Intel Core i5-6600K und i7-6700K: Skylake feiert sein Debüt

AutoCAD 2015 2D- und 3D-Performance

Zu AutoCAD schreiben wir ja bereits beim Test der CPU-Performance, warum und wie wir dieses Programm nutzen. Zusammenfassend noch einmal so viel: Vor allem bei der 2D-Ausgabe muss die CPU kräftig nachhelfen, denn echte 2D-Beschleunigung über die Grafik-Hardware gibt es seit Windows Vista nicht mehr. Treiber-Modell und Unified-Shader-Architektur stehen dem leider mittlerweile entgegen.

Dieser Benchmark ist eher von der CPU als von der Grafikkarte abhängig – und das spiegeln dann auch die Ergebnisse wider, denn die IPC steht hier deutlich mehr im Vordergrund als gutes Multi-Threading und das Vorhandensein möglichst viele Kerne.

Wird jedoch wirklich in 3D gerendert, dann kippt diese Reihenfolge ganz schnell wieder in Richtung Broadwell mit der schnelleren iGP, wobei Skylake noch erstaunlich gut mithalten kann. Alle AMD-APUs haben hingegen keine Chance, weil die verfügbare Rechenleistung des CPU-Parts einfach viel zu niedrig ist.

2D-Performance (Klick für Vollbild)2D-Performance (Klick für Vollbild)

3D-Performance (Klick für Vollbild)3D-Performance (Klick für Vollbild)

Maya 2013 (OpenGL)

Mit Maya 2013 (Autodesk) treffen wir auf eine aktuelle und populäre Applikation, wobei man beim SPECviewperf ausschließlich auf OpenGL-Benchmark-Werte bei Maya setzt. Das verwendete Modell für die verschiedenen Render-Modi Shaded, Ambient Occlusion, Multi-Sample Antialiasing and Transparency besteht dabei aus immerhin 727.500 Vertices.

Da die CPU-Last bei Maya deutlich in den Hintergrund tritt, ist hier der Grafikprozessor das nahezu einzige limitierende Element. Bis zu 36 Prozent mehr Grafik-Performance beim Core i7-5775C mit Iris Pro Graphics 6200 im Vergleich zur integrierten Radeon R7 der AMD-APU A10-7560K sind zwar erneut eine Ohrfeige allererster Güte, aber vor allem die HD Graphics 530 der Skylake-CPUs wird hier mehr als nur deutlich abgebügelt – denn die ist noch langsamer. Wer also für eine Office- und Entwurfsumgebung ohne dedizierte Grafikkarte auf Intel setzen möchte, ist mit Broadwell besser bedient.

Showcase 2013 (DirectX)

Zum Einsatz kommt ein DirectX-basierter Benchmark. Auch wenn Autodesk unter den großen Anbietern noch ziemlich einsam dasteht, haben mittlerweile auch viele kleinere Applikationen den Umstieg auf DirectX gewagt. Der implementierte Testlauf nutzt ein Modell mit acht Millionen Vertices sowie unter anderem Shading, Projected Shadows und Self-Shadows.

Eines wird schnell deutlich: Die Performance der beiden Skylake-CPUs hängt deutlich hinter den Leistungen der Broadwell-Verwandschaft zurück. Diese Erkenntnis ist jedoch eher theoretischer Natur, denn wirklich praktisch nutzbar ist die Performance aller Lösungen generell nicht – wenn es um richtig harte Jobs gehen soll, dann versagen alle getesteten Prozessoren mit integrierter Grafik kläglich.

Cinebench R15 (OpenGL)

Abschließend bemühen wir noch den integrierten OpenGL-Grafik-Benchmark von Cinebench R15. Hier liegt der Schwerpunkt bvei Verwendung schneller Grafikbeschleuniger ein wenig mehr auf der CPU, was sich sehr schön an den erzielbaren Frameraten abzeichnet, die man mit ein- und derselben Grafikkarte – wir nutzen normalerweise die GeForce GTX 980 – erzielen kann.

Verwendet man hingegen wie in diesem Test nur die integrierte Grafik, dann fällt diese als limitierender Faktor ins Gewicht. Skylake hinter Broadwell, aber vor AMDs APUs – kennen wir doch irgendwie schon.

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