Monat: Juli 2015

Grundlagenwissen: WLAN-Repeater

Drahtlose Netzwerke sind daheim wie im Büro überaus nützlich. Die steigende Anzahl der von drahtlosen Netzwerken abhängigen Geräte – etwa Smartphones, Tablets, Smart-TVs, Spielkonsolen, digitale Set-Top-Boxen und selbst Thermostate und vieles mehr – machen flächendeckendes WLAN immer wichtiger. Am einfachsten lässt sich dies mit einem Repeater bewerkstelligen.

Drahtlose Netzwerke sind oft durch die Platzierung des WLAN-Routers eingeschränkt. Die Versorgung in den entfernteren Winkeln des Hauses - z.B. im Schlafzimmer im Obergeschoss oder im Keller - ist manchmal nur schwach oder schlichtweg nicht gegeben.Drahtlose Netzwerke sind oft durch die Platzierung des WLAN-Routers eingeschränkt. Die Versorgung in den entfernteren Winkeln des Hauses – z.B. im Schlafzimmer im Obergeschoss oder im Keller – ist manchmal nur schwach oder schlichtweg nicht gegeben.

Netzwerke und die sich damit verbindenden Geräte haben sich im letzten Jahrzehnt stark weiterentwickelt. Früher war es so, dass stationäre Desktop-PCs mit Netzwerkkabeln verbunden waren und Access Points nur einige wenige mobile Geräte unterstützten. Jetzt werden HD-Videos gleichzeitig an mehrere drahtlose Endgeräte in entfernte Ecken des Hauses geschickt. Diese Drahtlosverbindungen müssen bestmögliche Leistung bieten, um die benötigte Bandbreite für Videostreaming und Reichweite bzw. Zuverlässigkeit für Tablets und Set-Top-Boxen zu erreichen.

Ambitionierte Anwender und Profis werden vielleicht gleich auf Alternativen wie Powerline ausweichen oder ihr eigenes Haus bereits beim Bau mit zukunftssicherer Netzwerktechnik verkabelt haben, aber für die breite Masse der privaten Anwender ist und bleibt WLAN derzeit der Stand der Dinge, wenn es um flächendeckende Netzwerkversorgung daheim geht. Auch in vielen Firmen wird WLAN großmaßstäblich genutzt, um Mitarbeiter, Kunden und Besucher unkompliziert ans Firmennetz anzubinden. Nur ist hier meist auch eine “echte” Netzwerkinfrastruktur auf Kabelbasis vorhanden, die das eigentlich Rückgrat des Netzwerkverkehrs darstellt. 

Die Crux mit der Minor-Version von .NET

Das .NET-Framework zieht sich mittlerweile wie ein roter Faden durch Hilfe-Foren und Kummerkästen, wobei wir zu Microsofts Entlastung fairerweise auch festhalten wollen, dass viele auftretenden Probleme eher auf das Unwissen oder Nachlässigkeit der Programmierer zurückzuführen sind, die sehr oberflächlich mit den Versionsabfragen umgehen.

Major-Version, Minor-Version oder Build – so manches Setup oder Programmodul kann mit neueren Versionen innerhalb der gleichen Major-Version nur schlecht etwas anfagen.

Nun ist es aber nicht so, dass dies ausschließlich irgendwelche Wald- und Wiesen-Programme betrifft, sondern auch Produkte solch namhafter Softwarehersteller wie beispielsweise Autodesk! Wer unter Windows 10 beispielsweise versucht, eines der Sprachpakete für AutoCAD 2015 oder neuer nachzuinstallieren, der bekommt statt der Installation vom Microsoft Installer diese Meldung samt Abbruch:

Nun betrifft dies nicht nur Autodesk, sondern auch viele andere Programme. Wer nämlich denkt, er könne .NET 4.5 einfach extra herunterladen und installieren, der wird arg enttäuscht, denn dieses Setup meldet, das .NET 4.5 bereits installiert sei. Noch wirrer wird es, wenn das Setup intelligenterweise versucht, .NET während des Installationsprozesses nachzuladen. Wer Glück hat, wird mit dem Programmabbruch belohnt, der Rest landet dann in einer Endlosschleife.

Der Grund ist simpel: Während beispielsweise bei .NET 3.5 das Service-Pack später mit 3.5.1 – wir erinnern an die Unterschiede von Major- und Minor-Version und Build – anmeldet, nutzt Windows 10 schlicht und ergreifend eine andere Minor-Version. So kommt .NET 4.6 zum Einsatz, was theoretisch abwärtskompatibel ist. Dumm nur, wenn die programminternen Abfragen auf 4.5 festgetackert sind und nur die Builds, aber nicht die Minor-Version ignorieren.

Abhilfe durch einen Registry-Hack

Wichtiger Hinweis: In der Registry sollte man nur dann manuelle Eingriffe tätigen, wenn man a) weiß, was man tut, und b) keine andere Lösung existiert. Das hier beschrieben .NET-Problem wird hoffentlich in Kürze “regulär” durch Updates der einzelnen Software-Hersteller behoben werden. Bis dahin stellt es aber eine Abhilfe dar, um bestimmte Programme überhaupt zum Laufen zu bringen oder erst einmal installieren zu können.

Nichts ist unmöglich, auch wenn wir hier ein wenig weiter ausholen müssen. Wir beschreiben deshalb die Vorgehensweise Schritt für Schritt und erklären auch, wie man Berechtigungen so setzt, dass man überhaupt den Zugriff auf manche Schlüssel und deren Werte bekommt. Doch dazu gezwungenermaßen gleich noch mehr. Zunächst melden wir uns als Administrator erneut an (falls man als eingeschränkter Nutzer angemeldet sein sollte) und erst danach klicken wir mit der rechten Maustaste auf den Start-Button:

Danach wählen wir im Popup-Menü den Eintrag Ausführen und bestätigen dies mit einem Links-Klick. Das Ausführen-Fenster öffnet sich, wir geben nun regedit ein und bestätigen dies mit Ok.

Im Registrierungs-Editor wechseln wir in der Baumanzeige zu folgendem Schlüssel, der die Installer-Werte der aktuell vorhandenen .NET-Versionen enthält und der von vielen Programmen zur Abfrage genutzt wird:

In den Schlüsseln Client und Full verbirgt sich der betreffende Wert, den wir jetzt ändern müssen. Wir müssen zudem den im Folgenden für den Schlüssel Client beschriebenen Vorgang auch für den Schlüssel Full wiederholen. Was wir hier sehen, ist der Grund des Übels, denn die 4.6.xxxxx bringt uns so nicht weiter.

Wer nun aber glaubt, diesen Wert einfach ändern zu können, wird auch als Admin an seine Grenzen stoßen und diese Fehlermeldung erhalten:

Fehlende Rechte und der TrustedInstaller

Wir wollen uns nicht im Detail verlieren, aber zum Verständnis nur so viel: Auch der Microsoft-Installer ist als Service eine Art Nutzer, allerdings mit Vollzugriffsrechten, die die Rechte der normalen Adminstratoren weit übersteigen. Ist der sogenannte TrustedInstaller Besitzer dieses Schlüssels, dann lässt sich dieser ohne Berechtigung auch nicht ändern. Wirklich nicht? Wir hebeln diesen Schutz jetzt einfach mal aus!

Mit einem Rechts-Klick auf den Schlüssel Client (für Full machen wir es danach genau so), öffnen wir das Popup-Menü und wählen dann per Links-Click den Menüpunkt Berechtigungen.

Im sich nun öffenenden Fenster mit den Berechtigungen halten wir uns gar nicht lange auf und klicken dort auf Erweitert.

Wer sehen nun in den erweiterten Sicherheitseinstellungen, dass der TrustedInstaller der Besitzer ist und als einziger Vollzugriff besitzt. Selbst wir als Admin dürfen nur Werte lesen. Das wollen wir nun natürlich ändern und genau deshalb klicken wir nun auch auf Ändern:

Wir suchen das passende Objekt (in diesem Fall alle Nutzer mit Administrator-Rechten), indem wir das Wort Administratoren in das Textfeld eingeben (1) und danach auf Namen überprüfen klicken (2).

Das Ganze bestätigen wir dann noch mit OK und schon sind wir einen großen Schritt weiter.

Nun sind wir also die Besitzer und nicht mehr der TrustedInstaller. Doch ganz fertig sind wir damit immer noch nicht, denn wir besitzen immer noch keine vollen Rechte. Dafür müssen wir zunächst den Besitzer-Wechsel mit OK bestätigen, um danach ins vorige Fenster zurückzukehren.

Aus der Benutzerauflistung suchen wir uns nun Administratoren heraus und markieren den Listeneintrag. Danach muss im Berechtigungs-Feld Vollzugriff noch der Haken gesetzt werden. Wir bestätigen mit Übernehmen und/oder OK und sind auch schon fast fertig.

Jetzt öffnen wir den Zeichenfolge-Wert für Version und editieren diesen.

Wir ersetzen einfach die Sechs durch eine Fünf und speichern diese Änderung mit OK.

Das Ergebnis ist nun wie erhofft eingetragen. Wir wiederholen das Ganze noch einmal für den Schlüssel Full und können nun die gewünsche Software installieren oder nutzen.

Zurücksetzen ins Original und Rechte wiederherstellen

Es empfiehlt sich in jedem Fall, diese Versionsnummer wieder auf dem Ausgangswert hochzusetzen, indem man einfach den Wert, wie eben beschrieben, wieder auf Sechs setzt. Die nötigen Rechte besitzen wir ja noch. Allerdings sollte auch diese Maßnahme wieder rückgängig gemacht werden. Wir wiederholen also die ganzen Schritte für die Änderung des Besitzers, tragen dann aber eben nicht Administratoren ein, sondern den unten abgebildeten Objektnamen NT Service\TrustedInstaller, den man über die Suche so nicht aufgelistet bekommt.

Wer eigene Registry-Einträge vor Spitzklickern und fremden Programmen schützen möchte, der kann natürlich jedem beliebigen Schlüssel den Besitzer TrustedInstaller zuweisen. All dies ist oftmals hilfreich, geschieht aber auf eigene Gefahr.

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Windows 10 wirft nicht mehr nur seine Schatten voraus, sondern tritt vielmehr bereits die halb geöffneten Türen ein. Insbesondere die Gaming-Gemeinde wartet sehnsüchtig auf DirectX 12: Bereits nach den ersten Previews auf Basis der Beta-Version von Microsofts kommendem Betriebssystem scheint sich abzuzeichnen, dass das neue API neben den üblichen, qualitätsverbessernden Features vor allem auch für eine Ressourcen-sensitivere Hardware-Nutzung sorgt, was sich für den einzelnen Nutzer in mehr FPS-Leistung niederschlagen sollte.

AMD sieht in DirectX 12 vor allem eine hervorragende Möglichkeit zur vollständigen Ausnutzung der aktuellen GCN-Grafikkartenarchitektur, die unter dem veralteten Vorgänger so ganz einfach noch nicht möglich war. Aus genau diesem Grund lud der Hersteller auch zum DirectX-12-Briefing ein und präsentierte die eigenen Hardware-Lösungen als “The Most Complete Windows 10 Experience”.

Während in einem ersten Teil vor allem auf generelle Vorteile des neuen Windows 10 eingegangen wurde, die von AMD unterstützt werden, ging es in einem zweiten Teil um das für Gamer besonders spannende DirectX 12.

Generelle Anmerkungen

Zunächst einmal unterstützt AMDs Hardware diverse Formen der Hardware-Beschleunigung, bei denen vor allem die hauseigenen APUs als kostengünstige Verbindung aus Prozessor- und Grafikkartenkernen punkten sollen. Compute-Power heißt hier das Stichwort und beschreibt die Möglichkeit, gleichzeitig beide Teile der APU als Compute Units nutzen zu können.

Damit bezieht sich AMD sowohl auf die aktuelle Kaveri-Generation für den Desktop-Sockel FM2+ als auch die – leider immer noch nicht auf dem Markt verfügbaren – mobilen Carrizo-APUs für Notebooks, über die wir kürzlich vom AMD Tech Day berichteten.

Im Gegensatz zu Intel verfügte AMD bislang bekanntlich über den schwächeren CPU-, aber den leistungsstärkeren GPU-Teil, auch wenn die Prozessorschmiede aus Santa Clara hier mit den – allerdings deutlich teureren – Modellen der Broadwell-Generation ein beeindruckendes Gesamtpaket präsentieren konnte.

Somit würden günstige APUs eine umso interessantere Wahl für Einsteiger- und Mittelklasse-Systeme darstellen, je besser die CPU- und GPU-Kerne als Compute Units zusammenarbeiten.

Programmbeschleunigung unter Windows 10

AMDs APUs bieten Hardware-Beschleunigung für die Wiedergabe von Filmmaterial wie H.264/MPEG-4 AVC sowie den mutmaßlichen Nachfolger H.265/HEVC. Zudem unterstützen sie Hardware-beschleunigte HTML5- und WebGL-Wiedergabe in Microsofts neuem und mit Windows 10 ausgelieferten Edge-Browser.

Neben einer zusätzlichen Beschleunigung des User Interface des neuen Betriebssystems sieht AMD vor allem auch einen deutlichen Vorsprung des eigenen APU-Ansatzes gegenüber Intels etwa gleich teurem Einstiegsmodell aus der Haswell-Generation: Wird ein Laufwerk mittels des unter Windows 10 Professional enthaltenen Programms Bitlocker verschlüsselt, soll der kleine AMD A8-7670K deutlich schneller arbeiten als Intels Core i3-4160.

Unterstützung diverser Windows 10 Features

Bereits vor wenigen Tagen wurde von AMD mit dem Catalyst 15.7 ein für Windows 10 konzipierter Treiber veröffentlicht, der dem neuen Windows-Treibermodell WDDM 2.0 entspricht und DirextX 12 voll unterstützt, was wiederum eine ganze Reihe an Vorteilen mitbringen soll. Diese schließen nicht nur neue Effekte ein, die seitens der Grafikkarte dargestellt werden können, sondern beispielsweise auch eine generell bessere Ressourcenverwaltung und ein besseres Ansprechverhalten zur Reduzierung von Latenzen beim Bildaufbau. Achtung: Kompatibel sind nur AMD-GPUs ab der HD-7000-Serie, die bereits über die GCN-Architektur verfügt.

Weitere Vorteile sieht AMD in der Unterstützung von kabelloser Bildübertragung von durch eine APU berechnetem H.264-Material auf den Monitor und die bessere Leistung gegenüber Intels Einstiegsprozessoren im Bereichs des Packens von Dateien: Hier wurden abermals AMD A8-7670K und Intel Core i3-4160 gegenübergestellt.

Für Entertainment relevante Funktionen

Aus Spielersicht ist hier neben der Unterstützung von DirectX 12 vor allem anderen sicherlich das Explicit GPU Rendering zu nennen, auf das wir auf der nächsten Seite näher eingehen wollen. Weitere Vorteile sieht AMD abermals im nativen En- und Dekodieren von H.264-Inhalten, wodurch entsprechend im laufenden Betrieb Ingame-Szenen aufgezeichnet werden können oder eine APU genutzt werden kann, um Inhalte von einer Xbox One auf den PC zu streamen.

Es gibt kaum einen Hersteller von (mobiler) Hardware, der in der jüngeren Vergangenheit unruhigere Zeiten durchlebt hätte als Blackberry. Einst unter dem Namen RIM geführt löste die Marke Blackberry im ersten Jahrzehnt des Jahrtausends den Personal Digital Assistent (PDA) ab, für den vor allem der mittlerweile auch schon untergegangene Hersteller Palm stand (lang, lang ist’s her…), und avancierte zu dem Inbegriff für Business-Smartphones.

Doch auch der Höhenflug von RIM war nicht von Dauer. Apple stellte 2007 mit dem iPhone mehr oder weniger einen iPod mit Telefonfunktion vor und lätete damit die Ära der Smartphones ein. Dieser Umbruch leitete gleichzeitig auch den Niedergang von RIM – und auch von Nokia; die Finnen hatten mal einen Marktanteil von mehr als 75 Prozent – ein.

Denn von da an wollten immer mehr Nutzer nicht nur ein Gerät mit Business-Anwendungen wie Kalender, Notizfunktion usw., sondern auch gute Kameras und Anwendungen für die Freizeit – etwa leistungsstarke Mediaplayer, aufwändige Spiele oder Apps, mit denen das private Sportprogramm protokolliert werden konnte.

Die Kanadier verschliefen den neuen Trend jedoch bzw. glaubten, ihre Stammkundschaft mit ihrem bisherigen Programm auch weiterhin überzeugen zu können, was jedoch nicht gelang. Dies galt auch für die neueren Entwicklungen: Das neue Betriebssystem BB10 verzögerte sich um Monate. Der Versuch, vom Tablet-Trend zu profitieren, scheiterte mit dem Playbook ebenfalls kläglich.

Die Absatzzahlen brachen ein, die Quartalsbilanzen wurden zunehmend mit einem Minus abgeschlossen und in der Gerüchteküche wurde über eine Übernahme nach der anderen spekuliert. Am dichtesten war wohl Lenovo dran, doch die Chinesen passten der kanadischen Regierung wohl nicht, die eine Gefährdung der heimischen Sicherheitstechnik befürchtete und den Deal untersagte.

Es wurde frisches Geld mit Hilfe eines Finanzinvestors organisiert und die Konzernleitung von dem Deutschen Thorsten Heinze an John S. Chen übertragen. Der schaffte es im vergangenen Jahr immerhin, den mittlerweile nur noch Blackberry geheißenen Hersteller auf niedrigem Niveau zu stabilisieren, auch wenn immer wieder neue Gerüchte bezüglich einer Übernahme – zuletzt war Microsoft im Gespräch – auftauchten.

Seit Ende vergangenen Jahres kann der Hersteller immerhin seine eingefleischten Fans wieder mit durchaus attraktiven Neuentwicklungen begeistern, von denen das Passport mit einer klassischen Hardware-Tastatur, die gleichzeitig aber auch Gesten zur Steuerung akzeptiert, die spektakulärste war.

Mittelklasse-Smartphone mit betagter Hardware

Doch auch das Blackberry Leap ist nicht als Ladenhüter konzipiert, auch wenn es sich mit einem Verkaufspreis von unter 240 Euro nicht den klassischen Blackberry-Nutzer anspricht. Vielmehr soll es Neugierige anlocken, die auf der Suche nach einer Alternative zu den großen Ökosystemen von Apple und Google sind.

Die müssen sich bei dem Preis natürlich mit einer Hardware-Ausstattung begnügen, die sich auf Mittelklasse-Niveau bewegt: Das 5-zöllige Display löst mit 720p auf, dahinter steckt ein schon recht betagte Qualcomm Snapdragon S4 Plus. Für das Speichern von Daten sind fest 16 Gigabyte verbaut, ein microSD-Schacht macht eine einfache Erweiterung möglich. Auch die Kameras sind simpel: Selfies werden an der Front mit zwei Megapixeln aufgezeichnet, die rückseitige Hauptkamera arbeitet mit einer Auflösung von acht Megapixeln.

Blackberry OS 10.3

Eine weitere Eigenheit der Blackberry-Smartphones ist das hauseigene Betriebssystem. Installiert wird die Version BB 10.3, dass sich auf den ersten Blick zwar von den Bedienkonzepten der großen Konkurrenten unterscheidet, dann aber doch nicht soweit weg ist.

Der Nutzer startet beim Einschalten zunächst auf dem Blackberry Hub, der neue Nachrichten und anstehende Termin anzeigt. Mit einem weiteren Wisch von rechts nach links gelangt man auf den Heimbildschirm, der jedoch die geöffneten Anwendungen im Überblick präsentiert. Eine weitere Wischbewegung führt schließlich zu den installierten Anwendungen, die ähnlich wie bei Android oder iOS auf dem Bildschirm gesammelt werden. Allerdings nervt manche Gestensteuerung mit geringer Intuitivität. Dies gilt etwa für die Wortvorschläge der an sich guten Tastatur.

In der linke Seite versteckt sich ein Menü des Hubs und aus dem oberen Bildschirmrand lässt sich – ähnlich wie bei Apple und Google auch – ein Schnellzugriff auf die wesentlichen Einstellungen herausziehen, der sehr umfangreich und dennoch übersichtlich ist. Im Vergleich zu den beiden großen Systemen gibt sich Blackberry OS keine Blöße und steht ihnen in nichts nach. Die Bedienung ist intuitiv und stellt keine großen Hindernisse für jene in den Weg, die sich von gewohnter Kost trennen wollen.

Wesentliche, gerade für den Geschäftsalltag notwendige Anwendungen sind bereits vorinstalliert. Dies gilt natürlich zuerst für die sicheren Blackberry-Kommunikationsdienste, es findet sich aber auch eine App für das Lesen, Bearbeiten und Erstellen von Office-Dokumenten, eine Notiz-Anwendung oder eine Verbindung zu den Cloud-Speicherdiensten Box und Dropbox. Selbst Adobe Reader ist vorinstalliert.

Weitere Apps können über das Blackberry-eigene Angebot “Blackberry World” oder den Amazon-App-Store bezogen werden. In beiden Fällen kann die gebotene Auswahl jedoch nicht mit der des Apple- oder des Android-Ökosystems mithalten, was vermutlich einer der Gründe für das spärliche Interesse gerade privater Nutzer ist.

Zudem gefällt der Umgang mit den Nutzerdaten: Anders als etwa Apple, Google oder Microsoft fordern die Kanadier vor der Nutzung des Smartphones keine umfassende Registrierung. Erst wenn Anwendungen aus einem der beiden Stores bezogen werden sollen, wird das Einrichten eines Passworts fällig, wobei für die Nutzung des Amazon-Angebots ein bestehendes Amazon-Konto genügt.

Dieser Frage wollen wir einmal genauer nachgehen – und da kam es uns gerade Recht, dass mit SpotCam ein recht junges taiwanesisches Unternehmen genau dort ansetzen will, woran es bei vielen Anbietern meist scheitert: Eine wirklich simple Installation, umfangreiche und vor allem selbsterklärende Funktionen in Verbindung mit einem aufgeräumten und durchdachten Interface sowie eine ordentliche Verarbeitung und Materialanmutung.

Wir testeten die SpotCam HD (eine WLAN-Indoor-Kamera mit 720p Auflösung), die mit der SpotCam HD Pro noch eine Outdoor-Schwester besitzt, technisch aber in fast allen Bereichen identisch ist. Zugegeben: Die aufgerufenen knapp 180 Euro sind eine selbstbewusste Ansage, aber vielleicht finden wir ja auch einen äquivalenten Gegenwert – schauen wir einfach mal.

Zumindest die Form ist weitgehendend einzigartig. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein berührungsloser Wasserhahn im höherpreisigen Sanitärbereich entpuppt sich schnell als Standkamera mit beweglichem Fuß und oben eingebautem Lautsprecher. Immerhin klappt so die akustische Kommunikation auch rückwärts; so manches überwachte Kleinkind freut sich sicherlich auch über eine elterliche Ansage aus der Ferne.

Die integrierte Linse erlaubt eine praktische 110°-Panoramasicht, verzerrt aber bauartbedingt an den Kanten etwas – doch dazu später mehr. Damit man jedoch überhaupt erst einmal klar sieht, muss man neben der üblichen Schutzfolie auch noch die zusätzliche Linsenabdeckung abziehen. Doppelt gesichert hält anscheinend besser.

Was erhält man sonst? Der Lieferumfang ist überschaubar und besteht aus der Kamera selbst, einem sehr guten Steckernetzteil sowie einer dünnen Schnellstartanleitung, die alles enthält, was man zum Betrieb wissen muss.

Bevor wir uns mit der Installation, den Funktionen und diversen Tests beschäftigen nachfolgend schnell noch die gewohnte Zusammenfassung der technischen Daten:

MSI geht mit der GTX 980 Ti Gaming 6G den üblichen Weg, der die Firmenphilosophie gut wiederspiegelt – soviel können wir vorab schon verraten. Übertaktung ja, aber immer im vernünftigen Rahmen. Gleiches gilt auch für den Kühleraufbau und die Lüfter, deren Zusammenspiel FrozR-typisch ausfällt. Doch dazu gleich im Test noch mehr.

Die Karte wirkt optisch etwas gedrungen, bleibt aber erfreulich flach. Nur bei der Einbauhöhe wird man später ein klein wenig aufpassen müssen, falls man über ein recht schmales Gehäuse verfügt. Die MSI GTX 980 Ti Gaming 6G gehört zu den eher kleineren und leichteren Board-Partner-Karten auf Basis der GTX 980 Ti, was durchaus ein Vorteil sein kann, solange die Kühlung perfekt funktioniert.

Die Karte kommt zudem mit einem ausgewogen gestalteten Mehrtakt zum Kunden: Der Basistakt wurde von 1000 MHz auf immerhin 1178 MHz angehoben, der Speicher auf eher moderate 1774 MHz.

Wir wollen natürlich auch überprüfen, mit welchen Steigerungen bei der Leistungsaufnahme dieses moderate Mehr an Performance erkauft wurde und wie es insgesamt mit den Temperaturen und der Lautstärke aussieht. Der Kühler als solcher ist ja mehr oder weniger ein alter Bekannter, der schon einige Male zu überzeugen wusste. Wir nutzen und messen die Karte übrigens “Out-of-the-Box”; verzichten also auf Zusatzsoftware und Profilspielereien.

Die direkten Mitbewerber und die Referenzkarte haben wir noch einmal kurz in tabellarischer Form zusammengefasst:

Radeon
R9 290X
(Referenz)
GeForce
GTX 980
(Referenz)
GeForce
GTX 980 Ti
(Referenz)
MSI
GTX 980 Ti
Gaming 6G
GeForce
GTX Titan X
(Referenz)
Shader-Einheiten: 2816 2048 2816 2816 3072
ROPs: 64 64 96 96
96
Speichergröße: 4 GByte 4 GByte 6 GByte 6 GByte 12 GByte
Speicherinterface: 512 Bit 256 Bit 384 Bit 384 Bit
384 Bit
GPU-Takt: 1000 MHz 1126 MHz+ 1000 MHz+ 1178 MHz+
1000 MHz+
Speicher-Takt: 1250 MHz 1750 MHz 1750 MHz 1774 MHz
1750 MHz

Die Karte im Detail

Technische Daten: MSI GTX 980 Ti Gaming 6G
Boost-Takt: ab Werk: 1367 MHz (1259 MHz als Mindestvorgabe)
max. stabile Übertaktung: 1510 MHz
Speichertakt: ab Werk: 1774 MHz
max. stabile Übertaktung: 1835 MHz
Kühler: MSI ZeroFrozr
2x 8 mm + 2x 6mm Heatpipes  (vernickelt)
2x Torx-Axiallüfter, Semi-Passiv-Betrieb
Backplate mit kleinen Löchern, ohne aktive Kühlfunktion
Anschlüsse: 1x DVI-I (+ analoges Signal), 1x HDMI, 3x DisplayPort
Stromversorgung: 8+2 Phasen-Design
2x 8 Pin PCI-Express
Gemessene
Leistungsaufnahme:
19 Watt (Idle)
252 Watt (Gaming)
258 Watt (Stresstest)
Einbaumaße (LxHxT): 27,9 cm x 13,8 cm x 3,5cm  + 0,5 cm Backplate
benötigt zweii Slots
Gewicht:  1,144 kg netto
Pro: – sehr leise
– nahezu ohne Spannungswandlergeräusche (“Spulenfiepen”)
– schnell und trotzdem sparsam
– echtes 2-Slot-Design
Kontra: – Einbauhöhe bei schmalen Gehäusen
Preis: ca. 749 Euro

Das Platinen-Layout mit den insgesamt zehn Phasen (8+2) zeigt sich voll auf der Höhe. Ausreichend Feststoffkondensatoren (Solid Caps) sorgen vor allem am PCI-Express-Anschluss für eine messbare Reduzierung der Spannungspitzen, was sich zusammen mit der Komponentenauswahl mit Sicherheit sehr positiv auf die Spannungswandlergeräusche auswirken sollte – doch auch dazu gleich noch mehr. Die Backplate ist massiv und trägt gut zur Stabilisierung der Grafikkarte bei – für die Kühlung spielt sie hingegen keine Rolle.

Die insgesamt vier Heatpipes münden in einem sehr massiven Heatsink, wobei die Spannungswandler und die Speichermodule eine separate Kühllösung in Form eines großen, zusammenhängenden Frames nutzen.

Die Oberseite ist geprägt durch die zwei 8-polige PCIe-Anschlussbuchsen und den obligatorischen, beleuchteten MSI-Namensschriftzug auf der Oberseite.

Das dicke Ende zeigt noch einmal gut, dass MSI auf horizontal ausgerichtete Lamellen setzt, was einerseits hilft, zumindest einen Teil der Abwärme durch das Slot-Panel zu entsorgen und andererseits das Mainboard nicht so extrem aufheizt.

Das Slot-Panel bietet die üblichen Verdächtigen. Neben dem Dual-Link DVI-I mit durchgeschleiftem analogen Signal finden sich noch vier Anschlüsse, die bei UHD 60 Hz unterstützen: Drei mal DisplayPort und einmal HDMI 2.0.

Derzeit ist der Smartphone-Markt an Langeweile kaum noch zu überbieten: Selbst Modelle großer Hersteller wie HTC, LG oder Sony muten neben der Masse an iPhones und Samsung-Galaxy-Geräten fast schon wie Exoten an – und neben Googles Android und Apples iOS fristen alle anderen mobilen Betriebssysteme ein klägliches Nischendasein. Nicht einmal Microsoft konnte bisher die Dominanz der beiden Plattformen wirklich brechen.

Dementsprechend schwer haben es neue Anbieter. Zu dieser Kategorie zählt auch der spanische Hersteller bq, der seit letztem Jahr auch hierzulande Fuß zu fassen versucht und dabei zunächst auf die Preis-Leistungs-Karte setzte. Einen echten Marketing-Coup landete bq jedoch mit der Ankündigung des ersten Smartphones, das Ubuntu als Betriebssystem nutzt, und das anfänglich nur in einzelnen, jedoch stets ausverküften Schüben unters Volk gebracht wurde. Mittlerweile hat sich die Anfangseuphorie gelegt und das Ubuntu-bq kann frei gekauft werden. Doch besteht es auch im Alltag?

Ubuntu: Clevere Verkaufsstrategie für schlichte Hardware?

Fest steht, dass die technische Basis des Ubuntu-Smartphones nicht als Erklärung für den Erfolg des Geräts ausreicht. Denn das Aquarius 4.5 (hier unser Test des Aquarius E5 FHD) ist auch in einer Version mit Android als Betriebssystem erhältlich und reiht sich in der unteren Mittelklasse ein. Dieses Paket bietet kaum genügend Attraktivität für Enthusiasten, denn die technische Ausstattung haut anspruchsvolle User nicht gerade aus den Socken.

Schon das eher kleine 4,5-zöllige Display mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixeln begeistert nicht wirklich. Die daraus resultierende Pixeldichte von 245 ppi ist ein deutlicher Indikator, dass bei der Schärfe Abstriche gemacht werden müssen: Feine Details geraten unscharf, bei Rundungen treten die typischen Treppcheneffekte auf. Allerdings ist an dem Bildschirm längst nicht alles schlecht: Die durchschnittliche Leuchtdichte liegt bei 407 cd/m², wobei wir den Maximalwert mit 421 cd/m² und den Minimalwert mit 381 cd/m² gemessen haben.

Beim Prozessor vertraut der Hersteller auf ein SoC aus dem Hause Mediatek, das vier mit 1,3 GHz getaktete CPU-Kerne besitzt und dem ein Gigabyte RAM zur Seite steht; der Datenspeicher ist acht Gigabyte groß. Mit einer Auflösung von acht Megapixeln ist die Hauptkamera des Smartphones ebenfalls kein Ausbund an Leistungsfähigkeit. Für Videotelefonie und Selfies steht eine Frontkamera mit einer Auflösung von fünf Megapixeln bereit.

Abstriche müssen auch bei den Möglichkeiten zur Datenübertragung gemacht werden. In WLAN-Netzen funkt das bq-Smartphone auf Basis der n-Spezifikation, unterwegs werden Daten lediglich in 3G-Netzen übertragen. Auf den schnellen LTE-Standard muss man verzichten.

Klobige Kiste aus schwarzem Kunststoff

Das Ganze steckt in einem recht klobigen Gehäuse mit Abmessungen von 13,7 x 6,7 x 0,9 cm und vergleichsweise fetten Displayrändern, das mit seinen recht scharfen Kanten nur deshalb nicht gänzlich unangenehm in der Hand liegt, weil das Gewicht mit 123 g vergleichsweise niedrig ist. Und trotz des recht niedrigen Kampfgewichts sorgt der viele Kunststoff, aus dem die Außenschale besteht, für eine gute Stabilität – das Smartphone verwindet sich auch unter Druck kaum.

Die Begeisterung über die Fähigkeiten als Mediaplayer halten sich in Grenzen – und das nicht nur aufgrund des mäßig auflösenden Blidschirms. Zwar stecken im unteren Rand gleich zwei Boxen, doch deren Möglichkeiten sind limitiert.

Technische Daten

Matrtialischer Auftritt im Karbon-Kleid: Die immerhin über 1,4 Kilo schwere Karte ist nicht nur lang, sondern auch richtig dick und hoch. Das sieht nach richtig viel Leistung aus und wir sind sind bereits gespannt, ob sie in Sachen Performance auch halten kann, was ihre Optik eindrucksvoll suggeriert.

Denn das, was man dann nach dem Auspacken in den Händen hält, ist umgangssprachlich ein “echter Klopper”, der nur darauf wartet, loslegen zu dürfen. Bereits die technischen Daten lassen vermuten, dass da mehr am Werk sein könnte, als nur ein optisch aufgeblasener Blender.

Die Karte kommt nämlich mit einem richtig satten Mehrtakt zum Kunden: Schon der Basistakt wurde von 1000 MHz auf immerhin 1253 MHz angehoben. Da man auch beim Speicher noch ordentlich zulegt, sollte damit eine merkliche Leistungssteigerung gegenüber der Referenzkarte und anderen Mitbewerberkarten herauskommen.

Wir können jetzt schon spoilern, dass die Karte mit konstanten 1430 MHz Boost-Takt im Gaming-Loop (Metro Last Light) den bisher höchsten von uns im Labor gemessenen Wert einer werksübertakteten GeForce GTX 980 Ti ablieferte.

Wir wollen natürlich auch überprüfen, mit welchen Steigerungen bei der Leistungsaufnahme dieses deutliche Mehr an Performance erkauft wurde und wie es insgesamt mit den Temperaturen und der Lautstärke aussieht. Der Kühler als solcher sieht zumindest schon einmal passend aus; beweisen kann und muss er sich gleich noch.

Die direkten Mitbewerber und die Referenzkarte haben wir noch einmal kurz in tabellarischer Form zusammengefasst:

AMD Radeon
R9 290X
(Referenz)
Nvidia GeForce
GTX 980
(Referenz)
Nvidia GeForce
GTX 980 Ti
(Referenz)
Zotac
GeForce GTX 980 Ti
AMP! Extreme
Nvidia GeForce
GTX Titan X
(Referenz)
Shader-Einheiten: 2816 2048 2816 2816
3072
ROPs: 64 64 96 96
96
Speichergröße: 4 GByte 4 GByte 6 GByte 6 GByte
12 GByte
Speicherinterface: 512 Bit 256 Bit 384 Bit 384 Bit
384 Bit
GPU-Takt: 1000 MHz 1126 MHz+ 1000 MHz+ 1253 MHz+
1000 MHz+
Speicher-Takt: 1250 MHz 1750 MHz 1750 MHz 1805 MHz
1750 MHz

Die Karte im Detail

Technische Daten: Zotac GeForce GTX 980 Ti AMP! Extreme
Boost-Takt: ab Werk: 1430 MHz (1355 MHz als Mindestvorgabe)
max. stabile Übertaktung: 1545 MHz
Speichertakt: ab Werk: 1805 MHz
max. stabile Übertaktung: 1850 MHz
Kühler: Zotac Ice Storm
4x 8 mm Heatpipes  (vernickelt)
3x 9cm-Axiallüfter, Semi-Passiv-Betrieb
Backplate mit kleinen Langlöchern ohne Kühlfunktion
Anschlüsse: 1x DVI-I (+ analoges Signal), 1x HDMI, 3x DisplayPort
Stromversorgung: 8+2 Phasen-Design
2x 8 Pin PCI-Express
Gemessene
Leistungsaufnahme:
19 Watt (Idle)
282 Watt (Gaming)
273 Watt (Stresstest)
Einbaumaße (LxHxT): 31,0 x 12,5 x 5 cm + 0,5 cm Backplate
benötigt drei Slots
Gewicht:  1,410 kg netto
Pro: – relativ kühl
– kaum Spannungswandlergeräusche (“Spulenfiepen”)
– sehr schnell
Kontra: – sehr hohes Gewicht
– sehr nervöse Lüftersteuerung
Preis: ab ca. 790 Euro

Das Platinen-Layout mit den insgesamt zehn Phasen (8+2)  zeigt sich – soweit einsehbar – gewohnt aufgeräumt und solide. Ordentliche Feststoffkondensatoren (Solid Caps) sorgen vor allem am PCIe-Anschluss für eine leichte Reduzierung der Spannungspitzen, auch wenn das Problem damit noch nicht vollständig gelöst wurde. Zerlegen durfte wir die karte leider nicht, so dass wir letztendlich auf die Informationen angewiesen sind, die wir ohne Demontage oder durch nachragen beim Hersteller ermitteln konnten.

Die Backplate ist massiv und trägt gut zur Stabilisierung der doch sehr schweren Grafikkarte bei – für die Kühlung ist sie aber komplett unnütz. Doch dazu später mehr. Optisch und mechanisch ist sie jedenfalls eine passende Lösung.

Die insgesamt sechs 6-mm-Heatpipes münden in einem sehr massiven Heatsink, wobei die Spannungswandler eine separate Kühllösung nutzen. Zotac setzt übrigens absichtlich keine 8-mm-Heatpipes ein, um die Kühlerfläche besser ausnutzen zu können. Ob und wie das fuunktionert sehen wir später noch.

Die Oberseite ist geprägt durch die zwei 8-Pin-PCIe-Anschlussbuchsen. Auf sinnige LED-Leuchtreklame möchte Zotac auch nicht nicht verzichten und so gibt es wieder den obligatorischen beleuchteten Namensschriftzug auf der Oberseite.

Das dicke Ende zeigt noch einmal versteckt die vielen 6-mm-Heatpipes, die den Haupttransport der Abwärme durch den langen Kühler übernehmen.

Das Slot-Panel bietet die üblichen Verdächtigen: Neben dem Dual-Link DVI-I mit durchgeschleiftem analogen Signal finden sich noch vier Anschlüsse, die bei UHD 60 Hz unterstützen: Drei mal DisplayPort und einmal HDMI 2.0.

Der Name ist mal wieder schlimmer als die verfilzten Anschlusskabel unterm Schreibtisch, steht aber nichtsdestotrotz im echten Leben für ein interessantes Gadget, das wir einfach mal zum Fundstück der Woche deklarieren: DasLuxa² S100 Wireless Charging Pad and Receiver Kit.

Was sich hinter diesem sperrigen Namen im Detail verbirgt, wird einem dann nach dem Öffnen schnell klar: “UniQi Mobile Total Solution” heißt das Ganze bei Luxa². Dahinter verbirgt sich eine QI-Ladeschale zum drahtlosen Aufladen der geeigneten Mobilgeräte und ein tellerförmiger Aufsatz, der nicht nur optisch perfekt auf das Ladeteil passt.

Außer einer Kurzanleitung gibt es weiter nichts, aber man benötigt ja auch nicht gerade ein Dummies-Handbuch, um sich in die Funktionalität einführen zu lassen.

Die Clou steckt im Detail: Während Wunderheiler glauben, durch bloßes Handauflegen Linderung verschaffen zu können, hat es das “Receiver Kit” getaufte Tellerchen seitlich faustdick hinter den Ohren. Auf den Punkt gebracht: Mit dem Luxa² S100 kann man entweder QI-kompatible Smartphones direkt kabellos aufladen oder kann den beiliegenden Wireless-Adapter nutzen, um zwei Geräte gleichzeitig aufzuladen.

Jeweils ein Micro-USB B-Stecker und ein Lightning-Stecker für das passende Äpfelchen lassen den Deckel schnell zum Doppeldecker werden, an dem sich ein Android- bzw. Windows Phone-Smartphone auch in trauter Zweisamkeit mit dem mobilen Kernobst abspeisen lassen, sollte der präferenzierte Mobil-Bolide keine Drahtlosladefunktion besitzen.

Die Unterseite des Silikongummi-Pucks ist zugeklebt und ein Zugang zum Innenleben simit nicht möglich. Allerdings wird wohl auch kaum jemand ein wirkliches Bedürfnis danach besitzen.

Unser Testmuster schließen wir am einzigen USB-3.0-Ausgang unseres Surface Pro 3 an, um dieverse Mobilgeräte zu laden. Bis zu 1,5 Ampere Leistungsaufnahme an der Quelle wären (theoretisch) möglich, das QI-Interace soll dabei einem Direktanschluss von 5 Watt (5V und 1A) entsprechen.

Eine rote Status-LED zeigt mit Dauerlicht, dass die Ladeschale betriebsbereit ist und geht bei gestartetem Ladevorgang dann in ein grünes Blinken über.

Bevor wir uns jedoch mit der Praxis beschäftigen schnell noch die obligatorische Tabelle:

Technische Daten: Luxa² S100 Wireless Charging Pad
Bezeichnung: S100 Wireless Charging Pad and Receiver Kit
Bestellnummer: PO-WPC-PCS1BK-00
Abmessungen: 7,15 x 7,15 x 1,2 cm (Ladeschale)
5,8 x 5,8 x 0,75 cm (Adapteraufsatz)
Kompatibilität: Android-/Windows Phone-/iOS-Smartphones
Micro-USB und Apple Lightning
Lieferumfang: Ladeschale, Adapteraufsatz, Bedienungsanleitung
Ausgangsleistung:
5V, ca. 0,7 bis max. 1A pro Anschluss des Adapters
Ladeleistung drahtlos:
5V / 1A
Eingangsleistung: 5V / 1-1,5A
Empfangsbereich:
3-7 mm maximal
Effizienz:
>72 Prozent
Frequenzbereich: 110-205 kHz
Zertifikate:
CCC, CE, FCC, RoHS
Material: Gummi (Ladeschale)
Kunststoff (Adapteraufsatz)
Gewicht: 89 g (Ladeschale)
24 g (Adapteraufsatz)
Garantie: 1 Jahr
Preis (UVP):
54,90 Euro (Amazon-Link)

Erhan 'Dr.Erhano' KaymanErhan ‘Dr.Erhano’ KaymanDr. Erhano entspricht so gar nicht dem Stereotyp, welches das Wort “eSportler” bei vielen aufblitzen lässt. Derzeit bereitet er sich auf das Staatsexamen seines Jurastudiums vor und muss deshalb seine Zeit zwischen Studium und eSport aufteilen.

Das scheint ihm aber ziemlich gut zu gelingen, wenn man die letzten Turniererfolge betrachtet. 2014 war er noch deutscher Meister in Pro Evolution Soccer, hat dann aber als “Frischling” mit Fifa angefangen und ist so zu Team Acer dazugestoßen.

Gegen Dr.Erhano FIFA 15 zu spielen ist schon sehr speziell. In unserer Partie war er jederzeit Herr auf dem Feld und ich hatte eher das Gefühl mitspielen zu dürfen. Und das, obwohl er vermutlich mit angezogener Handbremse spielte.

Team Acer verbindet Spieler verschiedenster Spiele. Neben Fifa treten die Team-Mitglieder auch in Starcraft II, Trackmania, Counterstrike, League of Legends und Heroes of the Storm an. Aber natürlich ist jeder Spieler auf ein einzelnes Spiel spezialisiert. Die Team-Mitglieder rekrutieren sich aus verschiedensten Ländern und Kontinenten.

Team AcerTeam Acer

Neben der Ehre geht es bei den Turnieren teilwiese auch um erkleckliche Siegprämien. Auf ausgesuchten Turnieren ist selbst mit Fifa 15 durchaus ein vierstelliger Betrag zu erzielen. Bei Leage of Legends sind die Beträge noch deutlich höher.

Auf der nächsten Seite geht es weiter zum Interview.

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