Monat: April 2015

Das mit den etwas größeren Boxen kommt immer gut, auch wenn man in der Höhe den Normalabstand der üblichen Regalböden locker um einige Zentimeter überschreitet. Aber man kann sie ja auch hinlegen – und dann klappt es auch wieder mit Billy & Co.

Edifier hat sich beim Design fast 30 Jahre zurückerinnert, was zwar erst einmal gegen den Trend geht, aber am Ende wohl noch nicht einmal unklug ist. Damit fischt man nonchalant in einer aktuell nicht sonderlich dicht besetzten Nische anstatt sich mit zig Mitbewerbermodellen herumschlagen zu müssen. Kneifen ohne auszubüchsen ist eben auch eine Methode.

Nimmt man die nur eingesteckten Fronten ab, verstärkt sich der Eindruck des schwarz folierten Regalbombers noch, wobei sich Edifier zumindest als Eyecatcher Mittel- und Tieftöner im Alu-Look ausgedacht hat. Natürlich sind die Membranen nicht aus Metall, was ein zweiter Blick dann auch sehr schnell offenlegt. Es hat also etwas vom üblichen Blendwerk für Akneplantagen, ist aber doch ganz gut gemacht.

Die Bassreflexöffnung sitzt vorn, was sich bei dieser Boxengröße gut anbietet und zudem hässliche, rückseitige Einflüsse des Aufstellortes weitgehend zu vermeiden hilft. Die Proportionen sind angenehm und lassen die doch recht stattliche Box nicht allzu wuchtig erscheinen. Die Ausführung erfolgt als 3-Wege-System, wobei die Frequenzweichen als Hybrid-Lösung realisiert wurden, wie wir auf der nächsten Seite gleich sehen werden.

Die Rückseite der rechten, aktiven Box trägt die Monatgeplatte für die Verstärkereinheit inkusive aller Ein- und Ausgänge inklusive des Netzanschlusses und des mechanischen Ein-/Aus-Schalters. Die linke Box besitzt an der Rückseite lediglich eine XLR-Buchse zum Anschluss der Lautsprecherkabel.

Außerdem ist auf der rechten Seite der aktiven Box die Bedieneinheit mit Höhen-, Tiefen- und Lautstärkeregler zu finden, wobei die ersten beiden Regler normale Potentiometer mit echter Mittelstellung (Feedback) sind. Dies ist auch der (elektrische) Grund, warum die Fernbedienung keine separate Höhen- und Tiefenregelung bietet.

Den Lautstärkeregler kann man wie ein Mausrad endlos drehen; an das System werden nur die einzelnen Schaltinformationen des taktilen Drehreglers gemeldet. Dieser ist zudem auch klickbar und dient so neben den entsprechenden Tasten der Fernbedienung auch noch als optionaler Kanalumschalter für die vielen Eingänge.

Über den Sinn oder Unsinn dieser mechnischen Lösung kann man natürlich fröhlich diskutieren, aber spätestens dann, wenn die Fernbedienung mal nicht mehr mitspielt oder verschütt gegangen ist, wird man das illustre Lautsprecherpaar dank dieses kleinen Bedienfelds noch weiternutzen können.

Die rückseitig angebrachte Montageplatte für die Verstärkereinheit trägt die Eingänge: An Anschlussmöglichkeiten gibt es zwei analoge Cinch-Eingänge mit unterschiedlicher Empfindlichkeit sowie zwei digitale Eingänge (optisch und koaxial S/PDIF).

Wir finden außerdem noch einen Klinkenausgang zum Anschluss eines optionalen Subwoofers, der sich auf Grund der inneren Gestaltung der Frequenzweiche als Option geradezu aufdrängt. Ansonsten sehen wir noch das fest angebrachte XLR-Lautsprecherkabel zur linken Box, die Netzanschlussbuchse und einen echten Ein-/Aus-Schalter.

Zubehör und Lieferumfang

Hier legt Edifier drei zweckmäßige Audio-Kabel (Klinke-Cinch, Cinch und Lichtwellenleiter) bei, ein einfaches Koax-Kabel fehlt hingegen. Ansonsten gibt es noch ein dünnes Handbuch und das übliche, zweipolige Kaltgerätekabel sowie die bereits erwähnte, ziemlich kleine Fernbedienung.

Verpackt wird alles in einem festen Karton, der wiederum in einem passenden Umkarton steckt. Doppelt hält also scheinbar besser. Über die zwei bröseligen Styropor-Halbschalen kann die Hausfrau mal wieder ihr tieftrauriges Klagelied singen, aber Edifier wird dies kaum jucken, denn man macht nun mal gern in Krümelplatten.

Bevor wir mit dem Test und dem Schlachtfest beginnen, schnell noch einmal der Überblick über die wichtigsten Herstellerangaben des zu Preisen ab rund 250 Euro erhältlichen Soundsystems.

EpicGear ist die Gaming-Peripherie-Subdivision des ansonsten für seine Speicherprodukte bekannten Herstellers GeIL (Golden Emperor International Ltd.). Unter der Gaming-Marke erscheinen bereits seit 2011 Mäuse, Keyboards und entsprechendes Zubehör wie Mauspads oder -bungees auf dem deutschen Markt. Für 2015 kündigt der Hersteller nun eine Intensivierung der Marktpräsenz an, die mit einer ganzen Reihe an neuen Produkten einhergehen soll.

Den Anfang macht die EpicGear Gekkota, die angesichts einer UVP von 79,99 Euro in der Oberklasse positioniert wird. Erwartungsgemäß integriert die Lasermaus dementsprechend einen Avago ADNS-9800 Sensor, allerdings muss bei dem aufgerufenen Preis auch das Restpaket und insbesondere die Software einschließlich der Möglichkeit zur Makroprogrammierung überzeugen können.

Die Gekkota hat tatsächlich einiges an Einstellmöglichkeiten zu bieten – selbst ein Sniper-Button lässt sich problemlos einrichten. Haltbare Omron-Schalter, deren Lebensdauer mit 10 Millionen Klicks angegeben wird, verstehen sich in dieser Klasse von selbst. Linkshänder werden sich an dem Umstand erfreuen, dass der Mauskorpus über einen symmetrischen Aufbau mit beidseitig identischer Taster-Bestückung verfügt: Davon gibt es pro Seite immerhin gleich drei.

EpicGear bietet die Gekkota in zwei Farbvarianten an: Unsere Testmaus verfügt über eine weiße und glänzende Oberfläche. Alternativ kann aber auch ein mattes Modell in Metallic-Blau erstanden werden. Optisch reizvoll sind nicht zuletzt wegen der schicken Beleuchtung beide.

Wie bei hochpreisigen Gaming-Mäusen schon beinahe üblich wird auch die Gekkota in einer stabilen und aufklappbaren, auffällig bedruckten Pappschachtel mit Magnetverschluss ausgeliefert. Darin findet sich neben der Maus selbst lediglich ein Quick Start Guide, der über die Maustastenbelegung im Auslieferungszustand informiert.

Gekkota in Metallic-Blau; Quelle: EpicGearGekkota in Metallic-Blau; Quelle: EpicGear

Wer sich tiefer in die Mausmaterie und die gebotenen Anpassungen einarbeiten möchte (und das sollte jeder tun, der einen derartigen Edelnager erwirbt), muss ein ungefähr 14,5 Megabyte großes Softwarepaket (aktuell in der Version 1.2) von der Herstellerseite herunterladen. Firmware-Updates können dort ebenfalls gefunden werden, die aktuelle Version 1.1 ist jedoch bereits auf der Maus vorinstalliert.

Da die Namensgebung sicherlich nicht überall direkt den gewünschten Aha-Effekt herbeiführen wird, helfen wir natürlich gern weiter: Bei “Gekkota” handelt es sich um die wissenschaftliche Bezeichnung für die systematische Einheit der geckoartigen Schuppenkriechtiere. 😉

Zunächst eine kurze Rundumansicht des Eingabewerkzeugs für Gamer, auf der nächsten Seite gibt es dann auch Bilder mit eingeschalteter Beleuchtung:

Zwar gibt es viele Tablets gegen Aufpreis auch mit Mobilfunkmodul, sodass der mobile Einsatz zumindest möglich ist. Aber wenn man es verstärkt mobil nutzt, steigt auch die Gefahr, dass das Tablet mal herunterfällt, nass wird oder anderen Umwelteinflüssen wie Hitze und Kälte ausgesetzt ist.

Anbieter wie Panasonic haben daher besonders robuste Geräte im Angebot, die den Gefahren des mobilen Einsatzes trotzen sollen – teils sogar in unwirtlichen Regionen wie dem Hochgebirge oder einer Wüste. Entsprechend robust ausgeführte Geräte haben aber ihren Preis – und der ist auch vielen Outdoor- und Business-Usern einfach zu hoch.

Samsung bringt mit dem Galaxy Tab Active ein zwar nicht sehr günstiges, aber mit 500 Euro zumindest noch bezahlbares Tablet, das mit IP-Zertifizierung und Sturzsicherheit lockt. Eben mit denselben Eigenschaften, wo man andernorts teils vierstellige Beträge auf den Tresen blättern muss.

Aber auch 500 Euro – oder mindestens 430 bis 450 Euro, die aktuell im Web aufgerufen werden – sind noch viel Geld für ein Tablet. Erst recht für eines mit einem acht Zoll großen Display und einer Mittelklasse-typischen Ausstattung. Denn genau das ist das Samsung Tab Active, wenn man einmal von den Besonderheiten des Gehäuses, dem LTE-Modul und der Möglichkeit des Zugriffs auf die Samsung KNOX-Infrastruktur absieht. Dazu aber später mehr.

Die Ausstattung des Active Tab kann man getrost als komplett bezeichnen. Vom Hocker reißt einen das Datenblatt aber nicht. Im Gegenteil: An manchen Stellen, etwa bei den Kameras, servieren die Koreaner echte Magerkost. Einzig der Stift sticht auf den ersten Blick heraus. Ob der Stylus den Unterschied macht, muss sich aber erst noch zeigen.

Eine Tenkeyless-Basis, ein separat links oder rechts ansteckbarer Nummernblock, der alternativ als auch als 20-Makro-Tasten-Block genutzt werden kann, sowie eine ansteckbare Handballenauflage werden von Magneten zusammengehalten und ergeben in Summe eine verwandlungsfähige Tastatur, die auf Cherry MX-Red-Taster setzt und somit dem Trend zur mechnischen Tastatur folgt.

Kürzer kann man die von Gigabyte unter dem Gaming-Brand Aorus angebotetene mechnische Tastatur Thunder K7 kaum beschreiben, wenn man der ausgelobten Vielseitigkeit gerecht werden möchte. Doch was kann die von iOne als OEM gefertigte Tastatur wirklich? Und macht so ein modulares Design wirklich Sinn und bietet verwertbaren Mehrwert für den Spieler?

Wir haben ja bereits mehrere sogenannte Tenkeyless-Tastaturen getestet, deren Vorteil im Weglassen des Nummernblocks zu sehen war. Das ist besonders dann praktisch, wenn der verfügbare Platz auf dem Schreibtisch eng bemessen ist. Gleichzeitig störte uns bei vielen Gaming-Tastaturen, dass der Abstand zwischen einem vorhandenen Makroblock und dem normalem Tastenfeld zu gering ausfiel und es durchaus zu ungewollten Vertippern kommen konnte.

Eine vernünftige Lösung wäre nur mit einer modularen Trennung möglich – und genau dort hat Gigabyte angesetzt. Nachdem Tesoro als Edelmarke des OEM iOne mit der Tesoro Tizona G2N-p Elite (Tastatur + Numpad) ein ähnliches Design bereits 2014 auf der Computex präsentiert hat, legt Aourus nun noch einmal nach und verzichtet im zusammengesteckten Zustand auf jegliche Kabel als elektrische Verbindung: Einschließlich der Handballenauflage wird das Ganze ausschließlich durch Magneten zusammengehalten. Simpler im Umgang geht es für den Kunden eigentlich nicht.

Das diese Tastatur 2015 den Reddot-Award bekam, ist dann eigentlich auch nur eine logische Folge. Aber dabei stellt sich natürlich wie immer die Frage, wie sinnvoll das alles in der Praxis ist, wie der Langzeittest ausfällt und ob nicht doch irgendwo kleine Fallstricke lauern. Marketing und Absicht sind ja nur eine Seite der Medaille, Alltagstauglichkeit und Praxistest die andere.

Dem Konzept folgend fällt das Zubehör sehr knapp, aber zweckmäßig aus. Man erhält die drei Hauptbestandteile in Form der Tenkeyless-Tastatur, des Nummern- bzw. Makroblocks und der Handballenauflage. Dazu gibt es ein ebenfalls magnetisch anklippbares USB-Anschlusskabel für den Stand-Alone-Betrieb des Blocks und ein minimalistisches Handbuch. Die Makro-Engine zur Konfiguration der Tasten und Beleuchtungseffekte muss man sich selbst von der Aorus-Webseite herunterladen.

Bevor wir zum Unboxing und dem eigentlichen Test kommen, hier noch einmal die übliche Auflistung der technischen Daten in Tabellenform:

Technische Daten: Aorus Thunder K7
Ausführung: schwarzer Kunststoff-Body, modulare Bauweise, Nummernblock abnehmbar und als 20-Makrotasten-Block nutzbar
Abmessungen: 45,4 x 25,7 x 4,5 cm (komplett mit Block und Handballenauflage)
Handballenauflage: Ansteckbar (magnetischer Klipp)
Gewicht: Tenkeyless-Tastatur: 1010 g
Nummernblock: 363 g
Handballenauflage: 192 g
Gesamtgewicht: 1565 g
Anti-Ghosting: Normalmodus: 6KRO
Gaming-Modus: 64KRO
Schalter: mechanische Schalter (Cherry MX-Red), 50.000.000 Anschläge, 4 mm Gesamt-Hub
Layout: Deutsch, Standardlayout
Anbindung drahtgebunden: USB 2.0, 2 m textilummanteltes Kabel
Betriebssysteme: Windows XP / Vista / 7 / 8
UVP: ca. 149 Euro (ab Mai erhältlich), der Straßenpreis sollte niedriger liegen

Norderstedt17.04.2015Thermaltake, einer der führenden Hersteller von PC-Gehäusen, Netzteilen und Kühlungslösungen, spendiert den Netzteilen der beliebten German Series ein Update mit 80 PLUS Bronze-Zertifizierung, das die nach deutschen Großstädten benannten Modelle Munich 430W, Hamburg 530W und Berlin 630W betrifft.

Neben einem umweltfreundlicheren und sparsameren Betrieb dient dieser Schritt außerdem der besseren Übersicht und Transparenz. Nach dem Inkrafttreten der EU-Richtlinie 617/2013 im Juli 2014, die unter anderem minimale Effizienzwerte für interne Netzteile einführte, wurde von vielen Herstellern und Medien kommuniziert, dass die Vorgaben der neuen Richtlinie in etwa der Effizienzklasse 80 PLUS Bronze entsprechen.

Obwohl auch die German Series mit 80 PLUS Standard-Zertifizierung die vorgeschriebenen Effizienzwerte der EU-Richtlinie erfüllt, sorgt die 80 PLUS Bronze-Zertifizierung der neuen German Series für mehr Durchblick und Vergleichbarkeit und hebt die German Series in eine höhere Gewichtsklasse.

Eigenschaften der Thermaltake German Series-Netzteile mit 80 PLUS Bronze-Zertifizierung:

Leistung für alle Mainstream-Systeme

Ob Gaming-PC oder Office-Rechner – die German Series bietet für alle gängigen Anwendungen genug Leistung von 430 Watt (Munich) über 530 attW (Hamburg) bis 630 Watt (Berlin).

Ultraleiser Lüfter

Der 120-mm-Lüfter dreht sich immer nur so schnell, wie er muss, was die perfekte Balance zwischen Kühlleistung und Betriebslautstärke schafft.

80 PLUS Bronze-Zertifizierung

Die neuen Modelle der German Series erreichen Effizienzwerte zwischen 85,5% und 88,6% zwischen 20% und 100% Last (230V) und entsprechen damit sowohl den Vorgaben der EU-Richtlinie 617/2013 als auch den Anforderungen für eine 80 PLUS Bronze-Zertifizierung. 

Spannung 10% 20% 50% 100%
Munich 430W 115V n.a.

84.3%

86.6%

83.0%

230V

80.82%

85.8%

88.3%

85.7%

Hamburg 530W 115V n.a.

84.7%

86.4%

82.4%

230V

82.08%

86.1%

88.4%

85.7%

Berlin 630W 115V n.a.

86.4%

87.1%

82.6%

230V

83.48%

87.4%

88.6%

85.5%

Wuchtiger einzelner +12V Ausgang

Die kraftvolle +12V Schiene der German Series Netzteile liefert genug Energie für jede Art von Last, um Kompatibilität und überragende Leistung in jedem System zu gewährleisten.

Die Netzteile der German Series mit 80 PLUS Bronze-Zertifizierung sind nach Marktbereinigung der Vorgängermodelle zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 54,90 € (Munich 430W), 59,90 € (Hamburg 530W) und 69,90 € (Berlin 630W) im Handel erhältlich.

Wichtiger Hinweis für Händler: Sowohl die Artikelnummer als auch die EAN-Nummer der neuen Modelle mit 80 PLUS Bronze-Zertifizierung sind identisch mit den Daten der Modelle mit 80 PLUS Standard. Die Warenwirtschaftsdaten bleiben unangetastet.

Weitere Informationen zu den Modellen der Thermaltake German Series mit 80 PLUS Bronze Zertifizierung:

Thermaltakes offizielle Website und Community-Seiten

Das haben wir nicht oft: Da hat ein Hersteller bereits das vermeintlich beste Smartphone auf dem Markt in seinem Angebot, da legt er direkt das nächste Flaggschiff nach.

Das Samsung Galaxy S6 hat sich bei uns im Test als ein extrem leistungsfähiges, überaus hochwertig verarbeitetes Smartphone erwiesen, das aus unserer Sicht nur eine echte Schwäche besitzt: Der interne Speicher lässt sich nicht erweitern. Leider gehört das bei so manchem Premium-Anbieter mittlerweile zum guten Ton. Ungeachtet dessen haben wir das Galaxy S6 zum derzeit besten Smartphone überhaupt gekürt.

Mit dem S6 Edge hat Samsung aber zeitgleich einen ungleichen Zwilling herausgebracht, der auf ein nahezu identisches Innenleben setzt, dafür aber mit seinem Äußeren punkten will – und dem Kunden satte 150 Euro Aufpreis aus der Tasche ziehen soll.

Bei 850 Euro beginnt das Edge-Vergnügen. Dafür gibt es 32 Gigabyte Speicher – und jede Verdopplung bis maximal 128 Gigabyte kostet noch einmal 100 Euro extra. Samsung-Smartphones sind eigentlich für einen recht schnellen Preisverfall bekannt. Doch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Testberichts war das kleinste S6 Edge nicht für unter 830 Euro zu haben – also gerade mal 20 Euro weniger als die Preisempfehlung des Herstellers.

Nach dem Test des ungleichen Bruders kann man sich zumindest schon vor dem Kauf darauf einstellen, was man für sein Geld bekommen wird: Ein extrem leistungsfähiges Gerät mit umfassender Ausstattung und einem hochwertigen Gehäuse. Und – vielen vielleicht noch wichtiger – einen Hauch Exklusivität. Denn das S6 Edge wird man aufgrund seines exorbitant hohen Preises wohl nicht an jeder Straßenecke und nicht auf jedem Schreibtisch sehen.

Ob sich der Premium-Aufschlag gegenüber dem S6 rechnet? Wir werden sehen.

Unter dem Schlagwort “5G” werden Verbindungen mit mehreren Gigabit pro Sekunde, Augmented Reality-taugliche Latenzzeiten und Netze versprochen, die Milliarden Geräte ins Internet der Dinge einbinden sollen. Es gibt aber ein winziges Problem dabei: 5G wurde noch nicht definiert und eine offizielle Definition wird wohl auch noch Jahre auf sich warten lassen.

Heute ist 5G eher die Summe der Hoffnungen und Ideen von Regierungen, Netzbetreibern und Herstellern. Wir werden gerade Zeuge eines Vorganges, der mindestens einmal im Jahrzehnt stattfindet: Wenn die Industrie versucht, einen neuen Mobilfunkstandard zu definieren. Wie schon bei den vorherigen “G”s offenbart dieser Prozess die besten, aber auch die schlimmsten Seiten dieser Industrie.

Quelle: SamsungQuelle: Samsung

Auf der einen Seite versuchen Regulierungsbehörden und Netzbetreiber herauszufinden, wie unsere zukünftigen mobilen Bedürfnisse aussehen werden, während die besten Ingenieure und Forscher der Mobilfunk-Industrie und freien Forschung Antworten auf drängende Fragen suchen.

Auf der anderen Seite läuft die Marketing-Maschinerie der Netzbetreiber auf Hochtouren und es werden halbgare und oft auch vereinfachende Ankündigungen darüber veröffentlicht, was ihr 5G-Netz alles leisten wird. So haben beispielsweise Chinas Huawei und Russlands Megafon das aberwitzige Versprechen gegeben, dass sie das 5G-Netz pünktlich zur Fußball-WM 2018 in Betrieb haben werden.

Die GSM Association (GSMA), größte Handelsfirma im Bereich der Mobilfunk-Industrie, hat das Problem im Dezember ziemlich gut in einem 5G-Bericht zusammengefasst. Der Bericht offenbarte, dass es zwei konkurrierende Visionen für 5G gibt: Eine fokussiert sich vollständig auf Leistung (immer höhere Geschwindigkeiten für mobile Endgeräte), während sich die andere auf eine breitere “alles ist online”-Idee konzentriert, in der Milliarden Menschen und Geräte miteinander vernetzt werden.

Der erste Ansatz ist sehr verlockend. Wer möchte nicht eine unglaublich schnelle Gigabit-Verbindung für sein Notebook oder sein Smartphone? Das ist aber auch eine sehr eingeschränkte Sichtweise. Denn nur wenige Anwendungen profitieren von einer solchen Bandbreite und sie löst nur wenige Probleme. Solche Netze wird es nur in großen Städten und in Ballungsräume hochentwickelter Märkte geben. Wie der Senior Director of Technology der GSMA es ausdrückt, würde eine Verwirklichung dieser 5G-Vision nur denen noch mehr geben, die sowieso schon viel haben.

Die andere Vision für 5G hingegen würde eventuell das, was ein technischer Standard bewerkstelligen kann, übersteigen. Regierungen und Organisationen wie etwa Facebooks Internet.org interessieren sich mehr und mehr für Mobilnetze, um die nicht Verbundenen zu verbinden. Während die Schaffung flexiblerer Netze mit billigerer Bandbreite diesem Trend Vorschub leisten kann, sind ihre Ziele dennoch politischer und ökonomischer, nicht aber technologischer Art.

Man kann mit Gewissheit sagen, dass die Zukunft von 5G immer noch ungewiss ist – und das ist nicht unweigerlich schlecht. Es gibt ernsthafte Leute, die ernsthafte Probleme bewältigen – und wenn sich der Staub gelegt haben wird, werden wir nicht nur besser wissen, wie 5G technische funktionieren kann, sondern auch, welches 5G die Welt brauchen oder zumindest bekommen wird.

Werfen wir aber dennoch einen Blick auf einige der Schlüsseltechnologien, die die Industrie als Basis für 5G ansieht.

Crucials SSD-Portfolio ähnelt in gewisser Weise dem Grafikkartenmarkt. Allerdings umfasst es nicht nur die typischen Billig-, Mittelklasse- und Premiumangebote. Denn mit etlichen verfügbaren Produkten und zwei verschiedenen Controllern verschwimmen die Grenzen oft.

Die neuen SSD-Modelle MX200 und BX100 machen die 1-TByte-Klasse Mainstream-tauglich. Die MX200 würde eigentlich die acht Monate alte MX100 ablösen, aber laut Crucial sollen die neuen SSDs das Angebot nur erweitern und keine bisherigen Produkte ersetzen.

Vor diesem Hintergrund testen wir mit der BX100 heute ein Produkt, das in der Kategorie “Festplattenersatz” antritt. Diese Einstufung ist eine höfliche Bezeichnung für SSDs im untersten Preissegment. Crucial möchte Käufer dazu verleiten, eine SSD anstelle einer Festplatte zu kaufen. 

Um den erwünschten Preis realisieren zu können setzt Crucial auf Silicon Motions SM 2246EN-Controller. Crucial und SanDisk waren die ersten Flash-Hersteller, die den SM2246EN nutzten. Aber mehrere Drittanbieter haben bereits kostengünstige SSD mit diesem Prozessor im Programm.

Crucial ist sich bewusst, dass die Konkurrenz beinahe identische Produkte im Angebot hat. So war der Launch der BX100 der bestmögliche Zeitpunkt für die Veröffentlichung ihrer ersten SSD-Toolbox, eine Browser-basierte Software namens “Storage Executive”. Sie hat die üblichen Toolbox-Tricks im Gepäck: Secure Erase, Firmware-Updates, SMART-Monitoring und ein PSID-Reset-Tool (bei verfügbarer Hardware-Verschlüsselung).

Technische Daten

Um eine größere Käuferschicht anzusprechen, gibt es die BX100 in vier Größen. Die Serie beginnt bei unter 65 Euro für das 120-GByte-Modell, was ein attraktiver Preis für Notebook-Besitzer ist, die hauptsächlich im Web surfen wollen. Am anderen Ende der Skala können Gamer mit knapper Kasse all ihre Spiele auf ein Modell mit höherer Kapazität installieren.

Alle vier Produkte haben sequenzielle Leseraten von bis zu 535 MByte/s. Der vierkanalige SM2246EN glänzt schon seit einem Jahr in anderen Produkten mit außerordentlichen Leseleistungen. Aber heutzutage ist die Schreibgeschwindigkeit entscheidend: Die größeren Modelle schreiben sequenziell 450 MByte/s, was etwa 100 MByte/s unter den Werten der auf Leistung getrimmten SSDs liegt. Die zwei Laufwerke mit den kleinsten Kapazitäten erreichen ihre Leistungsgrenze bei 370 MByte/s (250 GByte) und 185 MByte/s (120 GByte).

Die kleinste BX100 schwächelt auch bei den zufälligen Zugriffen und erreicht nur 43.000 zufällige Schreiboperationen pro Sekunde, während die drei größeren Brüder 70.000 IOPS schaffen. Die zufälligen Lesezugriffe unterscheiden sich deutlich weniger: Die 120-GByte-SSD sol immerhin 87.000 IOPS schaffen, das 1-TByte-Modell 90.000 IOPS.

Die BX100 enthält nur wenige der Technologien, wie wir sie von den meisten aktuellen SSDs kennen. Hardware-Verschlüsselung fehlt ebenso sehr wie DevSlp-Unterstützung. Käufer in diesem Preissegment interessieren sich zwar eher selten für vollständige Laufwerksverschlüsselung, aber eine Methode, um die Akkulaufzeit zu verlängern, wäre schon ein tolle Sache. Glücklicherweise ist der 4-Kanal-Controller stromsparend, sodass man diese Funktion nur wenig vermisst.

Preis und Ausstattung

Crucials 120-GByte-Modell gibt es für knapp 65 Euro und das 250-GByte-Modell für knapp 90 Euro.  Bei diesem Preis ist es kein Wunder, dass die BX100 schon jetzt heiß begehrt ist. Und das Preisleistungsverhältnis verbessert sich bei größeren Laufwerken zunehmend: Die 500-GByte-Version der BX100 landet bei etwa 175 Euro und das 1-TByte-Modell geht für rund 350 Euro über den Ladentisch.

In der Standardversion liegt ein 7-auf-9,5-mm-Adapter bei. Allerdings ist das wahre Highlight Crucials “Storage Executive”-Software. Das Programm liegt zwar nicht physisch der Verpackung bei, allerdings funktioniert die komplette BX100-Familie mit der herunterladbaren Software, die einen echten Mehrwert darstellt.

Ein genauerer Blick auf die Crucial BX100

Um die Produktionskosten weiter zu senken verwendet Crucial ein dünnes Metallgehäuse. Viele Jahre setzte der Hersteller auf ein dichtes Aluminiumgehäuse, das gleichzeitig auch als Kühlkörper des Controllers diente. Da der SM2245EN aber nicht viel Abwärme produziert, wurde diese stärkere Hülle nicht benötigt.

Die BX100 passt in 7-mm-Schächte und bietet sich so auch für Ultrabooks an, die Laufwerke dieser Größe benötigen. Sie kann dank dem mitgelieferten Adapter aber auch in 9,5-mm-Slots verbaut werden.

Crucial verwendet eine Platine für den Controller, zwei DRAM-Chips und 16 NAND-Chips. Der SM2246EN-Controller sitzt neben dem Anschluss am Rand der Platine. In dieser Konfiguration nutzt der Controller alle Kanäle und CE-Pfade.

Das Laufwerk verwendet 16-nm-Flash-Speicher von Micron und zwei Micron DRAM-Chips, einen auf jeder Platinenseite.

Ein High-End-Smartphone mit microSD-Slot – das war bisher immer eine Domäne von Samsung. Mit der Einführung des Galaxy S6 haben die Südkoreaner aber das Feld der Speichererweiterungen zugunsten eines Metallgehäuses geräumt und anderen überlassen.

HTC springt da mit dem brandneuen One M9 gerne in die Bresche und kündigt vollmundig an, dass sich der Karten-Slot ihres Top-Modells sogar auf Speicherkarten mit bis zu zwei Terabyte Kapazität verstehe. Ein theoretischer Wert, klar. Aber auch ein Indiz dafür, wie die Konkurrenz den “Rückzug” Samsungs für sich nutzen will.

Bei der Größe hat sich ähnlich wie bei Samsung nichts gegenüber der Vorgängergeneration (HTC One M8) getan, die Bildschirmdiagonale misst weiterhin fünf Zoll. Im Gegensatz zur südkoreanischen Konkurrenz hat HTC aber auch nicht an der Auflösungsschraube gedreht: Full-HD ist weiterhin bei den Taiwanern angesagt. Die Technik heißt unverändert Super LCD 3 und ist eine Art IPS-Panel.

Wie Samsung setzt auch HTC auf eine durchgängige 64-Bit-Architektur. Sowohl das SoC, das wieder aus dem Hause Qualcomm stammt, als auch das Betriebssystem bringen die entsprechenden Voraussetzungen mit.

Eine Preiserhöhung für die Top-Modelle gehört aktuell anscheinend zum guten Ton. So korrigiert auch HTC die Preisempfehlung für das One um 50 Euro nach oben und ruft für das M9 satte 750 Euro auf. Die Größe des erweiterbaren Speichers beträgt stets 32 Gigabyte. Aktuell ist das One M9 je nach Farbvariante online zu Preisen ab rund 690 Euro zu haben – vereinzelt auch darunter.

Wie testet man ein  Gerät, welches mit “It’s rugged” und Slogans wie “Drop proof” und “Water resistant” beworben wird? Richtig: Man macht gerade das.

Doch leider musste das Testmuster für weitere Tester unbeschadet, unzerkratzt und in nahezu jungfräulichem Zustand möglichst zeitnah weitergereicht werden, was uns die Chance für entsprechende Testvideos und eine Bestätigung der Eigenschaften leider verbaut hat. Somit wird es nichts anders als “just another speaker”, bei dem wir nur Klang, Laufzeit sowie Optik und Haptik testen können.

Doch langweilig wird es sicher nicht, denn wir testen noch einen weiteren Slogan, der pure Lautstärke impliziert. Schauen wir mal, vielleicht geht da ja was.

Lieferumfang und technische Daten

Die sehr aufwändig gestaltete Verpackung macht was her, was bei einem Preis von etwa 150 Euro aber auch vorauszusetzen ist. Leider fällt der Inhalt dann doch etwas knapp aus, denn außer einem Micro-USB-Ladekabel für den PC gibt es nur noch ein Handbuch. In dieser Preisklasse sind bei den meisten Mitbewerbern Steckernetzteile für die schnellere Aufladung unterwegs genauso selbstverständlich wie ein 3,5-mm-Klinke-Kabel, das selbst bei Geräten ab etwa 30 Euro bereits zum Standardzubehör gehört.

Der Lifestyle-Faktor ist bereits beim Auspacken recht hoch, aber kompensiert dies am Ende die gerade entdeckten kleinen Nachlässigkeiten? Werfen wir schnell noch einen Blick auf die technischen Daten des rund 150 Euro teuren Skullcandy Air Raid:

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