Sieben Mythen rund um SSDs: Was ist wahr, was ist falsch?

Der Mythos

Keine beweglichen Teile, keine Geräusche: SSDs sind im Betrieb geräuschlos und Festplatten im Vergleich dazu schon echte Krachmacher.

In der Theorie

SSDs besitzen keine beweglichen Teile und müssen daher vollständig lautlos arbeiten. Festplatten haben einen Motor sowie sich drehende Magnetscheiben, die für einen konstanten Geräuschteppich sorgen. Bei einem Notebook kann man mit daher mit einer SSD einen (fast) geräuschlosen Betrieb erreichen.

In der Praxis

In der Praxis ist diese Annahme in den allermeisten Fällen zutreffend: Die große Mehrheit der SSDs verrichtet ihre Dienste völlig geräuschlos. Allerdings gibt es einige Laufwerke, die im Betrieb eine Art hohes, spitzes Fiepen absondern, das schnell penetrant und beim Datenzugriff noch lauter werden kann.

Das Phänomen ist auch als „coil whine“ bekannt. Eine entsprechende Suche im Netz fördert eine Vielzahl von Ergebnissen zu Tage. Auch wenn es sich dabei nur um eine Randerscheinung handelt, ist sie doch existent und die Herkunft dieses Pfeifens, das bei jedem SSD-Modell auftreten kann, ließ sich bisher nicht exakt erklären.

Fazit

In der Mehrheit funktionieren SSDs geräuschlos, nur in einigen wenigen Fällen tritt ein Fiepen auf. Die Lösung für dieses Problem ist einfach: Ist das Problem reproduzierbar, handelt es sich um einen Fall für die Garantie.

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