Monat: Dezember 2014

Seit der Einführung der SSD haben die kleinen, auf Flash-Speicher basierenden Laufwerke den regulären, mechanischen Festplatten zum Teil den Rang abgelaufen – aber eben nur zum Teil. Geht es darum, große Datenmengen unterzubringen, werden selbst für die günstigsten aktuellen SSDs mit einer Speicherkapazität von 500 GByte nach wie vor zwischen 170 und 180 Euro fällig, wofür gleich zwei jeweils 3 TByte große Festplatten im 3,5-Zoll-Format erworben werden können.

Das bedeutet umgerechnet, dass der Käufer beim Erwerb einer mechanischen Festplatte zum gleichen Preis etwa 12x so viel Speicherplatz erhält. Wer an dieser Stelle auf einen Wandel in der näheren Zukunft hofft, muss leider enttäuscht werden: Marktführer Samsung hatte erst im Zuge der Veröffentlichung der 850-Evo-SSDs verkündet, 2 TByte große SSDs seien zwar mittlerweile technisch problemlos möglich, aber selbst die Nachfrage nach 1 TByte großen Exemplare sei preisbedingt nur ausgesprochen gering, so dass hier zunächst keine größeren Laufwerke zu erwarten seien.

Für alle, die derzeit eine neues System anschaffen oder die ihr System einfach nur aufrüsten und die gefühlte Geschwindigkeit erhöhen wollen, stellt eine Kombination aus SSD und HDD die attraktivste Kombination dar: Eine kleine und vergleichsweise günstige SSD mit einer Größe zwischen 120 bis zu 256 GByte Speicherkapazität dient für die Installation des Betriebssystems und verschiedener Programme. Ihr zur Seite stellt man eine große mechanische Festplatte aus der aktuellen Generation.

Für Sparfüchse sowie Anwender, die ihr Systembudget lieber an anderer Stelle investieren und beispielsweise den verfügbaren Arbeitsspeicher verdoppeln oder das nächstgrößere Grafikkartenmodell anschaffen wollen, reicht es aber unter Umständen auch aus, allein auf eine aktuelle mechanische Festplatte zu setzen: Im Alltagseinsatz bietet die SSD vor allem dort einen spürbaren Vorteil, wo große und auf zahlreiche Fragmente aufgeteilte Datensätze geladen werden müssen (konstruktionsbedingt entfällt das Problem fragmentierter Datensätze bei SSDs weitgehend).

Das geschieht vor allem beim Booten des Betriebssystems, aber auch beim Starten einiger Programme. Ein Hauptvorteil von SSDs besteht in der schnelleren Zugriffszeit: Daten werden auf der SSD schneller gefunden, als es einem dem Lesekopf einer mechanischen Festplatte möglich ist. Wer sein mechanisches Laufwerk stets brav defragmentiert, kann dem Problem zumindest deutlich entgegenwirken. Die Königklasse unter den mechanischen Systemfestplatten bilden derzeit sicherlich jene Laufwerke, die über einen zusätzlichen, integrierten SSD-Cache verfügen und daraus einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil beziehen können. Wer möchte, kann einen derartigen Cache zumindest in Intel-Systemen durch die Nutzung einer sehr kleinen SSD mit Intels Rapid Storage Technologie selbst nachrüsten.

Auch aus Spieler-Sicht kann der Einsatz einer mechanischen Festplatte vollkommen ausreichen: Es gibt nur wenige Titel, die den Einsatz einer SSD mit spürbar schnelleren Ladezeiten würdigen. Ein Vorteil kann sich unter Umständen dort ergeben, wo exorbitant große Maps und sonstige Inhalte während des Spiels nachgeladen werden müssen, ansonsten reicht eine schnelle, gut gewartete mechanische Festplatte aber weiterhin au. Dennoch gilt; Allein der gefühlte Geschwindigkeitsvorteil vom Systemboot verlockt natürlich zum Erwerb einer zusätzlichen SSD.

Aber auch außerhalb des Gehäuses eines Heim-PCs können mechanische Festplatten eine gute Wahl sein. Denken wir beispielsweise an den Einsatz als Netzwerklaufwerk: Hier kommt es in den meisten Einsatzszenarien vor allem auf die Größe an. Wird das Laufwerk über einen schnellen Gigabit-LAN-Anschluss im Heimnetzwerk angebunden, liegt der durchschnittliche Datendurchsatz mechanischer Festplatten nämlich immer noch deutlich über der Bandbreite, die das Netzwerk zur Verfügung stellen kann. Speziell für den Einsatz als NAS-Laufwerk konzipierte HDDs arbeiten schnell genug und bleiben dabei leise, kühl und vibrationsarm.

Neben reinen Systemfestplatten für den heimischen PC oder das Notebook im 3,5“ oder 2,5“ Format gibt es neben den bereits erwähnten Festplatten für NAS-Systeme eine ganze Reihe weiterer Spezialisten: Modelle für Videoaufnahmen und Überwachungssysteme, Festplatten für den 24-Stunden-Dauerbetrieb und natürlich eine ganze Reihe an Enterprise-Laufwerken mit unterschiedlichsten Optimierungen zum Einsatz in Servern, mit Selbstverschlüsselung und Anbindung über die SAS- statt der im Heimbereich üblichen SATA-Schnittstelle, die zudem mit bis zu 15.000 U/min ans Werk gehen.

Da unsererseits gerade im Bereich der Consumer-HDDs Nachholdbedarf besteht, was die Tests aktueller Modelle angeht, haben wir zunächst einmal alle Laufwerke in einen Topf geworfen und präsentieren in den Charts einfache, per SATA-Schnittstelle angebundene Festplatten für Desktop-PCs neben profesionellen und teils sündhaft teuren Profi-Laufwerken, die über einen SAS-Anschluss verfügen. Eine Unterteilung erfolgt zunächst allein im Hinblick auf die beiden üblichen Größenklassen in 3,5- sowie 2,5-zöllige HDDs.

Zunächst jedoch alle getesteten Modelle im Überblick:

Festplatten im 3,5-Zoll-Format

  • Toshiba Enterprise MG04ACA500E 512e, (5 TB, 7200 rpm, SATA 6 Gb/s), MG04ACA500E
  • Toshiba MD04ABA400-V Surveillance, (4 TB, 5400 rpm, SATA 6 Gb/s), MD04ABA400V

Festplatten im 2,5-Zoll-Format

  • Seagate Enterprise Performance 15K v4, (600 GB, 15000 rpm, 2.5″, SAS 6 Gb/s), ST600MP0034
  • Seagate Enterprise Turbo SSHD , (600 GB, 15000 rpm, 2.5″, SAS 6 Gb/s, SSHD), ST600MX0004
  • Toshiba MQ02ABF100, (1 TB, 5400 rpm, SATA 6 Gb/s), MQ02ABF100

Die Vorteile elektronischen Papiers sind nicht von der Hand zu weisen: E-Book-Reader sind leichter und handlicher als ein Buch und beherbergen dabei den Inhalt vieler tausender Bücher. Eine integrierte Beleuchtung ermöglicht das bequeme Lesen auch in der Dunkelheit – und im Gegensatz zu gewöhnlichen Bildschirmen sind E-Book-Reader dabei auch bei starkem Sonnenlicht gut ablesbar; eine spezielle Dispalytechnik (E Ink) verhindert Reflexion äußerst effektiv. Zusätzlich schont der flimmerfreie Bildschirm die Augen und ermöglicht extrem lange Akkulaufzeiten.

Freilich hat sich auch im Bereich der E-Book-Reader viel getan: Bedient werden die Geräte inzwischen bequem mit einem Finger, Hintergrundbeleuchtung ersetzt die zwar stilvolle, doch inzwischen eher anachronistisch wirkende Lederhülle mit Leseleuchte. Wie bei konventionellen Tablets werden auch die Displays immer hochauflösender, die Prozessoren immer schneller – und neben elektronischen Büchern lassen sich auch Webseiten anzeigen.

Aktuell buhlen hierzulande zwei neue Flaggschiff-Geräte um die Gunst der Käufer. Der Kindle Voyage erweitert das Portfolio des Versandhändlers Amazons an E-Readern nach oben – und mit Preisen von 189 oder 249 Euro (je nach Modell) ist der Kindle Voyage der aktuell teuerste E-Book-Reader. Als Konkurrent tritt der vergleichsweise günstige Tolino Vision 2 an, den man in praktisch allen Shops für 129 Euro bekommt. Zuerst werfen wir einen Blick auf die beiden Geräte.

Kindle Voyage

Amazon war zwischen 2011 und 2014 auch in Deutschland marktbeherrschender Anbieter von E-Readern. Aktuell besteht das Angebot des Versandhändlers aus insgesamt drei Geräten: Das Einstiegsgerät, der einfache Kindle, bietet mit Preisen ab 59 Euro alle wesentlichen Funktionen und einen Bildschirm mit 167 ppi, allerdings ohne Hintergrundbeleuchtung. Diese gibt es ab 99 Euro mit dem aktuellen Kindle Paperwhite.

Der Kindle Voyage repräsentiert die 7. Generation des Kindle und ist das neue Top-Modell und Flaggschiff des Versandhändlers – und mit Preisen von mindestens 189 Euro auch dementsprechend teuer. Die neue Geräterückseite aus Magnesium macht den E-Reader deutlich schlanker. Dass die Formgebung der stark abgeschrägten Rückseite ein wenig an einen Tarnkappenbomber erinnert, ist gewöhnungsbedürftig, sorgt aber auch dafür, dass der Voyage sehr geschmeidig in der Hand liegt.

Eine Premiere für die Kindle-Reihe: Erstmals schließt der Bildschirm bündig ab und ist nicht in das Gehäuse eingelassen. Dadurch wirkt der neue E-Book-Reader wesentlich hochwertiger und viel mehr wie ein Tablet. Allerdings: Die Konkurrenz kann dies schon seit einer Generation.

Neu und wirklich bemerkenswert ist dagegen die Pixeldichte von 300 ppi, soviel bietet derzeit kein anderer E-Book-Reader. Die zweite Neuerung: Ein eingebauter Beleuchtungssensor passt die Beleuchtung automatisch an, auf Wunsch berücksichtigt der Voyage die Adaptation des Auge. Zusätzlich gibt es wieder spezielle Hardware-Tasten zum Umblättern.

Ein Alleinstellungsmerkmal: Amazon bietet den Kindle Voyage auch als 3G-Variante an; damit lassen sich E-Books unabhängig vom WLAN-Netzwerk kaufen und herunterladen. Allerdings ist es mit dieser 3G-Option nicht möglich, auch im Web zu surfen. Zugreifen lässt sich so lediglich auf Wikipedia und die Amazon-Hauptseite. An dieser Stelle können wir hiermit schon sagen: Das 3G-Gerät lohnt kaum – außer man liegt am Strand und entdeckt einen akuten Buchmangel.

Paralll zum Testgerät schickte uns Amazon noch eine der sogenannten “Origami Hüllen” mit, die sich zu einem Aufsteller falten lässt. Zwar ist diese Funktion unserer Meinung nach ziemlich nutzlos, an der Verarbeitung gibt es allerdings nichts aufzusetzen und die Hülle schützt den Kindle zweifelsfrei sehr gut. Die normale, 45 Euro teure Version gibt es in fünf und die 60 Euro teure Lederversion in drei Farbvarianten.

Tolino Vision 2

Der Tolino Vision 2 ist der dritte E-Reader der Tolino-Allianz. Der Vision 2 bietet im Vergleich zum Vorgänger nur zwei wirkliche Neuerungen: Die Rückseite des Gerätes ist mit einem Erschütterungssensor ausgestattet und der E-Reader verspricht, auch einen kleinen Tauchgang zu überstehen. Und zumindest diese letzte Neuerung macht in Sachen Alltagstauglichkeit einiges her; ein plötzlicher Regenschauer oder eine kippende Tasse Kaffee verlieren so ihren Schrecken.

Äußerlich kommt der Vision 2 eher klobig daher: Die Rückseite hat keine abgeschrägten Kanten wie die Amazon-Konkurrenz, liegt allerdings trotzdem gut in der Hand. Auch der Vision 2 verfügt wie bereits sein direkter Vorgänger über eine plane Oberfläche.

Um eines gleich klarzustellen: Ja, der Tolino Vision 2 hält ein kleines Bad aus. Realisiert wird dies nicht durch ein wasserdichtes Gehäuse, stattdessen schützt eine Nanoversiegelung die elektronischen Bauteile. Nimmt man das Geräte aus dem Wasser, so tropft dieses hinaus. Übertreiben sollte man den Spaß also nicht.

RGB ist ganz offensichtlich für alle Hersteller gerade State-of-the-Art – und man kommt auch als Reviewer einfach nicht mehr daran vorbei. Wer jedoch auf Bling-Bling-Effekte steht (und das sind mit Sicherheit nicht wenige Anwender), der wird jetzt wohl nicht nur mit vorfreudigem Speichel zu kämpfen haben, sondern kann sich den einen oder anderen bunten Traum auch in der Realität erfüllen – das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

Mit der nicht ganz taufrischen Black Widow, einer soliden Tastatur mit mechanischen Schaltern, der allseits bekannten Deathadder als beliebte Gaming-Maus und dem Kraken 7.1 als Headset mit virtuellem Surround hat sich Razer drei recht gut eingeführte Produkte herausgepickt, die wohl auch ohne RGB ganz gut im Handel laufen. Risiko-Minimierung ist noch nie eine schlechte Idee gewesen und so hübscht man drei solide Produkte auf, denen bisher nur das gewisse Leucht-Etwas fehlte.

Was haben wir genau vor?

Wir legen den Fokus des heutigen Reviews in erster Linie auf Razers neue mechnische Taster, die Klang- und Nutzungseigenschaften des Headsets und die Usability der Maus im Zusammenhang mit einem wahrhaft langen Mousepad. Wir wollen also nicht das 1001. Review zu bereits bekannten Produkten schreiben, sondern auch unsere technischen Möglichkeiten für einen Blick hinter das verbale Marketinggerüst nutzen.

Wir testen das Kraken 7.1 Headset am Kunstkopf und versuchen, uns auch ein subjektives Urteil über die virtuellen Surround-Effekte samt Blind-Test zu verschaffen. Die mechanischen Taster haben wir in einem 6-wöchigen Dauertest ausgiebig auf ihre Eindrücke hin gestresst und noch eine weitere Testperson hinzugezogen. Für die Maus wurde dann in Kombination mit der Tastatur noch der Mehrwert eines extra-langen Mouse-Pads hinterfragt – also alles Dinge, die sonst in Reviews eher weniger im Mittelpunkt stehen.

Und damit wir es nicht vergessen: Die RGB-Illuminaten unter uns kommen natürlich auch auf ihre Kosten!

In wenigen Tagen kommt der füllige Bartträger wieder durch den Kamin gerauscht. Wir wollen ihm ein wenig Arbeit abnehmen und euch gleichzeitig die Zeit bis zum Fest etwas verkürzen, wie es bei uns Tradition ist.

Daher verlosen wir vom 21. bis 24. Dezember täglich interessante Produkte und Bundles. Im Gegensatz zum letzten Jahr – damals gab es einen Hauptpreis in Form eines fast 1300 Euro teuren HP-Notebooks zu gewinnen – sind die Chancen diesmal fairer verteilt: Über 50 einzelne Gewinne im Gesamtwert von rund 5550 Euro warten auf ihre neuen Besitzer!

Wer sich einen direkten Eindruck verschaffen will, um was es sich bei den Gewinnen eigentlich handelt, kann das in dieser Fotostory tun.

Nachfolgend nun die Auflistung unserer Gewinne und in fett dahinter die Foren-Namen der Glücklichen, die bereits gezogen wurden:

Sonntag, 21. Dezember 2014 – 12 Gewinne, 730 Euro:

Montag, 22. Dezember 2014 – 13 Gewinne, 925 Euro:

Dienstag, 23. Dezember 2014 – 12 Gewinne, 1170 Euro:

Mittwoch, 24. Dezember 2014- 15 Gewinne, 2730 Euro:

Wie kann ich teilnehmen?

Die Teilnahme an unserem Gewinnspiel ist kinderleicht: Ihr müsst keine Fragen beantworten und auch nichts recherchieren. Es muss lediglich eine Bedingung erfüllt sein: Ihr seid registriertes Mitglied in unserer Community. Einfach, oder? Dann müsst ihr nur noch in diesem Formular euren Foren-Namen und eine E-Mail-Adresse für die Kontaktaufnahme im Falle eines Gewinns eintragen.

Übrigens: Wer unseren Social-Media-Kanälen – Facebook, Twitter und Google+ – folgt, kann optional seine Chancen auf einen Gewinn deutlich steigern. Tragt in dem oben genanten Formular einfach zusätzlich eure Facebook-, Twitter- oder Google+-Nicks ein, mit denen ihr uns folgt, und schon nehmt ihr mehrfach teil. Im extremsten Fall könnt ihr eure Gewinnchancen so vervierfachen.

Noch eine kleine Anmerkung: Es bringt herzlich wenig, Social-Media-Nicks in unserem Formular zu hinterlegen, wenn ihr mit diesen Nicks nicht unseren Kanälen folgt. Am ersten Tag der Verlosung war das bei drei (!) potenziellen Gewinnern der Fall, die dann übergangen wurden.

Die mit dem Formular erfassten Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels selbstverständlich umgehend komplett gelöscht.

Wie läuft die Verlosung ab?

Vom 21. bis 24. Dezember 2013 werden wir täglich um 18:00 Uhr die Gewinner der für den jeweiligen Tag aufgeführten Preise per Zufallsgenerator ermitteln; alle bis jeweils 18 Uhr eingegangenen Zuschriften nehmen teil. Wer sich beispielsweise Sonntagmorgen um 10 Uhr meldet, nimmt an allen vier Verlosungen teil (außer, man gewinnt vorher); wer sich am 23.12. um 16 Uhr meldet, nimmt nur an den Verlosungen am 23.12. und 24.12. teil.

Absoluter Einsendeschluss für das Gewinnspiel ist der 24.12.2014 um 18 Uhr; alles, was danach eintrudelt, ist automatisch ungültig. Wer einen Preis gewinnt, wird für den Rest der Verlosung aus der Lostrommel genommen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt noch am jeweiligen Tag hier in diesem Artikel.

Der Versand der Preise beginnt nach dem Abschluss der Verlosung und sollte spätestens im zweiten Januar-Drittel abgeschlossen sein. Bitte versteht, dass wir selbst Weihnachten und Silvester feiern wollen, die CES ansteht und wir außerdem nur begrenzten Einfluss auf den Versand von Produkten nehmen können, die direkt von Herstellern oder Agenturen kommen.

Wir wünschen allen Lesern viel Erfolg und schon jetzt eine besinnliche Weihnachtszeit!

Das Kleingedruckte: Teilnahme- und Ausschlussbedingungen

  • Teilnehmen können alle registrierten Forenmitglieder, deren Postadresse für den Versand des Gewinns in Deutschland, Österreich oder der Schweiz liegt. Paketboxen, Postfächer o.ä. sind jedoch ausgeschlossen. Bitte beachtet, dass in der Schweiz zusätzliche Gebühren und Kosten (z.B. Einfuhrumsatzssteuer, Zoll) anfallen können, die vom Gewinner zu tragen sind. Wer dies nicht wünscht, kann natürlich vom Gewinn zurücktreten, der dann neu verlost wird.
  • Alle Preise wurden von den Herstellern für diese Tombola freigegeben. Es handelt sich in der überwiegenden Mehrzahl um “gebrauchte”, aber einwandfrei funktionierende Testgeräte und nicht um Neuware mit Garantie- oder Gewährleitungspflichten. Eventuelle Ansprüche an Tom’s Hardware oder die Sponsoren der Preise sind somit ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
  • Jede natürlich Person darf exakt einmal teilnehmen!
  • Wir archivieren die Antworten in der Reihenfolge ihres Eingangs und wählen aus deren Gesamtanzahl per Zufallsgenerator die Einträge aus, deren numerische Position der jeweils gezogenen Zahl entspricht. Die Gewinner werden von uns ausschließlich per Mail benachrichtigt und erst dann nach ihrer Postanschrift gefragt. Alle erfassten Mailadressen und Daten werden nach Ablauf der Einsendefrist und Verlosung aus Datenschutzgründen sofort gelöscht. Der Rechtsweg ist bei dieser Verlosung ausgeschlossen.
  • Noch eine letzte Anmerkung wegen schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit: Fairplay, bitte: Wir werten nur einen einzigen Eintrag pro Foren-User! Mehrmalig verschickte Teilnahme-Mails werden aussortiert; bei extremen Fällen behalten wir uns weitere Schritte (z.B. Ausschluss aus der Verlosung) vor.
  • Mit der Teilnahme an der Verlosung – also einen Eintrag in unser Erfassungsformular – akzeptiert ihr die hier formulierten Rahmenbedingungen des Gewinnspiels.

Jabra geht es bei seinen neuesten Kopfhörermodellen vor allem um eines: Mobilität. So stellte die Firma neben dem kleinen Ohrhörer Sport Pulse erst kürzlich den neuen On-Ear-Kopfhörer Move Wireless vor, der in verschiedenen Farben (Schwarz, Blau und Rot) daherkommt und kabellosen Musikgenuss via Bluetooth garantiert. Sollte der Akku mal schlappmachen oder das anzuschließende Endgerät nicht über Bluetooth verfügen, kann man ganz einfach das mitgelieferte Kabel anschließen.

Der Jabra Move Wireless (bei Amazon für rund 90 Euro erhältlich) sitzt bequem, ist 150 Gramm leicht und bewegt sich optisch zwischen unauffällig und schlicht-elegant.

Leider lassen sich diese Jabra-Kopfhörer nicht einklappen. Sie sind zwar für die Nutzung unterwegs gedacht und sollen Flexibilität in der Bewegung garantieren, aber das Verstauen fällt so doch etwas schwerer – und die Flexibilität wirkt gleich viel eingeschränkter.

Trotzdem überzeugt das Move Wireless Headset durch seine einfache Handhabung, die Freisprechfunktion, den Sound und natürlich durch die schnurlose Verknüpfung, die das manchmal störende Kabel überflüssig macht.

Jabra Sport Pulse

Gleiches gilt auch für den In-Ear-Kopfhörer Jabra Sport Pulse. Beide Ohrstücke sind zwar mit einem Nackenkabel verbunden, aber mit der Audioquelle verbinden sie sich via Bluetooth, um beim Sport Bewegungsfreiheit zu garantieren.

Dank den im Lieferumfang enthaltenen verschieden großen Aufsätze lassen sich die In-Ears zudem zudem an so ziemlich jedes Ohr anpassen und sitzen dann bequem in selbigem. Das sorgt für einen guten Abschluss und folgerichtig für einen satten Klang; zudem werden störende Nebengeräusche schon bei niedrigen Schallpegeln weitgehend abgeschirmt.

Doch die Bluetooth-Funktion ist nicht das eigentlich Besondere an diesen Kopfhörern. Das Highlight ist vielmehr die integrierte Pulsmesser-Funktion, die dem Gerät auch seinen Namen gibt. Der Puls wird dabei im linken Ohr des Trägers gemessen und die Daten dann an das Smartphone gesendet.

Damit das Smartphone etwas mit diesen Daten anfangen kann, muss man eine der kompatiblen Sport-Apps – beispielsweise Endomondo, RunKeeper, Strava oder MapMyFitness – installieren. Wir haben für unseren Test die hauseigene Jabra Sport Life App benutzt.

Zusammen mit den Kopfhörern und dieser App kann man sich so – unter anderem abhängig vom Puls – seinen eigenen Trainingsplan erstellen. Dazu stehen dem Nutzer einige Funktionen in der Jabra Sport Life App zur Verfügung.

Als Trainingsoptionen gibt es neben klassischen Zielsetzungen – Zieldistanz, Zeitdauer, Kalorienziel oder Zieltempo, die während des Trainings erreicht werden müssen – auch die Auswahlmöglichkeiten “Trainings Puls-Zone” und “Intervalltraining”.

Als Intervalltypen lassen sich “Tempo” und “Trainingszonen” wählen, man kann aber auch sein eigenes Intervalltraining hinzufügen. Bei der “Trainings Puls-Zone” darf man sich zwischen “Maximum”, “Leicht”, “Fettverbrennung”, “Kardio” und “Intensiv” entscheiden.

Wer jedoch einfach vor sich hinsporteln möchte, kann auch einfach nur die Option “Mich verfolgen” auswählen und kann dann später überprüfen, was man beim Training erreicht hat.

Zugegeben: Solch eine Technik macht etwas her und Infrarotbilder sind in Reviews immer noch rar gesät. Aber – und das muss man ehrlich eingestehen – der Kostenfaktor spielt keine unerhebliche Rolle und ohne Unterstützung eines Partners aus der Industrie geht fast nie etwas. 

Doch was steckt eigentlich hinter dieser Technik und wie funktioniert das Ganze? Denn leider ist es ja nun nicht so, dass man so eine tolle, neue Infrarotkamera einfach schnell auf ein Objekt richtet und schon purzeln die exakten Ergebnisse nur so aus der Software heraus und direkt hinein in die Artikel.

Wie schon beim Grundlagenartikel Leistungsaufnahme, Netzteilkonflikte & andere Mythen, muss ich viele Dinge berücksichtigen, die ich auf den ersten Blick so gar nicht vermutet hätte. Das ist eine eine neue Herausforderung und der Redakteur als solcher setzt sich einmal mehr auf den eigenen Hosenboden und lernt dazu. Doch keine Angst – ich habe auch diesmal die Inhalte stark vereinfacht und damit versucht, einen Kompromiss zwischen Inhalt und Umfang zu finden.

Zufälle gibt’s: Die Entdeckung des Unsichtbaren

Wir schreiben das Jahr 1800: Der Musiker und Astronom Wilhelm Herschel (1738-1822) schiebt argen Kohldampf und beschließt, sein aktuelles Experiment zu unterbrechen und erst einmal was essen zu gehen. Herschel ist ein guter Beobachter und man kennt auch heute noch seine Teleskope sowie seine wichtigen Entdeckungen auf dem Gebiet der Astronomie. Doch was hat das alles mit der Infrarotmesstechnik von heute  zu tun?

Herschel testet an diesem sonnigen Vormittag etwas ganz Besonderes. Er lässt Licht durch ein Prisma scheinen und zaubert sich so eine Art Regenbogen auf den Arbeitstisch. Das so in seine einzelnen Spektralbereiche zerlegte weiße Licht nutzt er, um in jeden der sichtbaren Farbabschnitte jeweils ein Thermomenter zu legen, das die unterschiedliche Intensität der Wärmestrahlung erfassen soll.

Doch Forschen macht bekanntlich hungrig und so stellt er vor dem Verlassen des Raums die Thermometer zurück in den Ständer, der sich zufällig gleich unterhalb des roten Bereiches befindet und geht erst einmal eilig zum Lunch.

Als er wiederkommt und rein zufällig einen Blick auf die Thermometer wirft, glaubt er seinen Augen nicht zu trauen: Er kann Werte ablesen, die deutlich höher liegen als das, was er eben noch im sichtbaren Spektrum gemessen hatte! Also musste außerhalb dieses Spektrums und unterhalb des roten Randbereiches noch irgend etwas sein, das man zwar nicht sehen, aber durchaus messen und fühlen kann: Der Infrarotbereich. Und so sind am Ende Ordnungsliebe, Hunger und gute Beobachtungsgabe dann auch der eher zufällige Auslöser für eine völlig neue Technik.

Doch was genau hat Herschel nun gesehen? Werfen wir einen kurzen Blick auf das nachfolgende Schema, dann sehen wir, dass sich sowohl unter- als auch oberhalb des sichtbaren Lichts noch weite Bereiche befinden, die sich lediglich durch Messungen erfassen lassen, weil unser Auge dafür schlichtweg ungeeignet ist. Heute interessiert uns allerdings nur der langwelligere Bereich unterhalb des roten Lichtes, der deshalb auch Infrarot-Bereich heißt. Die harte Strahlung bis hin in den Gamma-Bereich schieben wir gedanklich einfach mal beiseite.

Aha, Wärmestrahlung also. Man kann sie fühlen – indirekt oder direkt mit gelegentlichen Aua-Effekten – und natürlich auch messen. Normale Thermometer benötigen ja eigentlich einen direkten Kontakt, nur können wir ja nicht mal eben so Muttis Quecksilberthermometer in die Grafikkarte schieben. Deshalb spielt die berührungsfreie Messung immer dann eine Rolle, wenn der direkte Kontakt über Sensoren u.ä. nicht möglich oder zweckmäßig ist.

Womit wir wieder ganz elegant bei unserer Infrarotkamera angekommen wären. Doch stopp: Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Immerhin handelt es sich ja nicht um eine herkömmliche Videokamera, sondern um ein wesentlich komplexeres Gebilde, auch wenn viele Grundprinzipien gleich sind. Daher will ich gleich noch einmal näher auf die Wirkungsweise und den Aufbau eingehen, weil man schnell merken wird, das die typischen End-User-Handlungsabläufe á la einschalten, draufhalten und glücklich sein so gar nicht funktionieren können.

Thermalright Macho 90

Den Kühler-Klassiker gibt es somit nunmehr auch als Mini-Tower mit 9,2-cm-Lüfter. Damit zollt der Hersteller dem Trend hin zu leistungsstarken ITX-Systemen Tribut. Angesichts der sinkenden Stromverbrauchswerte bei immer höherer Rechenleistung im CPU- und GPU-Bereich sind voll Gaming-taugliche ITX-Systeme längst keine Zauberei mehr.

Da der Kühler trotz geschrumpfter Maße über den Grundaufbau der größeren Modelle verfügt, bietet er für ein Kleinstmodell mit 9,2 cm großem Lüfter letztlich doch ungewöhnlich viel Kühlfläche. Somit sollte der Tower-Knirps auch bei reduzierter Lüfterdrehzahl mit so ziemlich allen Prozessoren mit Standard-Taktung zurechtkommen können. Schließlich kann er nicht zuletztlich dank seiner vier 6-mm-Heatpipes etwas mehr potenzielle Kühlleistung in die Waagschale werfen als ein Großteil der Konkurrenz.

Gelungener Vorstoß eines nur 13,5 cm hohen Kühlers in die Mittelklasse oder doch nur ein halbherziger Versuch? Wir haben den Thermalright Macho 90 auf einer Sockel-2011-3-Plattform getestet und ihm somit gleich eine ganze Menge zugemutet.

Kompatibilitätshinweis

Auch wenn Thermalrights Macho 90 von Haus aus kein Montagematerial für den Einsatz auf Sockel-2011-3-Mainboards mitbringt, ließ er sich mit einem kurzen Griff in die Lagerbestände dennoch für diesen Test auf Intels aktueller High-End-Plattform nutzen: Das sonstige Montagematerial ist identisch zu dem der größeren Macho-Modelle. Die vier fehlenden Rändelschrauben zum Anbringen der Montageplatte auf einem entsprechenden Mainboard konnten wir somit problemlos dem Lieferzubehör eines der anderen Exemplare im Testfeld entnehmen.

Ein Rückblick

Thermalrights HR-02 Macho gehört seit nunmehr über drei Jahren zu den Dauerbrennern auf dem Markt für CPU-Kühler. Nach wie vor stehen die unterschiedlichen Modelle und Evolutionsstufen für ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis und können gerade dann ihre Muskeln spielen lassen, wenn die Lüfterdrehzahl minimiert werden soll oder gar ein semipassiver Einsatz angedacht wird. Gerade letzteres haben wir unlängst anlässlich der Markteinführung des schwarz vernickelten HR-02 Macho Zero, der ab Werk ohne Lüfter ausgeliefert wird, in einem entsprechenden Vergleichstest überprüft.

Die bisherige Modellgeschichte des HR-02 Macho bescherte uns in den letzten Jahren immer wieder Modellwechsel durch kleinere Anpassungen: Mal wurde der Kühler mit einem neuen Lüfter ausgeliefert, dann wieder optisch ein wenig aufgehübscht. Darüber hinaus kreierte Thermalright basierend auf dem quaderförmigen und viel Kühlfläche bietenden Grundaufbau des Hauptmodells auch kleinere und größere Derivate des bekannten Grundprinzips.

Maximum Machismo: 5 Modelle im DirektvergleichMaximum Machismo: 5 Modelle im Direktvergleich

Der Macho 120 eignet sich als “Mini-Macho” mit geringerer Bauhöhe auch für den Einsatz in vielen schmalen Gehäusen aus dem Budget-Bereich. Der riesige HR-22 soll im Gegensatz zur Mini-Version eigentlich den Semipassiv-Thron erobern, musste sich aber dann doch überraschend dem normal großen Standard-Layout in Gestalt des Macho Zero geschlagen geben.

Ende letzter Woche veröffentlichte Thermalright nun den HR-02 Macho Rev. B und damit die aktuellste Version des mit einem 14 Zentimeter großen Lüfters bestückten Standard-Modells. Im Gegensatz zum direkten Vorgänger HR-02 Macho Rev. A bietet der Kühler neben einigen optischen Aufwertungen in Form von nunmehr vernickelten Heatpipes und einer schwarzen Lackierung der obersten Kühllamelle auch zwei kleinere technische Neuerungen.

Bislang verwendete Thermalright den hauseigenen TY-147 als Lüfter, der nun durch die neue Version TY-147A ersetzt wird. Dieser soll der guten Kühlleistung des HR-02 Macho bei geringer Lüfterdrehzahl Rechnung tragen und weist mit 300 bis 1300 U/min einen deutlich weiteren Regelbereich als der Vorgänger auf, der auf dem Papier mit einer minimalen Drehzahl von 900 U/min antrat.

Die zweite Neuerung betrifft die Kontaktfläche zur CPU: Der HR-02 Mach Rev. B verfügt über die gleiche, im Vergleich zum Vorgänger deutlich größere Bodenplatte, die wir bereits beim Macho Zero begutachten konnten. Diese soll für eine bessere Kühlleistung beim Einsatz auf Prozessoren für Intels aktuellen High-End-Sockel 2011-3 sorgen.

Dies haben wir zum Anlass genommen, um ein kleines Familientreffen verschiedener Thermalright-Prozessorkühler der Macho-Modellreihe zu organisieren und diese auf einem Intel Core i7-5820K zu einem kleinen Generationenvergleich antreten zu lassen.

Noch vor gut zwei Jahren konnte man als anspruchsvoller Nutzer um Mittelklasse-Smartphones getrost einen Bogen machen, denn im Vergleich zu den High-End-Geräten mussten deutliche Abstriche gemacht werden. Wer sparen wollte, griff da lieber zu einem im Auslaufen befindlichen Flaggschiff.

Doch die Zeiten haben sich geändert: Selbst in der Klasse bis 300 Euro wird mittlerweile eine Technik verbaut, die auf dem Papier nicht mehr weit von der Oberklasse entfernt ist.

So steckt beispielsweise im Android-basierten Honor 6 für 299 Euro – dem zugegeben leistungsstärksten und auch teuersten Modell in diesem Vergleich – ein Achtkern-SoC, dass sich technisch kaum von dem des Huawei Ascend Mate 7 unterscheidet. Hier stehen ihm allerdings gleich satte drei Gigabyte RAM zur Seite. Außerdem bringt das Smartphone ein fünf Zoll großes Full-HD-Display, einen 16 Gigabyte großen Festspeicher, eine 13-MP-Kamera sowie ein LTE-Modem mit. Was will man mehr?

Doch es geht auch deutlich günstiger: Der hierzulande recht neue Hersteller bq liefert mit dem Android-Smartphone Aquaris E5 auf den ersten Blick ähnliche Spezifikationen: Hinter einem ebenfalls 5-zölligen großen Full-HD-Display steckt ein SoC mit acht CPU-Kerne aus dem Hause Mediatek; der Datenspeicher misst 16 Gigabyte und die rückwärtige Kamera knipst ebenfalls 13-MP-Bilder. Auf LTE muss bei dem mit 249 Euro ausgepreisten Aquarius jedoch verzichtet werden.

Wenn der Preis das Maß der Dinge ist, dann führt einmal mehr kein Weg an Motorola vorbei. Der Hersteller hat dem Moto G, seinem Erfolgsmodell des vergangenen Jahres, ein Update spendiert: Mit dem Qualcomm Snapdragon 400, acht Gigabyte Festspeicher und letztlich auch dem Gehäuse behält das Android-Smartphone zwar vieles bei – aber eben auch nicht alles. Der Bildschirm ist bei der aufgebohrten Version auf fünf Zoll Diagonale angewachsen, die Kamera löst Bilder nun mit maximal acht Megapixeln auf und in der Front ist unauffällig ein zweiter Lautsprecher integriert worden. Im Vergleich zu den anderen beiden Modellen wirkt die Ausstattung damit zwar schon fast spartanisch, der Verzicht wird allerdings mit einem Preis von derzeit rund 180 Euro schmackhaft gemacht.

Zu diesen drei Android-Smartphones ist das Nokia Lumia 735 eine echte Alternative. Technisch ist es mit einem marginal kleineren 4,7-zölligen Display, dem gleichen Prozessor und einem ebenfalls acht Gigabyte großen Festspeicher zwar nicht weit vom Moto G2 entfernt, doch bietet es zu einem Preis von rund 220 Euro mit Windows Phone 8.1 die Möglichkeit, sich nicht an das Google-Ökosystem binden zu müssen – wenngleich Microsoft hinsichtlich seiner Geschäftsgebaren auch nicht so weit vom Suchmaschinen-Giganten entfernt ist. Für den etwas höheren Preis und die mit einer Auflösung von 6,7 Megapixeln zumindest auf dem Papier schlechteste Kamera in diesem Vergleichstest soll – neben dem Betriebssystem – zudem die Qualität entschädigen, die nach wie vor mit dem Namen Nokia verbunden wird.

Im Jahre 2009 erschien das hochgelobte Dragon Age: Origins, welches damals als “modernes Baldur’s Gate” gefeiert wurde. BioWare inszenierte ein fesselndes Abenteuer mit viel Liebe zum Detail sowie interessant geschriebenen Charakteren.

Der zweite Teil Dragon Age 2 kam nur zwei Jahre später auf den Markt, konnte Fans und Kritiker aber nicht gänzlich begeistern. Ein großer Kritikpunkt waren die wiederverwerteten Level – viele Bereiche im Spiel sahen einfach identisch und generisch aus.

Dragon Age: Inquisition soll alles besser machen als der zweite Teil und setzt dabei auf möglichst viel von allem. Beeinflusst durch den Erfolg von Open-World-basierten Spielen wie The Elder Scrolls V: Skyrim und der Assassin’s Creed-Reihe, schickt BioWare den Spieler in DA:I in eine offene Welt mit unzähligen Nebenquests und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Doch leider ist das Konzept “Open World” kein Garant für gute Spiele. Bei den oben genannten klappt das sehr gut. Bei Dragon Age: Inquisition nicht. Die offene Welt ist zwar riesig und hübsch gestaltet, aber eins fehlt hier: Die Seele.

Zu häufig ertappen wir uns dabei, dass wir hier einfach nur ab- und nicht entdecken, vervollständigen und abarbeiten. Fast schon wie in einem MMORPG. Um das auszugleichen, müssten die Hauptstory und die Charaktere für mehr Tiefgang sorgen – doch das schaffen sie nur bedingt.

Dafür sieht das Ganze hübsch aus, vor allem die teilweise riesigen Außenareale sorgen für eine stimmige Fantasy-Atmosphäre. Auf unserem Testrechner lief Dragon Age: Inquisition flüssig, stabil und schön.

Systemvoraussetzungen


Minimal
Empfohlen
Unser Testsystem
Betriebssystem: Win 7, 8.1 Win 7
Prozessor: AMD Quad-Core @ 2,5 GHz oder Intel Quad-Core @ 2,0 GHz AMD Quad-Core @ 3,25 GHz oder Intel Quad-Core @ 3,0 GHz Core i5 2400 4x 3.10 GHz
Arbeitsspeicher: 4 GByte RAM 8 GByte RAM 8 GByte RAM
Grafik: Radeon HD 4870 (min. 512 MB) oder GeForce 8800 GT (min. 512 MB) Radeon HD 7870 / R9 (3 GB) oder GeForce GTX 660 (3 GB) Radeon HD 7850
Freier Speicherplatz: 26 GByte 25,1 GByte belegt
Internetverbindung: Für Origin notwendig

Einer geht noch… The last man standing bei AMD? Mit dem FX-8320E rundet man das Portfolio nach gefühlten 100 Launches erneut nach unten ab, lässt jedoch auch den Multiplikator wieder sperrangelweit offen. Gut: Bei 3,2 GHz sollte jetzt auch endlich mal Schluss sein. Aber knapp über 120 Euro für eine CPU, die eigentlich nichts anderes ist als ein FX-8370, dessen Trinkmanieren man mit etwas niedrigerem Takt zurechtgestutzt hat, ist dast schon ein unmoralisches Angebot, wenn man durch einfaches Hand anlegen am Ende die gleiche Leistung erzielt.

Unsere Marschrichtungszahl ist dabei die gleiche wie schon in unserem Artikel AMD FX-8370E im Test: Mehr Effizienz dank angezogener Handbremse?.

Base Clock
max. Turbo L2-/L3-Cache NB-Clock TDP
AMD FX-9590 4,7 GHz 5,0 GHz 8 MByte / 8 MByte 2,4 GHz 220 Watt
AMD FX-9370 4,4 GHz 4,7 GHz 8 MByte / 8 MByte 2,4 GHz 220 Watt
AMD FX-8370E 3,3 GHz 4,3 GHz 8 MByte / 8 MByte 2,2 GHz 95 Watt
AMD FX-8370 4,0 GHz 4,3 GHz 8 MByte / 8 MByte 2,2 GHz 125 Watt
AMD FX-8350 4,0 GHz 4,2 GHz 8 MByte / 8 MByte 2,2 GHz 125 Watt
AMD FX-8320E 3,2 GHz 4,0 GHz 8 MByte / 8 MByte 2,2 GHz 95 Watt
AMD FX-8320 3,5 GHz 4,0 GHz 8 MByte / 8 MByte 2,2 GHz 125 Watt
AMD FX-8300 3,3 GHz 3,9 GHz 8 MByte / 8 MByte 2,0 GHz 95 Watt

Zu einem Preis von knapp 90 Euro bietet MSI dazu in Form des 970 Gaming ein für diesen Preis sehr gut ausgestattetes und aufgeräumtes Board an, das technisch und optisch jederzeit halten kann, was es verspricht. Übertakten ist natürlich Pflicht, aber wenn man CPU und Mainboard zusammnen für etwa 210 Euro bekommt, dann ist das Resultat für diesen Preis wirklich akzeptabel. Gefallen hat uns auch, dass MSI auf den 970er und nicht den 990er Chipsatz setzt – das spart bei der Leistungsaufnahme des Gesamtsystems locker fünf bis sieben Watt.

Mit der zu Preisen ab rund 165 Euro erhältlichen MSI R9 270X 2G findet dann noch eine Mittelklasse-Grafikkarte Platz im System, die leistungsmäßig wie die Faust aufs Auge passt. Denn wenn wir mal ehrlich sind: Am Ende sollten CPU und Grafikkarte leistungsmäßig schon harmonieren. Irgend etwas limitiert ja immer und wir werden später noch sehen, dass allen, denen die Leistung der R9 270X reicht, eigentlich auch der übertaktete FX-8320E ausreichen sollte. Womit wir nunmehr bei insgesamt circa 375 Euro angekommen wären.

Wir werden später noch genau ausmessen, was die CPU – inklusive der Spannungswandlerverluste – wirklich an Leistung aufnimmt, können aber jetzt schon spoilern, dass es selbst übertaktet kaum mehr als 100 Watt im Stresstest und etwa 80 bis 90 Watt beim Gaming sind. Dafür reicht dann auch ein kleinerer Tower-Kühler, für den wir uns ein brandneues Produkt geangelt haben, das erst demnächst auf den Markt kommen wird.

Mit dem SE 204K von ID-Cooling besitzen wir also auch noch genügend Reserven für den Dauerbetrieb im geschlossenen Gehäuse und liegen mit Kühler immer noch unter 400 Euro für das gesamte Paket. RAM, Netzteil, Laufwerk und Gehäuse überlassen wir aber besser der Phantasie des Lesers, um den Artikel nicht sinnlos in die Länge zu ziehen. Man kann aber bei ca. 600 Euro enden, wenn man den Rest bewusst günstig hält. Das wiederum ist für die gebotene Leistung dann schon wie der hingehauchte Spruch des Paten…

Testsystem
Komponenten: AMD FX-8320E
MSI 970 Gaming
16 GByte AMD Radeon DDR3-1866
Samsung SSD 840 Evo (500 GByte)
Be Quiet Dark Power Pro 10 (850 Watt)
Microcool Banchetto 101
Kühlung: ID-Cooling SE 204K
Messverfahren: berührungslose Strommessung an allen Schienen
Spannungsmessung
Infrarot-Überwachung in Echtzeit
Messgeräte: 2x HAMEG HMO 3054, 500 MHz 4-Kanal-Oszillograph mit Speicherfunktion
4x HAMEG HZO50 Stromzangenadapter (1mA-30A, 100 KHz, DC)
4x HAMEG HZ355 (10:1 Tastteiler, 500 MHz)
1x Optris PI450 80 Hz Infrarotkamera + PI Connect
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