Cooler Master Cosmos SE im Test: Luxusgehäuse für die breite Masse?

Bislang stellten Cooler Master unter der Baureihenbezeichnung „Cosmos“ ausschließlich Big-Tower vor, die ein schnittig-innovatives Design sowie viele Ausstattungsmerkmale mit sich brachten. Diese Gehäuse waren sie nicht nur im Hinblick auf die stets sehr gute Verarbeitungsqualität, sondern auch preislich dem High-End-Bereich zuzuordnen: Je nach Modell und Ausstattungsvariante mussten hier über 200 bis 350 Euro auf den Tisch gelegt werden, um einen derartigen Traum aus Stahl, Plastik und wahlweise auch Aluminium auf oder unter dem heimischen Schreibtisch platzieren zu können.

Das Cooler Master Cosmos SE versucht sich nun als kleiner Bruder seiner großen, extravaganten Geschwister. Die Verwandtschaft erschließt sich unmittelbar und auf den ersten Blick: Auch das SE bietet die charakteristisch-prägnanten, geschwungenen Formen sowie Tragegriffe, die dem Gewicht von einem komplett zusammengebauten System aus High-End-Komponenten standhalten können sollen. Der qualitative Ersteindruck ist sehr gut, geradezu ein haptischer Genuss und beweist zudem, dass man die Cosmos-Gehäuse deutlich oberhalb der eigenen oberen Mittelklassevertreter in Gestalt der HAF-Gehäusereihe ansiedelt.

Derzeit sind zwei unterschiedliche Modelle des Cosmos SE erhältlich: Eine Version mit geschlossenem Sichtfenster und eine mit Mesh-Einsatz im Seitenteil. Angesichts eines Einstiegspreises von um 140 Euro stellt sich allerdings die Frage: Wie viel Cosmos ist zu diesem Preis möglich? Mit Platz für 8 Festplatten oder bis zu 18 SSDs, gleichzeitigen Montagemöglichkeiten für einen 12, 28 und 36-cm-Radiator, umfassenden sowie leicht entfernbaren Staubschutzfiltern und einer optional zuschaltbaren, blauen LED-Beleuchtung wird zumindest das Soll auf dem Papier erfüllt. Derzeit ist das Cosmos SE mit oder ohne Seitenfenster in schwarzem Stahlkleid erhältlich – uns wurde die Version mit Einsichtsmöglichkeit zur Verfügung gestellt.

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