Alcatel Onetouch Fire E: Smartphone mit Firefox OS für Einsteiger

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Beim Äußeren des Fire E hat sicher der Hersteller zweifellos Apples iPhone zum Vorbild genommen. Auf der in schwarz gehaltenen Oberfläche dominiert am oberen Rand ein silbernes Gitter über dem Lautsprecher. Am unteren Ende glänzt dem Nutzer ein Kreis entgegen, der die Home-Taste symbolisiert. Das Display wird von einem ebenfalls silbern schimmernde Kunststoffrahmen eingefasst, die Rückseite besteht gleichermaßen aus Plastik und ist in einem Metallic-Braun lackiert. Im handel erhältlich Modelle sind aber in einem Weiß-Orange-Farbschema gehalten.

Damit ist das Smartphone nicht nur optisch ansehnlich, es kann überdies mit kompakten Außenmaßen von 12,9 x 6,4 x 0,8 cm und einem angenehm niedrigen Gewicht von 103 g glänzen. Das Fire E liegt gut in der Hand (egal ob klein oder groß) und passt in jede Tasche.

Auch die Verarbeitung als solche geht prinzipiell in Ordnung. Unter Druck gibt es zwar über die Länge mit minimalen Geräuschen etwas nach, aber verdreht werden kann das Gerät nicht. Bei der oberen linken Ecke stimmte bei unserem Testgerät das Spaltmaß zwischen Rahmen und Rückseite nicht. Hier federte das Gehäuse unter Druck leicht nach, was optisch jedoch kaum auffällt.

Dunkles IPS-Display mit kräftigen Farben

Dass sich das Alcatel Onetouch sich vorrangig an Nutzer richtet, die nicht ganz so große Ansprüche an ihr Smartphone stellen, zeigt sich nicht nur beim Betriebssystem, sondern erst recht beim Display. Denn bei einer Größe von 4,5 Zoll leistet das IPS-Panel eine Auflösung von gerade mal 960 x 540 Pixeln, was einer Pixeldichte von 245 ppi entspricht. Damit ist die Detaildarstellung nicht mehr ganz so optimal: Feinheiten werden bereits unscharf, bei Rundungen kommt es zu den üblichen Treppeneffekten. Für ein Einsteigergerät reicht das aber letztlich aus.

Auch hinsichtlich der Helligkeit ist das Display-Panel nicht auf dem höchsten Niveau. Die durchschnittliche Leuchtdichte wurde im Labor mit 285 cd/m² gemessen – in hellen Umgebungen ist das schon ein bisschen wenig. Die Farbdarstellung ist insgesamt jedoch gut und auch die Blickwinkelunabhängigkeit ist ordentlich.

Schwacher Lautsprecher auf der Rückseite

Soll das Fire E als Media-Player genutzt werden, trübt der in der Rückseite verbaute Mono-Lautsprecher schnell das Vergnügen. Bei der Wiedergabe von Musik oder Videos fällt er durch einen recht flachen, blechernen Klang auf, dem es an Tiefe fehlt. Das die Box nicht kratzt, liegt vermutlich an der beschränkten maximalen Lautstärke. Denn wird das Smartphone im Freisprech-Modus genutzt, ist die Leistung des Lautsprechers höher; er dröhnt dann sogar leicht.

Die Sprachqualität am Ohr gefällt und die Lautstärke ist hoch genug, um selbst in lauteren Umgebungen nicht automatisch mit Verständigungsschwierigkeiten kämpfen zu müssen.

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