Monat: Oktober 2014

Glaubt man den Analysten, dann haben Tablets zunächst den Markt für Notebooks platt gemacht, um nun selbst in Bedrängnis zu geraten: Immer größer werdenden Smartphones – die sogenannte Phablets – machen der Gerätekategorie den Garaus.

Bisher erfreut sich die Tablet-Klasse allerdings einer großen Vitalität, wie zuletzt unsere Vergleichstests von jeweils vier aktuellen 7-zöllige Tablets und 10-zölligen Tablets zeigen konnten.

Gerade preisbewusstere Nutzer werden nach wie vor fündig, denn günstig sind Phablets oftmals nicht. Zudem gibt es bei den Flachrechnern neben diesen beiden etablierten Formaten immer mehr Modelle mit Zwischengrößen, sodass noch mehr Wahlmöglichkeiten bestehen.

Media-Tablet mit guter Ausstattung und fairem Preis

Eine dieser Zwischengrößen stellen Modelle mit einer Diagonale von acht Zoll dar – zumindest wenn Android als Betriebssystem genutzt wird; bei den Apple- und Windows-Pendants ist das die Untergrenze.

Acers Iconia Tab 8 ist jedenfalls ein solches klassisches Mittelklasse-Gerät, das etwas mehr Bildschirm bietet. Als Prozessor setzt der Hersteller auf ein Intel-SoC, das eine Taktgeschwindigkeit von 1,33 GHz an den Tag legt und dank Burst-Modus bis zu 1,83 GHz schnell werden kann.

Außerdem verfügt das Tablet über einen 16 Gigabyte großen Datenspeicher und kann Bilder mit einem 4- und einem 2-MP-Sensor (Rück-/Vorderseite) aufnehmen. Dank seines Preises von knapp 200 Euro kann problemlos noch ein “normales” Smartphone angeschafft werden, ohne dass der Preis großformatiger und entsprechend teurer Phablets erreicht wird.

Aktuelles Betriebssystem mit Apps für die Freizeit

Trotz eines vergleichsweise günstigen Verkaufspreises setzt Acer auf ein aktuelles Betriebssystem. Der Hersteller installiert Android 4.4.2, spart sich dabei aber aufwändige Eigenentwicklungen etwa in Form einer eigenen Oberfläche. Warum auch nicht? Die von Gooogle entwickelte Android-Ansicht glänzt schließlich durch Übersichtlichkeit und bietet viele Möglichkeiten, sich die Oberfläche nach eigenem Gutdünken einzurichten.

Bei den Apps wird deutlich, welche Art Nutzer Acer vorschwebt: Das Tablet ist an dieser Stelle eindeutig auf den privaten Bereich ausgerichtet. Zwar fehlt selbst eine vollwertige Office-Suite (7) von MobiSystems nicht, aber neben Googles Play-App finden sich jedoch gleich zwei weitere Kanäle, über die der Nutzer zum Kauf von Spielen animiert werden soll. Daneben gibt es einen Zugang zu Amazons Hörbuch-Dienst Audible sowie zu einem Buchladen für Kinderbücher (iStoryTime) und einem virtuellen Zeitungskiosk von Zinio. Die Anzahl produktiv nutzbarer Anwendungen ist überschaubar.

Übrigens haben wir eines dieser Tablets erst kürzlich verlost.

Als Indikator für die auf einem Prozessor einzusetzende Kühllösung dient die sogenannte “Thermal Design Power” (TDP). Lässt man einmal den High-End-Bereich außen vor, ist dieser Wert in den letzten Jahren im Hinblick auf CPUs aus der (gehobenen) Mittelklasse kontinuierlich gesunken.

Natürlich kann die Angabe letztlich weder als absoluter Bezugspunkt für die Wärmeentwicklung (und somit Kühlbarkeit) noch für den Stromverbrauch eines Prozessors gelten. Aber als ansatzweise Richtungsangabe taugt die TDP allemal.

Stromsparen ist in und daher bieten uns auch die Prozessorhersteller zunehmend sparsamere Modelle an, bei denen man keine oder nur sehr geringfügige Leistungseinbußen gegenüber den regulären Editionen hinnehmen muss.

Gerade Intel verfügt aktuell über ein breites Angebot an schnellen und voll Gaming-tauglichen Quad-Core-CPUs, deren offizielle TDP-Angaben auf 35, 45, 65 oder 84 Watt lauten.

Das hat dazu geführt, dass mittlerweile einige Anwender auf semi-passiv gekühlte PC-Systeme umgestiegen sind, bei denen allein die im Gehäuse verbauten Lüfter die Beatmung des Kühlkörpers auf dem Prozessor übernehmen. Ob das in letzter Konsequenz wirklich sinnvoll ist, muss jeder für sich entscheiden.

Ein Systems mit einem semi-passiv gekühltem Prozessor aufzubauen ist in jedem Fall spannend – und unter Umständen reicht diese passive CPU-Kühlung auch vollkommen aus.

Noch ein kleine Begriffserklärung: Wenn wir hier von “semi-passiv” reden, dann meinen wir einen Kühler ohne eigenen Lüfter, der nur durch die Gehäuselüfter mit Frischluft versorgt wird. Von einer komplett passiven Kühllösung würden wir bei einem System sprechen, in dem nicht einmal Gehäuselüfter verbaut sind. Aber im eigentlichen Sinne des Wortes ist der CPU-Kühler selbst natürlich passiv.

Aus der Kühlleistung eines CPU-Kühlers im semi-passiven Betrieb lässt sich auch direkt ableiten, wie gut dieser mit einem sehr langsam drehenden Zusatzlüfter von beispielsweise 500 U/min und weniger harmonieren würde. Denn durch einen solchen leisen Lüfter für den CPU-Kühler kann die Drehzahl der Gehäuselüfter eventuell weiter reduziert und das System somit in seiner Gesamtheit nahezu unhörbar leise betrieben werden – wenn man denn in entsprechend hochwertige und laufruhige Lüfter investiert. Diejenigen, die sich in der bereits ab Werk im Gehäuse montiert finden, taugen meist nicht als Leisetreter.

Eine Faustregel für semi-passive CPU-Kühlung kann nicht formuliert werden; dazu hängt das Ergebnis letztlich zu sehr von der allgemeinen Belüftungssituation im Gehäuse, von möglichen zusätzlichen Hitzequellen und schließlich auch von der CPU selbst ab. Trotz vermeintlich gleicher TDP-Angaben können die Unterschiede nämlich so erheblich sein, dass man für ein bestmögliches Ergebnis die Betriebsspannung der CPU von Hand reduzieren muss, um ein stabiles Optimum auszuloten.

Um dies zu verdeutlichen, bieten wir zum Launch unseres Specials zur semipassiven CPU-Kühlung, das in den kommenden Wochen und Monaten um zusätzliche Prozessorkühler erweitert werden wird, auch gleich Messungen auf zwei Prozessoren der vermeintliche gleichen TDP-Klasse an:

  • Mehr Machbarkeitsstudie als sinnvolle Wahl ist der Intel Core i5-4670K. Niemand wird ernsthaft mit dem Gedanken spielen, hier den nach oben offenen Multiplikator der CPU zu nutzen – semi-passive Kühlung und Übertaktung passen einfach nicht zusammen. Dann schon lieber den anderen Weg gehen und ausloten, wie weit die Spannung abgesenkt werden kann.
    Der von uns genutzte Core i5-4670K stammt aus dem freien Handel, bei maximaler Belastung aller Kerne durch Prime95 liegt bei einer Taktfrequenz von jeweils 3,6 GHz pro Kern eine Versorgungsspannung von 1,16 Volt (per Software ausgelesen) an. Bereits bei diesen Standard-Werten kann kaum ein Kühler im semi-passiven Einsatz für zufriedenstellende Temperaturen sorgen.
  • Ganz anders sieht es beim zweiten Prozessor aus, einem Intel Core i5-4430. Das von uns verwendete Modell taktet unter Prime-Last mit 4x 3,0 GHz und benötigt dabei nur eine Versorgungsspannung von 0,996 Volt. Wir haben hier scheinbar ein sehr gutes Exemplar erwischt, denn in der Regel liegen der Spannungswert und somit auch die Kerntemperatur beim i5-4430 etwas höher. Notfalls sind mit wenigen Handgriffen im BIOS und einer geringen Absenkung der Spannung von Hand jedoch für jeden Anwender ähnliche Werte erreichbar und ein kleiner Core i5-4430 passt deutlich besser zum Vorhaben als der überdimensionierte Core i5-4670K.
    Wir erwähnen die besonders niedrige Versorgungsspannung unseres i5-4430 deshalb an dieser prominenten Stelle, da die CPU direkt von Intel zur Verfügung gestellt wurde.

Kick-off mit drei Kühlern

Für den Anfang haben wir drei aktuelle CPU-Kühler ausgewählt, um diese auf ihre Eignung zum semipassiven Betrieb hin zu testen.

Thermalrights riesiger Kühlkoloss HR-22 wird ohne Lüfter, dafür aber mit optional einsetzbarem Air Duct für 12- und 14-cm-Lüfter ausgeliefert und stellt im Prinzip so etwas wie die mit Wachstumshormonen mutierte Version des Thermalright Macho dar.

Zudem testen wir den neuen Thermalright HR-02 Macho Zero, der im Gegensatz zum regulären Modell über eine durchgängige, schwarze Vernickelung der Oberfläche sowie eine überarbeitete Bodenplatte verfügt. Der Macho Zero wird ebenfalls ohne Lüfter, dafür aber wahlweise mit einem Air Duct zur Kopplung an einen 12- oder 14 cm großen Gehäuselüfter ausgeliefert.

Der dritte im Bunde ist Cooler Masters Hyper 612 V2, den wir erst kürzlich im Rahmen unseres Single-Tower-Roundups mit aktiver Belüftung im Einsatz hatten. Zu diesem Zeitpunkt befand sich unsere bisherige Teststation für CPU-Kühler jedoch bereits mitten im Todeskampf. Daher können wir nicht garantieren, den Hyper 612 V2 fair beurteilt zu haben und er soll natürlich eine zweite Chance bekommen, bevor die neue Teststation für aktiv gekühlte Prozessorkühler fertiggestellt ist.

Der Gegner für diese Kühler versteht sich fast von selbst: Es ist der reguläre Thermalright HR-02 Macho mit der älteren, kleineren Bodenplatte, der im Bereich der semipassiven Prozessorkühlung oder im Betrieb mit einem sehr langsam drehenden Lüfter seit längerer Zeit nicht grundlos als Preis-Leistungs-Kracher gilt.

Testsystem im Überblick

Aufgrund des plötzlichen Dahinscheidens unserer regulären Teststation für CPU-Kühler weichen wir für Kühlertests im semipassiven Betrieb ein wenig vom üblichen Testaufbau ab.

Wir haben uns zum Verzicht auf die Nutzung der den Kühlern beiliegenden Wärmeleitpaste entschieden und setzten durchweg auf die Arctic MX-4, die wir bereits im Rahmen des großen Wärmeleitpasten-Roundups untersucht hatten. Dieses Vorgehen erleichtert eventuelle Nachmessungen, die unter Verwendung der mikroskopischen Dosen aus den oft beiliegenden Beutelchen nicht möglich wären. Zudem ist die Paste ordentlich verteilbar, verfügt über gute Leistungswerte und ist in großen 20-Gramm-Einheiten zu erstehen.

Teststation für CPU-Kühler im semi-passiven Betrieb
Prozessoren: Intel Core i5-4670K (VCore: 1,16 V)
Intel Core i5-4430 (VCore: 0,996 V)
Mainboard: Gigabyte GA-Z87X-UD4H
RAM: 1x 4 GByte G.Skill DDR3-1333 CL9
Grafikkarte: (Intel HD4600)
SSD: 32 GByte ADATA Premier Pro SP600
Netzteil: Xilence XQ Series Platinum R4, 1000 Watt, semi-passiv
Gehäuse: Cooler Master Storm Stryker
Gehäuselüfter: 2x 12 cm Front @1000 U/min
1x 14 cm Heck @1000 U/min
1x 20 cm Top @850 U/min
Sonstiges: Aqua Computer Aquaero 5 LT
Arctic MX-4 Wärmeleitpaste
Betriebssystem: Windows 7 Home Premium x64

Mit einem neuen Top-Modell läuten die Smartphone-Hersteller meist auch eine neue Runde im Kampf um das größte Display ein. Mit dem Xperia Z3 macht Sony da eine willkommene Ausnahme. Zugegeben: Das Display des Vorgängers Xperia Z2 war mit 5,2 Zoll bereits recht groß geraten; Sony hat es nur nicht noch weiter vergrößert. Bei der Displaydiagonale bleibt es also, ebenso wie bei der Full-HD-Auflösung und dem überwiegend aus Glas und Alu gefertigten Gehäuse.

Warum dann ein neues Modell? Ist das Z2 nicht mehr gut genug? Ja und nein. Der Vorgänger ist nach wie vor eines der besten Smartphones auf dem Markt. Sony sieht aber offensichtlich genug Potenzial, um den neuen Flaggschiffen von Apple – und in Kürze auch von Samsung und Google – bereits jetzt wieder starke Konkurrenz zu machen.

Kürzlich erst haben wir den kompakten Ableger des Xperia Z3 getestet. Das Sony Xperia Z3 Compact konnte uns fast auf ganzer Linie überzeugen. Es ist auf jeden Fall neben dem Apple iPhone 6 das aktuell beste Marken-Smartphone mit einem Display unterhalb der 5-Zoll-Grenze.

Die Konkurrenz ist in dieser Größenregion aber auch ungleich kleiner als im Bereich ab fünf Zoll. Denn hier tummeln sich mittlerweile die Top-Modelle aller großen Hersteller wie Samsung Galaxy S5, LG G3, Nokia Lumia 930 und Apple iPhone 6 Plus. Und genau in diesem Reigen will auch Sony mit dem Xperia Z3 wieder mitspielen; der erst sechs Monate alte Vorgänger Xperia Z2 hatte den Anschluss aus Sicht der Japaner wohl schon ein wenig verloren.

Die Korrekturen fallen dennoch sehr moderat aus. Das Z3 fügt sich nahtlos in die Ahnenreihe seit dem Z1 ein – auf den ersten Blick sind kaum Unterschiede zu erkennen. Wieder verbauen die Japaner viele Glas und Aluminium. Das Design ist aber im Vergleich deutlich runder geworden. Hier geht Sony einen ähnlichen Weg wie Apple bei der sechsten iPhone-Generation. Und das steht dem Z3 gut zu Gesicht. Ein wenig schlanker und leichter ist es außerdem geworden.


Die technische Basis hat sich gegenüber dem Vorgänger nur marginal verändert. Es kommt jetzt lediglich eine andere, minimal höher getaktete Ausbaustufe des Qualcomm Snapdragon 801 zum Einsatz, der mit bis zu 2,45 GHz taktet – beim Z2 waren es “nur” 2,36 GHz. Auch die GPU – eine Adreno 330 – und die Größe des Arbeitsspeichers – drei Gigabyte – sind unverändert. Bis auf den RAM gleicht das große Xperia Z3 zudem seinem kleinen Bruder, dem Xperia Z3 Compact.

Mit 650 Euro nimmt Sony allerdings einen Top-Modell-Aufschlag von 150 Euro gegenüber dem kompakten Bruder. Online ist das Xperia Z3 zum Testzeitpunkt zu Preisen ab knapp 525 Euro zu haben. An Farben stehen Schwarz, Weiß, Grün und Kupfer zur Auswahl – die letzten beiden sind eine willkommene Abwechslung.

Zugegeben: Ein Hardcore-Gaming-PC ist für diesen Preis nicht realisierbar, noch nicht mal mit Billig-Schund aus der Grabbelkiste. Aber wir haben aus ganz konkretem Anlass überlegt, wie viel technischen Unterbau so ein einfacher Linux-PC wirklich benötigt, um Office, Multimedia, ein wenig Gaming Light (Steam) und die übliche Internetkonnektivität in guter Performance zu bieten. Gleichzeitig wollen wir Wert auf möglichst hohe Qualität der einzelnen Komponenten legen.

Der Hardcore-Linuxer wird natürlich genauso milde lächeln wie die ganzen Windows-Gamer, bei denen die Grafikkarte allein oft schon mehr kostet als unser ganzer PC im Stück. Nur: Wer ist hier eigentlich die Randgruppe? Wenn es darum geht, abertausende Uralt-PCs zu ersetzen, die immer noch verstaubt und meist widerwillig ihren Dienst mit Windows XP (und älter) versehen, benötigt man nichts anderes als das, was wir heute in diesem Projekt umsetzen möchten.

Mit dem auf Ubuntu basierenden Linux Mint in der Version 17 fällt der Umstieg auch für Außenstehende und Nicht-Nerds einfach genug aus, um das Ganze nicht zum Extrem-Experiment ausarten zu lassen. Die wenigen Klippen, die man trotz aller Bemühungen, diese ganzen Linux-Distributionen anwenderfreundlicher zu machen, am Ende dann doch noch umschiffen muss, haben wir sicherheitshalber in den Test mit einbezogen, so dass nun wirklich nichts mehr schiefgehen kann.

Mit Libre Office als Office-Suite, Firefox und Thunderbird fürs Internet, XBMC als universelles Media-Center und Steam für das Spiel zwischendurch ist alles an Bord, was man aus der Windows-Biosphäre auch kennt. Wir verzichten sogar auf eine mechanische Festplatte und freuen uns nach zwei Stunden wie Bolle, dass die Komplettinstallation einschließlich aller Software nur rund 5,2 Gigabyte Speicherplatz benötigt.

Kompakte Smartphones fristen aktuell schon fast ein Nischendasein; scheinbar baut jeder nur noch Phablets. Die überschaubare Auswahl reduziert sich noch einmal, wenn das auf dem betreffenden Smartphone installierte Betriebssystem nicht von Apple oder Google stammen soll.

Die Alternativen erschöpfen sich mit Windows Phone, dem mittlerweile noch weniger populären Blackberry-Betriebssystem – und dem von Mozilla stammenden Firefox OS, das derzeit allerdings nur auf vergleichsweise schlichten Smartphones installiert wird. Dies gilt auch für das heute von uns getestete One Touch Fire E von Alcatel.

Kompaktes Smartphone mit einfacher Hardware

Das Fire E gehört nicht zu den Boliden unter den Smartphones. Der Hersteller setzt auf ein 4,5 Zoll großes Display, womit das One Touch Fire E eher zu den kleineren Vertretern unter den Smartphones. Hinter dem Display werkelt mit dem Snapdragon 200 ein vergleichsweise einfacher Dual-Core-Prozessor von Qualcomm, dem gerade mal 512 Megabyte Arbeitsspeicher und nicht gerade üppige vier Gigabyte Festspeicher zur Seite stehen.

Dazu kommt noch eine 5-MP-Kamera auf der Rückseite und eine 0,3-MP-Kamera an der Front, die für Video-Chats vielleicht gerade so ausreicht. Auch bei den Datenverbindungen muss man verzichten, denn mit LTE kann das Smartphone nicht umgehen.

Firefox OS 1.3: Betriebssystem mit Seltenheitswert

Die eigentliche Besonderheit am Fire E ist sein Betriebssystem. Anders als bei der Vielzahl von Konkurrenten kommt Firefox OS in der Version 1.3 zum Einsatz, das für viele Nutzer eine neue Erfahrung darstellen dürfte – denn allzu groß ist das Angebot an Smartphones, die auf die Mozilla-Plattform zurückgreifen, bisher nicht. Schon gar nicht hierzulande. Dennoch müssen sowohl Ein- als auch Umsteiger keine intellektuelle Überforderung befürchten.

Das Betriebssystem ist vergleichsweise schlicht und geht – anders als etwa Android – nicht sonderlich in die Tiefe. Der Sperrbildschirm wird wie bei iOS durch eine seitliche Wischbewegung deaktiviert; dabei wird entweder die Kamera-App oder der Startbildschirm aufgerufen. Ähnlich zum Apple-Betriebssystem ist auch, dass die Icons von Apps und Diensten auf dem Home-Screen abgelegt werden. Im Unterschied zu iOS sind die einzelnen Symbole aber rund. Auch die Home-Taste unter dem Display erinnert funktional an die Bedienung von iOS. 

Um eine größere Übersichtlichkeit zu erhalten, kann man die einzelnen Anwendungen in eigenen Ordnern einsortieren. Die (spartanisch gehaltenen) Menüs sind leicht verständlich, teilweise jedoch etwas funktionsarm. So muss etwa die Möglichkeit, auf den Speicher des Smartphones von einem Rechner aus zuzugreifen, erst im Hauptmenu freigegeben werden und ist dann automatisch aktiviert, sobald das Fire E an einen Rechner angeschlossen wird.

Problematisch ist bei einer Software-Umgebung mit derart niedriger Verbreitung, dass die Anzahl der zur Verfügung stehende Apps nicht sonderlich hoch ist. Immerhin: Die nötigsten Dienste werden vorab installiert; wie üblich gibt es einen Taschenrechner, einen Kalender usw. Die Navigation wird mit der Lösung Here von den Nokia-Entwicklern realisiert. Selbst eine Wetter-App fehlt nicht und auch Facebook- sowie Twitter-Nutzer werden bedient.

Wer in starkem Maße auf die Dienste andere Betriebssysteme angewiesen ist, schaut aber schnell in die Röhre. Google bietet Google Search und Youtube als direkte Anwendungen an, andere Dienste – selbst Gmail – fehlen. Auch der populäre Kommunikationsdienst Whatsapp ist derzeit noch außen vor.

Zuerst mal möchten wir noch einmal kurz näher beleuchten, was alle bereits zu wissen glauben, um sicherzustellen, dass wir auf der gleichen Grundlage aufbauen. Solid State Drives bestehen je nach Definition aus drei bis vier Kernkomponenten, die wir nachfolgend kurz benennen wollen.

Der Controller

Aktuell sehen wir hier eine wilde Mischung aus ARM- und RISC-Prozessoren. Allen ist gemein, dass sie die Daten vom Host zum Flash und wieder zurück vermitteln. Proprietäre Controller-Typen verlieren immer mehr an Relevanz – und das ist letztlich gut für die Kunden, weil eine Standardisierung immer die Leistungsfähigkeit der Produkte und den Konkurrenzkampf der Hersteller fördert. 

Flash-Speicher

Bei SSDs reden wir praktisch immer von NAND-Flash. Bei NAND-Flash werden die Zellen in Reihe geschaltet und es kann immer nur blockweise gelesen werden. Vorteil gegenüber NOR-Flash, bei dem die einzelne Zelle adressiert werden kann, ist der wesentlich geringere Platzbedarf für Adressleitungen. Somit wird bei NAND-Flash-Speicher eine erheblich höhere Datendichte auf dem Chip erreicht.

Auf die einzelnen Typen des NAND-Flashs wollen wir später im Detail eingehen, aber soviel sei jetzt schon verraten: Einfacher ist der Überblick in den letzten Jahren nicht geworden. 

Platine (PCB) und Cache

Flash- und Controller-Bausteine wollen natürlich auf einer hochwertigen Platine untergebracht werden; inzwischen kommen hier in der Regel 6- oder 8-lagige Platinen zum Einsatz. Zum Vergleich: Eine handelsübliche SD-Karte hat zwei Lagen, ein Mainboard acht Lagen und die Platine eines Smartphone gerne mal 12 Lagen.

Je nach Art des Controllers kommt noch ein weiter Chip dazu – ein DRAM-Cache. Auch hier gibt es verschiedene Ansätze: Bei einigen SSDs wird dieser Cache rein zur Unterstützung der internen Controller-Funktionen genutzt, andere greifen auch in Form von Schreib-Caches auf diesen Chip zurück. Zwingend erforderlich ist er nicht; die lange Zeit so beliebten SF2281-Controller von LSI kamen komplett ohne Cache aus.

Für die fertige SSD fehlen dann nur noch einige passive Bauelemente zur Spannungsregulierung, ein Konnektor sowie je nach Bauform das Gehäuse.

Hatten wir alles schon einmal? Klar, aber warum eigentlich nicht? Die Wavemaster Cube platzieren sich größen- und leistungsmäßig unterhalb der bereits bekannten Wavemaster Two, bieten aber neben zwei umschaltbaren Analogeingängen auch noch Bluetooth-Support als dritte Anschlussvariante.

Ob man das Design nun in die späten 1970er oder eher in die frühen 1980er Jahre einordnet ist eher Ansichtssache – es wirkt schlicht, sehr zeitlos und damit insgesamt auch bewusst zurückhaltend. Packen wir doch einfach mal das Lautsprecherpaar aus und lassen die ersten Eindrücke auf uns wirken, auch wenn wir viele Details später noch in Bild und Text viel genauer erklären werden.

Nachfolgend listen wir einmal das Zubehör auf, das karg, aber zweckmäßig ausfällt: Ein 3,5mm-Stereoklinkenkabel, ein Klinke-Chinch-Adapter und ein zweipoliges Lautsprecher-Kabel sowie ein Handbuch – das war’s. Auf krümeliges Styropor hat man Gott sei dank verzichtet – Hausfrau oder -mann wird es mit Sicherheit freuen.

Bevor wir uns an den Test machen, wollen wir noch wie üblich an dieser Stelle die technischen Daten in Tabellenform auflisten:

Sonys Top-Smartphones sind schon seit einigen Jahren gegen eindringendes Wasser und vor Staub geschützt. Einen längeren Tauchgang sollten die bisherigen Modelle laut Hersteller aber maximal bis zu einer Wassertiefe von 50 Zentimetern schadlos überstehen.

Das Sony Xperia Z3 Compact ist jetzt allerdings nach IP65/68 geschützt, was bedeutet, dass es in Süßwasser bis zu einer Tiefe von 1,5 Metern einwandfrei funktionieren soll. Damit wäre es also auch beim Schwimmen ein treuer Begleiter. Doch andererseits: Wer nimmt sein Smartphone schon mit ins Becken? Aber schaden kann es nicht; Unfälle heißen schließlich nicht so, weil man sie plant.


Z3 Compact – aber wäre nach dem Z1 Compact nicht das Z2 Compact an der Reihe gewesen? Prinzipiell ja. Da Sony aber die Mini-Variante des Z2 ausgelassen hat und das Z3 ebenfalls bereits auf dem Markt ist, hat man sich dazu entschlossen, dem kompakten Ableger auch die aktuellste Versionsnummer aufzudrücken. Ein Z2 Compact würde sonst ja schon beim Erscheinen irgendwie veraltet klingen.

Die neue Kompaktklasse

Kompakt soll das Xperia Z3 Compact also sein. In Zeiten ständig wachsender Displays zählt ein 4,6-Zoll-Bildschirm in der High-End-Region tatsächlich schon zum Mini-Lager. Auch Apples iPhone kommt in der sechsten Auflage mit mindestens 4,7 Zoll daher (das iPhone 6 Plus misst sogar 5,5 Zoll).

Die kleinen Ableger von HTC One M8 und Samsung Galaxy S5, das HTC One Mini 2 und das Samsung Galaxy S5 Mini, messen hingegen “nur” 4,5 Zoll. Diese beiden Geräte sind aber auch Vertreter der gehobenen Mittelklasse, das Xperia Z3 Compact und das Apple iPhone 6 sind dagegen reinrassige Flaggschiffe. Denn auch bei seinem neuesten Kompaktmodell hat Sony wieder die Technik des großen Bruders implementiert – zumindest weitgehend.

Der Qualcomm Snapdragon 801 und die flankierende Adreno 330 GPU stellen aktuell noch die Speerspitze im Android-Segment dar. Verkleinert gegenüber dem derzeitigen Top-Modell Xperia Z3 – was wir in Kürze übrigens ebenfalls unter die Lupe nehmen – haben die Japaner die Auflösung und den Arbeitsspeicher: Statt Full-HD gibt es die normale HD-Auflösung und statt drei Gigabyte ist der RAM im Compact nur zwei Gigabyte groß.

Für reichlich Power und scharfe Bilder sollte das kleine Z3 aber dennoch gut sein.

Preislich ruft Sony 500 Euro für sein neues Kompaktmodell auf und bietet es in vier Farben an: Weiß, Schwarz, Rot und Türkis. Die Größe des internen Speichers beträgt stets 16 Gigabyte, lässt sich aber per Speicherkarte um bis zu 128 Gigabyte erweitern. Zum Testzeitpunkt war das Z3 Compact stellenweise bereits für knapp unter 450 Euro gelistet.

Gegenüber herkömmlichen, mechanischen Festplatten bieten Solid State Drives (SSDs) eine um ein Mehrfaches höhere Lese- und Schreibgeschwindigkeit und agieren zudem praktisch lautlos. Der Leistungsunterschied ist keinesfalls akademisch und manifestiert sich beim Wechsel des Systemlaufwerks von einer herkömmlichen Festplatte auf eine SSD in einem deutlich spürbaren Leistungsschub: Das Booten des Computers beschleunigt sich, Programmstarts gehen deutlich schneller und insgesamt wirkt das System bei allen Schreib- und Lesevorgänger erheblich reaktiver.

Einer mechanischen Festplatte unter die Haube geschaut.Einer mechanischen Festplatte unter die Haube geschaut.

SSDs basieren auf Flash-Speicherbausteinen und benötigen im Gegensatz zu mechanischen HDDs keine zusätzliche Mechanik; Lese- und Schreibköpfe, die auf der Suche nach den einzelnen Dateifragmenten über Magnetscheiben rasen, gibt es hier nicht. Das hat natürlich auch den Vorteil, dass SSD ans sich merklich robuster sind als mechanische Festplatten, was sie wegen der hier ständig auftretenden Beschleunigungen und Schocks für den Einsatz in Mobilgeräten prädestiniert.

Ein Blick ins Innere einer SSD: Das Fehlen mechanischer Bauteile macht SSDs robuster als HDDs.Ein Blick ins Innere einer SSD: Das Fehlen mechanischer Bauteile macht SSDs robuster als HDDs.

Wer sich näher mit verschiedenen aus der Frühzeit dieser Technologie stammenden Mythen und Unterschieden zur herkömmlichen, mechanischen Festplatte auseinandersetzen möchte, den möchte wir an dieser Stelle auf den kürzlich erschienenen Artikel Sieben Mythen rund um SSDs: Was ist wahr, was ist falsch? verweisen, der unter anderem mit dem Argwohn gegenüber der Lebensdauer aktueller SSDs aufräumt.

Auf Nimmerwiedersehen, Festplatte?

Das kann man so pauschal nicht sagen. Denn auch wenn die Preise für SSDs in den vergangenen Monaten und Jahren ordentlich ins Purzels geraten sind, fällt der Preis pro Gigabyte aber immer noch deutlich höher aus als bei Festplatten: Bei den günstigsten SSDs sind es immer noch um 35 Cent pro GByte, bei mechanischen Festplatten hingegen weniger als 3 Cent.

Wer also große Datenmengen speichern will oder muss und es nicht unbedingt auf allerhöchste Performance ankommt, ist mit klassischen Festplatten, die noch lange nicht abgeschrieben werden können, immer noch am preiswertesten unterwegs. Wer möglichst viel Platz beötigt, kommt um den Erwerb einer klassischen Festplatte ohnehin nicht herum.

Aktuelle Festplatten bieten bis zu acht Terabyte Speicherkapazität. Die hier gezeigte HGST-Festplatte ist dazu mit Helium befüllt, was für einen leiseren, schonenderen Betrieb sorgen soll.Aktuelle Festplatten bieten bis zu acht Terabyte Speicherkapazität. Die hier gezeigte HGST-Festplatte ist dazu mit Helium befüllt, was für einen leiseren, schonenderen Betrieb sorgen soll.

Daraus können folgende Konsequenzen gezogen werden: Wer ohnehin nur sehr wenige Programme nutzt und nicht viele Daten speichert, erhält durch die Möglichkeit der Umrüstung auf eine kleine SSD einen deutlich fühlbaren Systemleistungsschub, auch wenn der Einsatz einer größeren, dafür aber langsameren mechanischen Festplatte aus der aktuellen Generation ausreicht.

Bei reiner Office- und Internetnutzung sorgt eine SSD im Großen und Ganzen lediglich für einen schnelleren System- und Programmstart und kann ihre eigentlichen Stärken kaum ausspielen. Wer hingegen als Power-User über sehr viele Zusatzdaten verfügt und zudem viele und vor allem große Programme nutzt, kommt an einer Kombination aus SSD als Systemfestplatte und mechanischer HDD zu Auslagern von Datenbeständen kaum herum.

SSHD: Weder Fisch noch Fleisch

Eine mögliche Alternative kann hier das Beschreiten des Mittelwegs sein: Hybdride SSHDs vereinigen SSD und HDD in ein und demselben Laufwerk, indem einer klassischen Festplatte einfach eine zusätzlicher Flash-Speicher eingepflanzt wird, der als schneller Zwischenspeicher für häufig genutzte Daten fungiert. Zu diesem Bereich hatten wir bereits mehrere Modelle vom günstigen 2,5-Zoll-Laufwerk bis hin zu Western Digitals vier Terabyte großer High-End-SSHD mit 120 GByte Flash-Speicher im Test.

Schwarzer Hybride: 120 Gigabyte SSD und ein Terabyte HDD in einem Gehäuse.Schwarzer Hybride: 120 Gigabyte SSD und ein Terabyte HDD in einem Gehäuse.

Gerade in den Anfangszeiten, als die ersten SSDs auf den Markt kamen, war es eine sehr beliebte Praxis, sich damals kleine (bis maximal 64 GByte) oder kleinste (bis maximal 16 GByte) SSDs zuzulegen und diese entsprechend ihrer Größe entweder als reines Systemlaufwerk oder sogar nur als zusätzlichen, Flash-basierten SSD-Cache für die mechanische Festplatte zu nutzen.

Durch den Einsatz solcher Kleinstlaufwerke konnte unter Verwendung von Technologien wie Intels Rapid Storage ein ähnlicher Effekt wie bei der Verwendung einer SSHD erzielt werden – die SSD als reiner Cache mit 16 oder mehr GByte beschleunigte dann vor allem sehr oft getätigte Schreib-, vor allem aber aber Lesevorgänge.

Performance? SSD!

Aktuell sind jedoch mit Speicherkapazitäten von 240 Gigabyte ausreichend groß dimensionierte SSDs für deutlich unter 100 Euro zu haben und selbst ausgesprochene Sparfüchse werden mit Modellen ab 120 Gigabyte mit Preisen unter 50 Euro gut bedient. Bei den noch angebotenen Modellen mit noch geringerer Speicherkapazität handelt es sich angesichts dieser Preisentwicklung überwiegend um überteuerte Restposten.

Aus heutiger Sicht muss man sagen, dass die 120-GByte-Klasse den allerkleinsten Einstiegspunkt darstellen sollte, wenn man bei Windows-basierten Systemen nach der Installation von Betriebssystem und Programmen noch genügend Platz für Alltagsaufgaben haben und nicht ständig zum Aufräumen genötigt sein will.

Die M550 von Crucial ist ein Paradebeispiel für eine schnelle, ausgewogene SSD.Die M550 von Crucial ist ein Paradebeispiel für eine schnelle, ausgewogene SSD.

Derzeit haben im Consumer-Bereich für Desktop-PCs noch SSDs im 2,5-Zoll-Format für den Einsatz am SATA-III-Port (6 GBit/s) die Nase vorn und bieten das attraktivste Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer die kleinen Hochgeschwindigkeitslaufwerke am älteren SATA-II-Anschluss (3 GBit/s) betreibt, kann schon nicht mehr die volle theoretische Leistung abrufen.

Im Notebook-Bereich werden zudem noch einmal deutlich kleinere Modelle für den älteren mSATA- und den aktuellen M.2-Controller verbaut. Wird ein besonders hoher Datendurchsatz benötigt, bieten sich für den Einsatz in Desktop-PCs auch per M.2, SATA-Express- oder PCI-Express angebundene High-Performance-Modelle an. Für den Business-Bereich gibt es zudem eine ganze Reihe an per SAS-Schnittstelle angebundene SSDs.

Auf besondere Modelle aus diesen Sonderbereichen wollen wir jedoch nur in einem eigenen Kapitel am Ende dieses Artikels eingehen – an dieser Stelle geht es uns vornehmlich um die Empfehlung der jeweils performantesten sowie aus Preis-Leistungs-Sicht attraktivsten SSDs im 2,5-Zoll-Format für Normalanwender.

Unser Testfeld: Alle SSDs im alphabetischen Überblick

Wir haben im Rahmen dieses Artikels, der übrigens der erste seiner Art ist und künftig regelmäßig um neu getestete SSDs erweitert werden wird, zwei Größenklassen definiert: SSDs von 120 bis 256 Gigabyte Speicherkapazität dominieren aktuell die Verkaufs-Charts, aber auch größere Modelle mit 480 Gigabyte Speicherkapazität und mehr (bzw. ab 400 Gigabyte für Profimodelle mit Over-Provisioning) werden immer erschwinglicher und interessanter. 

In der Benchmark-Sektion dieses Dauerläufers bieten wir einen gestrafften Auszug der während unserer Einzel- und Vergleichstests erhobenen Messwerte. Dazu kommen noch unsere Empfehlungen der besten Laufwerke, 

Aber nachfolgend findet ihr zunächst einmal die getesteten SSDs bis 256 GByte und ab 400 Gigabyte im Überblick mit den wichtigsten Eckdaten (Controller, Schnittstelle, Datum der Markteinführung). Das Testfeld besteht vornehmlich aus Modellen, die frühestens ab Ende 2012 bei Geizhals gelistet waren und somit überwiegend auch aktuell noch erhältlich sind.

An älteren Modellen ziehen wir nur zum Zweck eines Generationanvergleichs SSD-Oldies wie Intels SSD 330 und SSD 520, OCZs Vertex und Vertex 2 und Samsungs SSD 470 und 830 heran, die allesamt zu ihrer Zeit als eine gute Wahl galten und in vielerlei Hinsicht Referenzcharakter hatten. Im Rahmen dieses Tests haben sie den auf jeden Fall, den sie sollen euch den Vergleich der Leistung moderner, aktueller Laufwerke mit der Performance von “alten”, guten Modellen ermöglichen.

SSDs bis 256 GByte im Testfeld

SSDs ab 400 GByte im Testfeld

SSD-Oldies zum Vergleich

  • Intel SSD 330, 180 GB (SandForce SF-2281, SATA 6 Gb/s), 2012-Q1
  • Intel SSD 520, 240GB (SandForce SF-2281, SATA 6 Gb/s), 2012-Q1
  • OCZ Vertex, 120 GB (Indilinx Barefoot, SATA 3 Gb/s), 2010, Q1
  • OCZ Vertex 2, 100 GB (SF-1222, SATA 3 Gb/s), 2010-Q3
  • Samsung SSD 470, 128 GB (Samsung MAX, SATA 3 Gb/s), 2010-Q3
  • Samsung SSD 830, 256 GB (Samsung MCX, SATA 6 Gb/s), 2012-Q3

Zu Vergleichszwecken beinhalten die Charts zudem auch SSDs, die eigentlich für den Enterprise- bzw. Serverbereich konzipiert wurden; diese Modelle sind in der Regel jedoch für den Normalanwender preislich unerschwinglich.

Das Leben könnte so einfach sein, wenn man alles und allem glauben könnte, was da täglich verbal so alles auf einen als Käufer (oder Tester) einprasselt.

Dass dem jedoch meistens nicht so ist, dafür sorgen schon die hoch motivierte Marketingstrategen der Hersteller samt ihrer wohl formulierten Versprechen, die sich aber nur allzu oft als Heißluftblase erweisen.

Doch es gibt ja noch uns, die Tester, die brav und geduldig weiter suchen – immer in der Hoffung wenigstens einmal den Goldenen Gral zu finden.

“Das Z60 ist das erste PC-Gaming-Headset, das tollen DTS-Headphone:X-7.1-Kanal-Surround-Sound in eine USB-gesteuerte Kontrolleinheit packt und damit effektiv deinen PC vom Audio-Processing befreit, damit Du Dich auf dein Spiel konzentrieren kannst.”

Aha, klingt ja schon mal vielversprechend! Mit dem Turtle Beach Ear Force Z60 erreichte ein Headset unser Testlabor, das man – wie gerade zu lesen war – sehr optimistisch bewirbt. Ein respektabler 60-mm-Treiber verspricht unangestrengten Bass, die USB-Lösung eine bequeme Handhabung – aber gleichzeitig bleiben auch Fragezeichen. Dass wir da nicht so ganz falsch liegen, werden wir später noch sehen. Aber immer schön der Reihe nach.

Der Lieferumfang umfasst ein normales Stereo-Headset mit einem 3,5mm-Kombinationsklinkenstecker, den man ersatzweise ohne die beiliegende USB-Audioeinheit auch am Smartphone nutzen könnte, solange man nicht über 1,80 m groß ist. Oder man steckt es in die mitgelieferte USB-Geschichte (“Z60-In-Line-Surround-Sound-Kontrolleinheit”) mit einem wesentlich längeren Anschluss, denn für den PC ist das nur ca. 95 cm lange Klinkenkabel schlichtweg zu kurz. Ein ansteckbares Mikrofon und etwas Lesestoff gibt es natürlich auch noch.

Wie üblich verschaffen wir uns noch schnell einen Überblick über die technischen Details anhand unserer Tabelle, wobei man anmerken muss, dass die wenigen (inoffiziellen) Herstellerangaben in großen Teilen unvollständig sind oder so einfach nicht stimmen. Doch auch dazu haben wir später noch ein paar Anmerkungen und eigene Messungen.

Jetzt geht es als Nächstes natürlich ans Auspacken und später folgen dann unsere detaillierten Messungen sowie unsere Bewertung.

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