Monat: September 2013

Was wurde im Vorfeld nicht wieder alles gemunkelt, orakelt, gar für ganz sicher erklärt … es wird zwei neue Smartphones von Apple geben – eine günstige Einstiegsversion und ein neues Topmodell. Letzteres bestimmt mit einem deutlich größeren Display, höherer Auflösung und und und. Was ist dabei rausgekommen? Fakt ist: Es gibt zwei neue Smartphones. Fakt ist außerdem: Eines davon ist günstiger, und das andere das neue Top-Modell. Wer aber auf das Über-iPhone mit fünf Zoll oder gar noch größerem Display gewartet hat, der wurde enttäuscht. Das iPhone bleibt so klein wie es war, ein paar Neuigkeiten gibt es beim Flaggschiff namens 5S indes schon. Hier wären vor allem der neue A7-Chip samt Coprozessor M7, der Fingerprint-Reader und die verbesserte Kamera zu nennen. Und natürlich iOS 7, aber das gibt es wie gewohnt auch für Geräte älteren Datums. Wir haben über iOS 7 bereits ausführlich berichtet. Nun aber zu unserem aktuellen Testgerät, dem vermeintlich billigen Einsteigergerät von Apple: das iPhone 5C. Das wirklich Neue am iPhone 5C sieht man auf den ersten Blick: Es ist in vier Buntfarben und Weiß erhältlich und gegenüber dem bisherigen Topmodell, dem 5er, ein wenig rundlicher und dicker. Nimmt man es in die Hand, spürt man die zweite wesentliche Neuerung: Die Rückseite ist jetzt nicht mehr aus Metall, sondern aus Polycarbonat. Mancher würde es Plastik nennen. Bei identischer Displaygröße (4 Zoll) und Auflösung (1136 x 640) ist das 5C etwas breiter, höher und dicker. Zudem hat es 20 Gramm Gewicht zugelegt und wiegt 132 Gramm. Davon abgesehen, handelt es sich fast um eine 1:1-Kopie des iPhone 5, was auch erklärt, warum Apple das bisherige Topmodell ganz vom Markt nimmt und nicht wie bisher als günstigere Alternative anbietet. Die heißt weiterhin iPhone 4S mit acht GB Speicher.

Ist das 5C also wirklich einfach das iPhone 5 im bunten Kunststoffkleid? Fast. Denn im Gegensatz zum Vorgänger unterstützt das 5C nun deutlich mehr LTE-Frequenzen und funkt damit nicht nur im Netz der deutschen Telekom. Des Weiteren sollen die Frontkamera und der Akku verbessert worden sein. Und: Es ist tatsächlich etwas günstiger. Bei mindestens 600 Euro für die 16-GB-Version wäre es aber angesichts der versammelten Android-Konkurrenz vermessen, von günstig oder gar billig zu sprechen. Das deutlich größere Top-Modell von Samsung, das Galaxy S4, gibt es im Vergleich schon für rund 50 Euro weniger. Von anderen Spitzengeräten im Android- und Windows-8-Lager ganz zu schweigen.

Technische Daten und Ausstattung
Hersteller Apple
Modell iPhone 5C
CPU-Modell / Kerne Apple A6
CPU-Takt 1300 MHz / 2
Arbeitsspeicher 1024 MB
Grafikeinheit / Kerne PowerVR SGX543MP3 / 3
Displaygröße/Auflösung/Technologie 10,2 cm / 4 Zoll, 1136 x 640 / IPS
Touchscreen, Typ Kapazitiv, Multi-Touch
Betriebssystem Apple iOS 7.0.1
Speicher intern 16/32 GB
Speicher zusätzlich nein
Kamera Front: 1,2 MP; Rear: 8 MP
USB, HDMI, Docking, Sonstige ja/per Adapter/nein
Bluetooth/Version 4.0 LE
WLAN 802.11 ab/g/n
UMTS ja (HSPA+, LTE)
Telefonfunktion ja
GPS ja
Abmessungen (H x B x T) 8.97 x 59.2 x 124.4 mm
Gewicht 132 g
Batterietyp/Kapazität k. A. / ca. 1500 mAh
Lieferumfang Netzteil, USB-Kabel, Headset, Kurzanleitung
UVP laut Hersteller 599/699 Euro
Straßenpreis zum Testzeitpunkt n/a

Die Zahl 21 gefolgt von 21 Nullen, das ergibt 21 Zettabyte und entspricht laut dem Verband der deutschen Internetwirtschaft eco dem Anfang des Jahres 2013 weltweit gespeicherten Datenvolumen. Ein Vergleich mit bei Festplatten gängigeren Kapazitäten verdeutlicht, um welche Größenordnungen es dabei geht. Eine Milliarde Terabyte (1012 Byte) sind ein Zettabyte (1021 Byte). Um den Datenberg komplett zu speichern, müssten also stattliche 21 Milliarden 1-TB-Festplatten antreten. Die fortschreitende Digitalisierung und die von Usern in beträchtlichem Umfang produzierten oder gesammelten Inhalte werden die globale Datenmenge laut Expertenmeinung weiterhin steil ansteigen lassen: Sie soll sich etwa alle zwei Jahre verdoppeln.

Der Umfang digitaler Inhalte steigt nicht nur im Consumer-Bereich an, etwa durch YouTube-Videos, Blogs, Podcasts und Picasa-Fotoalben, sondern auch genauso stetig im Unternehmensbereich. Egal, ob Multimedia-Präsentationen, E-Mail-Archive oder Datenbanken, Firmenmitarbeiter lassen den Datenberg täglich wachsen.

Für die Festplatten im professionellen Umfeld gelten allerdings ganz andere Herausforderungen als im Privatbereich, was etwa Sicherheit, Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Verfügbarkeit angeht. Die für Dauerbetrieb ausgelegten Profi-Laufwerke sind zum Beispiel für deutlich höhere MTBF-Zeiten beziehungsweise niedrigere AFR-Raten ausgelegt, kommen mit Sensoren, die Vibrationen in RAID-Umgebungen ausgleichen sollen oder bieten eine Hardware-basierte Verschlüsselung von Daten. Die generell hohe Zuverlässigkeit schlägt sich in einer gegenüber Desktop-Laufwerken höheren Garantiezeit nieder, die bei den Testkandidaten mehrheitlich bei 5 Jahren liegt.

Teil 1: Laufwerke bis 7.200 U/Min. Teil 2: High-Performance-Laufwerke

Wir wollten wissen, was aktuelle Enterprise-Festplatten leisten und haben uns dazu mehr als 40 Laufwerke im 2,5-Zoll- und 3,5-Zoll-Formfaktor ins Testlabor geholt. Aufgrund dieser großen Anzahl ist der Test zur besseren Übersicht zweigeteilt. Den Anfang machen die 3,5-Zoll-Festplatten, die mit bis zu 7.200 U/Min arbeiten. Im demnächst erscheinenden zweiten Teil schauen wir uns dann mehr als 30 High-Performance-Laufwerke an, deren Platter mit 10.000 U/Min beziehungsweise 15.000 U/Min rotieren. Dort sind sowohl 3,5-Zoll- als auch 2,5-Zoll-Laufwerke vertreten.

Man kann sich über den Sinn oder Unsinn der aktuellen Highend-Smartphones streiten, doch wenn das Smartphone immer mehr Aufgaben übernehmen soll, die bis vor kurzem noch mit einem Computer erledigt werden mussten, dann bieten diese Boliden mit ihren hochaufgelösten Displays und ihre leistungsstarken Hardware viel Komfort. Unterwegs sind sie Unterhaltungszentrale und mobiles Büro in einem, auf der heimischen Couch machen sie ein Tablet schnell überflüssig.

Ausstattung: Highend wo das Auge hinschaut

Dem will Sony mit seinem Xperia Z1 in nichts nachstehen und hat mit einem 5″ großen Full-HD-Display, einem Qualcomm-Snapdragon-800-Prozessor und einer Kamera, die Bilder mit einer Auflösung von 20,7 Megapixeln schießt, Komponenten in einem Gehäuse vereint, die augenblicklich zu den leistungsstärksten der Klasse gehören. Dies gilt gleichermaßen für die verbaute Funktechnik, die aus einem LTE-Modul, Bluetooth 4.0 und einem WLAN-Funkchip besteht, der selbst mit dem recht neuen ac-Standard umgehen kann. Darüber hinaus verspricht eine IP58-Zertifizierung Schutz vor äußeren Einflüssen.

Kein üppiges, aber brauchbares Software-Aufgebot

Die Software-Ausstattung liegt auf Klassenniveau. Wirklich spendabel kann man das Angebot nicht nennen, immerhin liefert der Hersteller ein vollwertiges Office von Kingsoft, installiert vorab Evernote und denkt mit McAfee sogar an die Sicherheit. Natürlich gibt es auch eine ganze Reihe von Eigenkompositionen, etwa eine in der Sony-Tradition stehende Walkman-App fürs Musikhören oder Playstation Mobile. Unterm Strich zeigt sich damit, dass sich Sony vor allem an private Nutzer wendet.

Bemängelt werden darf, dass die Japaner auf ihrem Flaggschiff Googles Betriebssystem Android mit der Versionsnummer 4.2.2 installieren. Das Update auf 4.3 war zum Marktstart des Smartphones schon fast drei Monate verfügbar und die großen Gerätehersteller erhalten mittlerweile schon vorab Zugriff auf, damit Anpassungen vorgenommen werden können.

Ausstattungstabelle
Modell Sony Xperia Z1
Betriebssystem Android 4.2.2
Display 5″/ LCD-Display/ 1920 x 1080 Pixel (Full-HD)
CPU Qualcomm Snapdragon 800 (MSM8974)/ 4 x 2,2 GHz
GPU Adreno 330
Arbeitsspeicher 2048 MB
Interner Speicher 16 GB
Externer Speicher – / bis zu 64 GB per microSD-Karte
WLAN a/b/g/n/ac
Bluetooth 4.0
Funknetze GSM 850/900/1800/1900
UMTS 850/900/1700/1900/2100
LTE 800/850/900/1700/1800/1900/2100/2600
Datennetze GPRS/EDGE/HSDPA/HSUPA/HSPA+
Kamera (1) 20,7-MP-Kamera, Full-HD-Videoaufzeichnung
(2) 2,0-MP-Kamera
Akku
3000 mAh
Abmessungen 144 x 74 x 8,5 mm
Gewicht 170 g
Straßenpreis ca. 600 €

Venlo / Niederlanden, 09/2013

Die Game City 2013 in Wien startet wieder am Freitag, dem 27.09.13.

An dem folgenden Wochenende wandelt sich das Rathaus in Wien zu einer Spielburg. Alle Arten von Spiele und Spielemöglichkeiten werden an den drei Tagen vorgestellt.

Cooler Master wird wie gewohnt mit einem eigenen Stand vertreten sein.

Das besonderes Standkonzept, die Cooler Master Academy, kam bei den Besuchern 2012 sehr gut an. Cooler Master versucht den Aufbau eines modernen PCs den Interessierten nahezubringen und zeichnet die Besten mit eigens dafür designten “Cooler Master Academy Diplomen” aus.

Neben dem Wissen und den Urkunden können einige glückliche Spieler tolle Hardware gewinnen. So verschenkt Cooler Master täglich beste Produkte aus dem eigenen Produktsortiment, sowie von den Sponsoren ASUS und ADATA,live auf der Bühne.

Wer nicht live dabei sein kann, hat trotzdem die Möglichkeit mit zu gewinnen. Speziell hierfür hat Cooler Master ein Online Gewinnspiel eingerichtet. Unter: www.coolermaster.de/cmacademy/ kann jeder sein Wissen unter Beweis stellen.

Die Game City findet im Rathaus der Stadt Wien statt und ist ab Freitag bis einschließlich Sonntag bei freiem Eintritt geöffnet. Die Adresse lautet:

Rathaus Wien
Friedrich-Schmidt-Platz 1
1010 Wien
Österreich

Wer vor der Wahl einer neuen Speicherkarte steht wird schnell feststellen: Neben einer schier gewaltigen Anzahl an Herstellern und Modellen machen auch etliche Standards und Bezeichnungen die Auswahl genau eines Modells schwer. Wer dann noch mit den Themen Qualität und Geschwindigkeit anfängt wird sich spätestens jetzt in den Weiten des Internets verlieren. Dieser Artikel soll viele der häufigsten Fragen in möglichst kompakter Form beantworten und das nötige Basiswissen bereitstellen, ist jedoch nicht als „Kaufempfehlung“ oder „Vergleichstest“ gedacht.

Wie es sich für einen echten Wissensartikel gehört, beginnen wir in der Vergangenheit und arbeiten uns über den aktuellen Ist-Zustand hin zur wie immer spannenden Zukunft.

SD und CompactFlash: Die bedeutendsten Speicherkartenstandards der letzten 10 Jahre

NAND-Flash-basierte Speicherkarten gibt es nun bereits seit gut einem Vierteljahrhundert und sie sind seit jeher primär in portablen Geräten zu Hause. Aber auch vor dem großen Durchbruch von SSDs (und auch noch heute) spielten beispielsweise CompactFlash-Speicherkarten mit SLC-Speicher eine bedeutende Rolle, wenn es um Embedded-PCs in industriellen Anlagen geht.

CompactFlash ist dabei, für IT-Zeiten, ein echtes Urgestein – Version 1.0 der Spezifikation stammt von 1994! Mit anfangs maximal 8,33 MB/s Übertragungsgeschwindigkeit (PIO Mode 2) und wenigen MB Speicherplatz avancierten die robusten Speicherkarten schnell zum Standard in den ersten digitalen Fotoapparaten. Jedoch erfasste auch die Fotobranche schnell der durch die Digitalisierung mögliche Miniaturisierungswahn und um die Jahrtausendwende wurde der Standard „geboren“, um den es im heutigen Artikel primär gehen soll: Secure Digital, den meisten wohl eher als SD-Karte bekannt.

Mit Panasonic, SanDisk und Toshiba standen dabei von Anfang an drei IT-Größen hinter dem Standard. Mittlerweile haben sich der „SD Association“ sowohl praktisch alle weiteren „Big Player“ im Flash-Speicher-Bereich angeschlossen – unter anderem Micron und Samsung – als auch Kamerahersteller wie Canon und Fujifilm sowie viele anderen Firmen, die irgendwie mit Flash-Speicher in Kontakt kommen.

Auf der folgenden Seite widmen wir uns dem grundlegenden Aufbau einer Speicherkarte und der Frage, welche Hersteller denn eigentlich was genau herstellen und wer nur Aufkleber auf fertige Produkte klebt.

Sie kosten zwischen 20 und 150 Euro, besitzen (fast) alle einen eingebaute Akkumulator und unterscheiden sich klanglich am Ende sogar etwas weniger, als es der immense Preisunterschied vielleicht vermuten ließe. Natürlich wird ein Gerät für unter 50 Euro nicht die Messwerte und subjektiven Ergebenisse des preislichen Top-Verdieners erreichen, aber so groß, wie anfangs vermutet, klafft die Lücke gar nicht. Um das Ganze dann nicht nur zur üblichen verbalen Textblase verkommen zu lassen, habe ich zunächst alle 8 Lautsprecher (auf zugegeben etwas unkoventionelle Weise) mit Arta vermessen und diese Messungen dann lediglich um meine subjektiven Eindrücke ergänzt, damit die Kurvenverläufe nicht ganz so staubtrocken im (nicht umbauten) Raum stehen.Man mag es kaum glauben, aber für die kleine Sause zwischendurch und unterwegs eignen sich eigentlich alle getesteten Kandidaten, wobei der Klangeindruck vor allem bei zwei Geräten richtig gut ausfiel, wenn man das Ergebnis in Relation zu Preis und Größe des Systems setzt und diese sich dann für mehr als nur mal eben so zum temporären Beschallen eignen.

Messaufbau

Da diese Teile ja überwiegend im Freien genutzt werden dürften, habe auch ich mich diesmal nicht in den gedämmten Keller, sondern direkt ins Freie begeben. Alle Testsysteme wurden dabei auf eine Mauer gestellt, um wenigstens etwas Untergrund für mehr Bass zu gewinnen. Genau so, wie es der Anwender wohl auch machen würde. Gemessen wurde wie immer mit einem Marshall MXVL88, wobei beim mobilen Einsatz diesmal ein leises, etwas umgebautes Notebook zum Einsatz kam.

Testsystem
Mikrofon
Marshall MXVL88
Software
Arta v. 7.1.7
Bluetooth
CSR Harmony Wireless Software Stack
• Bluetooth v4.0 + High Speed
• wide-band mono audio
• apt-X lossless stereo codec
Computer
Lenovo Thinkpad Edge E530
SSD 480 GB Corsair Neutron
Messaufbau
• im Freien (windgeschützt, nachts)
• waagerecht auf festem Untergrund
• Mikrofonabstand Frequenzverlauf: 10 cm
• Mikrofonabstand Schallpegel: 30 cm

Gespannt? Das war ich auch, also fangen wir am besten mit dem preiswertesten Gerät an und testen uns dann kontinuierlich in den drei Preiskategorien (unter 50 Euro, 50-100 Euro, über 100 Euro) nach oben. Mono oder Stereo, mit oder ohne Bluetooth? Lieber die Form einer Dose oder doch besser ein akustischer Ziegelstein? Bei der Geschmacksfindung kann ich logischerweise nicht helfen, sondern nur mit Diagrammen und Eindrücken dienen. Den Rest entscheiden subjektive Vorlieben und das liebe Geld.

Wenn Seagate sein 2,5 Zoll großes Festplatten-Modell Laptop Thin mit dem Namenszusatz SSHD versieht, ist die Ähnlichkeit zum Terminus “SSD” kaum zu übersehen und genauso gewollt. Doch was hat eine Festplatte mit Flash-Speicher zu tun? Bei der Laptop Thin SSHD handelt es sich um ein Notebooklaufwerk, das Flash-Speicher als unterstützende Maßnahme einsetzt. Dadurch soll die Leistung der Festplatte erheblich steigen. Die Laptop Thin SSHD arbeitet laut Seagate grundsätzlich schneller als eine herkömmliche Festplatte. Außerdem soll sie beim Hoch- und Herunterfahren sowie bei der generellen Performance ähnlich gut abschneiden wie eine SSD.

Das Hybrid-Prinzip: Flash-Speicher als Cache für häufig verwendete Dateien

Bei der Laptop Thin SSHD handelt es sich nach wie vor um eine Festplatte, ergänzt um eine Flash-Komponente. Da das Seagate-Drive damit aus zwei unterschiedlichen Elementen besteht, der mechanischen Festplatte und dem Flash-Speicher, wird es auch als “Hybrid”-Festplatte bezeichnet. Den dominanten Part der beiden Elemente übernimmt aber klar die Festplatte. Der Flash-Speicher dient dazu, häufig verwendete Daten darauf auszulagern, um Lesevorgänge zu beschleunigen. Aus dem Flash-Speicher können Daten deutlich schneller ausgelesen werden als von Festplatte, was die Gesamtleistung steigert.

Ein Hybrid-Laufwerk ist nicht nur hinsichtlich der beiden unterschiedlich gewichteten Elemente eine Festplatte, sondern verhält sich auch äußerlich wie eine. Bei der Integration ist eine Hybrid-Festplatte damit völlig unproblematisch. Intern muss sie dafür einiges tun – es gilt, Wear-Leveling, Trimming, das interne Datenmanagement und -Mirroring zwischen Flash und Festplatte genauso wie das Performance-Monitoring unter einen Hut zu bekommen und unabhängig vom Betriebssystem auszutarieren, und das komplett ohne Treiber.

Alle 2,5-Zoll-“Hybride” im Test

Hybrid-Laufwerke, die nach dem gleichen Funktionsprinzip arbeiten wie die Laptop Thin SSHD, finden sich aktuell im Portfolio von Seagate und Toshiba. Bei Seagate sind das neben der Laptop Thin SSHD die 2,5-Zoll-Festplatte Momentus XT, die wir bereits im Jahr 2010 getestet haben – wirklich neu ist das Thema Hybrid also keineswegs. Die Riege der Hybrid-Laufwerke komplettiert Toshiba mit seinen beiden 2,5-Zoll-Festplatten MQ01ABD100H und MQ01ABF050H. Die Leistung aller vier 2,5-Zoll-Laufwerk haben wir mit gewöhnlichen Notebookfestplatten verglichen und dafür exemplarisch jeweils eine aktuelle Festplatte aus der 5.400-U/Min-Klasse und der 7.200-U/Min-Klasse herangezogen.

Was für die Wirtschaft im allgemeinen gelten soll und sich angesichts der zerbröselnden Eurozone immer deutlicher als aberwitziges Vorhaben erweist, lässt sich in kleinerem Maßstab auch auf Festplatten übertragen: Die Rede ist von stetigem Wachstum – in der Wirtschaft setzen endliche Ressourcen und endliche Nachfrage diesem Vorhaben früher oder später eine Grenze. Auf den Festplattensektor gemünzt, stockt auch hier das Wachstum, weil die bestehenden Werkzeuge wie Perpendicular Recording und das Advanced Format eine weitere Erhöhung der Speicherkapazität nur noch in sehr begrenztem Umfang zuzulassen scheinen. Eine Alternative ist derzeit noch nicht in Sicht, da potenzielle Nachfolgeverfahren wie das Shingled Recording erst ihre Tauglichkeit für den Massenmarkt nachweisen müssen.

1,5 TB bei 9,5 Millimeter Bauhöhe: HGST Travelstar 5K1500

Da derzeit nur “Standardwerkzeuge“ zur Verfügung stehen, bleiben große Sprünge aus, was Technologien oder Speicherkapazitäten angeht. Stattdessen konzentrieren sich die Hersteller darauf, aus ihren bestehende Festplattenverfahren das bestmögliche herauszuholen. Ergebnis solcher Überlegungen ist die HGST Travelstar 5K1500: Das zum Testzeitpunkt für rund 110 Euro verkaufte 2,5-Zoll-Laufwerk bietet 1,5 TB Speicherplatz, ohne dabei an der Standardbauhöhe von 9,5 Millimeter zu rütteln, die bei Notebookfestplatten gang und gäbe ist. Die hohe Speicherkapazität kommt durch die Erhöhung der Platterzahl zustande. Statt wie üblich zwei Magnetscheiben rotieren in unserem Testmodell HTS541515A9E630 gleich drei davon (mit 5.400 U/Min), speichern je 500 GB und werden von einem 32 MB großen Cache sowie einem SATA-6-Gb/s-Interface unterstützt.

Mit der Travelstar 5K1500 tritt HGST in die Fußstapfen von Hersteller Samsung, der im Sommer 2011 die erste 1-TB-Notebookfestplatte auf den Markt brachte, die 9,5 Millimeter Bauhöhe nicht überschritt. Erst jetzt gelingt also eine weitere Erhöhung der Speicherkapazität – bei gleicher Bauhöhe wohlgemerkt. Zwar gibt es mit der WD WD20NPVT bereits eine 2 TB große Notebookfestplatte, die allerdings eine Bauhöhe von 15 Millimetern besitzt.

Technische Daten HGST Travelstar 5K1500

Hersteller HGST
Modell Travelstar 5K1500
Modellnummer HTS541515A9E630
Formfaktor 2,5“
Kapazität 1,5 TB
Platter 3
Drehzahl 5.400 U/Min
Sektorgröße 4.096 KB (AF)
Cache 32 MB
Weitere Kapazitäten
Schnittstelle SATA 6 Gb/s
Abmessungen (B x H x T) 70 x 100 x 9,5 mm
Gewicht 118 g
Garantie 3 Jahre

Obwohl sich die HGST Travelstar 5K1500 aufgrund ihrer Kapazität nicht mit dem 2-TB-Limit (genauer: 2^32 x 512 Byte) des MBR herumschlagen muss, verwendet sie das Advanced Format mit 4 KB großen statt 512-Byte-Sektoren arbeitet. HGST begründet diesen Schritt damit, dass letztlich der Einsatz von AF-Kapazitäten wie die der HTS541515A9E630 überhaupt möglich machen und das Advanced Format obendrein für eine verbessere Fehlerkorrektur sorgt.

Zwei 5K1500-Varianten: Dauerbetrieb, Hardware-Verschlüsselung

Parallel zum 1,5-TB-Standardlaufwerk sind zwei besondere Varianten der Travelstar 5K1500 erhältlich. Das ist ein einmal die für Dauerbetrieb ausgelegte HTE541515A9E630 sowie zwei weitere Modelle mit eingebauter Hardware-Verschlüsselung, die so genannten Self-Encrypting Drives (SED). Während die HTS541515A9E631 die Bulk Data Encryption mit einer Schlüsselstärke von 128 Bit als Teil des Festplatten-SoC verwendet, ist es bei der HTS541515A9E635 die TCG OPAL-Verschlüsselung mit bis zu 256 Bit Länge.

Das N5550 zählt mit 5 Einschüben, zwei Netzwerkanschlüssen und vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten für Thecus zu den SMB Towers und zielt damit klar Richtung Small Business und weniger Richtung Privatanwender. Der Video-Ausgang (wahlweise HDMI 1.3a oder VGA) und die Soundanschlüsse mögen nicht so richtig in das professionelle Bild passen.

Im Vergleich zum Thecus N5500 ist das Dual DOM weggefallen, welches im N5500 die Firmware noch auf zwei Flash-Speicher Modulen redundant abgelegt hat. Als Prozessor wurde ein Intel Atom D2550 verbaut – ein günstiger Doppelkernprozessor, dessen Grafikchipsatz GMA 3650 zusammen mit der Video Engine für den Video-Ausgang sorgt. Eine USV wird nun zeitgemäß via USB Anschluss unterstützt. Auch was das File System angeht, ist das N5550 mit dem Ext4 auf der Höhe der Zeit.

Technische Eckdaten Thecus N5550

CPU Intel Atom D2550
Taktrate 2 x 1,86 GHz
RAM 2 GB DDR3
Speicher max. 5 x 2,5” / 3,5” SATA 3/6Gb/s HDD/SSD
max. 20 TB Bruttokapazität
Anschlüsse 2 x Gigabit Ethernet RJ45
1 x USB 3.0 Front
4 x USB 2.0 Back
1 x HDMI 1.3a
1 x VGA
1 x eSATA
Sound (Mic, Out, In)
Art der Statusanzeige LCM Bildschirm
Abmessungen 23 cm (H) x 19 cm (B) x 24 cm (T)
Gewicht 10,6 kg
Straßenpreis zum Testzeitpunkt ca. 400 Euro

iOS 7 – ein deutlicher Schritt nach vorn

Eine vollständig überarbeitet grafische Oberfläche, zahlreiche neue Funktionen und eine umfassende Behebung von Fehlern: Apple hat sich bei der Überarbeitung seines mobilen Betriebssystems, das ab dem 18. September für das iPhone 4 sowie die Nachfolger, das iPad ab der zweiten Generation (inklusive des iPad Minis) sowie dem iPod Touch ab der fünften Generation zur Verfügung steht, ordentlich ins Zeug gelegt, wenngleich es an der einen oder anderen Stelle noch Raum für weitere Verbesserungen gibt.Vieles von dem was sich die Nutzer schon länger gewünscht haben oder aber bei anderen Plattformen bereits zum guten Ton gehörte, zieht nun auch auf den Mobilgeräten von Apple ein, wie im Folgenden mit einem Überblick über die wichtigsten Funktionen des neuen iOS 7 aufgezeigt werden soll. Auf manches muss der Nutzer weiterhin warten, aber so ist das nun mal, wenn man ein iPhone haben will.

Unterm Strich lässt sich schon vorab sagen, dass sich das neue Betriebsystem deutlich moderner präsentiert als zuletzt und im Alltag zu gefallen weiß. Über einige der alltäglichen Fragen können jedoch an dieser Stelle noch keine Aussagen getroffen werden, denn für diesen Artikel wurde eine Beta-Version genutzt, deren Aussagefähigkeit gerade hinsichtlich höhere Leistungsfähigkeit, der Stabilität oder der Akku-Laufzeit beschränkt ist.

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