Samsung Galaxy Xcover 3: Der will nur spielen!

Samsung hat fast seit jeher Smartphones im Programm, die besonders gut gegen eindringendes Wasser und Staub geschützt sind. Bis zum Galaxy S5 war sogar das Top-Modell IP-zertifiziert. Mit der aktuellen Generation haben die Südkoreaner drauf allerdings wieder verzichtet.

Doch die wenigsten Nutzer werden ein High-End-Telefon – selbst wenn es ein wenig robuster ist – zu raueren Outdoor-Aktivitäten mitnehmen. Dafür sind diese teuren Geräte einfach zu schade. Aber genau dafür gibt es so genannte ruggedized Smartphones, also solche, die auf den raueren Einsatz unter harten Umweltbedingungen vorbereitet sind. Bei Samsung heißen diese Geräte Xcover und sind mittlerweile in der dritten Generation angelangt.

Gegenüber dem Vorgänger hat sich optisch weniger getan als technisch. Zwar ist das Display um einen halben Zoll auf 4,5 Zoll angewachsen, dennoch bleibt das Gerät unverkennbar ein Xcover. Und wie bei den Vorgängern setzt Samsung auch beim Xcover 3 auf ein eher exotisches Innenleben – aber dazu später mehr.

An wen richtet sich Samsung mit dem neuen Xcover? Geht es nach dem Hersteller, dürfen sich auch Geschäftskunden – vor allem aus der Baubranche oder der Schwerindustrie – dazu zählen. Aber ob die zu einem eher mager ausgestatteten Smartphone greifen, bliebt fraglich.

Aus unserer Sicht heißt die Zielgruppe ganz klar Outdoor. Egal, ob Radfahren, Wandern, Klettern oder auch heftigere Sachen wie Rafting oder der berühmte Fisherman’s Friend Strongman Run – in all diesen Fällen geht Robustheit vor Schönheit, einfache Bedienung vor Leistung.

Hinzu kommt, dass das Samsung Xcover 3 kein allzu großes Loch in den Geldbeutel reißt. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 220 Euro, der ein oder andere Online-Shop hatte es zum Testzeitpunkt bereits für 20 Euro weniger im Angebot. Viel weiter wird der Preis auf absehbare Zeit wohl auch nicht fallen, denn selbst der Vorgänger kostet meist noch knapp 150 Euro.

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