limit für große Designsprünge. Dafür sitzt dahinter ein ordentlicher, 40-mm-Lautsprecher, der sogar so etwas wie Druck aufbauen kann. Zugegeben eher ein Drückchen, aber zumindest wesentlich mehr, als so manch andere Winzquäker in dieser Preisklasse.

Lieferumfang und technische Daten

Sparta lässt grüßen, denn außer dem (extra-kurzen) USB-Ladekabel gibt es faktisch nichts. Das kleine Handbüchlein mit seiner Mikroschrift reicht angesichts der wenigen Tasten trotzdem vollends aus, so dass auch keine Wehmut aufkommt, nur weil man sich technisch überfordert fühlt.

Bevor wir uns nun aber zum eigentlichen Test begeben, schnell noch einmal alle Daten und Fakten im tabellarischen Schnelldurchlauf:

Produkt: JBL Go – Wireless Bluetooth Speaker
Abmessungen (HxBxT): 6,83 x 8,27 x 3,08 cm
Gewicht: 130 g
Bluetooth: 4.1 CSR (unterstützt A2DP V1.2, AVRCP V1.4, HFP V1.6, HSP V1.2)
Reichweite: max. 10 m
Akku: 3,7 V, 600 mAh, Lithium-Ionen
Aufladung mittels micro-USB-Ladekabel (5V/500mA)
Ladezeit: < 2 Stunden, je nach Anschluss und dessen Leistung
Ausgangsleistung: 3 Watt RMS
Frequenzbereich: 180 Hz – 20 kHz (Herstellerangabe)
140 Hz – 17 KHz (+/-3dB, Messung)
Laufzeit: Maximallautstärke: <= 2 Stunden
Zimmerlautstärke: <=4 Stunden
Hintergrund: < 7 Stunden
Status-LED: eine Multifunktions-LED (Rot/Blau)
Material: Silikon, Kunststoff, Metall
Preis ca. 30 Euro

Auch wenn die Metal Gear Solid-Reihe schon aus elf Teilen besteht, haben es doch nur wenige auf den PC geschafft – was mit Sicherheit nicht an geringen Verkaufszahlen lag, da die Serie einen Erfolgsgarant darstellte. Auch Metal Gear Solid V wurde innerhalb der ersten Woche schon drei Millionen Mal ausgeliefert.

Hintergrund

Der VorläuferDer VorläuferThe Phantom Pain ist eigentlich der zweite Teil von Metal Gear Solid V. Ende 2014 erschien mit Metal Gear Solid V: Ground Zeroes quasi der Prolog für das aktuelle Spiel. Dort wurde Venom Snake, auch bekannt als Big Boss, im Jahr 1975 schwer verletzt und ins künstliche Koma gelegt. Daraus wacht er in The Phantom Pain neun Jahre später wieder auf und die Geschichte geht weiter.

Snake war ehemals Anführer einer weltweit agierenden Söldnertruppe, deren Basis zerstört wurde. Die meisten Mitglieder starben. Snake wurde schwer verletzt und an einem sicheren Ort im Koma “aufbewahrt” und behandelt.

Mit dem Aufwachen beginnt auch der Prolog, der gleichzeitig spielbar ist und das Tutorial bildet. Anschließend macht sich Snake daran, seine Organisation, die Diamond Dogs, wieder aus der Asche auferstehen zu lassen. Dies geschieht just während des Afghanistankriegs, bei dem sich die Russen eine blutige Nase holten.

Was für ein Spiel ist The Phantom Pain?

Von Haus aus ist es ein Schleich-Spiel – und da die MGS-Serie das Genre mitbegründet hat, ist daran auch nicht zu rütteln. Aber ebenso lässt es sich als Shooter spielen. Wer nicht gerne schleicht, kann sich auch mit mächtig viel Badabumm durch die Missionen ballern. Das gibt zwar Abzüge in der B-Note, ist aber erlaubt.

Egal wie man sich durch die Missionen kämpft: Von Mission zu Mission entfalten sich weitere Spielprinzipien. The Phantom Pain entwickelt sich zu einer ausgewachsenen Wirtschaftssimulation, in welcher der Spieler seine neue Basis (“Mother Base”) und die Diamond Dogs leiten muss. Dieser Part ist überraschend umfangreich und durchaus spielentscheidend.

Snake in seiner persönliche Air Force OneSnake in seiner persönliche Air Force One

Letztlich ist das Spiel also ein Cross-Over aus Schleichspiel, Shooter und Wirtschaftssimulation – und dieser Mix ist verblüffend plausibel und wirkt in keinster Weise gekünstelt.

Venom ‘Schmidtchen Schleicher’ Snake

Auch wenn die Missionen sehr vielfältig sind, steht sicherlich der Schleichcharakter im Zentrum des Spiels. Je weniger Aufmerksamkeit man erregt, desto besser schneidet man bei der Bewertung ab und desto mehr Boni erhält man. Im Extremfall kann man Missionen komplett ohne tödliche Gewalt durchspielen. Selbst Missionen mit Tötungsauftrag lassen sich durch Gefangennahme der Zielperson erfolgreich beenden und der Spieler kann so seiner eventuellen pazifistischen Grundeinstellung gerecht werden.

'Snake in the Grass'‘Snake in the Grass’

In diesem Bereich spielt Metal Gear Solid all seine Erfahrung und all seine Stärken aus. Man merkt, dass das Team große Erfahrung im Genre ‘Schleichen’ hat, denn alle Aspekte dieses Bereichs sind vorzüglich umgesetzt. Dies beginnt bei den vielen Möglichkeiten für den Spieler (verschiedene Gang- und Kriecharten, Ablenkungsmanöver, schallgedämpfte Waffen) und endet bei Gegnern, die sowohl über die nötige Intelligenz als auch “echte” Sinne verfügen.

Doch werfen wir einen genaueren Blick auf diese verschiedenen Aspekte: Die Gegner verhalten sich “angemessen” intelligent. Den verschiedenen Soldaten scheinen im Kampf unterschiedliche Rollen zugeteilt zu werden: Während die einen einer Bedrohung auf den Grund gehen, halten andere die Stellung. Auch lassen sich Soldaten nicht beliebig weit von ihrem Posten fortlocken.

Einziger Kritikpunkt von uns ist, dass die KI-Soldaten innerhalb des zu bewachenden Bereichs zu sehr alle Augen auf den letzten Ort der Feindsichtung richten. Innerhalb des Spiels wertet dies den Stellungswechsel deutlich auf. Außerhalb des Spieles ergäbe das Verhalten gar keinen Sinn, weil bei bewaffneten Konflikten selten einzelne Angreifer auftauchen und dann eventuell sogar noch aus verschiedenen Richtungen. Hier wurde der KI offensichtlich sehr gezielt das starre “nur 1 Angreifer-Szenario” auf den Leib geschneidert (was technisch natürlich durchaus Sinn ergibt).

Verborgen bleiben ist das A und OVerborgen bleiben ist das A und O

Neben mehreren Bewegungsgeschwindigkeiten gibt es auch unterschiedliche Bewegungsarten (aufrecht gehen, geduckt gehen und kriechen). Diese sind sowohl optisch als auch akustisch unterschiedlich auffällig. Ebenso haben Untergrund und Hindernisse großen Einfluss darauf, wie unauffällig Snake sich bewegt. Im tiefen Gras ist er zum Beispiel nahezu unsichtbar. Zusätzlich kann man mit der richtigen Kleidung auf dem richtigen Untergrund weiter an seiner Tarnung feilen. Spezielle Uniformen gewähren zusätzlich Schutz vor Wärmesicht (Schleichanzüge) oder Schutz vor Geschossen (Kampfanzug).

Das herrlich absurde Highlight sind allerdings Pappkartons mit aufgedrucktem Tarnmuster. Sie scheinen optimale Tarnung zu bieten und man kann sich innerhalb der Kartons sogar fortbewegen. Neben dem Muster kann man sie auch mit zusätzlichen Bildern versehen, die dem ganzen einen gewissen Schick geben sollen und sich gelegentlich sogar auf die NPCs auswirken. Außerdem haben sie aber noch einen anderen Nutzen, auf den wir aber später noch eingehen werden.

Selbstverständlich wirken sich auch Tageslicht und Wetterbedingungen auf die Sichtbarkeit aus. Der Extremfall sind die gelegentlichen Sandstürme, die den Kampf für alle Beteiligten zu einer Art Blindflug machen – hier sieht und hört man kaum etwas. Das sind für einen Angreifer bzw. Eindringling natürlich optimale Bedingungen.

Hat Snake einen Gegner überwältigt bzw. betäubt, kann er ihn mit Hilfe einer Ballon-Apperatur per “Luftpost” abholen und auf die eigene Basis transportieren lassen. Dort schließt er sich Snakes Truppe “freiwillig” an. Im Einsatz allerdings bietet es sich an, Soldaten erst zu verhören und so wichtige Informationen über Stellungen, wertvolle Ressourcen und ähnlichs zu erhalten, bevor man sie gen Himmel befördert.

Mit dem neuen P380 versucht Antec, wieder ganz weit vorn mitzuspielen – und zumindest das Design des 150 Euro teuren und über 55 cm hohen Full-Towers weiß durchaus schon mal zu begeistern.

Als stabiles und massives Raumwunder mit schicken Aluminiumblenden an Front und Oberseite bietet das P380 reichlich Platz zum Einbau aller aktuell erhältlichen High-End-Komponenten: Die längsten Grafikkarten und höchsten Prozessorkühler stellen kein Problem dar und das designtechnische Konzept der Schlichtheit wurde durch das Verstecken sämtlicher funktionaler Elemente an der Gehäusefront sehr konsequent umgesetzt.

Antec knüpft an die Tradition der beliebten Gehäuse aus der Performance-One-Reihe an, gegenüber dem Vorgänger P280 gibt es allerdings einige Neuerungen wie beispielsweise modulare Festplattenkäfige und den Wegfall externer Einschübe im 5,25-Zoll-Format: Wer dennoch ein optisches Laufwerk verbauen möchte, kann ein Modell im Slim-Format unterbringen.

Verpackung und Lieferumfang

Die Verpackungskartonage zeigt das schlichte, aber anmutige Gehäuse und nennt einen Großteil der besonderen Ausstattungsmerkmale.

Ein Lichtblick im Inneren: Das P380 wird nicht durch die üblichen Styroporelemente gehalten – hier findet sich stattdessen nicht krümelnder, geschäumter PET-Kunststoff.

Schlicht fällt auch der Lieferumfang aus: Neben einem Kunststoffhalterahmen zum Einbau optischer Laufwerke im 5,25-Zoll-Slim-Format gibt es lediglich das übliche Befestigungsmaterial zur Komponentenmontage sowie sechs Kabelbinder. Eine umfassende Montageanleitung kann auf der Antec-Homepage heruntergeladen werden. An einer deutschen Übersetzung wurde allerdings gespart und einige Bilder hätte der Hersteller vor dem Verwenden ruhig noch einmal etwas aufhellen können.

Aufbau und Außenansicht

Schlicht ist schick – vor allem wenn es einem Hersteller gelingt, das Produkt dadurch nicht langweilig wirken zu lassen. Genau diese Gratwanderung schafft Antec beim P380 mit Bravour. Dominierendes Designelement sind die Blenden an der Front sowie der Oberseite. Diese bestehen aus vier Millimeter starken Aluminiumplatten mit überwiegend schwarzer Lackierung und seitlichem Anschliff, was für eine gelungene Designauflockerung in gebürsteter Optik sorgt und dem Gehäuse edle Anmut beschert. Abgesehen davon wird lediglich durch den Herstellerschriftzug an der Front sowie das seitliche Sichtfenster ein Akzent gesetzt.

Aber nicht nur wegen der massiven Blenden müssen wir dem Antec eine ausgezeichnete Grundstabilität attestieren: Beiden Seitenteile bestehen aus 0,8 mm dickem Stahl und liegen damit über dem Klassendurchschnitt. Das Sichtfenster fällt groß aus und gibt den Blick auf sämtliche Kernkomponenten frei, während der Bereich der internen Laufwerkseinschübe gleichzeitig verdeckt wird – so soll es sein.

Den letzten Schliff in Sachen Schlichtheit verpasst Antec dem neuen Top-Modell der Performance-One-Reihe durch die Tatsache, dass sich auf den ersten Blick tatsächlich keinerlei Bedienelemente an der Außenseite des Gehäuses finden lassen. Da dem aktuellen Trend folgend keine Einschübe im 5,25-Zoll-Vollformat vorhanden sind und lediglich auf ein versteckt angebrachtes optisches Laufwerk im Slim-Format zurückgegriffen werden kann, kann Antec auf eine Fronttür verzichten.

Bedienelemente und Frontanschlüsse wurden geschickt unter den schweren Aluminiumplatten versteckt: Einschalt- sowie Resettaster befinden sich auf beiden Seite im oberen Bereich hinter der Frontblende und fallen groß genug aus, um sich auch problemlos außerhalb des unmittelbaren Sichtfeldes ertasten zu lassen.

Taster links...Taster links… ... und Taster rechts!… und Taster rechts!

Jeweils zwei USB-Anschlüsse nach aktueller 3.0- sowie der älteren 2.0-Sepzifikation und die üblichen Audio-Anschlüsse befinden sich im vorderen Bereich an der linken Gehäuseseite unterhalb der Deckelblende. Die Verstecklösungen Antecs gefallen ausgesprochen gut, zumal der überwiegende Teil der potenziellen Käufer sicherlich kein Gehäuse mit Sichtfenster anschaffen wird, um es dann nicht rechts von der Sitzposition aus aufzustellen. Somit ergibt sich auch kein wirklicher Nachteil aus der seitlichen Positionierung der Schnittstellen.

Die Standfüße an der Gehäuseunterseite bestehen aus dickem und sehr weichem Gummi, das für eine deutlich bessere Entkopplung des Gehäuses vom Untergrund sorgen sollte als der Einsatz von Hartplastikfüßen, die oft im Budget-Segment anzutreffen sind und die gern die heimische Tischplatte zum Swingen bringen.

Den ersten Sichtcheck absolviert das P380 somit dank des konsequent und mehr als ansehnlich umgesetzten Konzepts fast ohne Tadel mit einer kleinen Ausnahme: Die Außenkanten von Deckel- und Frontblende schließen an der linken Seite nicht vollständig bündig miteinander ab, die vordere Blende scheint hier zwei oder drei zehntel Millimeter weiter überzustehen.

Der Unterschied ist freilich so gering, dass es beim reinen Ansehen so gut wie gar nicht auffällt und sich fast nur ertasten lässt.

Technische Spezifikationen

Was haben Grafikkarten und Kühlschränke gemeinsam? Wer jetzt denkt, dass es definitiv keine Schnittmenge gibt, der irrt gewaltig! Wenn nämlich in einem nagelneuen Side-by-Side-Kühlschrank der Lüfter fürs Fleischfach ausfällt, dann ist guter Rat zunächst teuer. Zumindest dann, wenn der hochmotivierte Monteur gerade diesen 92-mm-Lüfter eben nicht dabei und auch nicht im Lager vorrätig hat. Nun wäre eine Redaktion mit einem großen Lager aber keine echte Redaktion, wenn sich denn nicht vorübergehend etwas Passendes finden ließe.

Beim Stöbern im Fach mit den 92-mm-Lüftern fiel uns dann unter anderem auch ein Silent Wings 2 von be quiet! in die Hände, der zwar sehr augescheinlich nicht fürs Kühlfach passte, aber sich wegen der Form sofort ins Gehirn brannte. Denn da wir ja unlängst beim Test von AMDs Radeon R9 Nano auch die Abdeckung demontiert haben, kam im Unterbewusstsein sofort eine Querverbindung zustande!

Dieser Lüfter besitzt nämlich keinen herkömlichen, oben und unten abschließenden rechteckigen Rahmen, sondern sitzt mittig in einer runden Rotoreinfassung. Diese besitzt an den Enden noch einmal eine weichere Kunststoffkante, die man an den beiden Seiten, an denen der Lüfter die Kührippen berührt, mit einem Messer leicht abflachen kann.

Nachdem man dies getan hat, passt dieser Lüfter exakt und an allen Seiten abschließend in die Aussparung im Kühlkörper der AMD Radeon R9 Nano. Allein durch diese exakte Passform sitzt er bereits bombenfest im Kühler, wenn man die eben erwähnten Kanten nicht zu weit abschneidet! Besser geht es fast nicht und so sind wir von unserer Idee, der R9 Nano einen leiseren und auch potenteren Lüfter zu spendieren, geradezu fasziniert.

Eine kleine Hürde ist der PWM-Anschluss, der ja auf der Grafikkarte farblich völlig anders belegt ist und zudem auch von der Größe her nicht passt. Entweder nutzt man einen handelsüblichen Adapter für den Mini-Lüfteranschluss auf der Grafikkarte zu einem herkömmlichen Molex-Lüfteranschluss, wie in beispielsweise Gelid anbietet, oder man baut sich aus alten Kabeln selbst einen Adapter. Die farbliche Zuordnung kann man auf dem unteren Bild sehr gut erkennen.

Natürlich funktioniert das Ganze erst dann richtig, wenn man auch den offenen Teil des Kühlers wieder mit einer passenden Abdeckung versieht, um den kompletten Luftstrom des Lüfters durch die Kühlripen zu drücken. Man benötigt nicht viel außer einer geeigneten Pappe (oder dickeren Kunststofffolie wie beispielsweise aus Klarsichtverpackungen), eine gute Schere, ein Cuttermesser und eine abgerundete Nagelschere für die Lüfteröffnung. Praktisch sind auch ein guter Messschieber und/oder ein Lineal.

Die fertige Abdeckung lässt sich natürlich nicht mit den Originalschrauben befestigen. Hierfür bietet sich dickes, beidseitig klebendes Power-Montageband an, welches das neue Cover dann an Ober- und Unterseite fixiert. Wer diese Option nutzt, darf das Band jedoch nur punktuell anbringen, weil man es sonst später kaum noch vom Kühler abbekommt, falls ein möglicher Rückbau beabsichtigt ist.

Der Lüfter lässt sich sicherheitshalber auch noch am Cover fixieren. Hierfür hilft das gleiche Klebeband wie eben, so dass hier auch bei hastigen Transporten nichts mehr schiefgehen kann. Das Anschlusskabel für den Lüfter haben wir unten herausgeführt und dann mittels Adapter an der Platine angeschlossen.

Unser sicher etwas improvisierter Nano-Mod war nach nicht einmal 60 Minuten fertig – inklusive Adapterumbau. Denn diesen haben wir schnell selbst gebaut, weil wir es nicht mehr erwarten konnten und die fertige Industrielösung von Gelid erst später fürs Foto nachbestellt haben. Die Karte ist nun 15 Millimeter dicker geworden und geht dann als 2,5-Slot- statt als 2-Slot-Karte durch. Hier ist vor dem Umbau jedenfalls zu überlegen, ob es das Gehäuse dies überhaupt zulässt.

Wir weisen darauf hin, die Originalteile inklusive der vier kleinen Schrauben gut zu verpacken und nicht für den Mod zu verwenden.

Silent- und Performance-Modus

Wir testen unsere umgebaute Karte einmal im Silent- und einmal im Performance-Modus. Der Silent-Modus entspricht dem Werkszustand – wir ändern weder Power Limit, noch Takt oder Lüfterkurven. Damit erreichen wir, dass die Karte genauso schnell wie im Originalzustand, aber etwas kühler und vor allem auch unter Dauerlast fast unhörbar (!) läuft.

Beim Performance-Modus setzen wir den Takt auf die 1050 MHz der Radeon Fury X, erhöhen das Power Limit um 50 Prozent und ändern die Lüfterkurve so, dass die volle Drehzahl bereits ab rund 60 °C anliegt. Da der Silent Wings 2 mit maximal 1800 U/min drehen kann, ist selbst diese Einstellung noch kein Grund für Ohrensausen.

Wir weisen explizit darauf hin, dass AMD die Erhöhung des Power Limits in dieser Höhe zwar freigegeben hat, diese Karte jedoch nur über eine 4-Phasen-Spannungsregelung verfügt und zudem nur über einen einzigen 8-Pin-Anschluss versorgt wird. Dies ist dann in der Konsequenz nicht regelkonform bzw. bei den Spannungswandlern hart an der Grenze des Verträglichen.

Außerdem riskiert man durch solche Umbauten auch einen Garantiverlust bzw. physikalische Schäden an der Karte durch einen Betrieb außerhalb der Spezifikationen. Alle physikalischen Umbauten sowie die Änderungen an den voreingestellten Daten geschehen deshalb ausschließlich auf eigene Gefahr und persönliches Risiko. Wir können keine Haftung für eventuelle Schäden an der Hardware übernehmen, sondern verweisen auf die hier aufgeführten Einschränkungen und die Garantiebestimmungen der jeweiligen Hersteller.

Es hat fast schon Tradition, dass die Smartphone-Hersteller ihren Top-Modellen kleinere und meist auch günstigere Varianten zur Seite stellen, die vom Glanz der Flaggschiffe profitieren sollen. Die Vorgehensweise ist dabei aber recht unterschiedlich.

Während Sony etwa das Xperia Z3 Compact zwar mit einem kleineren Display und geringerer Auflösung versieht, ist die sonstige Technik absolut auf High-End-Niveau. Andere Hersteller wie Samsung, HTC oder Huawei specken ihre Minis hingegen deutlich ab, sodass sie außer dem Namen eigentlich nichts mehr mit dem großen Vorbild zu tun haben.


Bei der Präsentation des LG G4 hat der Produktmanager auch bereits auf das aktuelle Testgerät – das LG G4c – verwiesen. Auf die Nachfrage, welche Strategie denn LG bei seinen Flaggschiff-Ablegern verfolge, kam sinngemäß zur Antwort: “Wir specken ab.” Und das richtig, wenn man einen Blick auf die technischen Daten wirft.

Dabei büßt das G4c – das “c” steht wohl für compact – mit seinem 5-Zoll-Display nur ein halbes Zoll an Diagonale im Vergleich zum Flaggschiff ein und ist damit aktuell eines der größten “Minis”. Bei SoC, Ausstattung, Auflösung, Kameras und Gehäuse rangiert das G4c aber mindestens zwei Klassen unter seinem großen Bruder.

Letztlich ist das LG G4c nichts anderes als ein normales Mittelklasse-Smartphone, das etwas vom Glanz des hauseigenen Top-Modells abbekommen soll. Um es vorwegzunehmen: Das hat nicht geklappt.

Dass man aber für 280 Euro UVP ein anständiges Smartphone mit einer gewissen Eigenständigkeit und einigen Vorzügen bekommen kann, wird dieser Kurztest zeigen. Und wenn man ein wenig im Netz stöbert, darf man das LG G4c sogar schon für rund 180 Euro sein Eigen nennen. In diesem Preissegment macht es dann auch auf dem Papier schon eine wesentlich bessere Figur.

Dashcams liegen schwer im Trend. Die meist überaus kompakten, über einen Zigarettenanzünder mit Strom versorgten Kameras zeichnen das Verkehrsgeschehen über die gesamte Fahrtdauer auf.

Transcend bietet mit der DrivePro 220 ein Modell an, dass mit lichtstarkem Objektiv, guter Aufnahmequalität und umfangreichen Zusatzfunktionen wie einem Fahrspurhalteassistent begeistern soll und zudem auch noch WLAN bietet.

Installation

Die Installation der DrivePro 220 ist  erwartungsgemäß unkompliziert. Die unserem Testexemplar beiliegende Saugnapfhalterung ermöglicht eine schnelle und stabile Installation, die Halterung lässt sich selbstredend problemlos wieder entfernen – ein großer Vorteil in Miet-, oder Firmenautos. Die Befestigung der Dashcam selbst erfolgt über einen Schiebemechanismus, über einen Kugelkopf lässt sich die Ausrichtung der Kamera zudem fein justieren.

Mit Strom versorgt wird die Dashcam über einen Mini-USB-Port. Transcend liefert ein über drei Meter langes Kabel für die Bordspannungssteckdose (“Zigarettenanzünder”) mit. In beiden verwendeten Testwagen war das Kabel ausreichend lang. Es ist überdies sehr zu empfehlen, das Kabel nicht im direktem Wege zu verlegen, sondern wie in der Bedienungsanleitung vorgegeben über den rechten Teil der Mittelkonsole und der A-Säule entlang zum Rückspiegel und von dort nach unten zur Dashcam.

Die Erstinstallation der Kamera ist schnell abgeschlossen; hier ist eine Einstellung der Sprache und gegebenenfalls ein Firmware-Update nötig. Eine 16-Gigabyte-Speicherkarte des Herstellers befindet sich im Lieferumfang, einer sofortigen Verwendung steht somit nichts im Weg.

Das 2,4 Zoll große LCD-Display löst in Sachen Wiedergabequalität keine Begeisterungsstürme aus, reicht allerdings aus, um die Dashcam richtig auszurichten, Einstellungen vorzunehmen und auch Videoaufnahmen direkt mit einem Schreibschutz zu versehen.

Die Menüs sind sinnvoll strukturiert und die vier unter dem Display angebrachten Tasten ermöglichen eine schnelle Bedienung. Während der eigentlichen Fahrt stellt sich das Display auf Wunsch nach einer gewissen Zeit ohne Eingabe sinnvollerweise automatisch ab; die laufende Aufnahme wird dann nur von einer roten LED signalisiert.

Aufnahmequalität

Die wichtigste Funktion einer Dashcam liegt naturgemäß in der möglichst optimalen Aufnahme des Verkehrsgeschehens. Der Begriff “Bildqualität” ist hier auf den Einsatzzweck anzuwenden: Es geht nicht unbedingt um die beste Farbwiedergabe und die schönsten Aufnahmen, sondern vorrangig um die Erkennbarkeit anderer Verkehrsteilnehmer unter wechselnden Aufnahmebedingungen und auch in der Nacht.

Videos lassen sich in HD- (720p, 1280 x 720 Pixel) und in Full-HD-Auflösung (1080p, 1920 x 1080 Pixel) mit 30 Bildern in der Sekunde aufnehmen. In Full-HD finden gut zwei Stunden Aufnahmen auf der beliegenden Speicherkarte Platz. Ist diese voll, werden die ältesten Aufnahmen überschrieben. Auch wenn die Dashcam fortlaufend aufzeichnet, werden die Videos in wahlweise ein, zwei oder fünf Minuten große Video-Dateien verpackt – das ist kein Nachteil, sondern erleichtert die Suche nach der passenden Aufzeichnung ganz ungemein.

Die Videoqualität ist stark abhängig von der Beleuchtungsqualität und insgesamt gut bis sehr gut, könnte allerdings generell ein klein wenig mehr Schärfe vertragen. Während die am Tag gefertigten Aufnahmen neben der reinen “Verkehrsbeobachtung” durchaus auch dazu dienen können, landschaftlich schöne Strecken aufzunehmen, fällt die Ansehnlichkeit von Nachtaufnahmen naturgemäß ab.

Transcend bewirbt die ‘Wide Dynamic Range’-Technologie der Kamera und tatsächlich überblendet etwa eine helle Beleuchtung eines entgegenkommenden Fahrzeuges in der Nacht nicht ganze Bildausschnitte. Die Qualität der wahlweise aufgezeichneten Sprachaufnahmen ist dagegen mittelprächtig, aber immerhin sind Gespräche innerhalb des Wagens verständlich zu hören.

Um das Überschreiben von wichtigen Aufzeichnungen zu verhindern, gibt es sogenannte Notfallaufnahmen. Maximal 15 dieser vom Überschreiben geschützten Aufnahmen lassen sich manuell oder automatisiert via Beschleunigungssensor auf der Speicherkarte ablegen. Diese Notfallaufnahmen sind generell sehr sinnvoll und speichern 30 Sekunden vor dem Tastendruck oder der Erschütterung und eine halbe Minute danach auf.

Während das Auslösen einer solchen Notfallaufnahme per Schalter problemlos funktioniert, bereitet die Aktivierung per Beschleunigungssensor schon einmal Kopfzerbrechen, registriert dieser doch auch Schlaglöcher, Kopfsteinpflaster und gewisse Fahrmanöver – aber immerhin lässt sich die Empfindlichkeit in drei Stufen regeln und der G-Sensor bei Bedarf auch komplett abstellen. In der Praxis erscheint diese Notfallaufnahme weniger bedeutend, lassen sich aufgezeichnete Videodateien doch auch im Nachhinein mit einem Schreibschutz versehen.

Eine wichtige Rolle kommt dem Bewegungssensor dagegen in der Parküberwachung zu: Da die DrivePro über einen Akku verfügt, kann Sie auch zur Überwachung des abgestellten Autos eingesetzt werden. Bei einer Erschütterung beginnt die Aufnahme, allerdings bietet die Dashcam hier nur zeitlich begrenzte Aufnahmekapazitäten. 

Wichtig: In Abhängigkeit vom Fahrzeugmodell kann es Herstellerangaben zufolge dazu kommen, dass die DrivePro 220 bei ausgeschalteten Motor weiterhin Strom zieht und damit die Autobatterie strapaziert oder gar komplett entleert.

Die Videos kommen zudem auf Wunsch mit Markierungen der entsprechenden GPS-Koordinaten, der Momentangeschwindigkeit und der Datums- und Zeit-Angabe. Die Erfassung der Positionsdaten erfolgt wahlweise über GPS oder das Alternativsystem GLONASS. Im Test kam ausschließlich GPS zur Verwendung, welches keinerlei Anlass zur Kritik gab: Das GPS-Signal ist schnell gefunden und genau. Die Positionsdaten werden sauber in einer extra Datei gespeichert und lassen sich für sich genommen auch in Google Earth anzeigen.

Was die Kamera hingegen nicht bietet, ist eine Verschlüsselung der Aufnahmen, letztlich lassen sich somit alle getätigten Aufnahmen von jedermann anschauen. Screenshots lassen sich direkt am Gerät anfertigen – sowohl während als auch nach der Aufnahme.

Wenn ein Hersteller sich um die Zielgruppe “Business” bemüht, handelt es sich fast immer um ein Gerät, das deutlich teurer als vergleichbare Produkte ohne den Business-Faktor ist. Nicht anders bei HP: Dessen Slate-Tablets zählen für gewöhnlich eher zu den günstigeren ihrer Art und punkten mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Pro-Modelle hingegen sind laut Hersteller speziell auf die Ansprüche im Geschäftsumfeld ausgelegt – und das kostet extra.

Das gilt auch für unser aktuelles Testgerät, das HP Pro Slate 8. Zwar erhält der Käufer auch einen deutlichen Mehrwert gegenüber einem “Normalo-Tablet”. Aber wie genau der aussieht und ob er einen deutlichen Preisaufschlag rechtfertigt, klären wir im weiteren Verlauf dieses Artikels. 


Vom Business-Aspekt einmal abgesehen, handelt es sich beim Pro Slate 8 um ein Tablet, das man vor wenigen Monaten noch in die High-End-Kategorie hätte einstufen können. Da HP aber mit dem Qualcomm Snapdragon 800 ein mittlerweile doch recht in die Jahre gekommenes SoC verbaut, reicht es aktuell nur noch für die Oberklasse. Aber da gehört das 8-Zoll-Tablet mit seinem hoch auflösenden Display, dem Metall-Chassis und der umfassenden Ausstattung auf jeden Fall hin.

Mit einem Straßenpreis von derzeit ab rund 470 Euro für die 16-GByte-Version ohne LTE gibt sich der Hersteller sehr zuversichtlich, dass die angesprochene Zielgruppe bereit ist, etwas mehr auszugeben als für zweifellos ebenso hochwertige Tablets vom Schlage eines Sony Xperia Z3 Tablet Compact  oder eines Apple iPad Mini 3, die das Budget deutlich geringer belasten. Wer nochmal einmal rund 160 Euro mehr investiert, bekommt zu Preisen ab 630 Euro immerhin 32 Gigabyte Speicher. WWAN ist dann ebenfalls mit an Bord.

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