Full ATX und All-In-One? Ein weltexklusiver Test der AIO Drone Station mit schwerer Crossover-Technik

Crossover – Workstation goes gaming

Zugegeben, selbst zwei Server-CPUs von AMD mit immerhin insgesamt 16 Threads und mindestens 3 GHz Takt schaffen es bei den zumeist nur bedingt über die Kern- / Modulzahl skalierenden Spielen kaum, eines der besseren Modelle aus der Core i5 oder Core i7 Famile in Schach zu halten oder zu demütigen. Aber wehe, wenn passende und optimierte Anwendungen auf die Technik treffen, die ich zudem am Ende sogar mit bis zu 64 GB RAM ausgestattet habe. Aber ich will ja mit diesem Teil beides erreichen: anspruchsvolle Aufgaben erledigen und möglichst entspannt, sowie ruckelfrei spielen. Mit dem Dual-Sockel-Board KCMA-D8 von ASUS (Sockel C32) und den recht preisgünstigen Opterons von AMD lässt sich nämlich ein solches Monster recht günstig auf die Beine stellen, das dann auch schneller läuft, als man es vielleicht vermuten könnte und das sogar zum Arbeiten taugt.

Was mich an dieser Konstellation am meisten gereizt hat, ist der Umstand der maximalen räumlichen Ausnutzung meines Testobjektes. Das verwendete Server-Board im ATX-Format fällt recht groß aus und die zwei verbauten Kühltürme von Noctua erledigen dann ihr Übriges. Zusammen mit der Grafikkarte und den notwendigen Zusatzkarten ist das Innenleben damit so ziemlich vollständig verplant.

Technische Daten
CPU 2 x Opteron 4284 (Valencia)
Insgesamt 16 Threads (8 + 8)
CPU-Takt 3.0 GHz + Turbo
Sockel C32
Kühler 2x Noctua NH-U12DO A3
Mainboard Asus KCMA-D8
Speicher 32 GB / 64 GB Kingston DDR3 1333 ECC
Festplatten 1x Corsair Force LS 240 GB (System)
1x Corsair Neutron 480 GB (Anwendungen)
1x Western Digital Caviar Blue 2TB (im HotSwap)
Netzteil Corsair AX1200i
                  Betriebssystem                  Windows 7 x64 Ultimate
Grafikkarten Gigabyte Radeon HD 7990  Gaming
AMD FirePro W9000 (GPGPU, CAD)

Wohnen auf engstem Raum? Klar, Platz ist in der kleinsten Hütte, aber sowas? Ich will einfach wissen, wie weit ich damit gehen kann, zumal ich sehr viele interessierte Blicke von Bekannten registrieren konnte, mit denen ich auch über einen gewerblichen Einsatz mit professioneller Software diskutiert habe. Allerdings bleiben bei einem Serverboard gerade für Gamer viele Fragen und Wünsche offen. Wie ich dies dann lösen will und werde und womit das alles möglich wird, lässt sich auf der nächsten Seite lesen.

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