Intel Core i5-6600K und i7-6700K: Skylake feiert sein Debüt

Bioshock Infinite (1920 x 1080 Pixel, DirectX 11)

Bioshock Infinite ist grafisch eher nur Weltergewicht, wobei selbst bei unseren bewusst niedrig gewählten Einstellungen immer noch die integrierte Grafik limitiert und nicht der CPU-Unterbau. Allerdings mussten wir enttäuscht feststellen, dass sich die integrierte Grafik im Vergleich zu den beiden unlängst gesteten Broadwell-CPUs wieder deutlich verschlechtert hat. Denn mit der HD Graphics 530 setzt Intel noch die alte GT2-Platform ein und bestückt beide CPUs noch nicht einmal mit deren maximaler Ausbaustufe. Das Ergebnis sieht dann auch deutlich schlechter aus als bei der Broadwell-Verwandschaft:

Trotzdem kann man – wohl auch wegen des wesentlich performanteren CPU-Unterbaus – gerade noch so mit AMDs APU-Spitzenmodellen mithalten. Immerhin.

Half Life 2: Lost Coast (1920 x 1080 Pixel, DirectX 9)

Dieser Klassiker ist zwar schon etwas angestaubt, aber eine gut lösbare Aufgabe für fast jeden IGP. Damit haben wir die Möglichkeit, die spielbaren Titel auf den kleinen Grafikbeschleunigern zu bewerten. Wir nehmen noch 2x MSAA hinzu, damit wir die CPU nicht zu sehr belasten.

Die Leistungssteigerung gegenüber der HD Graphics 4600 des Core i7-4790K fällt immer noch extrem aus und gegenüber der Iris Pro 620 der Broadwell-CPUs ist der Leistungsabfahl nicht ganz so deutlich wie noch bei Bioshock Infinite. Dies wiederum erstaunt.

Grand Theft Auto V: Wir wildern im Entry-Level

Wir stellen nun ein System mit Budget-CPU und Einsteiger-Grafikkarten (bzw. älteren Generationen) den aktuellen APUs von AMD und den beiden Skylake-CPUs mit integrierter Grafik gegenüber. Während Broadwell mit der Iris Pro 6200 noch zum Überflieger mutierte, wird die HD Graphics in den Skylake-CPUs wieder zur Fußfessel. Dass man AMDs APUs trotzdem noch im Griff hat, liegt an deren schwachem CPU-Part, der bei GTA V einfach überfordert ist und die integrierte Grafik deutlich einbremst.

Zwischenfazit

Der Rückschritt der IGP-Performance gegenüber Broadwell ist mess- und fühlbar – schade. Zur Ehrenrettung muss man natürlich auch festhalten, dass die überwiegende Zahl potenzieller Kunden die IGP wohl nie nutzen wird, da sie zusätzliche eine potente Grafikkarte nutzen. Damit könnte auch das „Perlen vor die Säue“-Argument greifen, das wir schon so oft gehört haben.

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