Roundup: 8 mobile Lautsprecher im großen Audio-Test

Sie kosten zwischen 20 und 150 Euro, besitzen (fast) alle einen eingebaute Akkumulator und unterscheiden sich klanglich am Ende sogar etwas weniger, als es der immense Preisunterschied vielleicht vermuten ließe. Natürlich wird ein Gerät für unter 50 Euro nicht die Messwerte und subjektiven Ergebenisse des preislichen Top-Verdieners erreichen, aber so groß, wie anfangs vermutet, klafft die Lücke gar nicht. Um das Ganze dann nicht nur zur üblichen verbalen Textblase verkommen zu lassen, habe ich zunächst alle 8 Lautsprecher (auf zugegeben etwas unkoventionelle Weise) mit Arta vermessen und diese Messungen dann lediglich um meine subjektiven Eindrücke ergänzt, damit die Kurvenverläufe nicht ganz so staubtrocken im (nicht umbauten) Raum stehen.Man mag es kaum glauben, aber für die kleine Sause zwischendurch und unterwegs eignen sich eigentlich alle getesteten Kandidaten, wobei der Klangeindruck vor allem bei zwei Geräten richtig gut ausfiel, wenn man das Ergebnis in Relation zu Preis und Größe des Systems setzt und diese sich dann für mehr als nur mal eben so zum temporären Beschallen eignen.

Messaufbau

Da diese Teile ja überwiegend im Freien genutzt werden dürften, habe auch ich mich diesmal nicht in den gedämmten Keller, sondern direkt ins Freie begeben. Alle Testsysteme wurden dabei auf eine Mauer gestellt, um wenigstens etwas Untergrund für mehr Bass zu gewinnen. Genau so, wie es der Anwender wohl auch machen würde. Gemessen wurde wie immer mit einem Marshall MXVL88, wobei beim mobilen Einsatz diesmal ein leises, etwas umgebautes Notebook zum Einsatz kam.

Testsystem
Mikrofon
Marshall MXVL88
Software
Arta v. 7.1.7
Bluetooth
CSR Harmony Wireless Software Stack
• Bluetooth v4.0 + High Speed
• wide-band mono audio
• apt-X lossless stereo codec
Computer
Lenovo Thinkpad Edge E530
SSD 480 GB Corsair Neutron
Messaufbau
• im Freien (windgeschützt, nachts)
• waagerecht auf festem Untergrund
• Mikrofonabstand Frequenzverlauf: 10 cm
• Mikrofonabstand Schallpegel: 30 cm

Gespannt? Das war ich auch, also fangen wir am besten mit dem preiswertesten Gerät an und testen uns dann kontinuierlich in den drei Preiskategorien (unter 50 Euro, 50-100 Euro, über 100 Euro) nach oben. Mono oder Stereo, mit oder ohne Bluetooth? Lieber die Form einer Dose oder doch besser ein akustischer Ziegelstein? Bei der Geschmacksfindung kann ich logischerweise nicht helfen, sondern nur mit Diagrammen und Eindrücken dienen. Den Rest entscheiden subjektive Vorlieben und das liebe Geld.

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