FarCry 4 im Spieletest: Das Bessere ist des Guten ärgster Feind

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Das  klingt irgendwie stark nach FarCry 3, beschert uns ein recht starkes Déjà-vu und ist dann doch um Längen besser. Von den Tropen ganz nach oben – im Himalaya stirbt es sich jetzt noch spektakulärer. Also herzlich willkommen in Kyrat (angelehnt an die tatsächlich existierende Region Kirāta किरात)

Man kann vieles neu, komplett anders und damit meist auch gediegen schlechter machen. Allein schon zur Beruhigung haben wir es im Titel deshalb bereits angespoilert: FarCry 4 ist das bessere FarCry 3.

Wir treffen nach der Installation von immerhin drei DVDs auf eine logische Fortsetzung mit Altbewährtem und einer nicht unüblen Portion frischem Wind. Wozu denn auch wegwerfen, was gut war (und immer noch ist)? Stattdessen gibt es eine neue Spielumgebung, neue Charaktere und eine Story, die sich nicht ganz so zäh hinschleppt wie noch im Vorgänger. Gespannt? Wir waren es auch!

Die kaltblütige Herrentorte Pagan Min ist als Gegen- und Mitspieler ein würdiger Vertreter, doch sollen wir die Handlung wirklich spoilern? Das würde am Ende doch nur die Spannung schmälern, so dass wir an dieser Stelle weder die bereits zig Mal durchgekauten Teaser wiederholen noch unseren Handlungsfortschritt analysieren wollen. Das wäre schlicht Betrug am Leser, dem dann nämlich etliche Prozent Spielfreude abgehen würden.

Nur so viel: Es gibt eine längere Intro-Sequenz, die zunächst mehr Fragen offen lässt als klärt und man darf zum Aufwärmen auch den üblichen Prolog spielen, der vor allem dazu dient, Steuerung und Waffenhandhabung zu erlernen bzw. zu trainieren. Langweilig ist beides zwar auch für Kenner nicht, aber trotzdem freut man sich dann doch, wenn man endlich selbst loslegen darf.

Grafisch gesehen sind bereits die ersten Schritte trotz der mittlerweilen angestaubten Dunia-Engine eine optische Erbauung – gute Hardware vorausgesetzt. Doch dazu später mehr. Man kann also beim Spielen nebenher beim Aufschnaufen auch noch jede Menge Touristen-Feeling einschnaufen.

Die Spielewelt ist wirklich riesig und trotz der ganzen Flora und Fauna tritt man diesmal nicht sekündlich irgendeinem Lebewesen auf die Pfoten und provoziert rüde Beißattacken. Weniger ist manchmal eben doch mehr und leer wirkt es deshalb noch lange nicht – nur ausgewogener. Darüber hinaus kann man mit einigen Vierbeinern ja auch interagieren, was zusätzlichen Spielspaß verspricht.

Genug der Ausführungen zur Einführung, denn wir sind uns sicher, dass der Leser eh nicht gänzlich unvorbereitet auf diesen Kurztest gestoßen sein dürfte. Und selbst wenn doch – selber spielen bringt immer noch den meisten Spaß. Das Spiel besitzt die Einstufung nach USK18, was zumindes ansatzweise auf Blut und Gewalt schließen lässt. Doch sind wir mal ehrlich – ein Shooter ohne solch optische Unterlagen wirkt genauso albern wie die zwanzigste Wiederholung der Lindenstraße im nüchternen Zustand.

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