Raijintek Pallas im Test: Kühler-Titan im kompakten ITX-Format

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Raijintek zum Zweiten: Nachdem wir erst kürzlich mit dem Raijintek Ereboss das Erstlingswerk des Herstellers begutachten durften, das im Bereich besonders massiver Tower-Kühler für den Einsatz bei geringen Lüfterdrehzahlen durchaus einen Fußabdruck hinterlassen konnte, sehen wir uns heute an, wie der Hersteller sich im Bereich der ITX-Kühler aufstellt.

Mythologie ist Trumpf: Nach dem Ereboss (vermutlich als Wortspiel in Anlehnung an den antiken, griechischen Gott der Finsternis) kommt nun mit Pallas einer der ebenfalls griechischen Titanen als Namensgeber zum Einsatz.

Das ist insofern bemerkenswert, als dass es sich bei dem Kühler mitnichten um einen riesigen Giganten handelt, sondern um ein besonders flaches Exemplar, das einschließlich des verbauten Lüfters gerade einmal 6,8 cm hoch ist und sich so perfekt für den Einsatz in leistungsstarken ITX-Systemen eignen könnte.

Raijinteks Pallas bietet sechs 6-mm-Heatpipes und sollte somit durchaus in der Lage sein, auch auf High-End-CPUs auf begrenztem Raum für einen kühlen Kopf zu sorgen. Auch wenn er auf den ersten Blick Thermalrights AXP-200 vom Grundaufbau her ähnelt, gibt es doch einige deutliche Unterschiede: Der Pallas ist einschließlich Lüfter fünf Millimeter niedriger als der derzeitige Platzhirsch und verfügt über mehr und dichter beieinanderliegende Kühllamellen, die zudem eine völlig andere Formgebung aufweisen. Der Preis soll laut Hersteller knapp 40 Euro betragen.

Verpackung und Lieferumfang

Der Pallas wird in einer vergleichsweise kleinen Verpackungseinheit ausgeliefert. Im Inneren wurde alles in ein Faltelement aus Pappe eingebettet, so dass sich der Inhalt quasi selbst beklemmt – einfach, aber effektiv und platzsparend.

Der Lieferumfang entspricht größtenteils dem des Ereboss, da zur Montage auf dieselbe Backplate-Lösung mit aufschraubbaren Halterahmen zurückgegriffen wird. An die Stelle der vier Gummiaufhängungen beim großen Tower-Kühler tritt bei Raijinteks ITX-Modell eine Klammerhalterung.

Der Low-Profile Lüfter mit seinem nur 1,3 cm dicken, aber immerhin 14 x 15 großen Rahmen ist ebenfalls kein Unbekannter mehr.

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