Praxis: Das große Wärmeleitpasten-Tutorial und Test-Charts 2013 (Teil 1 von 2)

Über ein halbes Jahr hab ich nun schon gebraucht, um mich mit den sehr zeitintensiven Tests durch den riesigen Haufen der verschiedensten Wärmeleitpasten und -Pads zu arbeiten, der uns neben der Basis aus eigenen Beständen durch Caseking noch sehr großzügig aufgeschüttet wurde. Fast 40 Produkte auf ihre Eignung zu testen kostet eine Menge Zeit, so dass am Anfang ein klares Konzept gesucht wurde, um nicht im Nachhinein feststellen zu müssen, irgendetwas Wichtiges zu vergessen zu haben.

Das Special besteht aus Gründen der besseren Verständlichkeit und Übersicht aus zwei Teilen: etwas Theorie und die praktische Anwendung auf der einen und den Benchmarkergebnissen samt der dazugehörigen Setups auf der anderen Seite. Was genau erwartet den Leser nun? Neben der Erläuterung der Problematik des CPU-Aufbaus, der vorkommenden Oberflächen, den Hintergrundinformationen zu den verschiedensten Wärmeleitpastentypen und den dafür optimalen Methoden, will ich vor allem berücksichtigen, dass es unterschiedliche Medien (Wasser, Luft) gibt und auch die Anpressdrücke der Kühler sehr verschieden sein können. Eine Paste, die auf dem einem Kühler optimal funktioniert, kann deshalb auf einem anderen Kühler im Resultat völlig daneben liegen. Aus diesem Grund testen wir für die Charts AMD- und Intel-CPUs mit Kompaktwasserkühlung, einem guten TopFlow-Kühler samt hohem Anpressdruck und einem Setup mit Push-Pins, welches die Gilde der Boxed-Kühler abbilden soll. Außerdem teste ich noch die Eignung auf Grafikkarten und beurteile die Viskosität und Schwierigkeit in der Handhabung für jede der getestet Wärmeitpasten- und Pads.

Trotzdem geht es jetzt erst einmal beim vermeintlichen „Urschleim“ los, denn ein wenig Verständnis für die allgemeine Problematik kann nie schaden

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