Monat: März 2014

Dass Samsung – wie andere Premiumhersteller auch – seine Top-Tablets in zwei Versionen auf den Markt bringt, ist nicht weiter ungewöhnlich. So gibt es auch vom neuen Oberklasse-Tablet Galaxy Tab Pro 10.1 eine WLAN-Version (WiFi) und eine Variante, die obendrein ein LTE-Modul für den mobilen Internetzugang mitbringt.

Ebenfalls nichts Besonderes ist, dass die WLAN-Version günstiger zu haben ist als WLAN plus LTE. Im Falle des Samsung Galaxy Tab Pro 10.1 liegen die Straßenpreise zum Testzeitpunkt bei rund 430 bzw. 520 Euro. Neu und recht ungewöhnlich ist allerdings, dass die beiden Versionen auch auf unterschiedlicher Hardware basieren.

So setzen die Südkoreaner in ihrem LTE-Modell auf den bewährten, superschnellen Vierkernprozessor Qualcomm Snapdragon 800, der mit 2,3 GHz taktet. Dieses SoC kommt auch bereits beim Spitzenmodell Galaxy Note 10.1 in der 2014er Edition und dem Phablet Galaxy Note 3 zum Einsatz. Beide Geräte zählen zu den Allerbesten ihrer jeweiligen Kategorie. Viel falsch machen kann Samsung mit diesem Prozessor also nicht.

Dennoch kommt das WiFi-Modell mit einer anderen CPU daher. Diese stammt aus der hauseigenen Produktion und hört auf den Namen Samsung Exynos 5420 Octa. Wie die Bezeichnung vermuten lässt, besitzt dieser Prozessor ganze acht Rechenkerne – oder besser gesagt: zwei mal vier. Denn der Samsung Exynos 5420 arbeitet auf Basis des big.LITTLE-Konzeptes, wonach je vier Kerne für anspruchsvolle bzw. “einfache Arbeiten” eingesetzt werden.

Im Falle des 5420 sind das vier Cortex-A15-Kerne mit 1,9 GHz, die für mächtig Dampf sorgen sollen. Wenn es gemütlicher zugeht, übernehmen vier Cortex-A9-Kerne, die mit 1,3 GHz getaktet sind. Das Ziel des Ganzen liegt auf der Hand: Maximale Leistung soll mit optimaler Akkulaufzeit kombiniert werden. Ob das Konzept aufgeht?

Quelle: SamsungQuelle: Samsung

Unterschiedliche SoCs bedeuten auch unterschiedliche Grafikeinheiten. Der Snapdragon 800 wird von der bekannt schnellen Adreno 330 flankiert. Im Exynos 5420 Octa ist eine ARM Mali-T628 integriert, die sich ihre Sporen erst noch verdienen muss. Die Eckdaten mit sechs Clustern und bis zu 600 MHz Shader-Takt lassen aber auf ein echtes Power-Paket auf Niveau der Adreno 330 hoffen.

Das war es dann aber auch mit den Unterschieden der beiden Galaxy Tab Pro 10.1 Modelle. Dass eines nur WLAN und das andere zusätzlich zum WLAN auch noch LTE beherrscht, offenbaren bereits die Modellbezeichnungen. Beiden Varianten gemein sind der zwei GByte große Arbeits- und der 16 GByte fassende interne Speicher, der sich per microSD-Karte schnell und kostengünstig um bis zu 64 GByte erweitern lässt.

Was ist noch an Bord? Schnelles ac-WLAN, GLONASS und GPS, Bluetooth 4.0, NFC und ein Infrarot-Port, der das Tablet zur Universalfernbedienung macht. Auf USB 3.0 muss der Käufer allerdings verzichten. Das bleibt den absoluten Topmodellen vorbehalten.

Die Displayauflösung ist mit 2560 x 1600 Bildpunkten hingegen absolute Spitzenklasse, so fein lösen bisher nur die wenigsten Tablets auf – und viele davon stammen von Samsung. Die Display-Technologie nennt Samsung Super Clear LCD-TFT, was wohl auf IPS-Niveau anzusiedeln ist. Auf die AMOLED-Technik verzichten die Südkoreaner in diesem Fall. Ob das eine gute Entscheidung ist?

Unser Ziel: Mehr exakte Informationen

Mit einem völlig neuen Messkonzept und einem Kooperationspartner aus der Industrie wollen wir beispielsweise im Bereich der Messung der Leistungsaufnahme bei Grafikkarten neue Maßstäbe setzen und mithelfen, den einen oder anderen Mythos zu hinterfragen bzw. aufzuklären.

In Zeiten von Ressourcenknappheit und dem bewussten Umgang mit Energie ist es aus unserer Sicht unabdingbar, diese Werte nicht nur grob zu schätzen, sondern auch wirklich möglichst exakt zu messen. Deshalb widmen wir diesen Messungen auch ein gesondertes Kapitel und später noch einen Grundlagenartikel als Follow-Up (Teaser).

Um auch beim Gaming dem technischen Fortschritt entsprechend Rechnung zu tragen, nutzen wir bei den Benchmarks nunmehr Full-HD (1920 x 1080 Pixel) und UHD / 4K (3840 x 2160 Pixel) als neue Referenz-Auflösungen sowie neue synthetische Benchmarks und Spiele.

Alle geringeren Auflösungen bzw. Qualitätseinstellungen werden Einzug in die neuen VGA-Einsteiger-Benchmarks finden, die wir etwas später beginnen sowie parallel fortschreiben wollen und die dann auch APUs und iGP-Lösungen beinhalten werden.

Ein neues Testsystem als Unterbau

Auf Grund unserer Erfahrungen wissen wir, dass sogar ein auf 4,5 GHz übertakteter Core i7 3770K in manchen Situationen zum limitierenden Faktor werden kann. Daher haben wir einerseits bei der Vorauswahl der Benchmarks und deren Einstellungen darauf geachtet, möglichst keine extrem hohen Frameraten bei den Highend-Karten zuzulassen, und haben andererseits den kompletten Unterbau gewechselt.

Neben einem auf vier GHz getakteten Core i7 4930K und sehr schnellem RAM ist es vor allem auch das sehr gut ausgestattete Mainboard (Asus Rampage IV Black Edition), welches uns dabei hilft, das venünftige Maximum aus der CPU herauszuholen. Doch zum System auf der nächsten Seite gleich noch mehr.

Sicherung des Ist-Standes zur besseren Vergleichbarkeit

Wir sind uns bewusst, dass wir aus logistischen, technischen und vor allem Zeitgründen beim Benchmarken mit mehreren Durchläufen pro Test nicht jedes Spiel aufnehmen können. Wir haben die neue Suite deshalb auf Basis langer Einzeltests vieler Spiele sowie deren unterschiedlichsten Voreinstellungen zusammengestellt. Am Ende haben wir die Auswahl auf insgesamt 10 AAA-Titel eingegrenzt, die uns vor allem auch eine möglichst ausgewogene Balance zwischen den Herstellern der Grafikchips gewährt.

Es kommen neuere und ältere sowie Hardware-fordernde als auch anspruchslosere Titel gleichermaßen zum Einsatz. Darüber hinaus wurden alle Updates deaktiviert und der aktuelle Stand damit faktisch eingefroren. Darüber hinaus wird das eingesetzte Betriebssystem, da es eh nicht online genutzt wird, auf dem heutigen Stand belassen. Diesen Ist-Zustand haben wir als als Image gesichert, das wir für die nächste Zeit ungeändert auch weiter nutzen werden. Aktuellere Treiber werden wir bei Bedarf auch rückwirkend verwenden und – wo es geht – auch in Nachtests für bereits geteste Karten verwenden.

Hier geht es zu den neuen VGA-Charts 2014

Update: 27. März 2014

Gegenüber der letzten Version vom 6. Februar haben wir unseren R9 290(X)-Roundup um die Powercolor- und MSI-Karten auf den Seiten 16 und 17 erweitert und natürlich die Tabellen auf den restlichen Seiten ebenfalls aktualisiert.

Der schlechte Kühler des Referenzdesigns der Radeon R9 290(X) war lang genug Zielscheibe von Spott und Häme aus der Community, denn mit der doch recht verunglückten Lösung hat man seitens AMD den eigentlich potenten Chip weit unter Wert verkauft.

Erste Umbauten mit Kühlern von Drittanbietern – siehe unseren Artikel “Umbauanleitung: AMDs Radeon R9 290 auf Arctics Accelero Xtreme III umgerüstet” – haben ja eindrucksvoll bewiesen, dass viel mehr geht als das, was die Referenzkarten hergeben, bevor sie sich höchstselbst ins thermale Abseits katapultieren.

Dass dieser Performance-Zugewinn mit besseren Kühlern auch auf Boardpartner-Karten in gleichem Maße möglich sein sollte, steht eigentlich außer Frage. Doch wie gut sind diese Lösungen in der Praxis dann wirklich?

Unser \Unser “Custom-Design” mit dem Arctic Accelero XIII

Da der “Launch” dieser Karten wie gewohnt chaotisch ausfiel, stehen uns aktuell nur zwei Modelle zur Verfügung. Allerdings hat sich heute bereits eine dritte Karte blicken lassen und wir warten auf weitere Modelle in den nächsten ein bis drei Wochen. Deshalb wollen wir die Form des offenen Roundups aufgreifen und werden weitere Testmuster hinzufügen, sobald deren Tests abgeschlossen sind.

Wir betreiben bei den Messungen absichtlich alle R9 290X im Silent-/Quiet-Mode, da die Boardpartnerkarten diesen Modus im offenen Aufbau ohne Einbußen bei den Taktraten gut beherrscht haben.

Kartenübersicht R9 290

Sapphire
R9 290
Tri-X
R9 290
Reference +
Arctic Accelero
Extreme III OC
R9 290
Reference +
NZXT Kraken
G10 + X40

Gigabyte
R9 290
Windforce OC

Weitere
Modelle
folgen

Kartenübersicht R9 290X

Asus
R9 290X
DirectCU II OC
Sapphire
R9 290X
Tri-X OC
Gigabyte
R9 290X
Windforce OC
HIS
R9 290X
IceQ X² Turbo

MSI
R9 290X
Gaming OC

MSI
R9 290X
Lightning
(Update)

Powercolor
R9 290X
PCS+
(Update)
Weitere
Modelle
folgen

UPDATE: 27. März 2014

Dieser auf den neuesten Stand gebrachte Artikel zum Testablauf der Kühlertests, der ursprünglich im Februar 2013 veröffentlicht wurde, beschreibt jetzt auch unsere neue Teststation für ITX-Kühler.

Wir erneuern unseren Testaufbau für Kühlertests. Welche Komponenten zum Einsatz kommen und welches Testverfahren wir anwenden, stellen wir unseren Lesern in diesem Artikel vor.

Kommt Zeit, kommt Wandel: Der Bereich der Mini-PC-Systeme nimmt aktuell nicht zuletzt aufgrund der von Valve angekündigten Steam-Box mehr und mehr an Fahrt auf. Höchste Zeit also, dass wir unseren Testablauf zur Beurteilung von Prozessorkühlern an diese Entwicklung anpassen. Wir werden daher künftig auf Basis von zwei unterschiedlichen Teststationen Messungen erheben, um dem jeweiligen Einsatzzweck der Prozessorkühler besser gerecht werden können.

Die Basis für die Temperaturmessungen beim Einsatz von großen und besonders leistungsstarken Prozessorkühlern und Kompaktwasserkühlungen bildet weiterhin unsere ATX-Plattform mit einem AMD FX-8350 als Herz, um Ergebnisse in der TDP-Klasse von 125 sowie 180 Watt (normal / übertaktet) erheben zu können. Die Testreihen finden in einem gut belüfteten, großen Gehäuse (Cooler Master Storm Stryker) statt.

Zu diesem Setup kommt nun ein komplett eigenständiges ITX-System auf Basis eines aktuellen Intel Core i5-4430 mit einer TDP von 84 Watt dazu, über den bei Bedarf auch ein Core i5-4430S mit einem Wert von 65 Watt imitiert werden kann – die Unterschiede zwischen beiden CPUs sind nur marginal.

Als Gehäuse kommt hier mit dem Xilence Torino ein angemessenes und günstiges Exemplar zum Einsatz, das neben ausreichenden Belüftungsoptionen auch genug Freiheit bietet, um so gut wie jeden in diesem Bereich in Frage kommenden Prozessorkühler unterzubringen.

Die aktuell sehr weit gefächerte Landschaft der PC-Komponenten stellte uns vor die Aufgabe, in einer intensiven Planungsphase jene Einzelkomponenten für den Aufbau einer neuen Teststation zu wählen, die einer Reihe von bereits im Vorfeld beschlossenen Kernanforderungen am ehesten gerecht wurden. Der erste Punkt dieser Wunschliste versteht sich dabei beinahe von selbst: Wo maßgeblich, wurde aufgrund der Hoffnung auf eine möglichst lange Lebensdauer der Teststation besonderer Wert auf stabile und ausgereifte Bauteile gelegt.

Da wir zudem seit jeher Wert auf korrekte Angaben zur Lautstärkeentwicklung der Probanden legen, richteten wir unser Augenmerk auf die Eliminierung der peripheren Geräuschkulisse aller übrigen Bauteile: Bei abgeschalteten Gehäuselüftern sollte die Teststation im Idealfall lautlos aber zumindest so leise wie nur irgend möglich agieren, um bei den getesteten Luft- und Wasserkühlern möglichst exakte, unverfälschte Lautstärkemessungen vornehmen zu können.

Das dritte Problem bestand in der Auswahl eines geeigneten Prozessors, da wir unseren Lesern nicht nur Tests der Highend- und Mittelklassekühler liefern, sondern auch Exemplare aus dem Einsteigersegment oder – ein ganz aktuelles Thema – speziell für den Einsatz in kleinen (ITX-)Systemen konzipierte Kühler präsentieren wollen. Der Trend der Erweiterung der PC-Landschaft um rechenstarke Kleinsysteme für unterschiedlichste Einsatzzwecke ist derzeit jedenfalls nicht von der Hand zu weisen.

Was dabei letztlich herausgekommen ist, zeigen wir auf den folgenden Seiten.

Die Oberfläche des Latitude E7240 erweist sich als sehr gefällig. Die Rückseite des Displays einschließlich des Rahmens ist dank vollständiger Gummierung sehr griffig. Die Karbonoptik des Deckels sorgt dabei nicht nur für ein attraktives Auftreten, sondern gibt sich gleichzeitig unanfällig gegenüber Schmutz und Fett.

Das in verschieden konfigurierbaren, aktuellen Ausstattungsvarianten erhältliche Subnotebook kommt für einen Vertreter des Business-Segments mit Maßen von 31,05 x 21,1 x 2 cm vergleichsweise schmal daher und bietet bei einem Gewicht von 1,5 kg einen guten Kompromiss aus Portabilität und Stabilität – vor allem wenn man bedenkt, dass es sich bei dem von uns getesteten Exemplar aufgrund des verbauten Touchscreens um ein entsprechend gewichtigeres Modell handelt.

Dells kleines Latitude bietet genau die Stabilität, die man sich von einem derartigen Business-Gerät wünscht: Einen verwindungssteifen Displaydeckel und ein nicht zum Durchbiegen neigender Tastatur- und Handballenablagebereich. Die Displayscharniere sind straff und wirken einem zu starken Nachwippen des Deckels effektiv entgegen, ermöglichen aber dennoch gerade so ein einhändiges Aufklappen des Geräts – genau so sollte es sein.

Da sich der Bildschirm um knapp über 180° aufklappen lässt, ist auch der Einsatz als Präsentationsmedium in kleiner Runde an einem Tisch problemlos möglich. Wählt man die Ausstattungsvariante mit Touch-Display, ist in dieser Position zudem eine entsprechend direkte Interaktion mit dem Gerät möglich. Mit der enormen Flexibilität eines Hybrid-Geräts, das sich bei Bedarf in ein echtes Tablet verwandelt, kann es dennoch nicht dienen.

Der Bereich der Eingabegeräte wurde schlicht und funktional gehalten. Auch hier wurde die Oberfläche im Bereich um die Tastatur und das Touchpad durchgängig mattschwarz gummiert und hinterlässt einen griffigen, schmutzunempfindlichen und robusten Eindruck. Die Tastatur selbst folgt weitgehend dem Standard-Layout und die Gleitfläche des Multitouch-fähigen Touchpads misst 9 x 4,6 cm.

Der Ein-/Austaster befindet sich oben rechts, auf der linken Seite gibt es Sondertasten zur Regelung der Lautstärke und zum Stummschalten. Laut Bedienungsanleitung kann auf Wunsch im Bereich rechts unter der Tastatur auch ein Fingerprint-Reader angebracht werden.

Der Großteil der Anschlüsse konzentriert sich auf die Rückseite. Hier finden wir zwei USB-3.0-Steckplätze, einen HDMI- und Gigabit-LAN-Port sowie den Netzteilanschluss.

An der linken Außenseite wurden der Luftauslass für den Notebooklüfter, ein Ein- und Ausschalter für das integrierte WLAN-Modul und ein kontaktloser Smartcard-Reader platziert. Letzterer war im Falle unseres Testgeräts ein Dummy, kann aber optional der Konfiguration hinzugeführt werden.

Die gegenüberliegende Seite bietet einen Mini-DisplayPort, einen dritten USB-3.0-Steckplatz, die Combo-Buchse für Kopfhörer und Mikrofon, ein Lesegerät für SD-Karten sowie den in dieser Geräteklasse zum Standard gehörenden Kensington-Sicherheitsverschluss.

Für eine leichte Wartung und Aufrüstung des Geräts sorgt die gute Zugänglichkeit der Innereien. Doch zunächst einmal sind an der Unterseite zwei Öffnungen für die an dieser Stelle verbauten Audioboxen sowie der Anschluss zum Einsatz an einer passenden Dockingstation zu finden.

Der Akku wird durch Umlegen eines Öffnungsschiebers automatisch angehoben und kann danach problemlos entnommen werden.

Darunter befindet sich ein Steckplatz zur Unterbringung von SIM-Karten für den mobilen Internetzugang ohne Smartphone-Nutzung. Hebt man die in diesem Bereich verklebte Schutzfolie an, dann kommt man sogar an die Batterie auf dem Mainboard heran, wenn mal ein Austausch nötig sein sollte.

Nachdem man zwei zusätzliche Schrauben der Wartungsklappe gelöst hat, kann man auf WLAN- sowie Mobile-Broadband-Modul, SSD im mSATA-Format, Arbeitsspeicher und Notebooklüfter zugreifen. Glücklicherweise verzichtet die Kunststoffklappe auf die zu leichtem Abbrechen neigenden Einrastnasen. Eine derart gute Erreichbarkeit der Komponenten würden auch so manchem Consumer-Notebook gut zu Gesicht stehen.

Update 24. März

Auf Leserwunsch haben wir die Performance von microSD-Karten in einem SD-Karten-Adapter nachgetestet und den Originalartikel vom 18. März entsprechend erweitert.

Wer an diesen Ergebnissen interessiert ist – hier geht´s direkt zu Seite 6.

Die schnellste Speicherkarte bleibt im Datenstau stecken, wenn der Kartenleser nicht mit dem Lesen und Schreiben hinterherkommt. Während aktuelle SDHC/SHDC-Karten, microSDHC/SHDC-Karten und CF-Karten sequenzielle Mindesttransferraten garantieren und Anwendern damit eine wertvolle Kaufhilfe liefern, sucht man solche Angaben bei Kartenlesern vergeblich.

Zwar verrät die Schnittstelle, wohin die Geschwindigkeits-Reise geht, doch das sagt bei USB-3.0-Kartenlesern wenig über die tatsächlich mögliche Leistung aus. Die kann sich bei USB 3.0 theoretisch irgendwo zwischen der maximalen Schnittstellen-Bruttodatenrate von 500 MByte/s (8B10B-Kodierung) und knapp oberhalb des USB-2.0-Tempos bewegen – fertig ist der “Superspeed”-Kartenleser der 5-GBit/s-Klasse.

Natürlich hängt es in erster Linie von der jeweiligen Speicherkarte ab, wie schnell ein Kartenleser Daten überträgt. Zudem kommen besonders schnelle Exemplare wie CF-Karten zwar bereits auf Transferraten von knapp 160 MByte/s, nutzen die Bandbreite der USB-3.0-Schnittstelle damit aber noch lange nicht aus. Wie schnell sind USB-3.0-Cardreader also wirklich? Um das herauszufinden, haben wir neun aktuelle Kartenleser ins Testlabor geholt und ihnen mit schnellen Speicherkarten auf den Slot gefühlt.

Update 24. März: Auf Leserwunsch haben wir übrigens die Performance von microSD-Karten in einem SD-Karten-Adapter nachgetestet. Wer an diesen Ergebnissen interessiert ist – hier geht´s zu Seite 6.

Bunt illuminiertes Spiegelei oder echte Gaming-Maus? Der erste Auftritt samt optischem Eindruck mag irgendwie nicht zu einem wirklich harten Einsatz passen. Aber die Erfahrung lehrt auch, dass man eigentlich niemals nie sagen sollte. Und so haben wir das nach der CeBIT 2014 eingegangene Päckchen nicht nur geöffnet, sondern die Maus auch einmal richtig hart gefordert.

Mit dem ADNS 3090 ist zudem ein optischer Sensor in der i-Rocks Spirit Cocoon verbaut, der sich dem werbewirksamen DPI-Wahn bewusst entzieht und stattdessen zum Cruisen bis hinab zu 450 dpi einlädt. Zivilisationskrankheiten wie Hektik, Angle-Snapping und Hochgeschwindigkeitswahn haben gegen die puristische Auslegung im Inneren somit keine Chance, Gott sei Dank. Deshalb testen wir diese Nicht-Laser-Maus mit doppelter Freude, denn solche Nager sind mit der Zeit leider etwas selten geworden.

Doch nehmen wir schnell noch die technischen Daten unter die Lupe, bevor wir uns unter die Aufreißer begeben:

Technische Daten
Modell: i-Rocks Spirit Cocoon
Sensor: Avago ADNS 3090 (optischer Sensor)
Auflösung: 450 / 900 / 1800 / 3500 dpi
Polling-Rate: 125 / 250 / 500 / 1000 Hz
Taster: Omron Switches
Anschluss: USB, textilummanteltes Kabel mit 1,80 m Länge
Abmessungen: 103 x 60 x 39 mm (L x B x H)
Gewicht: 64g netto
102g mit Kabel
Beleuchtung: Animierte RGB Hintergrundbeleuchtung
Ausschaltbar und mit Lock-Taste für eine konstante Farbe
Leistungsaufnahme:
max. 100 mA ohne Beleuchtung
max. 150 mA mit Beleuchtung
Preis: 24 Euro (UVP, zzgl. Mehrwertsteuer, Maus ist noch nicht erhältlich)

Wir nehmen i-Rocks beim Wort, dass diese Maus in küzester Zeit auch in Deutschland erhältlich sein wird und freuen uns jetzt schon auf die Bereicherung im Segment der brauchbaren Mäuse unter 30 Euro. Laut Anbieter ist die Maus demnächst auch über Amazon in Deutschland erhältlich, derzeit läuft der Verkauf aber bereits schon über UK.

  

Galten Smartphones mit einer Displaydiagonale von 4,7 Zoll im vor Kurzem noch als Bildschirmgiganten, sieht man sie mittlerweile nur noch als Geräte mittlerer Größe an. Im Vergleich zu den teilweise gigantischen Phablets bieten sie jedoch immer noch eine ganze Menge Bildschirm, ohne dabei gleichzeitig die Mobilität einzuschränken – denn bei “echten” Phablets stößt man beim Transport in Hosen- oder Jackentasche schnell an seine Grenzen.

Hardwareausstattung auf Mittelklasse-Niveau

Dies gilt insbesondere für das Motorola Moto X, das durch vergleichweise geringe Randstärken noch kompakter wirkt, als andere Modelle dieser Klasse. Und auch wenn es sich eigentlich um Motorolas aktuelles Topmodell handelt, lässt es der Hersteller hinsichtlich der Hardware-Ausstattung etwas ruhiger angehen: Im Inneren des aktuellen Flaggschiffs sitzt kein unglaublich schnelles Quad-, sondern “nur” ein Dual-Core-SoC aus dem Hause Qualcomm (Snapdragon S4 Pro). Darüber hinaus bringt das Smartphone einen 16 GByte großen Speicher mit, der unter anderem mit Bildern der 10-MP-Kamera gefüllt werden kann.

Software-Ausstattung trägt Google-Handschrift

Mit dem Moto X endet nach nur zwei Geräten die Herrschaft des Softwareentwicklers Google im Hause Motorola, dessen Handschrift mehr als deutlich zu Tage tritt – und zwar nicht nur, weil das Smartphone von Anfang an mit der aktuellsten Android-Version 4.4.2 ausgeliefert wird, die ohne die sonst üblichen Hersteller-eigenen Oberflächen auskommt. Auch an anderen Stellen erahnt man, dass das Smartphone für Google eher ein Schaufenster ist, mit dem gezeigt werden soll, das die Möglichkeiten der Software bei Smartphones noch längst nicht ausgereizt sind.

Dies beginnt mit dem Dienst “Active Display”. Wird das Smartphone angehoben, erscheint auf dem Display die Uhrzeit sowie die Statusmeldung über eingegangene Nachrichten und Anrufe. Damit muss der Nutzer das Gerät nicht erst entsperren, um die wesentlichen Informationen einzusehen – das soll letztlich dazu beitragen, Energie zu sparen.

Ein weiterer Dienst, der die Google-Handschrift trägt,, hört auf den Namen “Assist”. Dieser Dienst versucht seinen Nutzer in möglichst vielen Lebenslagen zu unterstützen und soll automatisch erkennen, in welchen Situation sich dieser befindet: Im Auto wird Musik abgespielt und werden eingehende SMS vorgelesen, bei Besprechungen oder nachts werden nur wichtige Anrufe durchgestellt.

Ebenfalls recht praktisch ist “Motorola Connect”. Mit diesem Tool kann man das Smartphone mit dem Rechner bzw. mit einem dort installierten Chrome-Browser verbinden, wenn dieser um eine entsprechende Erweiterung bereichert wird. Der Nutzer kann dann SMS-Nachrichten direkt am PC mit der großen Tastatur verfassen.

Neben den Google-Diensten ist darüber hinaus das mittlerweile ebenfalls von der Softwareschmeide entwickelte QuickOffice vorinstalliert. Nach manch praktischem Werkzeug sucht man beim ersten Start jedoch vergeblich. Selbst ein Dateimanager, der eigentlich bei den meisten Smartphones Standard ist, wird von Google anscheinend als überflüssig erachtet.

Technische Daten
Modell: Motorola Moto X (XT 1052)
Betriebssystem: Android 4.4.2
Display: 4,7 Zoll, IPS-Display, 1280 x 720 Pixel
CPU: Qualcomm Snapdragon S4 Pro, 2x 1,7 GHz
GPU: Adreno 320
Arbeitsspeicher: 2048 MByte
Interner Speicher: 16 GByte
Externer Speicher:
WLAN: 802.11 a/b/g/n/ac
Bluetooth: 4.0
Funknetze GSM 850/900/1800/1900
UMTS 850/900/1800/1900/2100
LTE 800/1800/2600
Datennetze GPRS/EDGE/HSDPA/HSUPA/HSPA+
Kamera: Front: 2-MP-Kamera
Rear: 10-MP-Kamera, Full-HD-Videoaufzeichnung
Akku:
2200 mAh
Abmessungen: 12,93 x 6,53 x 1,04 cm
Gewicht: 130 g
Marktpreis: ab 350 Euro

Wir hatten ja kürzlich die Möglichkeit, eine MSI R9 290X Lightning ziemlich exklusiv zu testen, so dass wir nunmehr auch den direkten Vergleich haben, was solche 2,5-Slot-Lösungen wirklich leisten können. Gespannt waren wir auf jeden Fall, denn zum einen ist die Karte von Powercolor günstiger und zum anderen eine halbe Galaxie leichter. Doch zu den Details später mehr.

Wir sind jedenfalls gespannt, ob sich die längere Wartezeit gelohnt hat und wie sich diese Karte im mittlerweile doch schon recht umfangreichen Testfeld schlägt.

Technische Eckdaten im Vergleich

Betrachten wir nun als erstes die wichtigsten Eckdaten der ab Werk mit 1050 MHz getakteten Grafikkarte. Damit liegt sie im oberen Mittelefeld der bereits getesteten Karten und in Bezug auf die Taktraten für GPU und Speicher gleichauf mit der Asus R9 290X Direct CUII.

Ob sich die theoretische Leistung auch in der Spiele-Performance und der Leistungsaufnahme wiederspiegelt, soll dieser Test später noch klären. Doch zunächst erst einmal die Aufnahme des aktuellen Ist-Standes in tabellarischer Form:

Modell GPU Clock
MHz (Boost)
Memory
Clock
MHz
Memory
Bandwidth
GB/s
Pixel
Fillrate
GPixel/s
Textur
Fillrate
GTexel/s
Asus
R9 290X
DirectCU II OC:
1050 1350 345.6 67.2 184.8
Sapphire
R9 290X
Tri-X OC:
1040 1300 332.8 66.6 183.0
Gigabyte
R9 290X
Windforce OC:
1040 1250 320.0 66.6 183.0
HIS
R9 290X
IceQ X² Turbo:
1060 1350 345.6 67.8 186.6
MSI
R9 290X
Gaming OC:
1040 1250 320 66.6 183
MSI
R9 290X
Lightning:
1080 1250 320 69.1 190.1
Powercolor
 R9 290X
PCS+:
1050
1350
345.6
67.2
184.4

Windows vom USB-Stick oder einer externen Festplatte booten: Wie praktisch wäre es doch, das komplette OS ständig auf einem handlichen Datenträger mit sich zu führen und die gewohnte Arbeitsumgebung damit an anderen Rechnern nutzen zu können. Bereits mit Windows 7 konnte man sich diesen Wunsch erfüllen, was aber eine ganze Menge Software-Bastelarbeit erforderte, weil das Betriebssystem eigentlich gar nicht dafür vorgesehen war.

Bei Windows 8 klappt das Booten von externen Datenträgern dagegen völlig problemlos. Dafür sorgt Microsoft höchstselbst durch die Funktion Windows To Go, mit der sich Windows 8 oder Windows 8.1 beispielsweise auf einem USB-Stick installieren und direkt davon booten lässt. Windows To Go ist offiziell Windows 8 Enterprise vorbehalten. Nur diese Windows-Version enthält einen Software-Assistenten, der einen USB-Stick mit einer Windows-8-Installation betankt.

Den Speicherstift darf man dann an beliebigen Rechnern verwenden, ohne dass Windows erneut aktiviert werden muss. Damit ist Windows To Go ideal für Unternehmen, die ihren Mitarbeitern gemäß der BYOD-Philosophie (“Bring Your Own Device”) eine mobile und gleichzeitig persönliche Windows-Umgebung an die Hand geben wollen, die sich genauso verhält wie eine herkömmliche Installation. Mit ein paar Tricks, die aufzuzählen den Rahmen dieses Artikels sprengen würde, funktioniert die Installation von Windows 8/8.1 auf USB-Laufwerken übrigens auch mit jeder anderen Windows-8-Version.

Windows To Go im Test: Imation IronKey Workspace W500

Theoretisch eignet sich jeder USB-Datenträger als Bootmedium für Windows 8/8.1, wobei USB 3.0 aus Geschwindigkeitsgründen klar den Vorzug vor USB 2.0 erhält. Für die Installation einer 32-Bit-Version muss der USB-Stick mindestens 16 GByte Speicherkapazität haben, bei einer 64-Bit-Verion sind es mindestens 32 GByte.

Um einen reibungslosen Windows-Betrieb zu sicherzustellen, soll es aber nicht irgendein USB-Stick sein, sagen die Hersteller. Microsoft empfiehlt den Einsatz zertifizierter USB-Sticks, weil diese speziell für Windows To Go optimiert wurden. Sie sollen sich durch hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten, Kompatibilität zu Windows 7/8-Hardware und Langlebigkeit auszeichnen.

Einer der von Microsoft zertifizierten Windows To Go-Sticks ist der 32 GByte große Imation IronKey Workspace W500, den wir ausführlich testen konnten. Neben der allgemeinen Handhabung und Geschwindigkeit hat uns auch interessiert, wie sich gut sich der des USB-3.0-Stick beim Thema Kompatibilität schlägt. Dazu haben wir den Imation IronKey an unterschiedlichen AMD- und Intel-Plattformen älteren und jüngeren Datums angeschlossen und gestartet.

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