Monat: August 2014

Vor etwas mehr als 10 Jahren präsentierte Intel den Pentium 4 Extreme Edition mit einem einzigen, mit 3,4 GHz taktenden Rechenkern einschließlich Hyper-Threading, der 512 KByte L2-Cache sowie zwei MByte L3-Cache bot und auf einen Front-Side-Bus (Quad-Pumped) mit 800 MHz setzte – allein die Verwendung dieser Begriffe weckt schon Erinnerungen!

Dieser Prozessor wurde durchweg im 130-nm-Prozess gefertigt und verfügte über 178 Millionen Transistoren. Intel verlangte dafür zum Release knapp 1000 US-Dollar und brachte die CPU zunächst für den aus heutiger Sicht antiken Sockel 478 heraus. Die TDP des Chips wurde mit über 100 Watt angegeben.

Niemand hätte damals erwartet, dass Intels High-End-CPUs eine ganze Dekade später über einen geringeren Basistak verfügen und nur unter günstigen thermischen Situationen bis zu einem Maximum von 3,5 GHz hochtakten würden. Aber genau das sind die Eigenschaften, die der neue Core i7-5960X aufweist.

Dabei muss man sich natürlich vergegenwärtigen, dass es sich hierbei um ein deutlich anspruchsvolleres Stück Technik handelt: Heutzutage ist man sich im Allgemeinen der Tatsache bewusst, dass eine höhere Taktfrequenz nicht die einzige Möglichkeit ist, um zu höherer Rechenleistung zu gelangen.

Der Core i7-5960X beherbergt acht Rechenkerne, die dank Hyperthreading gleichzeitig bis zu 16 Threads verarbeiten können. Multi-Core-optimierte Programme, die eine Aufteilung der zu verarbeitenden Daten in mehrere Threads erlauben, laufen auf einer derartigen CPU deutlicher schneller. Jeder Rechenkern kann auf einen eigenen L1-Cache von 32 KByte sowie 256 KByte L2-Cache zurückgreifen. Hierzu gesellen sich fette 20 MByte L3-Cache. Den müssen sich zwar alle acht Rechenkerne teilen, aber das resultiert letztlich in den magischen 2,5 MByte pro Kern, auf die Intels Architektur abzielt.

Während die Extreme Edition von 2004 ausschließlich Host-Processing-Aufgaben bewältigen konnte, bietet die aktuellere 2014er CPU eine viel weitreichendere Funktionalität. So bringt der Core i7-5960X einen integrierten PCI-Express-Controller mit, der insgesamt 40 Lanes und eine Datentransferrate von 8 GT/s bereitstellt (das bedeutet, dass PCI Express 3.0 offiziell unterstützt wird!). Darüber hinaus bietet er den ersten Quad-Channel Speichercontroller für DDR4, der aus dem Stand heraus 2133 MT/s erlaubt.

Zum Nachlesen

Wer sich für einen tieferen Einblick in die Haswell-Architektur interessiert, die letztlich die Basis jeder Haswell-E-basiertenm CPU darstellt, kann sich die diesbezüglichen Details in unserem Artikel “Intels Core i7-4770K im Test: Haswell ist schneller, aber spannend geht anders” zu Gemüte führen.

Im Prinzip basiert der i7-5960X auf Intels aktueller Haswell-Architektur. Da es sich hierbei jedoch um eine CPU für den Server- und Workstation-Bereich handelt, wird sie dementsprechend als Haswell-E bezeichnet.

Im Gegensatz zu den normalen Desktop-Varianten der Haswell-Prozessoren, die mit 16 eigenen PCI-Express-Lanes und DDR3 auskommen müssen, gibt es hier eine deutlich höhere Anzahl an Lanes sowie den zuvor erwähnten Speichercontroller.

Dafür wurde bei den Haswell-E CPUs allerdings auf die integrierte HD-Grafik-Engine verzichtet, die zum Launch der Core-CPUs der vierten Generation noch ausgesprochen prominent beworben worden war.

Intel geht richtigerweise davon aus, dass der Käufer einer besonders leistungsstarken Workstation- oder Gaming-CPU in der Regel auch eine zusätzliche, diskrete Grafiklösung einsetzen wird. Statt also die effektiv nutzbare Transistormenge durch die Implementierung einer integrierten Grafikeinheit zu schmälern, wurden alle nutzbaren Ressourcen mit dem Ziel eingesetzt, einen maximal leistungsfähigen Host-Prozessor zu realisieren.

Ungeachtet dieser Kalkulation misst der Die der Haswell-E CPU immer noch 355 mm² und beherbergt 2,6 Milliarden Transistoren – 15 Mal mehr Transistoren als der Pentium 4 Extreme Edition. Der Chip wurde im 22-nm-Verfahren gefertigt und die TDP mit mit 140 Watt angegeben. Wir erwarten, dass auch dieser Prozessor zum Zeitpunkt seiner Verfügbarkeit für den von Intel üblicherweise veranschlagten Preis von um 1000 US-Dollar angeboten werden wird.

Core i7-5930K und Core i7-5820K

Jedes Mal, wenn wir eins der 1000-US-Dollar-Flaggschiffe aus dem Hause Intel testen, würdigen wir dessen außergewöhnlichen Status. Trotzdem sind wir uns natürlich der Tatsache bewusst, dass viele Enthusiasten den Erwerb einer günstigeren Alternative bevorzugen und dann selbst Hand anlegen, um den Leistungsunterschied zum Top-Modell durch Übertaktung auszugleichen.

Im Hinblick auf die Haswell-E Generation bietet allerdings allein der Core i7-5960X den Vollausbau in Form von acht physischen Rechenkernen. Der Erwerb einer der beiden günstigeren Alternativen bedeutet je nach Modell wenigstens den Verzicht auf einige Kerne und etwas Cache.

Glücklicherweise wird der Anwender gerade im Gaming-Bereich nicht gleich durch einen Leistungseinbruch abgestraft, wenn hier “nur” sechs statt acht Kerne zum Einsatz kommen. Das gilt vor allem dann, wenn auf die ohnehin sehr effiziente CPU-Architektur von Intel gesetzt wird, und dann umso mehr, je höher deren Taktfrequenz ausfällt.

Unterm Strich ist Intels Core i7-5930K somit sogar die bessere Wahl für Spieler, selbst wenn diese bereit sind, in Ultra-High-End-Hardware zu investieren. Er basiert im Prinzip auf demselben Die wie der Core i7-5960X; Intel hat lediglich zwei Rechenkerne und 5 MByte L3-Cache deaktiviert. Was somit bleibt, sind sechs Kerne, 15 MByte L3-Cache, volle 40 PCIe-3.0-Lanes und der Quad-Channel DDR4-Speichercontroller. Der Basistakt liegt bei 3,5 GHz und wird mittels Turbo Boost bei Bedarf auf bis zu 3,7 GHz angehoben. Der Preis beläuft sich auf 583 US-Dollar, wodurch das mittlere Modell über 400 US-Dollar günstiger zu haben sein wird als der Core i7-5960X.

Wem das immer noch zu viel ist, der kann zum kleinsten Modell in Gestalt des Core i7-5820K greifen, der laut ersten Informationen für bezahlbare 389 US-Dollar zu haben sein wird. Auch diese CPU bietet sechs Rechenkerne, 15 MByte L3-Cache und einen Quad-Channel DDR4-Controller. Allerdings hat Intel hier den Rotstift bei den zur Verfügung stehenden PCI-Express-Lanes angesetzt: Der i7-5820K bietet nur 28 statt 40. Darin ist allerdings kein gravierender Nachteil zu sehen, da auch diese CPU noch genug Spielraum bietet, um Single-, Dual- oder Triple-GPU-Setups zu fahren – zumindest, solange AMD und Nvidia hier weiterhin eine x8/x8/x8-Anbindung erlauben. Laut offizieller Angaben von Intel wird diese x8-Aufsplittung der Lanes vom i7-5820K unterstützt; die tatsächliche Aufteilung wird aber ohnehin auf der Mainboard-Ebene umgesetzt.

Im Vergleich zum Core i7-5930K muss der kleinere i7-5820K auch bei der Taktfrequenz ein paar Federn lassen: Sein Grundtakt beträgt 3,3 GHz, per Turbo Boost sind 3,6 GHz möglich.

Core i7-5000-Series Turbo Boost Clock Rates (GHz)
Base Clock Rate One Core Active Two Cores Active Three Cores Active Four Cores Active Five Cores Active Six Cores Active Seven Cores Active Eight Cores Active
Core i7-5960X

3,0

3,5

3,5

3,3

3,3

3,3

3,3

3,3

3,3

Core i7-5930K

3,5

3,7

3,7

3,6

3,6

3,6

3,6

x

x

Core i7-5820K

3,3

3,6

3,6

3,4

3,4

3,4

3,4

x

x

Ein Enthusiasten-freundliches Trio

Bei allen drei von uns getesteten Prozessoren handelt es sich um Modelle aus der Extreme Edition oder K-Serie. Das bedeutet, dass sie alle einen offenen Multiplikator bieten und somit deutlich einfacher übertaktet werden können als die meisten Haswell-CPUs aus dem Mainstream-Bereich.

Und es kommt noch besser: Der Die der Haswell-E Prozessoren wurde bei der Core i7-5xxx-Serie mit dem großen Heatspreader verlötet. Im Gegensatz dazu kommt bei den Mainstream-Haswells für den Sockel 1150 nur eine weniger effektive Wärmeleitpaste zum Einsatz: Die Mainstream-CPUs heizten sich in unseren Tests aufgrund der schlechteren Wärmeabführung ziemlich schnell auf, so dass die VCore sowohl beim Einsatz von Luft- als auch Wasserkühlungen nur begrenzt zu Übertaktungszwecken heraufgesetzt werden konnte. Ein verlöteter Heatspreader verspricht demgegenüber eine schnellere Weiterleitung der am Die entstehenden Hitze und sollte dem Haswell-E somit einen potenziellen OC-Vorteil verschaffen.

Selbstverständlich sind gerade die Hersteller von High-End-Hardware angesichts des Core i7-5960X und der kleineren Derivate begeistert. Im Testlabor verfügen wir über riesige Dual-Tower Kühler wie Noctuas NH-D15 oder auch Kompaktwasserkühlungen mit geschlossenem Kühlkreislauf wie beispielsweise Intels eigene BXRTS2011LC.

G.Skill beschickten uns mit DDR4-3000-Speicherriegeln (CL 15). ASRock und MSI bewaffneten Chris Angelini von unseren US-Kollegen mit einer Hand voll beeindruckend aussehender Mainboards für den heutigen Launch-Artikel, während Thomas Soderstrom bereits am ersten Roundup für LGA 2011-3 Mainboards sitzt, bei dem alle wichtigen Hersteller vertreten sein werden.

Ah, Moment – LGA 2011-3! Da gibt es ja auch noch einiges neues zu berichten.

Wenn ein Smartphone den Namen des den Markt beherrschenden Gerätes trägt, dann darf es sich keine Patzer erlauben. Das gilt insbesondere für das Samsung Galaxy S5 Mini, das versucht, in die wirklich riesigen Fußstapfen seines großen Bruders zu treten. Das Samsung Galaxy S5 – seines Zeichens wohl das aktuell beste Smartphone überhaupt – ist nicht nur Namensgeber, sondern legt auch die Messlatte für den kleinen Ableger sehr hoch.

Wobei der Begriff “klein” das Galaxy S5 Mini nicht gerade treffend beschreibt: 4,5 Zoll misst das AMOLED-Display in der Diagonale – und lässt etwa das Top-Modell von Apple wie einen Zwerg aussehen. Aber das ist nun mal der Trend bei Smartphones – Größe funktioniert halt. Dass es aber auch eine Nachfrage nach Smartphones diesseits der 5-Zoll-Grenze gibt, ist ebenso offensichtlich. Warum sonst sollten die Premiumhersteller ausnahmslos kompakte Varianten ihrer Flaggschiffe auf den Markt bringen?

Die Strategie dabei ist unterschiedlich: Während Sony das Xperia Z1 Compact mit nahezu derselben Technik wie das große Pendant bestückt, macht LG das G2 Mini quasi zum Billigprodukt. HTC speckt sein One Mini 2 zwar spürbar ab, schnürt aber dennoch ein gelungenes Paket. Jetzt also Samsung. Schauen wir mal, wie die Südkoreaner das Projekt angehen.

Auch Samsung reitet auf der “Abspeck-Welle”, auch wenn das Galaxy S5 Mini seinem großen Bruder optisch sehr ähnlich ist. Im Innenleben zeigt sich, wo Samsung den Rotstift angesetzt hat: Die Rechenarbeit erbringt ein hauseigener Vierkerner, der Arbeitsspeicher ist mit jetzt 1,5 Gigabyte um 25 Prozent reduziert worden und das Display schafft nur die normale HD-Auflösung.

Samsung schielt also technisch auf die obere Mittelklasse – die Preisempfehlung von satten 450 Euro passt aber eher in die Oberklasse. Die Preise von Samsung-Smartphones fallen jedoch erfahrungsgemäß sehr schnell. Und so ist auch das Galaxy S5 Mini aktuell bereits zu Preisen ab rund 355 Euro (abhängig von der Farbe abhängig, hier: Weiß) erhältlich. Der interne Speicher misst stets 16 Gigabyte, lässt sich aber Samsung-typisch erweitern.

Sie wiegen in der Regel ein Kilogramm und mehr, bieten die höchstmögliche Leistung im Bereich Luftkühlung und lassen sich meist nur in breiten und kostspieligen Midi- oder Full-Tower-Gehäusen unterbringen: Nahezu jeder Hersteller von Prozessorkühlern hat ein solches Dual-Tower-Schlachtschiff im Angebot, um damit den Ansprüchen jener Anwender gerecht zu werden, denen es eher auf höchstmögliche Leistung und weniger auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis ankommt.

Für einen Preis zwischen 40 und über 80 Euro erhält der Käufer zwischen fünf und acht Heatpipes, zwei hintereinanderliegende Kühltürme, meist zwei Lüfter im Lieferumfang und Kühlleistung satt. Gute Dual-Tower-Kühler sind zum Teil in der Lage, eine höhere TDP zu bewältigen als manche kleine Kompaktwasserkühlung des gleichen Preisbereichs. Zusätzlich gewinnen sie häufig auch im Hinblick auf die Lautstärkeentwicklung den Direktvergleich.

Dafür müssen allerdings Einschränkungen in Bezug auf die Kompatibilität hingenommen werden: Die massiven Aufbauten ragen in den meisten Fällen über die RAM-Slots auf dem Mainboard. Je nach Mainboard-Design kann auch der oberste Steckkarteneinschub blockiert werden. Vor dem Kauf der Komponenten sollte also unbedingt überprüft werden, ob es sich dabei nicht um den im schlimmsten Fall einzigen Grafikkarteneinschub handelt.

Schließlich sollte auch darauf geachtet werden, dass ein geeignetes Gehäuse zur Verfügung steht: Die in der Regel zwischen 16 und je nach Lüfterbestückung teilweise deutlich über 17 cm hohen Kühler benötigen eine entsprechend breite Behausung, damit sich die Seitenwand überhaupt noch schließen lässt. Entsprechend werden die Kühlkörper bis auf sehr wenige Ausnahmen mit Lüftern mit 12 oder 14 cm Rahmenbreite (und teilweise auch mit einer Mischbestückung) bestückt ausgeliefert.

Wer die Anschaffung einer derartigen Kühllösung plant, gehört im Regelfall ohnehin zum vergleichsweise kleinen Kreis extremer Enthusiasten und weiß, worauf zu achten ist. Für alle anderen Interessenten versuchen wir, möglichst detaillierte Angaben zur Kompatibilität der Super-Luftkühler zu machen. Wie immer werden Fragen zum Einsatz der unterschiedlichen Modelle gern von unserer Community oder uns selbst beantwortet.

Da die erste Veröffentlichung dieses Tests ursprünglich bereits für letzte Woche geplant war, präsentieren wir ihn heute gleich einschließlich des ersten geplanten Updates: Thermaltake hat dem Frio Extreme nämlich ein Lüfterupdate verpasst und die NDA des neuen Kühlers ist heute abgelaufen. 

Der neue Thermaltake Frio Extreme Silent 14 Dual ist nicht nur ein CPU-Kühler mit einem extrem langen Namen, sondern möchte dank neuer, mit bis zu 1200 U/min aufdrehender Lüfter vor allem durch die Möglichkeit eines leiseren Betriebs überzeugen, als es noch beim Vorgänger möglich war. Das ältere Modell wurde noch mit 1800 U/min schnellen Lüftern ausgeliefert und seinerzeit für die damit einhergehende Betriebslautstärke von Kollege Afschar kritisiert.

Diesen Testbericht zu den Dual-Tower-Kühlern präsentieren wir im Rahmen eines kontinuierlich erweiterbaren Endlostests, den wir nach und nach mit weiteren Modellen erweitern werden.

Den Anfang machen neben dem bereits erwähnten Thermaltake-Kühler zunächst der über 80 Euro teure und besonders große und schwere Noctua NH-D15. Hinzu gesellen sich noch der Cryorig R1 Universal und der hierzulande aktuell noch nicht erhältliche Reeven Okeanos, der mit einer interessanten Mischbestückung aus sechs und acht Millimeter großen Heatpipes aufwartet. 

Da wir in der Vergangenheit lediglich zwei Dual-Tower-Kühler im Test hatten, haben wir uns dazu entschlossen, deren Einzeltests noch einmal ein wenig zu straffen und beide im Rahmen des nun vorliegenden Tests mit aufzuführen, um zu einem möglichst kompletten Bild zu gelangen: Thermalrights Silver Arrow IB-E überzeugte zu Beginn diesen Jahres als Gesamtpaket, während der im Direktvergleich etwas schwächere Dark Rock Pro 3 aus dem Hause be quiet! besonders durch die Möglichkeit eines sehr geräuscharmen Betriebs punkten konnte und in dieser Disziplin erst einmal zu schlagen ist.

Also: Wer erweist sich hier im Test als echter Power-Tower?

Testsystem im Überblick

Eine detaillierte Vorstellung der Hardware-Basis, auf der wir testen, gab es bereits im Rahmen eines gesonderten Artikels, so dass wir an dieser Stelle lediglich eine Kurzübersicht bieten wollen.

Wir haben uns zum Verzicht auf die Nutzung der den Kühlern beiliegenden Wärmeleitpaste entschieden und setzten durchweg auf die Arctic MX-4, die wir bereits im Rahmen des großen Wärmeleitpasten-Roundups untersucht hatten. Dieses Vorgehen erleichtert eventuelle Nachmessungen, die unter Verwendung der mikroskopischen Dosen aus den oft beiliegenden Beutelchen nicht möglich wären. Zudem ist die Paste ordentlich verteilbar, verfügt über gute Leistungswerte und ist in großen 20-Gramm-Einheiten zu erstehen.

Teststation ATX: AMD bei 125 und 180 Watt TDP 
Prozessoren: 180 Watt: AMD FX-8350 @4,4 GHz @1,4325 V @LLC=Medium
125 Watt: AMD FX-8350 @stock
Mainboard: Gigabyte GA-990FXA-UD7 Rev. 1.1
Bios F10
RAM: 1x 4 GByte
G.Skill DDR3-1333 CL9
Grafikkarte: XFX Radeon HD 5450 (passiv)
SSD: 60 GByte
Kingston SSDNow V+ 200
Netzteil: 1000 Watt
Xilence XQ Series Platinum R4 (semipassiv)
Gehäuse: Cooler Master Storm Stryker
Sonstiges: Aqua Computer
Aquaero 5 LT
Arctic MX-4 Wärmeleitpaste
Betriebssystem: Windows 8 Pro 64 Bit

Günstige Hardware bei Aldi löst längst keinen Run mehr aus wie noch vor ein paar Jahren. Gute Angebote gibt es beim Discounter dennoch regelmäßig. Wir haben uns vorab das 10-zöllige Android-Tablet Medion Lifetab S10334 einmal näher angesehen, das ab diesem Donnerstag (28. August 2014) bei Aldi Nord angeboten werden wird. Der Discounter macht zwar vieles richtig, aber die Kameras sind zum Vergessen.

Last-Minute-Update

Kurz vor Veröffentlichung erreichte uns dann noch diese Nachricht: Ab 4. September kommt das Medion Lifetab S10334 auch in die Läden von Aldi Süd.

Tablets in der Preisklasse um 200 Euro gibt es wie Sand am Meer. Meistens hakt es aber irgendwo. Entweder verwenden die Hersteller billiges Plastik oder die Auflösung ist gering oder es kommt ein blickwinkelabhängiges TN-Panel zum Einsatz – oder oder oder.

Beim Medion Lifetab S10334, das ab Donnerstag bei Aldi Nord zu haben ist, sieht das Ganze auf dem Papier keinesfalls nach Etikettenschwindel aus.

Medion spricht im Datenblatt von einem Metallgehäuse, einem Full-HD-IPS-Display namens “Lifelight”, einem Vierkern-Prozessor samt zwei Gigabyte Speicher und langen Akkulaufzeiten. Dazu gesellen sich 16 Gigabyte interner Speicher, ein microSD-Slot und zwei Kameras mit fünf bzw. zwei Megapixeln Auflösung. Und das für 200 Euro. Klingt nach einem Schnäppchen. Also Termin im Kalender rot anstreichen?

Erstmal abwarten – vielleicht findet sich ja noch das sprichwörtliche Haar in der Suppe.

Der österreichische Hersteller Angelbird bringt mit der Angelbird SSD wrk eine neue Serie preisgünstiger Einsteiger-SSDs an den Start. Die in den drei Kapazitäten 128, 256 und 512 GByte erhältlichen, nur sieben Millimeter flachen 2,5-Zoll-Laufwerke sind jeweils in ein schickes Gehäuse aus gebürstetem Aluminium gehüllt und offiziell zu Preisen von gerundet 90, 150 und 290 Euro zu haben.

In deutschen Preisvergleichsdiensten wie Geizhals werden sie bisher aber nur im Ausland (wenig überraschend: Österreich) gelistet; es gibt derzeit (25. August) anscheinend noch keinen deutschen Vertrieb.

Trotz Einsteiger-Etikett soll die mit einem sechs GBit/s schnellen SATA-Interface ausgestattete Angelbird SSD wrk durch eine hohe Performance überzeugen, die aktuellen Top-SSDs wie der Crucial M550, Samsung 840 Pro und 840 Evo oder Toshiba Q Pro in nichts nachsteht.

Angetrieben vom Silicon-Motion-Controller 2246EN und synchronem MLC-Flashspeicher von Micron bringen es die flachen SSDs laut Angelbird auf eine sequenzielle Leseleistung von bis zu 563 MByte/s. Beim sequenziellen Schreiben sollen bis zu 450 MByte/s möglich sein, bei den I/O-Operationen pro Sekunde sind es maximal 72.000 IOPS.

Was das 512 GByte fassende Spitzenmodell Angelbird SSDWRK512 leistet, haben wir im Testlabor ermittelt. Soviel vorweg: Angelbird hat nicht zuviel versprochen und eine richtig schnelle SSD herausgebracht.

Software-Ausstattung

Für die SSDs der wrk-Serie beitet Angelbird übrigens ein kleines Softwarepaket an. Das liegt dem Laufwerk zwar auf einer CD oder DVD bei, steht aber auch auf der Homepage des Herstellers zum Download bereit. Um die Tools herunterladen zu können, muss man zuvor einen Account erstellen und dabei die eigene SSD registrieren.

Zum Testzeitpunkt kann man die folgende Software herunterladen: Windows-Nutzer dürfen sich übe eine Vollversion der Sicherungssoftware System Reflection Backup Professional freuen, während Mac-User Parallels Desktop 9 herunterladen und damit Windows-Programme flüssig auf ihrem Apfel-Rechner laufen lassen, solange diese nicht allzuviel Leistung beanspruchen.

Den Multimedia-Bereich auf dem Download-Portal will Angelbird noch weiter ausbauen. Derzeit finden sich dort mit puremix Compression und puremix Gearfest 2012 Video-Tutorials zum Thema Musik.

Technische Daten

Testkonfiguration Performance-Messungen

System-Hardware
Prozessor: Intel Core i5-2500K (32 nm, Sandy Bridge, D2), 4C/4T, 3.3 GHz, 4x 256 KByte L2-Cache, 6 MByte L3-Cache, HD Graphics 3000, 95 Watt TDP, 3.7 GHz max. Turbo
Motherboard
(Sockel 1155):
Gigabyte Z68X-UD3H-B3, Revision: 0.2, Chipset: Intel Z68, BIOS: F3
Arbeitsspeicher: Corsair TR3X6G1600C8D, 2x 2 GByte DDR3-1333
System-SSD: Intel X25-M G1, 80 GByte, Firmware 0701, SATA (3 GBit/s)
Controller: Intel PCH Z68, SATA/600
Netzteil: Seasonic X-760, 760 Watt, SS-760KM, Active PFC F3
Benchmarks
Performance-Messungen: h2benchw 3.16
PCMark 7 1.0.4
I/O-Performance: IOMeter 2006.07.27
Fileserver-Benchmark
Webserver-Benchmark
Database-Benchmark
Workstation-Benchmark
Streaming Reads
Streaming Writes
4K Random Reads
4K Random Writes
System-Software & Treiber
Betriebssystem: Windows 7 x64 Ultimate SP1
Intel Inf: 9.2.0.1030
Intel Rapid Storage: 10.​5.​0.​1026

Testkonfiguration Messungen Leistungsaufnahme

System-Hardware
Prozessor: Intel Core 2 Extreme X7800 (65 nm, Merom XE, E1), 2C/2T, 2.6 GHz, 4 MByte L2-Cache, 44 Watt TDP
Motherboard (Sockel 478): MSI Fuzzy GM965, Revision: 1.0, Chipset: Intel GM965, BIOS: A9803IMS.220
Arbeitsspeicher: Crucial BallistiX CM128M6416U27AD2F-3VX, 2x 1 GByte DDR2-666
System-HDD: Western Digital WD3200BEVT, 320 GByte, SATA (3 GBit/s), 5400 U/min
Controller: Intel ICH8-ME
Netzteil: Seasonic X-760, 760 Watt, SS-760KM, Active PFC F3
Benchmarks
Video-Playback: VLC 1.1.1
Big_Buck_Bunny_1080p
I/O-Performance: IOMeter 2006.07.27
Database-Benchmark
Streaming Writes
System-Software & Treiber
Betriebssystem: Windows 7 x64 Ultimate SP1
Intel Inf: 9.2.0.1021
Intel Graphics: 15.12.75.4.64

E-Mails schreiben, den Social-Media-Account pflegen oder noch schnell einige Bestellungen im Online-Shop erledigen. Mit einem Tablet lässt sich vieles bequem und nebenbei von der Couch erledigen, für das man früher noch an den Schreibtisch im Arbeitszimmer wechseln oder zumindest das Notebook hervorholen musste.

Das Vorzeige-Tablet in diesem Bereich ist nach wie vor Apples iPad-Modellreihe, auch wenn sie von Tablets von Samsung & Co. zunehmend erfolgreich attackiert wird. Doch auch unterhalb der schnieken High-End-Tablets gibt es mittlerweile ein breites Angebot an Flachrechnern, die zwar weit von einem lahmen Billig-Gerät entfernt sind, aber denoch nicht in der Oberliga mitspielen können. Dafür sind sie aber eins: Bezahlbar.

Wie unser Test-Parcours exemplarisch zeigt setzen Hersteller bei ihren Media-Tablets im mittleren Preissegment an mindestens zwei Stellen den Rotstift an: Zwar integrieren alle vier getesteten Geräte einen Bildschirm mit einer Diagonale von 10,1 Zoll, doch nur das Yoga Tablet 10 HD+ von Lenovo – das teuerste Gerät in diesem Vergleichstest – bietet eine Full-HD-Auflösung. Alle anderen Modelle lösen lediglich mit 1280 x 800 Pixeln auf. Und auch bei den Prozessoren werden Abstriche gemacht: Auf die schnellen Qualcomm-SoCs der 80x-Serie hofft man vergebens.

Doch muss es immer gleich das Beste vom Besten sein? Oder wird man auch mit einem vergleichsweise günstigen Gerät glücklich?

In so einem Fall wäre man eigentlich so richtig gekniffen, wenn es denn nicht praktische Tools gäbe, die einem das Leben wesentlich erleichtern können. Auslöser unserer Überlegungen war übrigens ein ultraflaches Notebook, an das wir leider kein normales LAN-Kabel anschließen konnten, obwohl wir auf Windows 8.1 upgraden wollten.

USB-zu-Ethernet-Adapter gibt es natürlich, aber dann geht schon einer der drei USB-Anschlüsse nur fürs LAN drauf. Da wir die wenigen Anschlüsse aber meist komplett benötigen (z.B. für einen mobilen Scanner, eine Maus und einen Stick), wäre so eine Lösung schon etwas kontraproduktiv.

Wenn schon eine externe Lösung in Frage kommen soll, dann wenigstens universeller und professioneller! Wir haben uns deshalb einmal umgeschaut.

No LAN, no party? Denkste...No LAN, no party? Denkste…

Am Ende stehen mit der HIS MultiView x2 USB Docking Station und der HIS Portable USB Docking Station zwei sehr unterschiedliche Lösungen zur Auswahl, die beide ihre Vor- und Nachteile haben, aber je nach Anforderung und Einsatzzweck durchaus zum Volltreffer werden könnten. Oder man ordert gleich beide und ist dann in jedem Fall auf der Sonnenseite des mobilen Lebens.

Die Form erinnert die üblichen Pauschalkritiker wohl eher an einen Buckelwal, der sich vergeblich als V8-Engine tarnt und dabei den Schwanz einzieht. Auch die insgesamt 13 Tasten sind wohl eher nichts für Grobmotoriker und Spieler mit schaufelförmigen Arbeiterhänden.

Doch abseits dieser Nicht-Zielgruppe buhlt diese Maus zusammen mit dem Grönland-großen Mouse-Pad Thunder P3 um die nicht kleine Zielgruppe der ambitionierten MMO(RPG)-Spieler, die nur allzu gern immer alles per Makro gleichzeitig erledigen würden. Beide Produkte sollen laut Gigabyte ab dem heutigen Montag, dem 18. August 2014, erhältlich sein.

Deshalb ist dieser Test auch ein wenig Zielgruppen-orientierter als sonst und wir schreiben es lieber gleich schon in die Einführung: Die Thunder M7 ist keine der üblichen Battlefield-Superskill-Schießmichblindausderhüftetot-Mäuse. Trotzdem dranbleiben, denn mit Sicherheit gibt es WoW- oder Skyrim-Freaks in der Bekannt- und Verwandtschaft, die angesichts von 13 belegbaren Buttons anfangen zu hyperventilieren.

Genau dort und nirgendwo anders sucht Gigabyte – sorry: Aorus – das Heil in der Flucht. Von den üblichen Verdächtigen gibt es ja mittlerweile mehr, als unnütze Sandkörner unmotiviert in der Sahara herumliegen, während gute MMO-Mäuse in ihrer Modellvielzahl und -auswahl doch sehr überschaubar beiben.

Bei den technischen Daten gibt es erst einmal keine Überraschung, denn neben dem (warum auch immer) so gern verbauten Avago ADNS 9800 gibt es wenigstens ordentliche  Omron-Taster in martialischer Vielzahl. Über Optik, Haptik und Nutzbarkeit wollen wir uns später auslassen, hier zunächst erst einmal die nacken Daten:

Technische Daten: Aorus Thunder M7
Farbe: Schwarz
Sensor: Laser, Avago ADNS 9800
Auflösung: 200 bis 8200 dpi
DPI-Switch:
800/1600/3200/5600 DPI (Preset, 4 Buttons)
4 Status-LED

Tracking Speed:
max. 150 ips

Beschleunigung:
max. 30g

Polling-Rate: 1000 Hz
Frame-Rate: 12000 frames/ second
Mausrad: Standard Scrolling Wheel, 3D (Omron)
Maustasten: 2 (Omron) + Scrollrad-Taster
Seitentasten: 10 (Omron)
Anschluss: USB
Kabel: 1,8 m, textilummantelt
Abmessungen (BxTxH): 11,6 x 7,0 x 4,4 cm
Gewicht: 110 g ±10 g
Software: Aorus Macro Engine (muss selbst heruntergeladen werden!)
Betriebssysteme: Windows XP (32 Bit), Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 8.1
ZuLieferumfang: Box, Ersatzgleitfüße, Quick Starter Manual
Zertifikate: CE/FCC/BSMI/KCC
Homepage: Aorus Thunder M7
Preis: für Deutschland ca. 60 Euro (Auskunft Gigabyte)
aktueller Straßenpreis Nordamerika ca. 85 bis 90 USD

Als nächstes packen wir die Maus aus und an – also umblättern, bitte!

Diesmal ist Roccat dran: Zusammen mit dem mechanischen Keyboard Roccat Ryos MK Pro mit seinen frei programmierbaren Beleuchtungseffekten für jede der MX-Blue-Tasten (in unserem Sample) begutachten wir in diesem Test auch die Gaming-Maus Roccat Kone Pure Optical mit Infrarot-Sensor sowie zwei dazu passende Mousepads und und zu guter Letzt auch das Headset Roccat Kave XTD, das wir zudem unser üblichen Messung unterzogen haben.

Unterm Strich also viel Aufwand für die einheitliche Gaming-Peripherie, aber es wird sich zumindest für Fans der Marke lohnen. Vielleicht wird ja auch der eine oder andere Interessent fündig, der schon immer mal mit einem einheitlichen Produktportfolio auf dem Schreibtisch geliebäugelt und der nur den Aufwand gescheut hat, sich jedes Review dann auch einzeln herauszusuchen.

Ein Trend, dessen Ende aktuell noch nicht absehbar ist: Die Displays der Smartphone-Top-Modelle werden immer größer. Fünf Zoll sind derzeit die Untergrenze, nach oben scheint es bisher keine Ende zu geben.

Klar, ein großer Bildschirm hat Vorteile: Beim Surfen sieht man mehr Inhalt, Fotos und Filme machen mehr Spaß und das Tippen geht schneller von der Hand – zumindest solange man das Riesen-Smartphone auch noch mit einer Hand bedienen kann und die Akkus durchhalten.

Denn da sind wir auch schon an der Kehrseite der schieren Größe angelangt. Die High-End-Smartphones beanspruchen viel Patz in der Hosentasche und sind relativ schwer. Daher wünschen sich viele User ein leistungsfähiges Smartphone mit moderaten Abmessungen.

Diese “Mini”-Versionen besitzen meist Display mit Größen um 4,5 Zoll, sind damit also beispielsweise immer noch deutlich größer als das Apple iPhone 5S. Mit dessen Leistung können die meisten kompakten Ableger indes nicht ansatzweise mithalten. Der Grund: Die Hersteller verkleinern nicht nur Gehäuse und Display, bevor sie den Namenszusatz Mini vergeben.

Sie beschneiden die kleineren Derivate auch meist deutlich bei Ausstattung und Leistung. Einzige löbliche Ausnahme bisher: Das Sony Xperia Z1 Compact basiert auf derselben technischen Plattform wie der große Bruder.

Aber schauen wir uns erstmal die technischen Daten an:

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