Monat: Februar 2014

Der Volksmund und auch mancher Mitarbeiter der einschlägigen Elektronikhandelsketten tendiert dazu, dem Notebooksuchenden besonders günstige Einstiegsgeräte mit schwacher Ausstattung und einer geringen Garantiedauer als Business-Geräte zu verkaufen. Doch zwischen einem Entry-Level-Gerät für leichte Office-Tätigkeiten und einem dedizierten Business-Begleiter bestehen erhebliche Unterschiede. Wir möchten im Folgenden klären, was bei Wahl eines zuverlässigen mobilen PCs für den professionellen Produktiveinsatz beachtet werden muss.

Anders als bei anderen Geräteklassen wie den Multimedia- oder Gaming-Notebooks ist die reine Rechenleistung beim Business-Notebook in der Regel nicht von primärer Bedeutung. Wichtig sind die funktionellen Details in Themenbereichen wie Konnektivität, Erweiterbarkeit, Akkulaufzeit, Betriebsgeräusch, optional erweiterbare Garantieleistungen von sehr variablem Umfang und Sonderfunktion hinsichtlich Verfügbarkeit, Sicherheit und Verschlüsselung der Daten. Vorrang vor allem anderen hat die Vermeidung von Produktivitätsausfällen.

Als Einstieg in unseren überarbeiteten Testablauf für Business-Notebooks, wie er bereits ab der nächsten Veröffentlichung zum Einsatz kommen wird, wollen wir uns in diesem Artikel der Reihe nach voranarbeiten und eine Art Liste zum Abhaken bieten, die unseren Lesern als Orientierungshilfe auf der Suche nach einem adäquaten mobilen Begleiter für den Geschäftsalltag dienen soll.

Schon private Nutzer zweifeln von Zeit zu Zeit an ihren schicken Media-Tablets, deren oftmals fragilen Außenhüllen schon bei kleineren Abstürzen katastrophale Schäden erleiden können. Umso problematischer ist der Einsatz solcher Geräte in einem professionellen Umfeld, dass sich durch etwas rauere Rahmenbedingungen auszeichnet. Dann wächst schnell der Bedarf an einem elektronischen Begleiter, der sich gegenüber robusterer Behandlung etwas unanfälliger zeigt. Eine Möglichkeit dazu stellt das mit dem treffenden Namen bedachte Fieldbook E1 von Logic Instruments dar.

Harte Schale, alter Kern

Wie es sich für ein echtes Business-Gerät gehört, geht es bei dem nicht mehr ganz so kompakten Tablet vor allem um die Funktionen und weniger um die Performance. Neben einem 10,1-zölligen Bildschirm finden sich zahlreiche Schnittstellen einschließlich eines SIM-Karten-Slots in der Außenhaut. Zusätzliche Hardware-Tasten versprechen weitere Funktionen, die üblicherweise nicht geboten werden.

Entsprechend seiner Bestimmung wurde bei der im Inneren verbauten Hardware auf ein SoC von Texas Instruments – ein OMAP 4460 – gesetzt, dass schon derart lang am Markt präsent ist. Sämtliche damit verbundenen Kinderkrankheiten sollten sich daher längst gezeigt haben – schließlich hat sich der Hersteller aus der Entwicklung mobiler Chips bereits im vergangenen Jahr zurückgezogen. 

Altes Android ohne Play-Store-Anbindung

Auch in Sachen Software setzt der Hersteller des Fieldbook E1 auf ein etabliertes Betriebssystem. Auf dem Testgerät, ein frühes Serienmodell, wurde das mehr als zwei Jahre alte Android 4.0.4 (Ice Cream Sandwich) installiert. Diese hier installierte Android-Version konnte nicht so einfach mit neuen Apps bestückt werden, denn bisher fehlte eine Anbindung an Googles Play Store. Die Seriengeräte sollen jedoch mit Android 4.2.2 ausgeliefert werden und verfügen überdies über einen Play-Store-Zugang – sofern der Administrator den Zugang denn zulässt.

Schon an der Software wird deutlich, dass Logic Instruments nicht unbedingt den Hobby-Anwender anspricht. Schon die vorab installierten Anwendungen sind aufs Nötigste beschränkt. Nicht mal eine Office-Suite findet sich unter den Anwendungen, für das Lesen von Dokumente kann lediglich auf einen vorinstallierten Adobe Reader zurückgegriffen werden.

Dafür kann der Nutzer mit dem ersten Starten auf das Root-Verzeichnis zugreifen. Wer bis in die Tiefen seines Systems vordringen will, muss das Gerät also nicht erst rooten und den Verlust der Garantie in Kauf nehmen. Das dürfte vor allem den Einsatz in Unternehmen erleichtern, da so eine einfachere Anpassung an individuelle Anfordungen möglich ist.

Zudem gibt es mit Field Control eine eigenständige Kontrolloberfäche, die mit einem eigenen Administrator-Passwort belegt werden kann, so dass einzelne Nutzerprofile entwickelt werden können. Hier erfolgt auch der Zugriff auf die in der rechten Geräteseite integierten Funktionstasten.

So lassen sich etwa der Barcode-Scanner, die Einstellungen oder auch nur der Explorer schneller aufrufen. Außerdem können die mit den Tasten verbundenen Funktionen in dem hier integrierten Administratormenü geändert werden. Dabei reichen die Möglichkeiten bis hin zu einem Stealth-Mode, der das Tablet vor neugierigen Blicken von außen schützen soll.

Technische Daten
Hersteller & Modell: Logic Instruments Fieldbook E1
Betriebssystem: Android 4.0.4
Display: 10,1 Zoll, LED-Panel, HD-Auflösung (1.366 x 768 Pixel)
CPU: Texas Instruments OMAP 4.460,  2 x 1,5 GHz
GPU: Imagination PowerVR SGX540
Arbeitsspeicher: 1.024 MByte, LPDDR2
Interner Speicher: 16 GByte (inzwischen nur noch mit 32 GB erhältlich)
Externer Speicher: – / bis 32 Gbyte per microSD-Karte (SDHC-Standard)
WLAN: 802.11 a/b/g/n
Bluetooth: 4.0
Kamera: Rückseite: 5-MP-Kamera, Full-HD-Videoaufzeichnung
Frontseite: 1,2-MP-Kamera
Akku:
10.000 mAh
Abmessungen: 28,35 x 17,97 x 2,8 cm
Gewicht: 1,075 kg
Besonderheiten zertifiziert nach IP65- und MIL-STD810-Standard
Straßenpreis: ab 1.424 Euro (Netto)

Ich darf die Leser eingangs schon mal beruhigen, denn das Folgende hat nichts mit Esotherik oder paranormalen Erscheinungen zu tun (Ehrenwort!), sondern wohl eher mit Schlendrian und minderwertigen Komponenten.

Springen wir schnell noch einmal ein wenig in der Zeit zurück und zwar zum 27.10.2011: Unter der Headline Aerocool Strike-X ST im Exklusiv-Test – Massiver Big Tower für den großen Hardwarehunger hat der Autor eben genau dieses Gehäuse getestet, das später mehr oder weniger sinnvoll für diverse Projekte weiter verwendet wurde.

Was jedoch keiner ahnen konnte – im Zimmer stand eine echte Zeitbombe. Zuletzt wurde der Rechner u.a. als LiteCoin-Miner genutzt, was natürlich auch zur Folge hatte, dass das gute Stück die meiste Zeit unbeaufsichtigt und dröge vor sich hin rechnete.

Nun ist es ja so, dass wir auf unserer Seite weder Schleich- noch andere Werbung machen, die nicht wenigstens als solche gekennzeichnet ist. Trotzdem kann eine schnöde Caseking-Tasse eben doch mehr, als nur einfach mal so mit Inhalt zum Mund geführt werden und immer dann dumm im Bild zu stehen, wenn man mal was auf dem Schreibtisch fotografiert.

Und wer jetzt meint, wir hätten nicht mehr alle Tassen im Schrank, der hat damit sogar Recht: Denn ein Exemplar stand glücklicherweise mit rabenschwarzem Redakteurs-Nektar gefüllt in unmittelbarer Griffnähe. Gott sei Dank übrigens, denn beim Bemerken der Selbstentzündung schlugen die Flammen bereits aus der oberen Abdeckung und der Docking-Station. So wurde aus dem Caseking der Lösch-Zwerg für heiße Asiaten, der Webeaufdruck ausnahmsweise mal nicht weggephotoshopt und außerdem bewiesen, dass Kaffe eben doch nicht gesundheitschädlich ist.

Zumindest hilft er prophylaktisch gegen Rauchvergiftung und Verbrennungen, solange man zufällig Appetit darauf und ihn noch nicht ausgetrunken hat sowie der pyrotechnische Urknall exakt in diesem Augenblick geschieht. Mal wieder Glück gehabt und die Bilanzen meiner Versicherung vor einem Knick nach unten bewahrt.

Trotzdem muss ich doch noch einmal Caseking positiv erwähnen, denn die Pötte, die an die Redakteuere zu diversen Feiertagen verschickt werden, haben wirklich ordentlich Hubraum. Sonst hätte ich am Ende wohl doch los sausen und zum Feuerlöscher greifen müssen. Doch warum zur Hölle muss sich das StrikeX eigentlich selbst zerstören? Purer Selbsthass, weil es sich seit Jahren vielleicht selbst hässlich findet? Begeben uns einfach auf Spurensuche…

Update am 26.02.2013

Die inzwischen 10 Boardpartnerkarten der Radeon R7 270 und R7 270X in unserem Roundup runden das Bild nun recht gut ab und lassen den Schluss zu, dass alle Lösungen nicht nur ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis haben, sondern dass viele dieser Karten auch leise und kühl agieren. Damit platziert sich diese Generation sehr eindrucksvoll im Bereich der Mittelklasse, ohne extrem große Löcher in den Geldbeutel der Anwender zu reißen.

Auf ein Gruppenbild für die Einführung verzichten wir wie schon bei der R9 280X bewusst, da auch dieses Roundup erstmals eine nach hinten hinaus völlig offene Geschichte ist. Wir werden nämlich kontinuierlich weitere Karten einpflegen, sobald sie verfügbar werden, und diesen Artikel dann als Update wieder “nach oben schieben”. So bleibt die Vergleichbarkeit über lange Zeit hinaus gewährleistet und wir können zudem eine viel größere Bandbreite bieten. Deshalb wurden die Daten und Messergebnisse auch in einzelne Sparten aufgeteilt und in mehr oder weniger tabellarischer Form für die bessere Vergleichbarkeit aufgelistet.

Wir haben erneut das Feedback der Leser aufgenommen und erfassen Daten, die so nicht unbedingt in den Herstellerangaben auftauchen, aber beispielsweise für den Einbau sehr wichtig sind und durchaus zum Kaufkriterium werden können. Außerdem nehmen wir auf Grund der vielen Bitten auch die Videos wieder auf und führen diese Idee sogar noch weiter, indem wir auch die Lüfterkurven und Temperaturentwicklung für jede der getesteten Karten separat in Diagrammform abieten.

Komplettiert wird das Ganze dann durch eine Aufnahme der wichtigsten Änderungen (BIOS u.ä.) und natürlich die Bildergalerie zu jeder einzelnen Karte. Damit verbinden wir erstmals Roundup, Einzeltests und Fotostrecke zu einem handlichen, kontinuierlich fortgeschriebenen Artikel.

Kartenübersicht:

Asus
R9 270X
DirectCU II Top
Club3D
R9 270X
Royal Queen
(27.01.2014)
Gigabyte
R9 270X
Windforce
HIS
R9 270X
IceQ X² Turbo
HIS
R9 270X
IceQ X² Turbo
(27.01.2014)
MSI
R9 270X
Gaming
Powercolor
R9 270X
PCS+
(27.01.2014)
Sapphire
R9 270
Dual-X
(26.02.2014)
Sapphire
R9 270X
Toxic Tri-X
(26.02.2014)
Sapphire
R9 270X
VaporX

Um einigermaßen vergleichbar zu bleiben, übernimmt Kailh für die Unterscheidung seiner eigenen Schalter fast komplett ein Farbschema, wie es schon ZF bei seinen MX-Schaltern seit Jahren erfolgreich verwendet, um die unterschiedlichen Charakteristika deutlich voneinander zu trennen.

Allerdings muss man voranstellen, dass sich diese Farbvarianten bei Kailh zwar am ungefähren Charakter der MX-Schalter orientieren (taktil, linear, Klickpunkt usw.), jede der Varianten aber durchaus über ein recht eigenständiges Handling verfügt. Wobei man zugeben muss, dass sich die Optik der Produkte doch sehr ähnelt:

Doch kommen wir zur Tesoro-Tastatur zurück, die mit derzeit 110 Euro noch nicht wirklich billig ist, aber mit frei programmierbarer RGB-Hintergrundbeleuchtung wirbt. Immerhin ähnelt sie auf den ersten Blick sehr stark der mit ca. 160 Euro wesentlich teureren und bereits getesteten Tesoro Colada Evil, doch der Preisbruch steckt im Detail und den verwendeten Materialien. Darauf werden wir später natürlich noch im Detail eingehen.

Insgesamt ist der Markt mittlerweile mit ähnlichen Produkten gut gefüllt, denn es finden sich immer mehr Liebhaber für derartige mechnische Tastaturen, die ihr Nischendasein längst abschütteln konnten. Sicher – über 100 Euro für eine Tastatur auszugeben bedarf schon einer gewissen Schmerzfreiheit oder eines gut gefüllten Geldbeutels, aber es gilt wie immer auch: Wer schön sein will, muss eben (etwas) leiden.

Deshalb wollen wir heute erneut testen, ob diese Tastatur inklusive der Kailh-Taster mehr als nur Botox für die Hände ist und wie sich die in unserem Fall getesteten Kailh-Blue gegen die Cherry MX-Blue schlagen können. Doch vorab schnell noch die technischen Daten im tabellarischen Überblick:

Technische Daten
Maße Keyboard: 44,4 x 20,6 x 4,4 cm
Handballenauflage: integriert
Gewicht: 640 g gemessen (Tesoro Colada 1560 g)
Speicher: 512 KByte
Verschaltung: Anti-Ghosting und Anti-Jamming
6KRO oder 12KRO via USB (umschaltbar)
Multimedia-Tasten: vorhanden, über Funktionstaste aktivierbar (Sound und Media-Player)
Windows-Taste abschaltbar
Makro-Tasten: keine separaten Makrotasten
Makros über Software zuweisbar (5-Profile, gesamt max. 300 Makrotasten / 2048 Makroanschläge)
Anschlussart: USB-Tastaturanschluss
Polling-Rate 1000 Hz (1ms)
Schaltervarianten: Kailh (Red, Black, Brown, Blue)
Beleuchtung: RGB frei programmierbar (gemeinsam für alle Tasten und die Seiten!)
Jede Einzeltaste besitzt eine eigene LED
2 Helligkeitsstufen, pulsierend, komplett ausschaltbar
automatischer Farbwechsel, Teilbereiche wählbar
Keycaps: zylindrisches Tastendesign (guter Seitenhalt gegen Abrutschen)
beschichtet, Zeichen ausgespart
Zubehör: Handbuch
Layout: Deutsch, Standardlayout, andere Layouts lieferbar
Anbindung: Anschlusskabel 1,55 m, textilummantelt und geschirmt
Y-Stück (zweiter USB-Stecker integriert)
Netzteilanschluss (optional, 5 Volt) + passender USB-Adapterkabel zum PC
Hersteller-Link: Tesoro-Homepage
Preis: ca. 110 Euro

Kommen wir nun im nächsten Kapitel zur Tastatur selbst und beginnen mit den Äußerlichkeiten.

Berlin, 24. Februar 2014 – Cooler Master, einer der führenden Hersteller von Gehäusen, Kühllösungen, Gaming-Produkten, Mobil- und Computerzubehör ergänzt heute das Angebot an ergonomischen Mäusen mit der Alcor und der Mizar.

Eine erfolgreiche Kombination

Beide Mäuse haben ein ergonomisches Design, das sich perfekt für den Einsatz im professionellen Gaming-Bereich bewährt hat. Beide Sensoren wurden für den Gaming Einsatz entwickelt und sind in der Lage schnelle Bewegungen sehr präzise zu übermitteln. Wenn dazu noch das leichte Gewicht von 121 Gramm in Betracht gezogen wird, wird eindeutig, dass beide Mäuse das perfekte Gaming-Duo repräsentieren. Alcor und Mizar sind klassische Mäuse für Rechtshänder. Das ergonomische Design und die leicht erreichbaren Seitenknöpfe sorgen auch nach stundenlager Nutzung für angenehme Griffigkeit und komfortable Handhabung.

Alcor

Die Alcor benutzt den Optischen Avago 3090 Sensor, der auf bis zu 4000 DPI eingestellt werden kann. Vier DPI Stufen sind vorkalibriert und können durch Knöpfe unter dem Mausrad bequem on-the-fly ausgewählt werden, um für einen DPI Wechsel die Gaming-Session nicht unterbrechen zu müssen.  In der Alcor wurden Omron Schalter eingebaut, die extrem lange haltbar sind. Dazu kommt das multi-color LED beleuchtete CM Storm Logo, dessen Farbe auf den DPI Stand hinweist.

Mizar

Die Mizar ist mit einem Avago 9800 Laser-Sensor ausgestattet, der auf bis zu 8200 DPI eingestellt kann. Vier DPI Stufen sind vorkalibriert und können durch Knöpfe unter dem Mausrad bequem on-the-fly ausgewählt werden, um für einen DPI Wechsel die Gaming-Session nicht unterbrechen zu müssen. Die Mizar ist mit einem rutschfestem Gummiüberzug an beiden Seiten gestattet, welche für einen festen Grip sehr geeignet sind. Sieben programmierbare Tasten können mit Befehlen und Makros durch die Software belegt werden. Auch die DPI Werte, Profile und die Farbe der LED Beleuchtung werden dadurch gesteuert.

Verfügbarkeit Sofort im Cooler Master Webshop und bei den üblichen Händlern in den kommenden Wochen.

Preis Alcor: 34,90€ ; Mizar: 44,90€

Zusätzliche Informationen: Alcor ; Mizar

Bildmaterial Alcor ; Mizar

Über Cooler Master

Cooler Master wurde 1992 mit dem Ziel die branchenweit besten Kühllösungen anzubieten gegründet. Seither entwickelt das Unternehmen ununterbrochen innovative Produkte von höchster Qualität. Die Produktlinien von Cooler Master umfassen Kühler, Lüfter, Gehäuse, Netzteile, Gaming-Produkte, Mobil- und Computerzubehör. Cooler Master bietet ausgehend von der Firmenzentrale in Taiwan und in regionalen Niederlassungen in Europa, Amerika und Asien einen unübertroffenen Service für seine Kunden. Für weitere Informationen besuchen Sie uns bitte unter www.coolermaster.de.

Fast jedes aktuelle Smartphone, Tablet, Notebook und Digitalkameramodell kommt mit SD-Karten oder ihren Varianten SDHC, SDXC, microSDHC und microSDXC zurecht. Bei der Unterstützung weiterer Speicherkarten sieht es dagegen fast immer finster aus. Es sei denn, wir reden über Digitalkameras oder Camcorder beziehungsweise über Notebooks oder Netbooks mit einem Multi-Cardreader, der auch mit anderen Kartenformaten wie Memory Stick, MultiMedia Card, Reduced Size Multimedia Card, xD-Picture Card oder CompactFlash zurechtkommt.

Besonders die CompactFlash-Karte (CF) wirkt aufgrund ihrer vergleichsweise klobigen Abmessungen wie ein Relikt aus einer vergangenen IT-Zeit. Mit einer Grundfläche von 4,3 x 3,6 Zentimetern und beachtlichen 5 Millimetern Bauhöhe (CF Typ 2) ist die CompactFlash-Karte das mit Abstand größte und dickste Kartenformat. Bereits mit großen Abstand folgen der Typ 1 der CF-Karte mit 3,3 Millimetern Bauhöhe, der Memory Stick Standard und Memory Stick PRO mit jeweils 2,8 Millimetern und schließlich die SD/SDHC/SDXC-Card, die 2,1 Millimeter in die Höhe ragt.

Bestmarken: 150 MByte/s Lesen, 125 MByte/s Schreiben

Schon äußerlich kann man sehen, dass CF-Karten aufgrund ihrer Ausmaße nicht zu Smartphones oder Tablets passen – hier ist alles, was über eine microSD-Karte hinausgeht, schlichtweg zu groß. Das Zielpublikum ist aber ohnehin ein anderes.

Die CF-Karte richtet sich vielmehr an Nutzer professioneller Digitalkameras und Camcorder, bei denen hohe kontinuierliche Schreibgeschwindigkeiten gefordert sind. Sei es, um hochauflösende Serienbildaufnahmen in zweistelliger Megapixelgröße so schnell speichern zu können, dass es dabei zu keinem Datenstau kommt, oder um Full-HD- oder sogar 4K-Videoaufnahmen ruckelfrei auf den Speicherchip zu bannen.

Für diese Aufgaben sind CF-Karten bestens geeignet. Denn auch wenn man es bei ihrem scheinbar anachronistischen Äußeren nicht vermutet: Moderne UDMA-Mode-6- und UDMA-Mode-7-Karten sind extrem schnell. Die besten unter ihnen übertreffen mit Leichtigkeit selbst die flottesten microSD-Karten, die es immerhin auf sequenzielle Lese- und Schreibraten von knapp 100 bzw. 90 MByte/s bringen. Deshalb: Vorhang auf für die gestetesten CF-Karten mit Kapazitäten zwischen 16 und 128 GByte, die teilweise mit mehr als 150 MByte/s lesen und mit über 125 MByte/s schreiben.

Moderne CF-Karten arbeiten zwar mit der gleichen physikalischen Schnittstelle wie die Urahnen aus dem Jahr 1994, doch Speicherkapazität und Bandbreite haben durch das stetig weiterentwickelte Schnittstellenprotokoll gewaltig zugelegt. Während die ersten CF-Karten im PIO-Mode 2 gemütliche sequenzielle Transferraten von 8,3 MB/s zustandebrachten, erreichen aktuelle Karten mit UDMA-7-Schnittstelle theoretisch bis zu 167 MB/s. In der Praxis sind sie gar nicht weit davon entfernt, denn immerhin schaffen sieben der zehn Testkandidaten mehr als 150 MB/s beim Lesen. Theoretisch passen inzwischen bis zu 128 PB auf eine Karte. Die derzeit erhältlichen Modelle sind aber maximal 256 GB groß.

Ich muss allerdings zunächst erst einmal zwei Seiten Abbitte tun: Nvidia und Sapphire. Zum einen baue ich etwas, was es ja aktuell gar nicht gibt (oder laut den Board-Partnern in absehbarer Zeit nicht geben soll), und zum anderen missbrauche ich Teile einer Sapphire-Karte, die mangels sinnvoller Alternativen kurzfristig als Organspender herhalten muss.

Nur juckt es einem eben doch gehörig in den Fingern, einen 60-Watt-Chip auf seine Passivtauglichkeit hin zu untersuchen. Der Unterbau für unser Bastelobjekt ist die normale Referenzkarte der GeForce GTX 750 Ti von Nvidia, deren umfangreichen Test wir vor ein paar Tagen publiziert haben (Nvidia GeForce GTX 750 Ti: Maxwell ist da – mehr Power, weniger Durst):

Das fertige Produkt ist nun am Ende also eine GeForce-GTX-750-Ti-Grafikkarte mit einem Passivkühler, wie er auf der Radeon HD 7750 und R7 250 zu finden ist. Leistungstechnisch kommt das in der Theorie ja locker hin, aber praktisch? Schließlich ist Nvidias neuer Maxwell-Chip ja kleiner als AMDs Cape Verde.

Nvidia hat zudem bei den Details dafür gesorgt, dass keiner der in Frage kommenden Kühler passt, denn der Lochabstand der vier Schrauben für den Kühler ist nunmehr ein anderer. Board-Partner wie beispielsweise Asus oder Zotac können so nichts aus dem eigenen Regal nutzen, weil die Kühler der GeForce GT 630 oder GT 640 schlicht und einfach nicht mehr passen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt…

Nutzen die meisten Geforce noch Lochraster von 53,2 x 53,2 mm bzw. 58,4 x 58,4 mm und die Radeons 53,2 x 53,2 mm und 43 x 43 mm, wird es nun bei der GeForce GTX 750 Ti lustig. Ungefähr 44 x 44 mm sorgen für eine Inkompatibilität mit allen gängigen Kühlern, solange diese Halterungen besitzen, die aus Gründen der stabileren Befestigung den vollen Durchmesser der Bohungen nutzen.

Exakt deshalb konnte sich kein Nvidia-Partner einen vorhandenen, passenden Kühler schnappen und einfach mal so eine passive Karte bauen. Wir können es und ich zeige auf der nächsten Seite, dass man dies unkonventionell und mit etwas Vorsicht sogar selbst lösen kann.

Hierzulande wird Lenovo nach wie vor primär als Notebook-Hersteller wahrgenommen. Dabei gehören die Chinesen weltweit gesehen auch bei Mobilgeräten zu den Großen, die dank ihres riesigen Heimatmarktes sogar zu den weltweit größten Smartphone-Fabrikanten überhaupt gehören. In Europa ist das Angebot im Bereich Smartphones und Tablets bisher allerdings noch begrenzt und beschränkt sich vor allem auf den Einsteiger-Bereich. Erst langsam versucht sich Lenovo auch hier zu emanzipieren.

Mehr als nur ein digitaler Bilderrahmen

Ein Versuch ist dabei das Yoga-Tabet, das durchaus noch als Zwischenschritt betrachtet werden darf. Mit einem acht Zoll großen Bildschirm kann es formal schon den Media-Tablets zugeordnet werden, die eher private Anwender ansprechen sollen. Dazu passt auch das Gehäuse mit integriertem Standfuß, das den Flachrechner als Mediaplayer prädestinieren soll.

Der verbaute Mediatek-Prozessor wartet zwar mit vier Kernen und einer Taktgeschwindigkeit von 1,2 GHz auf, stößt leistungstechnisch jedoch nicht in höhere Regionen vor. Die Datenspeicher von 16 GByte entspricht dem Durchschnitt dieser Klasse, gleiches gilt für den Kamerasensor, der eine Auflösung von fünf Megapixeln leistet. Ein kleines Highlight ist der SIM-Karten-Einschub, der mit 3G-Karten umgehen kann. 

Eigene Android-Oberfläche versprüht wenig Charme

Wenn man dem Hersteller gerade bei der Außenhülle durchaus eine große Kreativität attestieren kann, so gilt dies für die inneren Werte – gerade die Software – nur begrenzt. Dies beginnt beim vorinstallierten Betriebssystem: Mit Android 4.2.2 kommt längst nicht mehr die aktuellste Version zum Einsatz, der überdies eine Oberfläche übergestülpt bekommt, der man ruhig etwas mehr Liebe zum Detail hätte gönnen können.

So verzichtet der Hersteller sogar auf ein eigenes App-Menu, sondern legt die installierten Anwendungen allesamt auf der Desktop-Oberfläche ab. Das mag zwar manchen Fanboy an Apple erinnern, ist jedoch hinsichtlich der Personalisierbarkeit nachteilig. Gerade wer viele Anwendungen nutzt, kämpft schnell mit vielen Einzelbildschirmen und verliert leicht den Überblick.

Technische Daten
Hersteller & Modell: Lenovo Yoga 8
Betriebssystem: Android 4.2.2
Display: 8 Zoll, IPS-Panel, HD-Auflösung (1280 x 800 Pixel)
CPU: Mediatek MTK8389, 4 x 1,2 GHz
GPU: Imagination PowerVR SGX544
Arbeitsspeicher: 1024 MByte
Interner Speicher: 16 GByte
Externer Speicher: – / bis 32 Gbyte per microSD-Karte (SDHC-Standard)
WLAN: 802.11 b/g/n
Mobilfunk: UMTS/HSDPA
Bluetooth: 4.0
Kamera: Rückseite: 5-MP-Kamera, Full-HD-Videoaufzeichnung
Frontseite: 1,6-MP-Kamera
Akku:
6000 mAh
Abmessungen: 21,3 x 14,4 x 0,73 cm
Gewicht: 404 g
Straßenpreis: ab 279 Euro

Aktuelle NAS-Systeme für den SOHO Bereich liegen in Preis, Ausstattung und Leistung recht nah beieinander. Was könnte man jedoch bekommen, wenn man bereit ist, für die Erfüllung höherer Ansprüche etwas mehr Geld auszugeben?

Das QNAP TS-470 wäre so ein möglicher Kandidat. Herz des Geräts ist ein Intel Celeron G550 auf Sandy-Bridge-Basis, der mit zweimal 2,6 GHz arbeitet und dessen integrierte Grafikeinheit auf maximal ein GHz kommt. Der Prozessor wird von zwei GByte DDR3-RAM unterstützt, die auf bis zu 16 GByte ausgebaut werden können. 

Der eigentliche Clou sind jedoch die vier Gigabit-Ethernet-Ports, von denen zwei über eine Erweiterungskarte realisiert wurden. Diese kann übrigens gegen eine 10-GbE-Karte ausgetauscht werden. Das NAS soll so via Link-Aggregation auf Transferwerte von 432 (schreiben) bzw. 450 MByte/s (lesen) kommen. Mit einer 10-GbE-Karte ausgestattet sollen sich laut Hersteller sogar Werte von 1.669 bzw. 1.702 MByte/s realisieren lassen.

Mittels eines RAID-Erweiterungsgehäuses kann das NAS-System außerdem bis zu 36 weitere Festplatten betreiben. Die maximal zur Verfügung stehende Kapazität erhöht sich dann auf 144 TByte.

Was in Anbetracht solcher professioneller Ambitionen etwas verwirrt, ist der verbaute HDMI-Ausgang. Was also hat hier seinen Weg in unser Testlabor gefunden? Ein überpotenter Media-Server für den anspruchsvollen Heimanwender? Oder ein leistungsfähiges NAS für den KMU-Markt, mit dem sich Kunden auch mal Präsentationsvideos vorführen lassen?

Technische Eckdaten QNAP TS-470

CPU: Intel Celeron G550
Taktrate: 2x 2,6 GHz
RAM: 2 GByte, DDR3 (16 GB max.)
Speicher: maximal 4 x 2,5″/3,5″ SATA/SSD HDD (6Gb/s oder 3Gb/s)
maximal 16 TByte Bruttokapazität
Anschlüsse: 4x Gigabit Ethernet RJ45 (2 fest, 2 über Erweiterungskarte, 10GbE Ready)
1x USB 2.0 Front
2x USB 2.0 Back
2x USB 3.0 Back
1x HDMI
2x eSATA
Audio in/out
Art der Statusanzeige: LCD, Status-LEDs
Abmessungen (HxBxT): 17,7 x 18,0 x 23,5 cm
Gewicht: 3,75 kg
Preis: ca. 900 EUR

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