Smartphones im Vergleichstest: Was bekommt man für max. 140 Euro?

High-End-Smartphones vom Schlage eines Samsung Galaxy S5 oder eines HTC One (M8) bieten zwar schnelle Technik in schicken Gehäusen, kosten aber auch eine Stange Geld. Und ist die teure Elektronik einmal in falschem Winkel und mit zu hoher Geschwindigkeit mit hartem Untergrund zusammengetroffen, sind die Schäden schnell kapital.

Kühle Rechner können da schnell auf die Idee kommen, dass sie für den Gegenwert eines einzelnen High-End-Boliden gleich mehrere Geräte aus der unteren Preiskategorie bekommen. Wenn man bedenkt, dass die typische Vertragslaufzeit auf zwei Jahre angelegt ist, wären das vier Einsteigermodelle – damit sind eine ganze Reihe von Totalschäden möglich.

Doch kann man guten Gewissens zu einem derart günstigen Modell greifen oder handelt es sich hier um eine Milchmädchenrechnung?

 

Schon beim ersten Blick erkennt man, dass sich am unteren Ende der Smartphone-Skala eine ganze Menge getan hat. Während der letzten Jahre sind auch bei sehr günstigen Smartphones die Bildschirme gewachsen, wenngleich sie natürlich nicht das Niveau von aktuellen Mittelklasse- oder gar High-End-Geräten erreichen. Doch immerhin verbaut HTC beim Desire 310, dem teuersten Gerät im Test, ein 4,5 Zoll großes Display. Allerdings leistet keiner der Bildschirme eine hochwertige HD-Auflösung.

Auch bei der Hardware kann keine Monster-Performance erwartet werden. Drei der vier Smartphones besitzen Dual-Core-Prozessoren, nur im Desire 310 steckt ein Quad-Core. Der Arbeitsspeicher ist zwischen 512 oder 1024 MByte groß und der Datenspeicher ist durch die Bank weg auf vier GByte beschränkt, kann aber bei allen Smartphones mit einer microSD-Karte aufgerüstet werden.

Dementsprechend muss man sich auch bei den Vernetzungsmöglichkeiten beschränken. Keines der getesteten Smartphones besitzt ein LTE-Modem oder wäre in einer alternativen Version damit verfügbar. Die WLAN-Funkchips beschränken sich auf die Standards b/g/n und NFC sucht man vergebens. Immerhin ist Bluetooth 4.0 bei allen hier aufgeführten Modellen Standard.

Ebenso wenig versprechen die Kameras Höchstleistungen, die Senoren lösen im Regelfall fünf Megapixel auf, bei LG sind es sogar nur drei. Eine Frontkamera steht nur bei HTC zur Verfügung.

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