Intel Core i5-6600K und i7-6700K: Skylake feiert sein Debüt

Adobe CC

Wir nutzen reale, auf dem Testsystem installierte Programme wie Photoshop, InDesign und Illustrator aus dem Adobe CC-Paket sowie PCMark 8 Professional zur Steuerung der Benchmark-Szenen und für die Workloads. Damit decken wir eine recht hohe Bandbreite ab. Die Details zu den einzelnen Teats haben wir jeweils tabellarisch zusammengefasst.

In den jeweiligen Testdurchläufen spielen auch die SSD und die normale Hintergrundlast eine Rolle, da neben dem Laden und Speichern von Dateien auch das Öffnen und Schließen des Programmes mit einbezogen wird. Deshalb nutzt PCMark 8 von Haus aus drei Durchläufe, deren Ergebnisse dann geometrisch gemittelt werden (GEOMEAN).

Im Gegensatz zu fast allen anderen Benchmarks sind uns in diesem Bereich teils deutliche Leistungsunterschiede zwischen Windows 8.1 und Windows 10 aufgefallen. Deshalb haben wir immer dort, wo solche Unterschiede deutlich über mögliche Messtoleranzen hinausgingen, einfach beide Werte in den Charts mit aufgenommen.

Die Benchmarks wurden jeweils mit den für die jeweilige Plattform aktuellsten Treibern durchgeführt.

Adobe Photoshop Light

Bilder: Dateigröße: Bildgröße:
Quelle: 14 3,9 bis 17,6 MByte 2500 x 1677 Pixel
6048 x 4032 Pixel
Ziel: 14 388 bis 778 KByte 1200 x 800 Pixel
Aktionen: – Programmstart und Datei laden
– Farbbalance ändern
– Auto-Level zufügen
– Schatten und Glanz korrigieren
– Downscaling mit bikubischer Interpolation
– Unschärfemaske berechnen und einfügen
– Speichern des Ergebnisse in Datei und Programm schließen

Adobe Photoshop Heavy

Dateigröße: Bildgröße: Auflösung: Layer:
Quelle PSD: 113 MByte 5184 x 7744 Pixel 300 DPI   1
PSD Export: 1320 MByte 7000 x 10457 Pixel 300 DPI 4
TIFF Export: 476 MByte 7000 x 10457 Pixel 300 DPI keine
JPEG Export: 177 KByte 1000 x 1494 Pixel 300 DPI keine
Aktionen – Programmstart und PSD-Datei öffnen
– Upscaling mit bikubischer Interpolation
– Farbtiefe auf 16 Bit pro Kanal ändern
– Farbauswahlbereich erstellen und in neuen Layer kopieren
– Zwei Bild-Layer zusammenführen und als neuen Layer vorn einfügen
– Diesen Vordergrundlayer mit Unschärfe-Effekt bearbeiten
– Elliptische Auswahl in diesem Layer erzeugen und löschen
– Alle Layer zu einem Layer zusammenführen
– Gaußsche Unschärfe zufügen
– Verlaufsmaske erzeugen und entfernen
– Deckkraft des Layers verringern
– Dateiexport nach PSD, TIFF und JPEG
– Bild abflachen und durch bikubische Interplation herunterskalieren
– Unschärfemaske hinzufügen
– JPEG-Export und Programm schließen

Adobe InDesign

Dateigröße: Seiten: Bilder:
Ausgangsdatei: 385 MByte 40 42
Zieldatei: 378 MByte 40 40
PDF-Export: 64,7 MByte 40 40
Aklionen: – Programmstart und Datei öffnen
– Bildgröße ändern und Bilder neu positionieren
– Farbiges Rechteck als dekoratives Element zufügen
– Randeinstellungen ändern
– Text einfügen
– Dokument als neue Datei speichern
– PDF-Export und Programm schließen

Adobe Illustrator

Original-Datei_ Gespeicherte Datei: Exportierte PDF:
Datei: 733 KByte 6,2 MByte 5,6 MByte
Aktionen: – Programm starten und Dokument öffnen
– Bilder in Größe und Position ändern
– Transluzent gefülltes Rechteck für Farbeffekt einfügen
– Vektorisierung der Bilder im Dokument
– Textfelder, Linien , Rechtecke, Ellipsen, Sterne und Spines einfügen
– Speichern des Dokumentes in eine neue Datei
– PDF Export
– Dokument schließen und Programm beenden

Zwischenfazit

In einigen Anwendungen gewinnen die Skylake-CPUs unter Windows 10 deutlich gegenüber den Mitbewerbern und den eigenen Ergebnissen unter Windows 8.1. Dieser Umstand wird uns mit Sicherheit noch einen zusätzlichen Test wert sein, denn manche Zuwächse sind überdeutlich. Warum ausgerechnet AMDs A10-7850K im Illustrator so extrem gut abschneidet, konnten wir uns bis heute nicht erklären. Ein weiterer Nachtest hat dieses Ergebnis aber noch einmal bestätigt.

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