How-To: Dropbox & Co. ersetzen – private Cloud-Synchronisation mit NAS-Geräten

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Die Synchronisation von Daten zwischen verschiedenen Geräteklassen stellt heutzutage kein Problem mehr da. Cloud-Dienste wie Dropbox, Google Drive oder Box.com bieten Anwendern viel Speicherplatz in der Cloud und die Möglichkeit, die in der Cloud gespeicherten Daten auf verschiedenen Geräten wie Desktop-Computer, Notebook und Smartphone auch offline vorzuhalten.

Essenzieller Bestandteil ist hier, dass die Synchronisation einwandfrei funktioniert – und das in mehrere Richtungen. Der Nachteil ist allerdings, dass die Daten nicht nur auf den eigenen Geräten, sondern auch bei einem externen Anbieter liegen. Dies dürfte vor allem bei der Speicherung von sensiblen Daten bei so manchem Anwender Kopfschmerzen hervorrufen, da man sich – vor allem vor dem Hintergrund der NSA-Enthüllungen – nie sicher sein kann, wer sonst noch so alles Zugriff auf die Daten hat.

Wirklichen Grund zur Verzweiflung gibt es allerdings nicht, denn mit diversen NAS-Geräten lassen sich auch private Cloud-Speicher einrichten. Der Vorteil hierbei ist, dass die Daten wirklich nur auf dem NAS-Gerät vorhanden sind und kein externer Anbieter seine Finger mit im Spiel hat, der möglicherweise ebenfalls Zugriff auf die Daten haben könnte.

Remote-Zugriff auf Dateien

Schaut man sich ein wenig auf dem Markt um, wird man schnell feststellen, dass so gut wie  jedes NAS-Gerät – egal ob von Qnap, Synology, Thecus oder einem anderen Hersteller – zumindest einen Remote-Zugriff über das Internet auf die auf dem NAS-Gerät gespeicherten Daten bietet. Der Zugriff erfolgt per Webbrowser; man kann Dateien übers Internet ganz einfach herunterladen und nach der Bearbeitung wieder hochladen.

Viele Hersteller stellen zudem Apps für Mobilgeräte bereit, über die der Zugriff auf die Daten bei bestehender Datenverbindung erfolgt. Für Fotos und Videodateien gibt es oftmals separate Apps, mit denen nicht nur die auf dem NAS-Gerät gespeicherte Bilder auf dem Smartphone angezeigt werden können: Es lassen sich auch die auf dem Smartphone geknipsten Fotos automatisch im Hintergrund auf das NAS-Gerät sichern. Mit der entsprechenden App können auch  Audiodateien vom NAS-Gerät auf das Smartphone gestreamt und offline bereitgestellt werden.

Während solch ein einfacher Basiszugang per Browser und der Funktionsumfang der Apps für viele Anwender ausreichend ist, wünscht sich ein nicht unbedeutender Teil der Anwender auch die Möglichkeit, Dateien zwischen dem eigenen NAS-Gerät und beispielsweise dem Notebook ganz nach dem Vorbild von Dropbox oder Google Drive auch wirklich synchronisieren zu können.

Synchronisation: ‘Out of the Box’-Lösung von Synology

Vergleicht man die angebotenen Möglichkeiten bei den Herstellern Qnap, Synology und Thecus, so stellt man schnell fest, dass verschiedene Lösungen für eine Synchronisation zwischen Ordnern auf dem Rechner und einem NAS-Gerät existieren.

Bei Qnap und Thecus muss jedoch auf Programme von Drittanbietern zurückgegriffen werden, bei deren Installation durchaus tiefergehende Kenntnisse gefordert sind, während Synology die Synchronisation von Ordnern bereits in seine NAS-Firmware names DiskStation Manager (DSM) integriert hat und auch  entsprechende Client-Programme für Windows, MacOS, Android und iOS zur Verfügung stellt.

Wie man diesen Synology Cloud Station genannten Dienst in nur wenigen Minuten einrichtet und damit quasi einen privaten Dropbox-Ersatz schafft, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

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