Monat: Dezember 2013

Noch einmal zur Erinnerung: Der Referenzkühler der neuen AMD-Oberklasse ist mehr als nur ein Ausrutscher – er ist einfach nur ungeeignet, diese an sich potenten Grafikkarten auch nur annähernd standesgemäß zu kühlen.

Mein Umbauartikel mit dem Arctic Accelero Extreme III stieß ja auf recht gute Resonanz und auch das Feedback, das Ganze doch bitte einmal mit Wasser zu testen, verhallte nicht ungehört. Doch wo findet man eine Lösung, die nicht nur praxistauglich und bezahlbar bleibt, sondern vor allem nachbausicher und simpel in der Umsetzung ist?

Man kann ja über die AIO-Wasserkühler (All-In-One) denken, was man will – den praktischen Nutzen und die Einfachheit der Handhabung kann man ihnen definitiv nicht absprechen. Doch wie bekommt man nun so einen netten CPU-Kühler auf eine Grafikkarte?

NZXT bietet seit kurzem mit dem Kraken G10 ein Adapter-Kit an, mit dem sich die runden Pumpen der ganzen Asetek-Produkte perfekt auf fast allen aktuell gebräuchlichen Grafikkarten nutzen lassen. Solange also die Befestigung identisch ist, kann man nutzen, was man möchte: Egal ob nun NZXT, Corsair oder sonstwas draufsteht – der eigentliche Hersteller hinter diesen Produkten ist immer der selbe.

Da ich aber fair bleiben möchte, nutze ich zu dem angebotenen Kit auch eine AIO-Kompaktwasserkühlung von NZXT, den Kraken X40. Übrigens: Ganz so neu ist dieser Adapter nun auch wieder nicht, denn ein findiger Bastler hat ein optisch fast identisches Produkt bereits vor über drei Jahren angeboten. Wollen wir mal hoffen, dass NZXT sich hier nicht als Kopist betätigt, sondern diese Idee auch ehrlich eingekauft hat.

Sicher – wir hätten auch auf einen 240er Radiator setzen können. Aber nach den ersten Versuchen hat sich gezeigt, dass die Umsetzung mit einem kleineren Radiator mit einem einzelnen 140-mm-Lüfter leistungsmäßig völlig ausreicht und zudem die Platzprobleme minimiert. Denn irgedwohin muss man den Radiator ja auch positionieren – und sei es auch nur an der Rückwand.

Doch genug der Einführung, wir gehen nun frisch an Werk und verfolgen Schritt für Schritt den Umbau. Ich nutze hier übrigens die gleiche Karte, die ich schon für den Kuftkühlerumbau mit dem Arctic Accelero Extreme III verwendet habe. Das ermöglicht uns nämlich einen idealen Vergleich zwischen den beiden Kühllösungen.

NAS-Geräte haben sich in den letzten Jahren von reinen Datenspeichern in wahre Alleskönner verwandelt. Die großen Hersteller wie Qnap, Synology und Thecus konzentrieren sich seit langem schon nicht mehr nur darauf, Anwendern lediglich gute Storage-Hardware zu bieten, sondern erweitern auch den Funktionsumfang der NAS-Geräte stetig. NAS-Geräte können heutzutage beispielsweise als Web- und Datenbankserver verwendet werden oder als Multimediazentrale, die über verschiedenste Protokolle Audio-, Video-, und Bilddaten im Netzwerk oder über das Internet zur Verfügung stellt. Ausgewählte Modelle können sogar mit einem HDMI-Anschluss aufwarten, so dass man sie an einen Fernseher anschließen und mit entsprechender, vom Hersteller bereitgestellter Software direkt als Mediaplayer verwenden kann.

NAS-Geräte bieten aber nicht nur für den privaten Bereich einen hohen Funktionsumfang. Auch für das professionelle Umfeld wurde die Fülle an Funktionen in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut. Selbständige sowie kleine und mittlere Unternehmen setzen in vielen Bereichen zwischenzeitlich anstatt auf klassische Windows-Server auf NAS-Geräte, deren Funktionsumfang für viele Anwendungszwecke mehr als ausreichend ist. Hierzu zählen nicht nur die Möglichkeit, NAS-Geräte als Syslog-Server, als Web- oder Datenbankserver oder gar als Telefonanlangenserver zu nutzen, sondern auch die in der Firmware der Geräte integrierten umfangreichen Funktionen zur Synchronisation und Datensicherung.

Synchronisationsfunktionen in NAS-Geräten: Umfangreich, aber nicht ausreichend

Während Synology mit dem auf den Namen Cloud Station getauften Paket eine einfache und gut funktionierende Lösung zur Synchronisation von Ordnern zwischen Geräten wie PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones mit dem NAS-Gerät anbietet, sieht es bei den Mitbewerbern in dieser Kategorie eher mau aus.

Ein externer Zugriff auf die NAS-Geräte von Thecus und Asustor ist zwar möglich, aber eine Synchronisationslösung, die beispielsweise als Dropbox-Ersatz dienen könnte, wird von diesen beiden Herstellern noch nicht angeboten. Möchte man noch einen Schritt weiter gehen und gar einen oder mehrere Freigabeordner zwischen zwei oder mehr NAS-Geräte miteinander synchronisieren und womöglich noch zusätzlich mit einem Notebook oder Smartphone, dann bietet keiner der drei großen Hersteller hierfür eine Lösung an.

Technisch gesehen unterstützen zwar alle NAS-Geräte von Qnap, Synology und Thecus das sogenannte rsync-Protokoll, mit dem sich Daten generell von NAS-1 auf NAS-2 synchronisieren lassen. Hier wird das Dilemma aber schon deutlich: rsync ist sehr mächtig, hat viele Programmoptionen und wird in erster Linie zur Synchronisation von Daten in einer Richtung (eben von NAS-1 nach NAS-2) eingesetzt. Eine Zwei-Wege-Synchronisation lässt sich mir rsync zwar auf den NAS-Geräten manuell einrichten, allerdings werden hierzu tiefergehende Kenntnisse benötigt als dies vom Durchschnittsanwender erwartet werden darf.

Wozu ist also rsync auf den NAS-Geräten vorhanden? Wie erwähnt zum Synchronisieren von Daten von einem NAS-Gerät zum anderen NAS-Gerät und zum Erstellen von Backups. Damit können beispielsweise Datensicherungssätze von einem Synology-NAS-Gerät über das Netzwerk auf einem NAS-Gerät von Qnap oder Thecus erstellt werden.

Das von Synology angepriesene “Shared Folder Sync” oder auf deutsch die “Synchronisierung gemeinsamer Ordner” setzt ebenfalls auf rsync – und anders, als man es im ersten Moment anhand des Namens vermuten könnte, ist hiermit ebenfalls die Ein-Wege-Synchronisation eines bestimmten Ordners von einem oder mehreren Synology-NAS-Geräten auf ein zentrales Synology-NAS-Gerät gemeint, das für alle als Zielserver dient. Will man tatsächlich eine Zwei-Wege-Synchronisation zwischen zwei NAS-Geräten des gleichen Herstellers oder sogar Hersteller-übergreifend aufsetzen, bleibt Anwendern nichts anderes übrig, als auf externe Programme zu setzen.

Wir haben für diese Aufgabe Bittorrentsync verwendet und zeigen euch, wie man die komfortable Lösung optimal einsetzt.

Für den modernen Menschen unserer Zeit ist das Smartphone zum ständigen Begleiter geworden. Mit ihm beantwortet er unterwegs seine E-Mails, pflegt seine sozialen Kontakte in den entsprechenden Netzwerken, schaut mal schnell einen Film oder bearbeitet in Vorbereitung für das nächste Meeting Präsentationen und Excel-Tabellen. So erklärt sich auch, warum immer mehr Menschen zu echten Bildschirmgiganten greifen, bei denen nicht wenige User bezweifeln, dass es sich dabei tatsächlich noch um ein mobiles Gerät handelt.

Zeitgemäße Hardware

Technisch ist das HTC One Max auf der Höhe der Zeit. Unter dem ausufernden, 5,9 Zoll großen Display werkelt ein schneller Qualcomm Snapdragon 600, der von zwei GByte Arbeitsspeicher unterstützt wird. Der je nach Modell 16 GByte (unser Testgerät) oder 32 GByte große Festspeicher kann per microSD-Karte um bis zu 64 GByte erweitert werden. Auch in Sachen Kommunikation gibt sich das Gerät keine Blößen: In WLAN-Netzen wird auch der schnelle ac-Standard unterstützt udn ein LTE-Modul für flotte Datenübertragungen im Mobilfunknetz ist auch an Bord. Bei einem Marktpreis von derzeit knapp über 600 Euro für das kleinere Modell darf man jedoch auch einiges erwarten.

Aktuelles Android mit HTC-Oberfläche und guter App-Ausstattung

Das HTC-Dickschiff zeichnet sich jedoch nicht nur durch eine schnelle Hardware aus, sondern ist auch beim Betriebssystem (fast) auf dem Stand der Zeit. Während eine Vielzahl von Android-Smartphones noch mit den Versionen 4.2 oder älter ausgeliefert werden, setzen die Taiwanesen bereits auf die Version 4.3 des Google-Betriebssystems. Davon sieht man allerdings wenig – und das nicht nur, weil die einzelnen ‘Jelly Bean’-Varianten optisch kaum voneinander zu unterscheiden sind.

Erwartungsgemäß überzieht der Hersteller das System mit seiner Sense-Oberfläche, die mit einer sehr eigenen Optik daherkommt. Diese mag sicherlich Geschmackssache sein, grundsätzlich ist die Gestaltung aber schlicht und übersichtlich und bringt Features wie die an Windows Phone erinnernde Kacheloberfläche mit, die Aktuelles aus sozialen Netzwerken, Newstickern und Kalender übersichtlich auf der Startseite präsentiert, die bei manchem auf Gefallen stoßen werden.

Zusätzliche App-Beigaben – beispielsweise ein vollwertiges Polaris Office 5, ein VPN-Client, Adobes Flash Player und ein einstellbarer Elternbereich – stellen sinnvolle Erweiterungen dar; eine Notiz-App fehlt genauso wenig wie ein Barcode-Scanner. Und auch der Unterhaltung wurde Rechnung getragen: So ist eine App vorinstalliert, die aus dem Smartphone Fernbedienung und Programmzeitschrift in einem machen soll.

Technische Daten Testgerät
Modell: HTC One Max
Betriebssystem: Android 4.3
Display: 5,9 Zoll, LCD-Display, 1920 x 1080 Pixel
CPU: Qualcomm MSM8064 Snapdragon 600, 4x 1,7 GHz
GPU: Adreno 320
Arbeitsspeicher: 2048 MByte
Interner Speicher: 16 GByte
Externer Speicher: bis zu 64 GB per microSD-Karte (SDXC-Format)
WLAN: 802.11a/b/g/n/ac
Bluetooth: 4.0
Funknetze: GSM 850/900/1800/1900
UMTS 900/1900/2100
LTE 800/900/1800/2600
Datennetze: GPRS/EDGE/HSDPA/HSUPA/HSPA+
Kamera: Front: 4-MP-Kamera, Full-HD-Videoaufzeichnung
Rear: 1,3-MP-Kamera
Akku:
3300 mAh
Besonderheit: Fingerabdruckscanner
Abmessungen: 16,45 x 8,25 x 1,029 cm
Gewicht: 217 g
Straßenpreis: 625 Euro

Auch wenn Huawei bereits mit sehr hochwertigen Geräten wie etwa dem schicken Ascend P6 auffalen konnte, tritt der chinesische Hersteller doch eher mit günstigen Geräten in Erscheinung, die viel Gegenwert fürs Geld bieten sollen. In diese Kategorie fällt auch das Ascend G700.

Viel Bildschirm und zwei SIM-Karten

Dabei folgt der Hersteller dem aktuellen Trend zu immer größeren Bildschirmen und gönnt dem Smartphone, das schon zu Preisen ab rund 220 Euro gehandelt wird, einen fetten 5-Zoll-Bildschirm mit einer HD-Auflösung. Hinter dem Display werkelt ein 1,2 GHz schneller Quad-Core-Prozessor, dem – für diese Klasse üppige – zwei GByte Arbeitsspeicher zur Seite sehen. Dazu kommen acht GByte an Festspeicher, der mit einer microSD-Karte um bis zu 32 GByte erweitert werden.

Das Ganze wird von einer 8-MP-Kamera in der Rückseite abgerundet. Ein weiteres Schmankerl findet sich unter der Gehäuseabdeckung: Hier gibt es nämlich zwei SIM-Kartensteckplätze, was nicht zuletzt bei Nutzern auf Gefallen stoßen dürfte, die das Smartphone geschäftlich und privat nutzen wollen.

Emotion UI: Nutzeroberfläche von Apple inspiriert

Als Betriebssystem setzt Huawai beim Ascend G700 aktuell Android 4.2.1 ein, das mit einer Huawei-eigenen Oberfläche mit dem vielversprechenden Namen Emotion UI modifiziert wurde. Sie bringt nicht nur eine eigene Optik mit, sondern sorgt auch dafür, dass sämtliche Apps auf dem Desktop bzw. den einzelnen Bildschirmen gespeichert werden. Die übliche App-und Widget-Sammlung wird gespart. Auch die quadratischen Icons mit den abgerundeten Ecken erinnern ein bisschen an die Smartphones von Apple.

Ansonsten ist das Angebot an mitgelieferten Apps nicht spektakulär, aber immerhin werden vorab neben den Google-Diensten ein eigener Dateimanager, eine App zur Datensicherung sowie eine mobile Office-Suite von Kingsoft installiert, sodass eine brauchbare Grundausstattung zur Verfügung steht.

Technische Daten
Hersteller & Modell: Huawei Ascend G700
Betriebssystem: Android 4.2.1
Display: 5 Zoll, IPS-Panel, HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel)
CPU: Mediatek MT6589, Quad-Core, 4x 1,2 GHz
GPU: Imagination PowerVR Series5XT
Arbeitsspeicher: 2048 MByte
Interner Speicher: 8 GByte
Externer Speicher: microSD-Speicherkarten bis zu 32 GByte (SDHC)
WLAN: 802.11b/g/n
Bluetooth: 4.0
Funknetze: GSM 850/900/1800/1900
UMTS 900/2100
Datennetze: GPRS/EDGE/HSDPA/HSUPA/HSPA+
Kamera: Rückseite: 8-MP-Kamera, Full-HD-Videoaufzeichnung
Frontseite: 1,3-MP-Kamera
Akku:
2150 mAh
Besonderheit: Dual-SIM
Abmessungen: 14,25 x 7,28 x 0,9 cm
Gewicht: 155 g
Straßenpreis: ca. 235 Euro

Das Roundup zur R9 290(X) füllt sich mit langsam mit weiteren Boardpartner-Modellen der R9 290X, während die “kleineren” R9 290 noch etwas im Hintertreffen sind. Mit der Gigabyte R9 290X Windforce OC bekamen wir kurz vor Weihnachten noch ein neues Testobjekt, das leider nicht ganz unproblematisch war...

Doch immer schön der Reihe nach. Bereits die Asus R9 290X DirectCU II hatte ja mit Kühlungsproblemen zu kämpfen, die recht hausgemacht daherkamen. Einfach mal so den Kühler von der GTX 780(TI) schnappen und anpassen geht nun mal nicht, da der GK110-Chip doch deutlich größer ausfällt als der Hawaii-Chip der R9 290(X). Doch was macht Gigabyte? Genau dies wird Gegenstand unseres Roundup-Updates sein, das wir zudem noch um Messwerte im geschlossenen Gehäuse ergänzt haben. Allerdings wollen wir mit der Lüfter-Kurve schon einmal anteasern, was im Vergleichstest dann ausführlich zu lesen sein wird, ohne die Spannung komplett herauszunehmen:

Die GPU der Karte taktet übrigens wie die Sappire R9 290X mit 1040 MHz, jedoch liegt der RAM-Takt mit 1250 MHz noch 50 MHz unter dem der Mitbewerberin. Die Daten lesen sich im Detail dann so:

Doch was schafft die Gigabyte-Karte mit den gezeigten Lüfter-Drehzahlen des Windforce-Kühlers in der Praxis? Wie verhält sich der Kühler im geschlossenen Gehäuse und vor allem: wo sortiert sich die Karte am Ende ein? All dies sind Fragen, die wir natürlich nach unserem gründlichen Tests auch ausführlich beantworten können. Macht Gigabyte den gleichen Fehler wie Asus, oder kann man der Sapphire-Karte mit dem neuen Tri-X-Kühler auf die Pelle rücken?

Zum Roundup mit den Messwerten und den beliebten Videos geht es hier:

AMD Radeon R9 290(X) im Test: Roundup der lang erwarteten Board-Partner-Karten

Ich habe einiges an Kritik einstecken müssen, weil ich auf Grund der guten Vergleichbarkeit mit einem offenen Testsystem und konstanter Raumtemperatur arbeite (auch im Sommer). Vergleichsmessungen in einem optimal gestalteten und belüfteten Big-Tower (Corsair Obsidian 900D) hatten zwar ergeben, dass einige Karten dort sogar noch besser abschnitten als in freier Wildbahn (was sicher nicht verwundert), aber ich komme dem Wunsch nach einem Vergleichtest natürlich gern und zeitnah nach. Doch wie kann man so ein Vorhaben möglichst praxisnah verwirklichen?

Hierbei bot sich das Enermax Fulmo ST regelrecht an, denn gerade die 60- bis 80-Euro-Klasse ist es, die wohl die meisten Systeme einigermaßen repräsentativ vertritt. Ich habe also bewusst keinen Tower verwendet, allerdings auch auf den Einsatz eines verbastelten Aldi-Hasenstalls verzichtet, um einigermaßen praxisrelevant zu testen. Schließlich wird ja kaum jemand eine so teure Grafikkarte in ein Billig-Fertigsystem von der Stange stecken. Gut, Verrückte gibt es immer, aber das sind dann doch eher Einzelfälle wider besseren Wissens. Da die Hardware schon ein wenig leiden soll, wurde ein auf 4.4 GHz übertakteter AMD FX 8350 verbaut, den ich allerdings mit einer Kompaktwasserkühlung versehen habe, deren Lüfter bei konstant 800 U/min drehen. Damit ist der direkte Weg Weg der Grafikkartenabluft nach oben einigermaßen verbaut. Abhilfe schafft ein mit 800 U/min drehender Lufter an der Rückseite, der die Luft der zwei original verbauten Frontlüfter nach der pixelbedingten Erwärmung wieder entsorgen soll. Die Lüftersteuerung habe ich übrigens auf den kleinsten Wert gestellt, bei dem die Lüfter noch sicher anlaufen (ca. 600 U/min). Dieses System soll nun Aufschluss geben, was auch in kleineren Gehäusen möglich ist – oder vielleicht auch nicht.

Ich betreibe absichtlich alle Karten im Silent-/Quiet-Mode, da diese Boardpartnerkarten diesen Modus im offenen Aufbau ohne Einbußen bei den Taktraten gut beherrscht haben.

CPU AMD FX 8350 OC @4.4 GHz
Kühlung Corsair H100i + 2x  120 mm Lüfter (800 U/min)
Mainboard Asus FX990 Sabertooth Rev. 2.0
RAM 2x Corsair Vengeance DDR3 1866
SSD/HDD ADATA Premier Pro SP900
Wesetrn Digital Caviar Blue 1TB
Gehäuse Enermax Fulmo ST Midi-Tower
Netzteil Enermax Revolution Xt 530 Watt 80Plus Gold
Betriebssystem Windows 7 Ultimate x64
Treiber AMD Catalyst 13.12
GeForce 331.82
Benchmarks Metro Last Light
Bioshock Infinite
Battlefield 4 (Single-Player)
Crysis 3 DX11

Grüne Referenz: Gigabyte GeForce GTX 780 Windforce OC

Asus R9 290X DirectCU II

Gigabyte GTX 290X Windforce OC

Sapphire R9 290X Tri-X

Lassen wir uns nun überraschen (oder nicht), was die Karten auf engstem Raum für ein Gesamtbild abliefern und ob es vielleicht sogar die eine oder andere Ausnahme gibt.

Ende November erst haben wir das Apple iPad Air als neue Tablet-Referenz gefeiert. Jetzt schickt sich der ärgste Konkurrent Samsung mit seinem neuesten Flaggschiff an, den Amerikanern den Platz an der Sonne schon wieder streitig zu machen. Das neue 10-Zoll-Tablet gehört – wie sollte es auch anders sein – zur Note-Serie der Koreaner.

Mit der Bezeichnung Note dürfen sich bei Samsung nur die Besten einer Kategorie schmücken. Im Falle des neuen Top-Tablets lautet die offizielle Bezeichnung: Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition LTE. Der Name sagt zwar fast alles über das Gerät aus, schön ist er sicher nicht. Dafür lesen sich die technischen Daten wie das Who-is-Who der Tablet-Entwicklung: Schnelles Quadcore-SoC von Snapdragon, satte drei GByte Speicher, ultrahochauflösendes Display, ac-WLAN, LTE und, und, und.

Die USB-3.0-Schnittstelle des kleinen Bruders Note 3 lässt das 10,1 Zoll große Tablet hingegen vermissen. Und das trotz der unverbindlichen Preisempfehlung von sportlichen 680 Euro. Im Web wird das neue Samsung Flaggschiff teils aber schon für 600 Euro angeboten. Das WLAN-Modell soll laut Hersteller 560 Euro kosten. Und wie immer im Gepäck eines Note: Der Stylus namens S-Pen.

Technische Daten und Ausstattung

Hersteller: Samsung
Modell: Galaxy Note 10.1 2014 Edition LTE
CPU: Qualcomm Snapdragon 800 (MSM8974), 4 Kerne, 2300 MHz
Arbeitsspeicher: 3072 MByte
Grafikeinheit: Qualcomm Adreno 330
Display: 10,1 Zoll (25,7 cm), 2560 x 1600 Pixel, Super Clear LCD
Touchscreen: Kapazitiv, Multi-Touch
Betriebssystem: Android 4.3 Jelly Bean
Speicher intern: 16 GByte
Speicher zusätzlich: ja, bis zu 64 GByte
Kamera: Front: 2 MP; Rear: 8 MP
USB / HDMI / Docking / Sonstige: ja / über Adapter / nein / NFC
Bluetooth: 4.0
WLAN: 802.11a/ b/g/n/ac
UMTS: LTE Cat.4
Telefonfunktion: ja
GPS: ja
Abmessungen (HxBxT): 0,79 x 24,31 x 17,14 cm
Gewicht: 535 g
Akku: Lithium-Ionen, 8200 mAh
Lieferumfang: Netzteil, USB-/Ladekabel
UVP laut Hersteller: 680 Euro
Straßenpreis zum Testzeitpunkt: 600 Euro

Bereits mit der Evolution-Kühlerreihe hatten Dynatron hinsichtlich Aufbau und Design versucht, sich auch einen Platz unter den Anbietern von Prozessorkühlern für normale Tower-PCs im Privatbereich zu sichern. Dieses Engagement abseits des Serverbereichs setzt man nun durch die Auslieferung des Dynatron Mars T1 fort, der als schmaler Tower-Kühler mit vier direkt aufliegenden 6-mm-Heatpipes und 12-cm-Lüfter im einsteigerfreundlichen Preisbereich von deutlich unter 30 Euro antritt.

Verpackung und Lieferumfang

Die Auslieferung des Mars T1 erfolgt in einer unspektakulären, aber dafür umweltverträglichen Kartonage ohne auffällige, bunte Aufdrucke.

Das Zubehör umfasst eine robuste Montagelösung auf Basis von Universalbackplate und Halterahmen sowie Halteklammern zum Verschrauben am Kühlkörper, eine kleine Tube Wärmeleitpaste sowie eine mit eindeutigen und gut verständlichen Bildern versehene Montageanleitung in englischer Sprache.

Als Lüfter kommt ein mitgeliefertes, jedoch unbeschriftetes 12-cm-Exemplar zum Einsatz, auf das wir im kommenden Abschnitt noch näher eingehen wollen.

Update: 

Der Hersteller ließ uns mittlerweile ein Bild zukommen, welches zeigt, dass der Dynatron Mars T1 in letzter Sekunde noch einen Aufkleber auf dem Lüfter erhalten hat.

Logitech kann eigentlich zufrieden auf das letzte halbe Jahr zurückblicken. Mit dem neuen Finanzchef Vincent Pilette kehrte sich der Abwärtstrend der Aktie um. Und zum elften mal in Folge werden Produkte aus dem Haus Logitech mit dem International CES Innovations 2014 Design and Engineering Award ausgezeichnet. Also genug Grund, sich zu freuen und die Kunden eventuell an dieser Freude teilhaben zu lassen.

Umso mehr verwunderten uns Hinweise aus unserem Leserkreis, dass Logitech anscheinend Kunden die Erfüllung von Garantieansprüchen verweigern soll. In Fällen, in denen der Kauf des Produkts noch keine zwei Jahre zurückliegt, verweist der Logitech-Support angeblich zurück an den Händler – der Kunde soll also erst einmal seine Ansprüche im Rahmen der Gewährleistung gegenüber dem Händler geltend machen, bevor er bei Logitech auf die Erfüllung der Garantieleistung besteht.

Selbstversuch

Wir wagen den Selbstversuch und melden bei Logitech eine vor über anderthalb Jahren erworbene Maus als defekt. Auf der Verpackung für diese Art Maus steht eindeutig “3 Jahre Herstellergarantie” – kein Sternchen, kein wenn und aber. In unseren Augen ein eigentlich eindeutiger Fall.

Der Logitech-Kundendienst reagiert nach fünf Tagen mit den Worten “Aufgrund Ihrer Angaben konnten wir feststellen, dass sich Ihr Produkt noch in der Garantiezeit befindet” und bestätigt, dass “ein Garantietausch nötig ist”. Dies wird aber um folgende Aufforderung ergänzt: “Reklamieren Sie bitte das defekte Gerät im Rahmen der Gewährleistung zuerst beim Händler, bei dem Sie es erworben haben.”

Verwirrend: Einerseits gibt Logitech zu, dass es sich um einen Garantiefall handelt, fordert uns jedoch andererseits auf, uns im Rahmen der Gewährleistung an den Händler zu wenden. Immerhin ergänzt Logitech, dass wir uns für den Fall einer Zurückweisung durch den Händler wieder an Logitech wenden können – doch so weit wollen wir es eigentlich gar nicht kommen lassen.

Es kann viele Gründe geben, warum ein Verbraucher sich nicht an den Händler wenden möchte oder kann. Daher bleiben wir beharrlich und bestehen auf die Erfüllung der Garantieversprechen. Wir erhalten Wort für Wort dieselbe Antwort wie zuvor. In uns kommt der Verdacht auf, dass Logitech mit Textbausteinen arbeitet. Doch wir geben nicht auf und Logitech legt noch eine Schippe drauf.

Neben den Angaben zu Modell- und Seriennummer sowie Informationen über Kaufdatum und Verkäufer fordert Logitech neben dem Kaufbeleg, einer Fehlerbeschreibung, einer Beschreibung der Maßnahmen, die zur Fehlerbehebung unternommen wurden, unserer Anschrift usw. nun auch eine “Schriftliche Begründung des Händlers, warum ein Austausch über den Verkäufer nicht möglich ist”.

Mit Ausnahme der schriftlichen Begründung und des Kaufbelegs sind das alles Daten, die Logitech schon vorliegen sollten. So schrieb Logitech noch zu Beginn “Aufgrund Ihrer bisherigen Angaben konnten wir feststellen, dass sich Ihr Produkt noch in der Garantiezeit befindet”. Also wozu nochmals die Forderung nach einem Kaufbeleg? Will man uns mürbe machen?

Der Bereich zwischen 35 und 50 Euro ist eigentlich ein heißes Eisen. Einerseits ist es genau der Preisbereich, den vor allem jüngere Einsteiger noch ohne Tränen stemmen können, andererseits müssen die Hersteller bei diesen Summen bereits arg zirkeln, damit Qualität und Leistung noch akzeptabel bleiben. Der übliche Spagat zwischen preiswert und billig ist also wie immer Hauptbestandteil der Kür, die erst einmal ohne Stürze gemeistert werden will.

Mit dem MX3+ testen wir einen Dauerläufer, der in der neuesten Version noch einiges besser machen will, ohne dass am Preis gedreht werden soll. Ob und und wie gut das geht, muss natürlich der Test beweisen. Aber eines ist bereits jetzt sicher: Wenn sich das 2.1-Soundsystem im Testaufbau keine echte Blöße gibt, bleibt es auch weiterhin eine Art Geheimtipp der Sparfüchse und Cent-Umdreher.

Technische Daten im Überblick
Typ: 2.1-Soundsystem
Abschirmung: keine Angabe
Ausgangsleistung: 50 Watt RMS (Subwoofer 30 Watt, Satelliten 2x 10 Watt)
Verstärkertyp: 3-Kanal-Digitalverstärker, getrennt für Subwoofer und Satelliten
Frequenzbereich: 50 bis 17.000 Hz +/- 6 dB (Messung)
Abmessungen (HxBxT): Subwoofer:  28,0 x 18,0 x 26,5 cm
Satelliten: 17,8 x 8,2 x 9,8 cm
Material: Subwoofer: MDF, beschichtet
Satelliten: Kunststoff
Treiber: Mittel-/Hochtöner (Wide-Range Chassis), 7 cm
Tieftöner (Langhub), 13 cm
Eingänge: 1x RCA L/R (Chinch), ca. 500 mV
1x 3,5 mm Klinke, ca. 250 mV
Ausgänge: 1x Kopfhörer (verstärkt)
Zubehör: Kabelfernbedienung mit Standby-Funktion
Cinch-Kabel (RCA to 3,5mm Klinke)
Klinken-Anschlusskabel (2x 3,5 mm Klinke)
Leistungsaufnahme
(Messung):
Stand-By: < 0,5 Watt
Leerlauf: 3,7 Watt
Durchschnitt: 32,9 Watt
Maximum: 48,6 Watt
Schutzschaltungen: keine Angabe
Netzspannung: 110-240 Volt, 50/60 Hz
Preis: 49,95 UVP, Vorgänger ab 37 Euro Marktpreis

Die Überprüfung der Herstellerangaben – soweit sie denn vorliegen – ergab keine nennenswerte Abweichung und auch die verbaute Technik hielt optisch bei der ersten Inaugenscheinnahme, was sie verspricht. Gut gefallen hat uns der geringe Standby-Verbrauch und das fast nicht vorhande Grundrauschen bei offenen Eingängen ohne Signal. Einzig die Abschirmung gegen Störsignale von Smartphone & Co. könnte etwas besser ausfallen, wobei wir hier aber eher das mitgelieferte Kabel im Verdacht hatten.

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