Samsung Galaxy S5: Das derzeit beste Smartphone am Markt?

Wenn Samsung ein neues Smartphone-Topmodell ankündigt, wird im Vorfeld immer viel gemunkelt und vermutet, was das Flaggschiff denn wohl alles bringen wird. Auf der ziemlich sicheren Seite ist man in der Regel mit “leistungsstärkere Hardware” und “größeres Display”. Oft werden zudem die Kameras verbessert und die eine oder andere Innovation eingebaut.

Was sich die Südkoreaner beim Galaxy S5 alles ausgedacht haben und wie sich das in der Praxis anfühlt, klären wir im Verlaufe dieses Kurztests. In wenigen Tagen folgt dann auch noch ein Test des HTC One M8, einem der erklärten großen Konkurrenten des Galaxy S5.

Beginnen wir mit den Hard Facts: In Sachen Hardware ist das S5 mit dem aktuell schnellsten SoC aus dem Hause Qualcomm bestückt und damit absolut auf der Höhe der Zeit. Wir erinnern uns: Beim S4 hatte das ja nicht geklappt.

Der Snapdragon 801 MSM8974AC ist eine sanfte Weiterentwicklung des bisher in vielen High-End Geräten eingesetzten Snapdragon 800. Mit 2,45 GHz hat Qualcomm zum einen an der Taktschraube gedreht, zum anderen erlaubt das SoC die Anbindung von schnellem eMMC 5.0 Flash Speicher. Gleichzeitig soll die Energieeffizienz dank des Umstiegs auf die Fertigung in 28 nm Strukturbreite verbessert worden sein. Die GPU ist zwar noch die “alte”, taktet jetzt aber mit 578 MHz auch etwas schneller.

Der Arbeitsspeicher des Android Smartphones ist zwei GByte groß, hier bleibt Samsung also eher konservativ.

Gegenüber dem Galaxy S4 musste das Display offenbar noch einmal ein klein wenig wachsen. Aber ob 0,1 Zoll mehr nun tatsächlich einen höheren Nutzen bringen, muss jeder selbst wissen. Das AMOLED-Display misst jetzt jedenfalls 5,1 Zoll in der Diagonale und löst dabei nach wie vor in Full HD auf.

Was gibt es sonst noch Neues bei einer UVP von 600 Euro? Ein wasser- und staubgeschütztes Gehäuse, Fingerprint Reader und Herzfrequenzsensor und eine verbesserte Kamera. Die meisten weiteren Neuerungen spielen sich vor allem beim Thema Software ab, da kommen wir aber später noch drauf zu sprechen.

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