Intel Core i5-6600K und i7-6700K: Skylake feiert sein Debüt

Auch wenn wir keine Workstation-Grafikkarte, sondern eine Palit GeForce GTX 980 SuperJetStream OC einsetzen: Die speziell ausgewählten Benchmarks basierend auf AutoCAD 2015 und Cadalyst 2015 sowie drei passenden Modulen des SPECviewperf 2015 sind durchaus repräsentativ, was die zugrunde liegende CPU-Leistung angeht.

AutoCAD 2015 2D- und 3D-Performance

Wir testen mit AutoCAD 2015 und dem aktualisierten Benchmark Cadalyst 2015 zunächst die „2D“-Performance der vielseitig eingesetzten Standard-Software von Autodesk. Das 2D steht in Anführungsstrichen, weil auch bei AutoCAD 2015 standardmäßig inzwischen sowohl die 2D- als auch die 3D-Ausgabe über die D3D-Schnittstelle läuft – also über DirectX. Interessant ist dies auch deshalb, weil es seit Windows Vista faktisch keine universell nutzbare 2D-Hardwarebeschleunigung mehr über den Kernel-Mode-Treiber gibt und zudem alle Karten mit Unified-Shader-Architektur keine speziellen 2D-Einheiten mehr besitzen.

Für die Positionierung in den beiden Benchmarks ist nun allein die CPU verantwortlich, da die Grafikkarte in allen Fällen gleich schnell ist. In beiden Benchmarks können die neuen CPUs Maßstäbe setzen, denn auch im 3D-Ergebnis bestätigt sich der Trend.

2D-Performance (Klick für Vollbild)2D-Performance (Klick für Vollbild)

3D-Performance (Klick für Vollbild)3D-Performance (Klick für Vollbild)

Maya 2013

Mit Maya 2013 (Autodesk) wurde eine weitere aktuelle und populäre Workstation-Applikation in die Benchmark-Suite aufgenommen, jedoch auf Messungen des Viewports 2.0 bewusst verzichtet, der ja abweichend auf DirectX setzt. Somit basiert dieser Part ausschließlich auf OpenGL. Das verwendete Modell für die verschiedenen Render-Modi Shaded, Ambient Occlusion, Multi-Sample Anti-Aliasing and Transparency besteht dabei aus 727.500 Vertices.

Showcase 2013

Zum Einsatz kommt ein DirectX-basierter Benchmark. Auch wenn Autodesk unter den großen Anbietern noch ziemlich einsam dasteht, haben mittlerweile auch viele kleinere Applikationen den Umstieg auf DirectX gewagt. Der implementierte Testlauf nutzt ein Modell mit acht Millionen Vertices sowie unter anderem Shading, Projected Shadows und Self-Shadows. Was hier zählt, ist am Ende allein wieder der Takt.

SolidWorks 2013 SP1

Mit Solidworks 2013 von Dassault Systèmes wurde ein weiterer Klassiker hinzugezogen. Die verwendeten Modelle der verschiedenen Workloads besitzen Größen zwischen 2,1 und 21 Millionen Vertices. Die einzelnen Durchlaufe nutzen dabei die vielfältigen Darstellungsmoglichkeiten von Solidworks, so dass Aspekte wie Shaded Mode, Shaded With Edges, Ambient Occlusion, Shaders und Environment Maps abgedeckt werden. Abweichend zum SPECapc für Solidworks 2013 entfällt der CPU-Test und auch die Auswahl der Modelle ist geringer. Hinzugekommen ist jedoch ein Durchlauf mit Parallax-Effekten.

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