Monat: Mai 2014

Unser Vergleichstest aktueller SSDs geht mit sieben neuen Laufwerken in eine neue Benchmark-Runde. Unter den Neuzugängen setzen mit der PNY Prevail und der Silicon Power Slim S70 nur zwei SSDs auf den ehemals allgegenwärtigen SandForce-Controller SF-2281. Wie sich im Test zeigt, hat die Konkurrenz damit eine weise Entscheidung getroffen, denn der SandForce-Controller ist längst nicht mehr das Maß der Dinge, was die Leistung angeht.

Interessantes gibt es bei den SSD-Abmessungen zu beobachten. Bis auf die PNY Prevail sind alle neuen Laufwerke im Test nur sieben Millimeter hoch. Die Standardbauhöhe von 9,5 Millimeter für 2,5-Zoll-Laufwerke kommt scheinbar immer mehr außer Mode. Gut für Besitzer besonders kompakter Notebooks, die aus Platzmangel keine Standard-SSD einbauen können – sie haben nun deutlich mehr Auswahl unter passenden Laufwerken. Die Toshiba HG6 gibt es alternativ auch in 9,5 Millimeter Bauhöhe, und die Crucial M550 steht sogar als 5 Millimeter hohe Version im 2,5-Zoll-Gewand zur Verfügung.

Alle Neuzugänge im Überblick

  • Crucial M550 (CT512M550SSD1, 512 GB)
  • Intel SSD 730 (SSDSC2BP240G4R5, 240 GB)
  • PNY Prevail (SSD9SC240GCDA-PB, 240 GB)
  • Silicon Power Slim S70 (SP240GBSS3S70S25, 240 GB)
  • takeMS SSD 2.5 UTX-PO318 (113535, 120 GB)
  • Toshiba HG6 (THNSNJ256GCSU, 256 GB)
  • Transcend SSD340 (TS256GSSD340, 256 GB)

WLAN, Bluetooth, Speicherkarte, Cloud Speicher oder E-Mail – es gibt viele Möglichkeiten, wie Smartphones oder Tablets Daten mit Desktop-PCs und Notebooks austauschen können. In der Liste dürfen eigentlich auch USB-Sticks nicht fehlen, doch aktuelle Smartphones oder Tablets besitzen allenfalls einen Micro-USB-Port, an den gewöhnliche USB-Sticks jedoch nicht angeschlossen werden können – das Steckerformat ist einfach ein anders.

Eine direkte Übertragung klappt trotzdem, wenn man ein kleines Hilfsmittel in Form eines USB OTG Kabeladapters heranzieht. OTG steht für den USB Standard On-The-Go.

USB OTG erlaubt es, ein Endgerät wie ein Smartphone oder Tablet als USB-Host zu nutzen, um einen USB-Stick direkt dort anzuschließen.Ein dafür geeigneter USB OTG Kabeladapter besitzt am einen Ende einen Micro-USB-Port (männlich) für den Anschluss an das Mobilgerät und am anderen Ende einen USB-Port vom Typ A (weiblich), an den der USB-Stick passt.

Ein USB-Stick mit zwei Anschlüssen

Statt mit einem USB-OTG-Kabeladapter und einem USB-Stick zwei verschiedene Geräte mit sich herumzutragen, kann man auch zu einem Produkt greifen, das beide Komponenten miteinander kombiniert. Gemeint ist ein USB-OTG-Stick. Ein solcher Speicherstift funktioniert wie ein gewöhnlicher USB-Stick, besitzt aber zwei Stecker: Einen Standard-USB-Stecker und einen Micro-USB-Stecker. Damit lässt sich der USB-OTG-Stick direkt an das Smartphone oder Tablet anschließen, kann andererseits aber auch wie gewohnt mit PC und Notebook verbunden werden.

Wir haben uns drei USB-OTG-Sticks ins Testlabor geholt und ausprobiert, wie sie sich im Praxiseinsatz schlagen. Mit dabei sind der Kingston DataTraveler microDuo, das SanDisk Ultra Dual USB Drive und der Transcend JetFlash 380S – allesamt extrem kompakte Sticks mit weniger als vier Zentimeter Länge. Weil es bei diesen Produkten in erster Linie um die Konnektivität geht, spielt die Schnittstellengeschwindigkeit nur eine untergeordnete Rolle. Alle drei Testkandidaten unterstützen daher auch nur USB 2.0.

Zunächst muss man die Vorfreude ein wenig einbremsen. Denn beim Preis schlägt Creative derzeit selbstbewusste 129 Euro vor, was mehr als doppelt so viel ist, als man für den Vorgänger auf den Tisch packen musste.

Doch ist dieser Preis wirklich angemessen? Zur Verwendung kommt wieder der gleiche 40 mm Treiber von Fostex aus Biozellusose, der schon beim Vorgänger eigentlich ganz ordentlich punkten konnte. Somit stehen die Vorzeichen also schon einmal gar nicht so schlecht.

Gut – Treiber aus “Pappe” und deren Klang muss man mögen, aber diesbezüglich ist Gott sei Dank alles beim Alten geblieben. Denn sogar der Vorgänger muss sich trotz seines Alters noch lange nicht hinter den aktuelleren 100-Euro-Kollegen verstecken. Die Neuerungen betreffen somit Dämmung, Polsterung und Korpus. Dazu kommt noch eine Klangoptimierung, was uns durchaus neugierig macht.

Zunächst schnell noch die tabellarische Übersicht der technischen Daten, die wir auf Grund der wenigen Herstellerangaben mit eigenen Messwerten ergänzt haben.

Technische Daten
Treiber: 40 mm große Fostex-Treiber aus Biozellulose
Ausführung: geschlossenes System
Frequenzumfang: 10 Hz ~ 30 KHz (Hersteller)
32 Hz ~ 26 KHz (+/- 6 dB, Messung)
Anschluss: 1,2 m Multifunktionskabel (Flachband)
3,5 mm Klinke
Bedieneinheit am Kabel, Lautstärkeregler
Impedanz: keine Herstellerangabe
ca. 32 bis 34 Ohm (Messung)
Gewicht: 244 g ohne Kabel (Messung)l
255 g (Hersteller)
Mikrofon: Frequenzumfang: 100Hz ~ 10kHz
Empfindlichkeit: – 42dBV / Pa
Preis ca. 129 EUR

Kommen wir als Nächstes zum Unboxing und der Beurteilung des Äußeren.

Ein guter Bekannter kam mal auf mich zu und meinte “Du, die Festplatte von meinem PC ist abgeraucht. Was mache ich denn nun?”. Ich antwortete: “Kauf Dir eine neue Festplatte und spiele das letzte Backup zurück. Du hast doch hierfür extra eine externe USB-Festplatte und ein Image-Programm angeschafft.”“Ach ja”, erinnerte sich der Gute mit sichtbar schlechtem Gewissen, “die Sachen liegen noch eingepackt im Schrank.”

Solche oder ähnliche Worte haben die hilfreichen Geister unter unseren Lesern bestimmt schon zu hören bekommen, wenn ein guter Rat von ihren “Betreuten” nicht in die Tat umgesetzt wurde. Entweder wurde gar kein Backup erstellt oder es wurde aus Bequemlichkeit schon lange keine aktuelle Sicherung mehr durchgeführt. Und dann gibt es noch diejenigen, die gar nicht wissen, was ein Backup ist.

Für solche Menschen muss alles automatisch ablaufen – am besten im Hintergrund und im Idealfal auch noch aus der Ferne durch den “privaten Service-Partner” (also Söhne und Töchter, Kumpel, gute Kollegen usw.) bedienbar. Was läge da näher, als ein NAS für die Sicherungen vorzusehen? Und automatische Sicherungen inklusive ganzer Datenträgerabbilder unterstützen die gängigen Betriebssysteme schon länger.

Doch anständige Netzwerkspeicher haben ihren Preis – und dazu kommen noch die Kosten für mindestens zwei Festplatten. Doch warum zwei Festplatten? Das NAS soll doch nur Backups beherbergen – also quasi redundante Daten. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein PC und das NAS gleichzeitig ausfallen, sind doch recht gering. So gesehen wäre ja ein NAS-System mit einem einzelnen Einschub völlig ausreichend für jemanden, der den Netzwerkspeicher nur für seine automatisierten Backups nutzen will. Und genau für diesen Einsatzzweck haben wir uns mal das Synology DS114 genauer angesehen.

Das Synology DiskStation DS114 entspricht optisch der aktuellen Produktlinie: Schwarz, eckig, schlicht. Als Herz wurde ihm ein Marvell Armada 370 eingebaut, der mit 1,2 GHz getaktet ist. Dasselbe SoC findet Verwendung in den von uns getesteten NAS-Systemen Buffalo Linkstation 420 und D-Link DNS-327L

Das NAS verfügt über die in dieser Geräteklasse derzeit üblichen 512 MByte Arbeitsspeicher. Interessanter ist die Schnittstellenbestückung: Zwei USB 3.0 Ports und ein eSATA Anschluss erlauben den Anschluss externer Geräte – damit läßt sich durchaus etwas anfangen. Die kabelgebundene integration der DiskStation DS114 ins heimische Netzwerk erfolgt via Gigabit Ethernet.

Technische Daten: Synology DiskStation DS114

Prozessor: Marvell Armada 370, 1.2 GHz
Arbeitsspeicher: 512 MByte, DDR3
Festspeicher: maximal 1x 2,5* oder 3,5 Zoll, SATA-HDD (6 GBit/s, 3 GBit/s) oder SSD
* = nur mit optionalem Disk Holder
maximal 5 TByte Bruttokapazität (1x 5 TByte)
Anschlüsse: 1x Gigabit Ethernet RJ45
2x USB 3.0 Back
1x eSATA
Infrarot-Empfänger
Art der Statusanzeige: Status-LEDs
Abmessungen (HxBxT): 16,6 x 7,1 x 22,4 cm
Gewicht: 0,71 kg
Preis: ab ca. 160 Euro

Smartphones mit großen Displays liegen im Trend und nicht wenige Hersteller erhoffen sich ein Stückchen von diesem Kuchen. Dabei setzen vor allem die kleineren Fabrikanten auf günstige Modelle, die mit schlichterer Hardware weniger anspruchsvolle Kunden überzeugen und so gegenüber den dominierenden Flaggschiffen der Premium-Fabrikanten bestehen sollen.

Schlichte Komponenten, günstiger Preis

In diese Kategorie fallen Hersteller wie das erst seit kurzem in Deutschland vertretene französische Unternehmen Wiko, bei Smartphones aber auch der an sich prominente Produzent Acer. Sie wollen die Klasse der 5-zölligen Smartphones günstig machen und setzen dazu auf günstige Komponenten. Entsprechend sind Full-HD Auflösungen bei den Panels gestrichen und die Prozessoren stammen nicht von Qualcomm, sondern von Mediatek und takten in beiden Fällen mit 1,3 GHz.

Auch die Speicherausstattung passt zu dieser Philosophie. Der Arbeitsspeicher des Acer Liquid Z5 ist nur 512 MByte groß, der des Wiko Rainbow immerhin ein GByte.

Für Nutzerdaten stellen beide Hersteller einen vier GByte großen Speicher zur Verfügung. Bei der Kamera unterscheiden sich die beiden Smartphones: Während das Z5 Fotoaufnahmen mit einer Auflösung von maximal fünf Megapixeln erlaubt, verbaut Wiko auf der Rückseite seines Rainbow einen Kamerasensor mit acht Megapixel.

Hinsichtlich der Kommunikationsmöglichkeiten herrscht bei beiden Smartphones große Einigkeit. Dies beginnt schon damit, dass in beiden Smartphones zwei SIM-Karten genutzt werden können. In WLAN-Netzen funken sie nach b/g/n-Spezifikation und beim mobilen Datenverkehr unterstützen sie den UMTS-Standard. Die drahtlose Nahbereichsverbindung zu anderen Geräten bauen Bluetooth-Module auf, die bei Acer nach dem 3.0- und bei Wiko nach 4.0-Standard arbeiten.

Mit Straßenpreis um 150 Euro sind beide Geräte auch preislich in einer vergleichbaren Liga angesiedelt.

Acer: Vereinfachte Oberfläche als Alleinstellungsmerkmal

Softwareseitig wirken beide Smartphones auf den ersten Blick wenig spannend. In beiden Fällen wird Googles mobiles Betriebssystem Android in der Version 4.2.2 installiert. Wirklich aktuell ist das nicht mehr. Beide Hersteller beschränken sich zudem auf das Wesentliche. Zwar peppt Wiko die Standardoberfläche im Vergleich zum Acer etwas auf, aber beim Angebot zusätzlicher Apps halten sich jedoch beide Hersteller zurück. Immerhin bringt Acer eine vollwertige Office-Suite von Polaris in der Version 4.0 mit.

Acer mit Androids Standard-OberflächeAcer mit Androids Standard-Oberfläche Leichte optische Anpassungen bei WikoLeichte optische Anpassungen bei Wiko

Acer liefert aber noch eine weitere Funktion mit, an der viele Nutzer Gefallen finden könnten: Einen Schnellstart-Modus. Dieser beherbergt stark vereinfachte Oberflächen, die die Bedienung des teilweise etwas unübersichtlichen Androids durch ein klassisches Kästchen-Raster vereinfachen soll, das etwas an Windows Phone erinnert.

Damit soll das Smartphone Nutzer ansprechen, die sich von der Komplexität eines aktuellen Betriebssystems schnell überfordert zeigen. Ein Beispiel wären ältere Menschen, für die ein eigenes Kachel Layout zur Verfügung steht. Die einzelnen Ansichten werden durch eine PIN abgesichert, so dass der Zugriff auf bestimmte Funktionen etwa für Kinder unkompliziert eingeschränkt werden kann. Denn die vier Ziffern werden schon dann abgefragt, wenn die Einstellungen aufgerufen werden sollen, die ebenfalls in einer eigenen Ansicht präsentiert werden.

Technische Daten: Acer Liquid Z5 Wiko Rainbow
Betriebssystem: Android 4.2.2 Android 4.2.2
Display: 5 Zoll, IPS-Display, 854 x 480 Pixel 5 Zoll, IPS-Display, 1280 x 720 Pixel
CPU: Mediatek MT6572, 4x 1,3 GHz Mediatek MT6582, 4x 1,3 GHz
GPU: Mali 400 Mali 400
Arbeitsspeicher: 512 MByte 1024 MByte
Interner Speicher: 4 GByte 4 GByte
Externer Speicher: max. 32 GB mit microSD-Karte (SDHC-Standard) max. 32 GB mit microSD-Karte (SDHC-Standard)
WLAN: 802.11 b/g/n 802.11 b/g/n
Bluetooth: 3.0 4.0
Funknetze: GSM 850/900/1800/1900
UMTS 900/2100
GSM 850/900/1800/1900
UMTS 900/1900/2100
Datennetze: GPRS/EDGE/HSDPA/HSUPA/HSPA+ GPRS/EDGE/HSDPA/HSUPA/HSPA+
Kamera: Front: 0,3-MP-Kamera
Rear: 5-MP-Kamera, Full-HD-Videoaufzeichnung
Front: 2-MP-Kamera
Rear: 8-MP-Kamera, Full-HD-Videoaufzeichnung
Akku:
2000 mAh
2000 mAh
Abmessungen: 14,55 x 7,35 x 0,88 cm 14,6 x 7,4 x 0,93 cm
Gewicht: 150 g 167 g
Marktpreis: ab 130 Euro ab 157 Euro

Immer nur Gaming-Tastaturen zu testen, ist auf die Dauer wirklich reichlich fad. Außerdem werden die unauffälligen Arbeitstiere im Büro oft genug nur belächelt und nicht mal für voll genommen – völlig zu Unrecht übrigens. Erstens stehen beim täglichen Arbeiten die Ergonomie, Benutz- und Haltbarkeit im Vordergrund und zweitens wird sich keine Sekretärin Gedanken um Ghosting, Jamming oder n-KRO machen, sondern sich stattdessen wohl eher um ihre Hände, Handballen und Nerven sorgen.

Und so haben wir in diesem Test eine Rubberdome Tastatur für schlappe neun Euro, eine Tastatur mit FTSC Tastern (Full Travel Sealed Contact) für knapp 40 Euro und eine echte Mecha mit Cherrys MX-Black für rund 45 Euro im Test. Beleuchtung? Braucht zum Arbeiten kein Mensch, dafür aber helle Tasten und eine ordentliche, richtig haltbare Beschriftung – am besten gelasert.

Noch einmal: Wir testen hier keine überteuerten Gaming-Tastaturen, wo man für jeden Design-Klimmzug mit Ghetto-Gangsta-Gaming-Attitüde gleich ordentlich zur Kasse gebeten wird, sondern echte und ehrliche Eingabegeräte, die am Ende ja auch nichts anderes machen als die aufgedonnerte Verwandschaft. Nur dass sie eben bei weitem nicht so viel kosten – und das ist dann wiederum ein durchaus schlagkräftiges Argument.

Bevor man sich also einen Billigtrödel mit überflüssigem Bling-Bling unter die Finger zwingt, wäre eine weniger auffällige Tastatur oftmals die bessere Wahl. Und genau aus diesem Grund beginnen wir von unten nach oben: Ab neun Euro geht es los. Auf der nächsten Seite.

Wenn Samsung ein neues Smartphone-Topmodell ankündigt, wird im Vorfeld immer viel gemunkelt und vermutet, was das Flaggschiff denn wohl alles bringen wird. Auf der ziemlich sicheren Seite ist man in der Regel mit “leistungsstärkere Hardware” und “größeres Display”. Oft werden zudem die Kameras verbessert und die eine oder andere Innovation eingebaut.

Was sich die Südkoreaner beim Galaxy S5 alles ausgedacht haben und wie sich das in der Praxis anfühlt, klären wir im Verlaufe dieses Kurztests. In wenigen Tagen folgt dann auch noch ein Test des HTC One M8, einem der erklärten großen Konkurrenten des Galaxy S5.

Beginnen wir mit den Hard Facts: In Sachen Hardware ist das S5 mit dem aktuell schnellsten SoC aus dem Hause Qualcomm bestückt und damit absolut auf der Höhe der Zeit. Wir erinnern uns: Beim S4 hatte das ja nicht geklappt.

Der Snapdragon 801 MSM8974AC ist eine sanfte Weiterentwicklung des bisher in vielen High-End Geräten eingesetzten Snapdragon 800. Mit 2,45 GHz hat Qualcomm zum einen an der Taktschraube gedreht, zum anderen erlaubt das SoC die Anbindung von schnellem eMMC 5.0 Flash Speicher. Gleichzeitig soll die Energieeffizienz dank des Umstiegs auf die Fertigung in 28 nm Strukturbreite verbessert worden sein. Die GPU ist zwar noch die “alte”, taktet jetzt aber mit 578 MHz auch etwas schneller.

Der Arbeitsspeicher des Android Smartphones ist zwei GByte groß, hier bleibt Samsung also eher konservativ.

Gegenüber dem Galaxy S4 musste das Display offenbar noch einmal ein klein wenig wachsen. Aber ob 0,1 Zoll mehr nun tatsächlich einen höheren Nutzen bringen, muss jeder selbst wissen. Das AMOLED-Display misst jetzt jedenfalls 5,1 Zoll in der Diagonale und löst dabei nach wie vor in Full HD auf.

Was gibt es sonst noch Neues bei einer UVP von 600 Euro? Ein wasser- und staubgeschütztes Gehäuse, Fingerprint Reader und Herzfrequenzsensor und eine verbesserte Kamera. Die meisten weiteren Neuerungen spielen sich vor allem beim Thema Software ab, da kommen wir aber später noch drauf zu sprechen.

Der im Galaxy Note 3 verbaute Qualcomm Snapdragon 800 war nach Angaben von Samsung ein MSM8974AB – und unter derselben Bezeichnung wird bei Sony ein Snapdragon 801 hinter dem Display des Xperia Z2 Tablets verbaut. Verwirrend? In jedem Fall, denn eigentlich müsste zu einer bestimmten Modellnummer doch auch ein bestimmter Chip zugeordnet werden können, oder etwa nicht? Dennoch sind es nicht die gleichen Chips!

Drei Überarbeitungen des 8×74

Ein Teil des Durcheinanders ist dem Fakt geschuldet, dass es bisher drei Auffrischungen des Snapdragon 80x gibt. Dabei ist es allerdings notwendig, die Unterschiede zu verstehen, bevor man sich mit dem Snapdragon 801 im Detail auseinandersetzt.

Das erste SoC, das Qualcomm als Snapdragon 800 zusammenstellte, wurde ausschließlich zu Entwicklungs- und Testzwecken produziert. Diese erste Version war nie für ein Endgerät gedacht und wurde dementsprechend auch nicht in einem Seriengerät verbaut.

Der Snapdragon 800 kam in Geräten wie Googles Nexus 5, LGs G2, Sonys Xperia Z1 und einer ganzen Reihe von Samsung Galaxy Smartphones und Tablets auf den Markt. Dabei handelte es sich bereits um die zweite Version des SoCs und der Snapdragon 801 ist eigentlich schon die dritte Variante des selben Chips.

Während nicht genau gesagt werden kann, welche Veränderungen zwischen v1 und v2 einzogen, lassen sich die Überarbeitungen beim Schritt vom 800 (v2) zum 801 (v3) sehr gut nachvollziehen. Im Grunde sind es drei wesentliche Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger: Das neue SoC unterstützt Dual-SIM, bringt ein eMMC-Modul mit und kann mit HEVC (High Efficiency Video Coding) umgehen, das auch als H.265 oder MPEG-H Teil 2 bekannt ist.

Ursprünglich wurde der Snapdragon 801 noch mit Bluetooth 4.1 angekündigt, doch dabei handelte es sich nach Aussagen von Qualcomm um einen Fehler bei der Präsentation. Nach wie vor nutzt der Prozessor den Bluetooth-4.0-Standard – wie auch schon der Snapdragon 800.

Die einzelnen Veränderungen liefern auch die Erklärung, warum sowohl beim Snapdragon 800 als auch beim Snapdragon 801 die gleiche Prozessornummer verwendet wird, denn der Hersteller hat sich gegen ein transparentes Bezeichnungsschema – etwa Snapragon 800, 801, 802 usw. – entschieden.

Verwirrend ist das vor allem für die Käufer, die eben nicht auf tiefgreifende Informationen zurückgreifen können und dementsprechend nicht genau wissen, was sie da eigentlich kaufen. Für die Gerätehersteller ist es einfach, einen MSM8974AA als Snapdragon 801 in ein teureres Gerät zu bauen und diesen als echten Mehrwert zu verkaufen – auch wenn überhaupt nicht klar ist (bzw. kommuniziert wird), wie groß der Unterschied zu einem 800 mit gleicher Bezeichnung ist, der überdies auf demselben Referenzdesign aufbaut.

An dieser Stelle zeigt sich deutlich, dass Qualcomm nur sehr begrenzte Erfahrungen im Geschäft mit Endkunden hat. Unklare Spezifikationen machen privaten Nutzern das Kaufen schwer und sind daher nie gut fürs Geschäft. Der Hersteller verkauft seine Chips an Gerätehersteller; Konkurrenten mit entsprechenden Endkunden-Erfahrungen – beispielsweise Intel, Nvidia oder Samsung – hätten sich höchstwahrscheinlich anders positioniert.

Daher soll zunächst ein Blick auf die Versionsnummer geworfen werden. Denn hinter dem kryptischen Mix aus Buchstaben und Ziffern steht ein Bezeichnungsschema, an dem sich die Grundfunktionen des SoCs ablesen lassen.

Man nehme ein Gehäuse, das bereits ab Werk einem Schminkkoffer nicht unähnlich sieht, brushe das Ganze zu einem pinken Wunderwerk und sammle dazu noch diverse Peripherie in Rosa und Pink. Durch eine passende Beleuchtung und viel Mut zur Farbe wird mit Sicherheit so manches Mädchenherz schmelzen.

Nach all den Gaming- und Office-PCs der letzten Monate holen wir zu unserem alljährlichen, optischen Gegenschlag aus und modden mal wieder ein Gehäuse auf die andere Art. Ausgangsobjekt ist das Lian Li PC-TU100, das dem Autor wegen seiner extravaganten Erscheinung bereits auf der 2013er Computex in Taiwan ins Auge fiel, als eine Gruppe weiblicher Jugendlicher geradezu fasziniert über das silberne Ausstellungsstück in Form eines Schminkkoffers diskutierte. Ok, silbern oder schwarz kann jeder – jetzt aber kommt endlich mal Pink!

Zusammen mit Lian Li haben wir die Idee aufgegriffen und das PC-TU100 mädchengerecht aufgepimpt. Neben einem zusätzlich angebrachten Seitenfenster und der nicht alltäglichen Lackierung, die die Aluminium-Optik erhalten musste, machen Beleuchtungseffekte und eine passende Peripherie den Kohl erst so richtig fett.

Mit dem Motto “Think Pink!” muss man natürlich mental erst einmal klar kommen, aber am Ende stand dann ein einzigartiges Projekt auf dem Tisch, zu dem wir bereits im Vorfeld unerwartet viele Kaufanfragen erhielten.

Das PC-TU100 ist ein reines Mini-ITX-/Mini-DTX-Gehäuse, was die Bestückung mit Hardware natürlich etwas einschränkt. Trotzdem haben wir mit der APU A10-7700K von AMD eine recht brauchbare Lösung gefunden, mit der wir dann einen kleinen PC gebaut haben, auf dem sogar einfache Spiele problemlos und flott liefen.

Der Lieferumfang des Lian Li PC-TU100 umfasst das Gehäuse selbst, die benötigten Schrauben, einen Adapter für USB 3.0 zu USB 2.0, einen Piezo-Speaker und eine Montageanleitung. Mehr braucht man ja auch erst einmal nicht und der Rest ist dann sowieso der eigenen Fantasie überlassen.

Bevor wir jedoch loslegen, schnell noch die technischen Daten in Tabellenform:

Technische Daten Lian Li PC-TU100
Abmessungen: 17,0 cm (Breite) x 27,7 cm (Höhe über alles) x 25,2 cm (Tiefe)
Farben: Schwarz und Silber
Material: Aluminum (Front, Seiten, Body)
Gewicht: 1,8 kg nur Gehäuse (Netto)
2,3 kg mit Verpakung (Brutto)
Laufwerke: 1x 5,25 Zoll extern (Slim ODD)
2x 2,5 Zoll intern (SSD oder HDD)
Erweiterungs-Slots: 2
Formfaktor: Mini-ITX oder Mini-DTX
Lüfter: 1x 12 cm (Front)
I/O Ports: USB 3.0 x 2 
HD Audio
Netzteil: SFX PSU (nicht enthalten)
Maximale
Einbaumaße:
Länge Grafikkarte: 19,3 cm
Länge Netzteil: 17,0 cm
Höhe CPU-Kühler: 6,0 cm
Netzteil: SFX PSU (Optional)
Herstellerseite: Produktbeschreibung
Preis: ab ca. 80 Euro (Geizhals)

Letztlich ist die ewige Preisdiskussion aber fast schon überflüssig ist, denn gute Klangmöbel halten beispielsweise im Gegensatz zu den sehr schnelllebigen, teuren Grafikkarten fast schon eine gefühlte Ewigkeit und überdauern locker mehrere Generationen der Pixelschubser, so dass der finale Nutzwert am Ende sogar deutlich höher liegt als anfänglich gedacht. Denn mit Grafikkarten ist es wie mit Ratenzahlungen: Wer nicht nach- und mitrechnet, legt am Ende heftig drauf, auch wenn die Teilbeträge so verlockend günstig aussehen.

Außerdem suchen wir ja noch nach einem neuen Referenzsystem, das locker als 2.0- oder 2.1-Soundsystem agieren kann. Genau deshalb besteht dieser Test auch aus zwei Teilen: Einmal dem Review der NuPro A-200 als vollwertige Aktivboxen selbst und dann die gleichen Lautsörecher nochmal, aber durch den NuPro AW-350 ergänzt, so dass wir auch bei 2.1-Systemen einen Anhaltspunkt zu haben, wenn es nicht nur um Musik geht.

Wir haben uns beim Test der Komponenten auch ein wenig mit dem Tiefstbass beschäftigt und uns gleichzeitig über so maches Audiomaterial gewundert, das dem Mainstream-Hörer heuzutage so angeboten wird. Vieles ist nämlich schon so abgemischt, dass man so ein teures System gar nicht bräuchte. Aber wir wollen unseren Experimenten nicht vorgreifen.

Deshalb beginnen wir auch erst einmal mit dem Lautsprecher-Paar NuPro A-200 und stellen den Subwoofer NuPro AW-350 bewusst noch etwas zurück. Wie bei den NuPro üblich ist jede Lautsprecherbox ein völlig autarkes, aktives System, das man entweder einzeln als Monitor oder eben kombiniert auch als Stereo-Lautsprecher nutzen kann.

Der Lieferumfang ist also für jeden Lautsprecher identisch, so dass man beim paarweisen Erwerb auch einiges doppelt geliefert bekommt. Jeder Lautsprecher wird mit folgenden Accessoires ausgeliefert: Fernbedienung samt passender Batterie, USB-Anschlusskabel für den PC, analoges 3,5-mm-Klinkenkabel auf Chinch (RCA), TOSLINK-Kabel, Netzkabel und der kleine Nubi (Nuberts Maskottchen).

Bevor wir aber zunächst mit den Äußerlichkeiten beginnen, gibt es gewohnt die technischen Daten (zunächst erst einmal für den NuPro A-200) übersichtlich in tabellarischer Form:

Nubert NuPro A-200
Schirmung: magnetisch kompensiert
Bestückung: 1x Hochtöner mit 25 mm Seidengewebekalotte
1x 150 mm Tieftöner mit Polypropylenmembran
Frequenzgang
(± 3 dB):
39 bis 22.000 Hz (einstellbare untere Grenzfrequenz)
Absicherung: Softclipping-Funktion
Nennleistung: 2x 80 Watt
Musikleistung: 2x 100 Watt
Standby Leistungsaufnahme: ca. 0,4 Watt
Eingangsempfindlichkeit: 0,3 Veff
Max. Input: 3,5 Veff
Impedanz
LINE IN / LINE OUT:
15 kOhm / 600 Ohm
Gesamt-Abmessungen: H: 33 cm
B: 19,5 cm
T: 19,5
Ausführungen: Schleiflack, Weiß oder Schwarz
Gewicht: 6,6 kg
Verpackung: 65 x 34 x 46 cm (paarweise verpackt)
Preis: ab ca. 345 Euro (pro Stück)
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