Monat: August 2013

Wie macht man ein gutes und beliebtes Gehäuse noch besser? Eine der Antworten darauf besteht in der Möglichkeit, das ganze einfach wachsen zu lassen und dadurch mehr Nutzraum sowie Kompatibilität bereitzustellen, denn es gibt immer noch genug denkbare Einsatzszenarien, in denen es eben doch auf die Größe ankommt.

Somit schickt sich Fractal Design an, mit dem Arc XL eine höhere, tiefere und auch minimal breitere Version des von uns bereits vor einiger Zeit getesteten Arc Midi R2 ins Rennen zu schicken, die nicht nur mehr Laufwerken und größeren Bauteilen Unterschlupf gewähren kann, sondern aufgrund des größeren Innenvolumens die Aufmerksamkeit all jener erregen könnte, die den Einsatz von Multi-GPU-Setups planen.

Die Grundeigenschaften des kleineren Arc Midi R2 wurden übernommen und erweitert – so bietet auch das Arc XL eine integrierte, dreistufige Lüftersteuerung, die Möglichkeit, 2,5“ SSDs an der Rückwand des Mainboard-Trays zu befestigen, und Anschraubpunkte für Radiatoren oder Kompaktwasserkühlungen unter dem Gehäusedeckel sowie an der Vorderseite. Von allem anderen wie etwa den PCI-Slots, Laufwerkseinschüben oder externen USB-Anschlüssen gibt es etwas mehr. Vor allem aber konnten wir auch einige weitere kleine, aber nicht unwichtige Detailverbesserungen feststellen, die das Arc XL dann doch zu etwas mehr machen, als nur zu einer größeren Version.

Mit  73,3 statt 54,5 Litern Innenraumvolumen bietet es etwa 34,5% mehr als das Arc Midi R2 und in etwa diesem Rahmen wird sich voraussichtlich auch der Aufpreis gegenüber dem kleineren Gehäuse bewegen. Das Arc XL ist derzeit für 119,90€ als vorbestellbar gelistet. Für einen Big Tower ist das ein fairer Preis.

Dell Latitude 6430uDell Latitude 6430uLatitude, das bedeutet nach Dells Produktplatzierung ein Notebook im Business-Segment. Mit dem Latitude 6430u hat Dell sein erstes Ultrabook dieser Familie vorgestellt, und das 14-Zoll-Gerät passt mit seinen Dimensionen von 33,8 x 23 x 2,09 cm durchaus in diese Kategorie, wenngleich es nicht das dünnste und mit 1,8 kg auch nicht das leichteste Ultrabook auf dem Markt ist.

Der Businesscharakter spiegelt sich nicht nur in dem unaufdringlichen und gleichzeitig modern-zeitlosen Design des 6430u wieder. Auch das matte Schwarz des Gehäuses passt sich gut in das Gesamtbild des zurückhaltenden Ultrabooks ein. Nebenbei macht dies das Modell sehr gnädig wenn es um Fingerabdrücke auf dem Chassis geht. Die matt-silbernen Einsätze an den Seiten wirken wie eine optische Schlankheitskur und lassen es im Profil durch geschickte Linienführung ein wenig schmaler erscheinen, als es eigentlich ist. Das Display ist in einen sehr schmalen Rahmen eingefasst, der zudem, ultrabooktypisch, sehr dünn ist. In puncto Ausstattung ist das Dell besonders auf das unternehmerische Einsatzgebiet spezialisiert, wozu unter anderem Intels vPro-Funktionalität zählt – dazu aber später mehr.

Bei der Verarbeitung macht das Dell Ultrabook ebenfalls einen guten und stabilen Eindruck, auf Grund der Oberflächenbeschichtung entsteht ein sehr angenehmes Handgefühl mit hochwertigem Eindruck. Für eben diesen und ein einfaches Öffnen und Schließen sollen auch die verstärkten Metallscharniere des Ultrabkoos sorgen. Für die Fallstricke des Businesslebens ist ist das Latitude 6430 dank der flüssigkeitsresistenten Tastatur sowie der LCD-Versiegelung ebenfalls gewappnet, denn sie schützen das  Latitude vor Beschädigungen und Wettereinflüssen.

Die Tastatur des Dell Latitude 6430u ist hintergrundgeleuchtet und im Chiclet-Design. Sie macht im Anschlag einen sehr weichen Eindruck. Der Hub ist, notebooktypisch, kurz, der Widerstand mäßig bis weich. Es entsteht ein ruhiges, sanftes Tippgefühl, wie man es von Dell gewohnt ist. Beim Trackpad meint es Dell gut und deckt einfach jeden Geschmack ab. Ob Trackpad oder Trackpoint, beides ist im Latitude dabei. Dazu passend auch die Trackpadtasten, einmal ober- und einmal unterhalb der Trackpadfläche. Die Tasten haben alle ein sehr gutes Druckgefühl und lösen schnell und sicher aus. jedoch wirkt das Gesamtbild der Tastatur- und Handballenauflage mit all den tasten eher unruhig.

Wie eingangs erwähnt, verbaut Dell beim Latitude 6430u ein 14,1 Zoll großes Display, das bei unserem Exemplar die (aufpreispflichtige) Auflösung von 1600 x 900 Pixel zeigte. Passend zum Einsatzgebiet im Business-Bereich ist das Display dankenswerter Weise matt. Beim Blickwinkel kann das Dell überzeugen, so können gut und gerne mehrere Person gleichzeitig auf den Bildschirm schauen, da der Blickwinkel zu beiden Seiten sehr gut ist und kaum Farbveränderungen auftreten. Anders sieht es dabei bei den Blickwinkeln von oben/unten aus. Hier wird das Dell schnell blass. Die Auflösung ist zeitgemäß und passend. Das Bild ist klar und deutlich und der Kontrast subjektiv betrachtet hinreichend gut.

Leider sprechen die Messwerte eine andere Sprache: Bei der durchschnittlichen Helligkeit errechnet sich ein Wert von 238 cd/m². Der Schwarzwert liegt mit 2,16 cd/m² enorm hoch. Beim Kontrast kommt das Dell auf einen enttäuschenden Wert von 1:110 – das kennt man sonst eigentlich nur von Notebooks der 300- bis 400-Euro-Klasse. Das Fazit ist eindeutig. Die Helligkeit ist nicht das Problem beim Latitude, es ist der Schwarzwert, der am Ende den Kontrast verreißt.

Die Werte spiegeln sich im Übrigen auch beim Abspielen von Filmen wieder. Reines Schwarz gibt es nicht, bestenfalls zeigt das Panel ein verwaschenes Grau. Farbabstufungen könnten etwas klarer sein, gehen jedoch in Ordnung. Der Gesamteindruck des Displays ist gut, der größte Patzer bleibt der Schwarzwert, denn ausgeleuchtet ist das Dell rundherum gut. Im gegebenen Preisrahmen kann man eigentlich mehr erwarten. So bleibt das Urteil: Aufgabe erfüllt, es bleibt Potenzial nach oben.

Windows Phone 8 – besser als sein Ruf

Zwar hat Microsoft weder Kosten noch Mühen gescheut den einst – mit Windows Mobile – als wenig attraktiv angesehenen Markt für Smartphones zurückzugewinnen, doch wirklich Fuß fassen konnte der Hersteller mit seinem mittlerweile nicht mehr ganz so neuen Betriebssystem noch nicht – zumindest dann nicht, wenn man den aktuellen Stand mit den einst hehren Erwartungen abgleicht. Microsoft konnte sich hinter den beiden Branchengrößen Apple und Google tatsächlich wie geplant als dritter Hersteller etablieren, dies jedoch nur auf einem sehr niedrigen Niveau: Der Marktanteil von Windows Phone liegt selbst nach der dritten Version in Deutschland aktuell bei rund 4%.

Dabei ist Windows Phone 8 deutlich besser als sein Ruf. Die Benutzeroberfläche ist in ihrer Stringenz der von Android und iOS weit voraus – Apple hat sich nicht umsonst bei der Gestaltung von iOS 7 teilweise das Microsoft-Betriebssystem als Beispiel genommen. Die Schlüssigkeit setzt sich auch bei der Bedienung fort: Egal, welches aktuelle Windows-Phone man in die Hand nimmt, die Optik und auch die Menüs sind immer gleich (wenn man mal von der Möglichkeit absieht die Kacheln unterschiedlich zu färben) und an der gleichen Stelle. Kein Verwirrspiel um unterschiedlichste Oberflächen-Eigenkompositionen der Hersteller, die oftmals auch an den Menüs herumpfuschen, wie bei Android immer wieder gesehen. Überdies erhalten entsprechende Smartphones ihre Updates zumeist unabhängig von einem Hersteller, während man bei Android fast schon davon ausgehen kann, dass man für sein Smartphone keines mehr erhält, wenn man nicht gerade vor maximal sechs Monaten in der Premium-Kategorie eingekauft hat.

Dies gilt zumindest teilweise auch für die Zukunft, was nicht ganz unwichtig ist, denn im kommenden halben Jahr sollen gleich zwei größere Aktualisierungen geplant sein. Obgleich zwischenzeitlich Gerüchte aufgetaucht sind, dass sich HTC von Windows Phone verabschieden könnte, teilte der Hersteller auf Nachfrage mit, dass die kommenden Updates auch das 8X erreichen werden. Weniger eindeutig ist die Situation bei den anderen Herstellern. Sowohl Huaweials auch Samsung und Nokia ließen wissen, dass noch keine genauen Angaben zu künftigen Updates gemacht werden können. Weil die Geräte technisch jedoch insgesamt auf einem sehr guten Niveau liegen, gilt es als recht wahrscheinlich, dass große Updates, die in kommenden Monaten erscheinen könnten, noch auf den Geräten installiert werden.

Dementsprechend gibt es an dieser Stelle erstmal keine Hürden auf der Schnäppchenjagd. Und die kann sich lohnen, sind die Preise gerade für die noch im vergangenen Jahr vorgestellten Flaggschiffe der Hersteller auf einem mehr als niedrigen Niveau, und das für durchaus brauchbare Hardware. Dies soll im Folgenden am Nokia Lumia 920 und 820, das HTC 8X, das Huawei W1 und das Samsung ATIV S i8750 aufgezeigt werden.

Fünf Smartphones mit ähnliche Hardware

Praktisch dabei ist, dass Microsoft aufgrund seiner engen technischen Vorgaben die Qual der Wahl deutlich erleichtert, denn in allen fünf Smartphones stecken Dualcore-SoCs aus dem Hause Qualcomm, die auf der aktuellen Krait-Architektur basieren. Und vier der fünf Geräte verfügen sogar über den gleichen SoC.

Sowohl Nokia als auch HTC und Samsung verbauen in ihren Windows Phones den Snapdragon S4 Plus in der Variante MSM8960, bei dem die CPU-Kerne mit einem Takt von 1,5 GHz arbeiten. Außerdem bringt der Prozessor in dieser Version eine Adreno-225-GPU mit und kann überdies auf einen 1 GB großen Arbeitsspeicher zugreifen. Lediglich das Huawei Ascend W1 fällt an dieser Stelle aus der Reihe. Zwar greift der Hersteller auch hier auf einen zweikernigen Snapdragon S4 Plus, allerdings arbeitet dieser unter der als MSM8230 geführte Version mit einem Takt von 1,2 GHz. Auch der Arbeitsspeicher ist mit 512 MB nur halb so groß, dafür kommt mit der Adreno 305 eine etwas leistungsfähigere GPU zum Einsatz.

In den Benchmark-Ergebnissen macht sich dies – wenn auch nicht wesentlich – dennoch bemerkbar, wobei in diesem Vergleich lediglich der noch nicht ganz fertige Antutu-Benchmark für Windows Phone sowie der WP Bench genutzt wurden. Aufgrund der hardwaretechnischen Nähe sollten die beiden Testumgebungen ausreichen, um die Leistungsfähigkeiten im Einzelnen abbilden zu können. Zumal größere Überraschungen ausblieben.

Modell/Benchmark Nokia Lumia 920 Nokia Lumia 820 HTC 8x Huawei Ascend W1 Samung ATIV S i8750
Antutu 0.8.0 (Beta) 10814 Punkte 10989 Punkte 8555 Punkte 10278 Punkte
WP Bench 225,82 Punkte 241,98 Punkte 224,66 Punkte 204,44 Punkte 224,92 Punkte

Wie zu erwarten war, fällt das W1 im Vergleich zu den anderen vier Kandidaten leicht zurück, wobei die Leistungslücke bei ca. 15% liegt. Auffällig war überdies das Nokia Lumia 820, das im WP Bench einen höheren Punktwert als die übrige Konkurrenz erreicht hat. Hierfür könnte das schlechtere Display die Erklärung liefern. Denn während die Grafikeinheiten des Lumia 920, des 8X und des ATIV S auf ihren Displays HD-Auflösungen abliefern müssen (das Ascend W1 besitzt insgesamt eine etwas schwächere Hardware), geht es hier weit gemächlicher zu, und damit dürften die “Onscreen” ausgeführten Grafik-Testteile besser bewertet werden.

2012 bekam die Familie der NAS-Hersteller mit Shuttle und seiner OMNINAS Serie Zuwachs. Das 1983 in Taiwan gegründete Unternehmen war bis dato für seine Mini-PCs bekannt. Das OMNINAS KD20 ist mit einem Straßenpreis von 130 EUR als 2-Bay-Gerät das Einstiegsmodell. Daneben bietet Shuttle noch das etwas besser ausgestattete OMNINAS KD21 an, welches auf dem Deutschen Markt derzeit jedoch nicht zu haben ist.

Die Hardware basiert auf der nicht mehr aktuellen NAS7821, einer NAS System-on-a-Chip Solution (NAS SoCs) des amerikanischen Herstellers PLX. Darauf verrichten zwei Dual Core ARM 11 mit je 750 MHz ihre Arbeit. Mit 256 MB DDR2 Speicher ist nur die Hälfte der möglichen 512 MB Speicher verbaut. Auch bei der Funktionalität wurde abgespeckt: Eine Verschlüsselung, wie sie vom NAS7821 unterstützt wird, wurde bei dem OMNINAS KD20 nicht umgesetzt. Neben der fehlenden Verschlüsselung fällt auch auf, dass sonst schon seit Jahren in NAS übliche Funktionen wie E-Mail Benachrichtigung im Fehlerfall, FTP Server usw. nicht zum Funktionsumfang des KD20 gehören.

Dafür wurden dem Gerät zu den rückseitigen zwei USB 2.0 Ports an der Front ein USB 3.0 Port und ein Card-Reader spendiert. Kann das OMINIAS KD20 dennoch im Praxistest überzeugen?

Technische Eckdaten Shuttle OMNINAS KD20

CPU Dual Core ARM11
Taktrate 2 x 750 MHz
RAM 256 MB DDR2 (nicht aufrüstbar)
Speicher max. 2 x 2,5” / 3,5” SATA 3Gb/s HDD/SSD
max. 8 TB Bruttokapazität
Anschlüsse 1 x Gigabit Ethernet RJ45
1 x USB 3.0
2 x USB 2.0
1 Cardreader für SD,SDHC,SDXC Flashspeicherkarten
Art der Statusanzeige 5 Status-LEDs
Abmessungen 17 cm (H) x 9 cm (B) x 22,5 cm (T)
Gewicht 2,2 kg
Straßenpreis zum Testzeitpunkt ca. 130 Euro

Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste und so habe ich nach dem Erhalt des aufwändig und sehr liebevoll gestalteten Presse-Kits am Ende nicht nur darauf gewartet, bis das Spiel am Freitag über Steam endlich auch legal in Deutschland zu aktivieren war, sondern habe nach dem eiligst nachgeschobenen Ersttags-Patch zur Sicherheit auch gleich noch einmal neu angefangen. Man will und muss ja irgendwie auch objektiv sein. DirectX 11 im Nachgang? Man gönnt sich ja sonst nichts. Warum dieser Artikel dann aber erst heute erscheint? Ich brauchte einfach etwas Abstand, an der nötigen Spielzeit lag es nicht. Doch der Reihe nach. Anhand der Verpackung und der aktuellen, realen Nachrichtenlage hatte ich eigentlich eine Art Täuschungsgame mit geradezu Orwell’schen Dimensionen erwartet, wenn schon NSA & Co. im Mittelpunkt stehen. Guter Zeitpunkt, clever platziertes Game? NSA-CIA-US-ARMY liest sich zumindest fast schon wie ein Installationskey, aber ist es am Ende dann wirklich der Schlüssel zum Erfolg?Was den Spieler erwartet, wenn er sich die ca. 12 GB an Daten auf die Festplatte gepresst hat, ist aber doch nur wieder mal das Übliche: nicht mehr und nicht weniger als die Rettung der Welt, in Form eines Shooters mit angehängten Taktik-Elementen. Man hat eine einmalige Chance grandios vergeben, auf der erwarteten Spannung irgendwie aufzubauen, leider. Doch stopp, es ist ja nicht generell alles schlecht, mitnichten. Deshalb gibt es auch keine detaillierten Spoiler zur Story als solcher, nur ein paar unvermeidliche Informationen, um meine Einschätzung später auch nachvollziehen zu können. Spaß gemacht hat das Spiel am Ende nämlich schon. Bureau-Leiter: Myron Faulke Bureau-Leiter: Myron Faulke

Beamen wir uns als Agent William Carter zum Einstieg mental zurück in die 1960er, als Rauchen noch cool war statt asozial, und Rock’n’Roll das Maß der Dinge. Die Klamotten gehen ja mittlerweile sogar wieder als tragbar durch, also gönnen wir den drei Protagonisten in der Intro dann doch schnell mal die Fluppe davor und mittendrin, für die spätere Handlung danach. Das Thema der drei investigativen Räucher-Aale : Invasion, Aliens (man sie nennt sie salbungsvoll “Outsiders”) und das potentielle Ende der Welt. Die übliche feindliche Übernahme wie immer, aber das Volk darf nichts erfahren. Klein und unwissend halten, um Panik und Aufruhr zu vermeiden, damit man dem Feind nicht noch in die Hände spielt. Ha, passt doch schon mal ganz gut! Aber kommt da noch mehr? Die Helden, gewissermaßen die letzte Bastion der Menschheit, sind eine Mischung aus NSA, CIA und dem Militär. Und so wird aus einer eigentlich grandiosen Idee am Ende doch nur wieder eine Art Glorifizierung gewisser staatlicher Institutionen mit Feiertagscharakter. Man muss 2K jedoch zu Gute halten, dass das Spiel schon länger entwickelt wurde, als die Tatsachen um die NSA und ihre Informationskleptomanie bekannt wurden. Aber etwas mehr Sensibilität und Clevernis für eine kurze Nachbearbeitung hätte ich dann doch erwartet. Egal, spielen wir eben als Amerikaner den üblichen Patrioten-Shooter.Apropos Shooter. Die XCOM-Gemeinde sollte jetzt ganz tapfer sein. Die Basis des Spiels ist zwar erneut das Ausschlachten des Klassikers UFO: Enemy Unknown von 1994, der vor allem dadurch glänzte, dass man bestrebt sein musste, sorgsam mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen. Seinerzeit mehr Taktiker als Ballermann also. Aber wie schon letztes Jahr bei XCOM: Enemy Unknown von Firaxis kommt es auch hier zur Verknappung der Umsetzung, samt inhaltlicher Ressourcen. Ok, Shooter sind gerade eben mal hipp und so hat man für die geschockte XCOM-Gemeinde wenigstens kleine Medi-Packs in Form von homöopathischen Taktik-Elementen eingestreut. Besser als nichts, immerhin. Lassen wir deshalb einfach mal den ganzen aktuellen Politklimbim weg und widmen uns dem, was so ein Spiel ja eigentlich beabsichtigt: einschalten um abzuschalten. Und das geht dann doch besser als ich dachte. Third-Person-Shooter oder First-Person-Shooter? Auch wenn man dem Protagonisten stets und ständig auf und über die Schulter schaut, spätestens beim Zielen ist man wieder im eigenen, virtuellen Ich. Der Rest ist wohl Auslegungssache…

Sechsmal Mimikry: Unsere sechs Testkandidaten Corsair Voyager Air, Kingston MobileLite Wireless, PQI Air Bank, PQI Air Drive, Sandisk Connect Wireless Flash Drive und Seagate Wireless Plus sehen aus wie externe Festplatten oder zu groß geratene USB-Sticks, können aber deutlich mehr als nur Daten über ein USB-Kabel schicken. Sie bringen außerdem einen WLAN-Hotspot mit, stellen ein eigenes Wi-Fi-Netzwerk zur Verfügung und laufen durch ihren integrierten Akku eine gewisse Zeit lang unabhängig vom Stromnetz. Das Corsair Voyager Air eignet sich darüber hinaus auch als NAS-System und das Kingston MobileLite Wireless kann als Ladestation für mobile Endgeräte dienen. Mit dem Adata DashDrive Air AE400 hatten wir bereits ein ganz ähnlich gestricktes Multitalent im Test.

Wegen ihrer unterschiedlichen Funktionen sitzen die Laufwerke nicht zwischen allen Stühlen, sondern besetzen vielmehr ein neues Feld: Die Testkandidaten wollen Anwender erstens dabei unterstützen, ihre Daten, Videos, Fotos und Musikstücke immer mit sich führen zu können und ihnen zweitens einen möglichst einfachen Zugriff darauf erlauben beziehungsweise ihnen gestatten, sie unkompliziert mit anderen Nutzern zu teilen. Jeder der mobilen Datenspeicher bringt daher neben einem Webinterface auch seine eigene App für Smartphones und Tablets mit sich. Wir haben uns die spannendsten Geräte genau angeschaut und überprüft, wie gut oder schlecht sie sich für die versprochenen Einsatzgebiete eignen.

Dass die Haswell-CPUs recht hitzig zu Werke gehen, ist hinlänglich bekannt. Wo aber liegt die Übertaktungsgrenze, um mit geringem Aufwand und ohne Kenntnisse stabile Ergbenisse zu erzielen, die sogar noch auf Produktivsystemen sicher sind? Und geht das überhaupt?

Nein, also Angsthasen-Overclocking wollte ich es dann doch nicht nennen, das wäre zu reißerisch und auch meilenweit am Anspruch der meisten Leser vorbei. Aber wer unseren sehr ausführlichen Bericht zu Intels aktuellen Haswell CPUs gelesen hat und dabei das Kapitel mit der Übertaktung nicht nur überflogen hat, der weiß mittlerweile auch, dass die Geschichte am Ende nicht ganz so so einfach ist, wie sie früher mal war. (Wer sich ein wenig der Nostalgie hingeben möchte, dem empfehlen wir unsere Fotostrecke 14 legendäre Overclocking-CPUs.) Tutorials zum Übertakten eines Intel Core i7-4770K gibt es beispielsweise mittlerweile wie Sand am Meer, aber man kann auch schnell damit Baden gehen oder es knirscht unerwartet im Getriebe. Die Legendenbildung treibt ja teilweise schon arge Blüten und es ist meist weder kühl, noch wirklich sicher genug, als dass man es guten Gewissens sogar auch mal auf einem Produktivsystem anwenden könnte.Wo ich mit dem heutigen Artikel hin will? Ich will zeigen und beweisen, dass man mit einem Core i7 4770K, einem günstigen, aber sehr stabilen und brauchbar ausgestatteten Mainboard mit Z87-Chipsatz, einem Top-Flow-Kühler samt Wärmeleitpaste der Mittelklasse und schnellem RAM durchaus einen Mehrwert schaffen kann, ohne dass man Angst haben muss, dass die Temperaturen durch die Decke schießen oder die Kiste alle Nasen lang abschmiert. Dieses “Tutorial” ist also mehr als Appell an die Vernunft zu verstehen, denn das Ergbnis ist nachbausicher, stabil und hat auch mit professionellen Anwendungen überzeugen können. Synthetische Benchmarks wird man im Artikel also keine finden, sondern nur Dinge aus dem echten Leben. Gut, dazu gehört natürlich auch mal ein Spielchen, oder zwei, aber der Rest ist stinknormaler Alltag. Tauglich oder nicht – und falls ja, was bringt es, eine CPU mit K im Namen zu kaufen? Ich starte also (und das auch nicht ganz so uneigennützig) einen umfangreicheren Selbstversuch.

Übertaktung mit Standardeinstellungen, ohne manuelle Spannungsanhebung und mit preiswerteren Mittelklasse-Komponenten? Geht! Fachkenntnisse und Insiderwissen? Brauchen wir nicht wirklich! Die richtige Mischung aus Machbarkeit, Einsicht und etwas Bescheidenheit reicht nämlich völlig aus.

Vorab möchte ich mich beim Importeur PC-Cooling dafür bedanken, dass ich innerhalb nur weniger Tage bereits über ein Testmuster verfügen konnte, obwohl diese Paste gerade schwer lieferbar und zum Zeitpunkt der Nachfrage auch in keinem der großen Shops vorrätig war. Da selbst Marktgrößen wie Alternate keine 10 Packungen bestellen, muss man da schon etwas Glück haben. Doch kommen wir schnell zur Paste, denn das Leserinteresse war ja in dieser Hinsicht sehr eindeutig.

Innovation Cooling bietet mit der IC Diamond 24 eine silikonfreie Paste an, die fast ausschließlich aus Diamantstaub besteht (Partikel < 40 nm) und somit faktisch auch die Reinstform der Graphitpasten darstellt, die ich im 1. Teil des Wärmeleitpasten-Tutorials ja bereits ausführlich beschrieben habe. Dass so eine Paste ein ziemlich zäher Geselle ist, muss ich sicher nicht extra erwähnen, deshalb gibt es auch noch ein paar Tipps zur Verarbeitung.

IC Diamond 24
Wärmeleitfähigkeit keine Herstellerangabe
ca. 4,5 W/(m*K) bei verschiedenen Messungen in Tests
CPU Water Cooling, High Pressure 31,2 ΔT (22 °C ambient)
CPU Air Cooling, High Pressure 35,0 ΔT (22 °C ambient)
CPU Air Cooling, Low Pressure 36,9 ΔT (22 °C ambient)
GPU Cooling 64,0 ΔT (22 °C ambient)
Elektrisch leitend Nein
Viskosität 8 (1-10, weniger ist besser zu handhaben)
Anwendungssicherheit 3 (1-10, höher ist besser zu handhaben)
Anwendungshinweise                           Diese Paste kann einfacher verarbeitet werden, wenn man sie zuvor vorsichtig auf 40-50°C erhitzt (z.B. Heizung, dichter Beutel im Warmwasserbad)
Preis (Geizhals-Link) ab ca. 20 EUR (4.8 Gramm)

Verarbeitungshinweise

Zäh wie Leder wäre wohl noch ein milder Kommentar, deshalb muss ich doch noch ein paar Sätze dazu schreiben. Es empfiehlt sich auf alle Fälle, die Paste gründlich vorzuwärmen und wiederum die übliche linsengroße Portion auf die CPU zu drücken.

Danach setzt man den Kühler auf und zieht ihn etwas, aber nicht vollständig fest. Er sollte jedoch genügend Halt besitzen, um nicht zu verrutschen. Im eingebauten Zustand sollte der PC also auf dem Rücken liegen. Nun heizt man die CPU vorsichtig auf ca. 45-50°C Tcase auf, trennt den PC vom Netz und nimmt den Kühler noch einmal kurz ab. Das Bild, das sich einem bietet, könnte ungefähr so aussehen:Die Paste ist nun absolut weich und kann auch leicht korrigiert werden. Es empfiehlt sich, wie hier am Rand die überflüssigen Reste abzuwischen, damit die Paste beim richtigen Verschrauben nicht (noch weiter) herausgepresst wird. Man schraubt nun den Kühler endgültig fest, nachdem man sich beeilt und vermieden hat, dass die Paste wieder komplett zäh wird. Noch einmal aufheizen, ausschalten und die Sitz des Kühlers noch einmal überprüfen bzw. die Schrauben nachziehen. Fertig! Ich habe noch Methoden mit insgesamt 9 kleineren Klecksen und dem Verpinseln der heißen Paste gegen getestet, aber das bringt am Ende außer mehr Aufwand auch keine besseren Resultate. Wer einen Kühler mit Intels Push-Pins oder AMDs Klemmverschluss hat, der wird schnell merken: diese Paste ist leider nichts für mich. Beide Kühler üben nicht genügend Druck aus, um die optimale Verteilung zu garantieren.

Was bringt die Paste aber nun für diejenigen, die einen gut verschraubbaren Kühler, eine heiße CPU und satte 20 Euro übrig haben? Aufschluss bringen die nächsten Seiten!

Aktuell ist das Ganze schon eine recht paradoxe Situation, denn Asus bietet diesen kleinen Perfomance-Knubbel gleichzeitig sowohl als GeForce GTX 670 als auch als GeForce GTX 760 an. Doch die Unterschiede sind größer, als es der kleine Zahlendreher vielleicht vermuten ließe. Besitzt die GeForce GTX 670 noch 1.344 Shader- und 112 Textureinheiten, muss es die nominell schwächere GeForce GTX 760 mit ihren 1.152 Shader- und 96 Textureinheiten über einen höheren Basistakt richten. Klingt nach Downsizing, und am Ende es ist es auch ein solches. Wer mehr dazu lesen möchte, dem sei auch unser weiterführender Launchartikel zur GeForce GTX 760 empfohlen.Doch zurück zum Thema. Mit der DirectCU Mini bietet Asus nämlich ein gewaltiges Alleinstellungsmerkmal unter den leistungsmäßig vergleichbaren Karten: Man kann sie nämlich in fast jede noch so kleine Dose stopfen und es passt doch immer irgendwie. Genau das habe ich dann am Ende auch gemacht,und ich war nicht unzufrieden mit dem Ergebnis – auch wenn die Ohren ordentlich was abbekamen. Doch immer schön der Reihe nach. Zunächst noch einmal die Ausgangslage in tabellarischer Form:

  GeForce
GTX 660
GeForce
GTX 660 Ti
GeForce
GTX 760
ASUS GTX
760 DC Mini
GeForce
GTX 670
GeForce
GTX 770
Shader 960 1344 1152 1152 1344 1536
ROPs 24 24 32 32 32 32
Chip GK106 GK104 GK104 GK104 GK104 GK104
Speicherausbau 2048 MB 2048 MB 2048 MB 2048 MB 2048 MB 2048 MB
Speicherbandbreite 192 bit 192 bit 256 bit 256 bit 256 bit 256 bit
Basis-Takt GPU 980 MHz+ 915 MHz+ 980 MHz+ 1006 MHz+ 915 MHz+ 1046 MHz+
Speichertakt 1502 MHz 1502 MHz 1502 MHz 1502 MHz 1502 MHz 1753 MHz

Nach so viel Einführung, Daten und Zahlen komme ich nun zur Karte selbst…

500 Euro ruft HTC für seine aktuelle „Nummer 2“ auf, im Internet gibt es das Butterfly zum Testzeitpunkt ab gut 460 Euro – ein stolzer Preis für ein Smartphone, das es hausintern nicht an die Spitze schafft. Dennoch hat das HTC Butterfly so einiges zu bieten, was sich auch in der Spitzenklasse gut macht: ein FullHD-Display mit 5 Zoll Diagonale und der aus dem One bekannten Super-LCD-3-Technologie, einen Snapdragon S4 Pro mit vier Kernen und 1,5 GHz Arbeitstakt und zwei GB Arbeitsspeicher. Ende 2012 hätte das Butterfly damit sicher noch zur absoluten Spitzenklasse gezählt. Doch die Smartphone-Welt ist schnelllebig, das HTC Butterfly damit aber sicher nicht veraltet. Vielmehr soll es eine etwas preiswertere Alternative zu aktuellen Highend-Smartphones darstellen, dabei aber mit einem sehr großen Display punkten. Wir finden die Idee auf Anhieb gut. Ob das Gerät diese Vorschusslorbeeren verdient, klärt der Test.

Privacy Policy Settings

Google Analytics Wir sammeln anonymisierte Daten darüber, welche Beiträge und News gelesen werden. Wir ermitteln dabei auch die Zeit - ebenfalls anonymisiert - wie lange ein Beitrag gelesen wurde. Dadurch können wir einfacher Themen anbieten, die Sie interessieren.
This website stores some user agent data. These data are used to provide a more personalized experience and to track your whereabouts around our website in compliance with the European General Data Protection Regulation. If you decide to opt-out of any future tracking, a cookie will be set up in your browser to remember this choice for one year. I Agree, Deny
528 Verbiete Google Analytics, mich zu verfolgen