Monat: Juli 2013

Mit dem Ascend P6 will Huawei nicht mehr nur den Innovationen der Konkurrenten hinterherlaufen sondern zeigen, welche Kompetenzen man sich mittlerweile selbst erarbeitet hat und präsentiert das weltweit schmalste Smartphone – bei dessen Gestaltung man sich jedoch erheblich von Apples iPhone inspirieren ließ.

Ausstattung: Smartphone der gehobenen Mittelklasse

Bei den inneren Werten setzt man jedoch auf Eigenständigkeit. Das Smartphone besitzt ein 4,7″ großes Display mit einer HD-Auflösung, hinter dem der hauseigene K3V2-SoC der Cortex-A9-Klasse mit vier CPU-Kernen verbaut wird. Der Datenspeicher besitzt eine Größe von 8 GB und kann per microSD-Karte um 32 GB erweitert werden. Für Fotoaufnahmen steht an der Rückseite ein Kamerasensor mit einer Auflösung von 8 Megapixeln bereit, der zudem Videos in Ful-HD-Qualität aufnehmen. Auf dem Papier beeindruckend ist die Frontkamera: Hier wird eine Auflösung von 5 Megapixeln versprochen, und es können Videos in HD-Qualität gedreht werden. Solche Sensoren finden sich z.T. noch heute in Mittelklasse-Smartphones – als Hauptkamera, wohlgemerkt. Damit bietet man zwar eine reichhaltige Ausstattung, folgt aber – abgesehen von der Bauhöhe – nicht der “höher, schneller, weiter”-Strategie einiger Konkurrenten und zeigt selbst dem schnellen Übertragungsstandard LTE, einem der Werbe-Argumente, die kalte Schulter.

Ausstattungstabelle
Modell Huawei Ascend P6
Betriebssystem Android 4.2
Display 4,7″/ IPS-Display/ 1280 x 720 Pixel
CPU Hi-Silicon K3V2/ 4 x 1,5 GHz
GPU Hi-Silicon, 16 Kerne
Arbeitsspeicher 2048 MB
Interner Speicher 8 GB
Externer Speicher – / bis zu 32 GB per microSD-Karte
WLAN b/g/n
Bluetooth 3.0
Funknetze GSM 850/900/1800/1900 UMTS 850/900/1700/1900/2100
Datennetze GPRS/EDGE/HSDPA/HSUPA/HSPA+
Kamera (1) 8-MP-Kamera, Full-HD-Videoaufzeichnung
(2) 5-MP-Kamera, HD-Videoaufzeichnung
Akku
2000 mAh
Abmessungen 132,6 x 65,5 x 6,18 mm
Gewicht 120 g
Straßenpreis 380 €

OCZ gehört zweifelsohne zu den bekanntesten Namen unter den SSD-Herstellern, doch der Weg dorthin war zeitweise ein steiniger und merkwürdiger. Früher eigentlich eher für seine Speicherkits bekannt, stieg OCZ ins SSD-Geschäft ein, indem man Samsung-Laufwerke unter eigenem Label verkaufte. Heute kann man SSDs mit eigenem Controller und speziell angepasster Firmware anbieten. Und auch wenn es ab und an mal holprig zuging, ging es doch stetig voran, und heute ist OCZ eine komplett andere Firma als zu dem Zeitpunkt, als man in den Storage-Markt eintrat.

Die Vertex-Familie veranschaulicht diese Entwicklung sehr gut, denn bei jeder neue Generation steckte eine neue Technologie unter der Haube. Die Ur-Vertex basierte zum Beispiel auf dem ursprünglichen Barefoot-Controller von Indilinx und dessen Cognac-Firmware. Damals war der Barefoot der Vorzeigecontroller in der Branche, und jede Firma, die ernsthaft im SSD-Markt mitspielen wollte, hatte mindestens ein Modell mit diesem Chip im Portfolio. Erst einer kleinen Start-Up-Firma namens SandForce gelang es, Indilinx vom Thron zu stoßen. OCZ war dann auch eine der ersten Firmen, die mit der Vertex 2 auf dieses neue Pferd setzte, und als SandForce Anfang 2011 seine zweite Controllergeneration vorstellte, fand sich der neue Chip im ebenso neuen Flaggschiff Vertex 3.

Wer weiß wie die Geschichte weiter verlaufen wäre, hätte LSI nicht im Jahr 2011 SandForce und OCZ Indilinx gekauft. Indilinx hatte sich jedenfalls schwer getan, den Nachfolger seines erfolgreichen Barfeoot-Chips auf den Markt zu bringen, während SandForce zu dem Zeitpunkt, als man von LSI geschluckt wurde, bereits mit den Controllern der 2000-Serie im Markt war.

Da OCZ bereits eine Partnerschaft mit Marvell pflegte, war es naheliegend, bei der Vertex 4 auf einen Chip aus diesem Hause zu setzen. Denn selbst wenn der Controller, der in der Vertex 4 steckte, den Indilinx-Schriftzug trug, handelte es sich doch nicht wirklich um einen echten OCZ-Chip. Nur die Firmware hatte man selbst entwickelt. Als die Enthusiasten davon Wind bekamen, sorgten diese irreführende Vermarktung für kollektives Stirnrunzeln und Kopfschütteln und wurde als unehrlicher Schachzug eines strauchelnden Herstellers gesehen. An der Performance gab es hingegen wenig auszusetzen.

Firmen, die SandForce-Controller verbauen, sind (mit wenigen Ausnahmen wie Intel) dazu gezwungen, auch die Firmware praktisch unverändert zu übernehmen. Bei Marvell ist es hingegen so, dass man eine komplett fertige Firmware angeblich nicht mal für alles Geld der Welt bekommt. Insofern stellen Marvells Controller eine Projektionsfläche für das Können des eigenen Entwicklerteams dar, von dem es letztendlich abhängt, wie gut oder schlecht, schnell oder langsam das fertige Laufwerk am Ende läuft – denn wie gesagt, man bekommt nur eine rudimentäre Firmware. Zudem können unterschiedliche Implementierungen auch bestimmte Fähigkeiten bieten. Und das stimmte bei der Vertex 4 auf jeden Fall, denn sie bot beispielsweise einen Modus, der einen Teil des NAND-Speichers als SLC-Flash ansprach. Das sorgte für höhere Performance, die allerdings in eine zeitweise niedrigere Leistung ausschlug, wenn das Laufwerk einen bestimmten Füllstand erreichte.

OCZ Vertex 450 128 GB 256 GB 512 GB
Controller OCZ Indilinx Barefoot 3, IDX500M10-BC
NAND 20 nm Micron MLC, 64 Gb
Schnittstelle SATA Revision 3.1
Garantie 3 Jahre
Seq. Read/Write MB/s 525/290 MB/s 540/525 MB/s 540/530 MB/s
Random Read/Write IOPS 75.000/70.000 IOPS 85.000/90.000 IOPS 85.000/90.000 IOPS
Die-Anzahl 16 32 64
UVP in US-Dollar $130 $235 $500

Nun könnte man ja einfach einen schlichten Gehäusetest hinzimmern, der nüchtern alle Fakten aufzählt und am Ende mit seinem Fazit das Testobjekt zurück in seinen Karton schickt. Doch das PC-Q30 weckt viel zu viel Interesse, als dass man dann nicht doch versucht wäre, aus so einem Case mit etwas mehr Aufwand etwas richtig Gebrauchsfähiges zu bauen. Was bietet sich mehr an, als das heimische Wohnzimmer zu beglücken oder einen markanten PC für einen besonderen Aufstellort zu bauen?Das PC-Q30 ist aufgrund des mini-ITX-Formates natürlich kein ausgemachter Schluckspecht, der Technik gleich kiloweise fressen kann. Aber es passt durchaus so Einiges rein. Und so entstand auch der Plan, zunächst als Basis die derzeit leistungsstärkste APU von AMD zu verbauen, für eine gute und leise Kühlung zu sorgen und trotzdem am Ende auch die Optik nicht zu vernachlässigen. Für einen potentiellen Nachbau gibt es zudem auch die Details der getesteten Komponenten und deren Einbauanleitung gleich mit auf den Weg, denn man muss das Vorhaben durchaus zielgerichtet planen. Es ist also mehr als nur ein reiner Gehäusetest, denn diese ausführlich beschriebene Zusammenstellung wurde ausführlich auf Kompatibilität und Funktion getestet.

Sicher, es ist nichts für eine LAN-Party, aber da man (in einem bescheidenen Rahmen) auch separate Grafikkarten verbauen kann, habe ich diesen Part gleich mit erledigt, selbst wenn diese am Ende alle wieder rausflogen. Es ging ja vor allem darum, die Grenzen auszuloten (die weiter gesteckt sind, als man auf den ersten Blick vermuten könnte) und nicht um die Erschaffung eines Gaming-Überflieger-Systems mit erhöhtem Bling-Bling-Faktor. Die APU reicht nämlich durchaus für das eine oder andere Spielchen völlig aus und wer sich zudem mit Linux bewaffnet und eine Steam-Box bauen möchte, der muss auch nicht lange im Regen stehen bleiben.

Einführung

Schon wieder Thermalright? Ja, schon wieder Thermalright. Und bevor wir einen Rüffel für einseitige Berichterstattung seitens der Leserschaft einstecken müssen: Es bot sich in diesem Fall ganz einfach an, den AXP-200 direkt zum gerade erst erschienenen Test des kleineren AXP-100 nachzureichen, zumal heute, am 26.07.2013, die Pressesperre offiziell endet.Großer und kleiner Bruder.Großer und kleiner Bruder.

Im Gegensatz zum kleinen Zwillingsbruder bietet der AXP-200 deutlich mehr Kühlfläche, die allerdings mit einer dementsprechend ausladender dimensionierten Länge, Breite und Höhe des Kühlkörpers einhergeht, wenngleich es sich auch bei diesem Exemplar immer noch um einen vergleichsweise sehr flachen Top-Blower-Kühler handelt. In vielen ITX-Systemen oder HTPCs sollte er also immer noch einen sinnvollen Einsatzort finden, wenn nicht gar die beste Wahl sein, denn immerhin ist zu erwarten, dass die guten Leistungen des AXP-100 deutlich überboten werden. Ob der Kühler den hohen Erwartungen gerecht werden kann, wird er im Praxis-Test unter Beweis stellen müssen.

Verpackung und Lieferumfang

Wir bekamen unser Exemplar des Thermalright AXP-200 bereits vor einigen Wochen zugeschickt. Obwohl der Kühler zu diesem Zeitpunkt bereits fertig und in Produktion war, gab es noch keine eigene Verpackung, so dass es an dieser Stelle nichts zu zeigen gibt. Das sehr schlichte Design der Kartons der High-End-Kühler aus dem Hause Thermalright ist aber ohnehin einheitlich und dürfte somit grundsätzlich klar sein. Exemplarisch zeigen wir an dieser Stelle noch einmal die Verpackungsgestaltung des kleineren AXP-100.

Der Lieferumfang ist bis auf wenige Änderungen an Einzelkomponenten identisch zu dem des kleinen Bruders: Bei dem für alle aktuellen Sockel einsetzbaren Montagematerial zur Verschraubung des Kühlers mittels einer Backplate ändert sich das Design des Halterahmens, auf den der Kühlkörper später aufgeschraubt wird. Außerdem ist die Platte, mit der der AXP-200 auf dem CPU-Sockel beklemmt wird, etwas länger als bei anderen Thermalright-Modellen. Ansonsten findet sich auch beim AXP-200 eine kleine Tube „Thermalright Chill Factor III“ Wärmeleitpaste und eine gegenüber dem AXP-100 entsprechend größere Version des „Ehanced Fan Mount“, wodurch auch 140-mm-Lüfter auf dem Kühlkörper montiert werden können (120-mm-Modelle passen auch ohne zusätzlichen Halterahmen).

Mit dem Thermalright TR-14013 liegt allerdings bereits ein passender 140-mm-low-profile-Lüfter bei, der ohne Rückgriff auf den Halterahmen direkt auf dem Kühlkörper verschraubt werden kann.

SSD 840 EVO: Terabyte-SSD von Samsung

Eines nehmen wir gleich vorweg: die neuen 840 EVO-Laufwerke kosten laut Preisliste das gleiche wie der Vorgänger 840. Die neuen Kapazitäten von 750 GB und 1 TB sind dementsprechend deutlich teurer. Samsung verfolgt eine konsequente Strategie: eines der besten Solid State Drives noch besser machen und so die Abwärtsspirale bei den Laufwerkspreisen durchbrechen. Das funktioniert nur mit einem soliden und attraktiven Produkt. Geht die Rechnung auf?


Samsungs SSD-Historie

Wir erinnern uns: die 470-Serie war die erste massentaugliche SSD von Samsung, die es ab Ende 2010 gab. Das Laufwerk war ordentlich, aber nicht unbedingt der Topseller, denn Samsung war eher im OEM-Markt aktiv. Zuvor war Intel der Platzhirsch, denn die Modelle X25-M und X25-E dominierten relativ eindeutig. Damals gab es auch Funktionen wie TRIM noch nicht; diese kam erst mit der X25-M G2 und Windows 7. Der Durchbruch für Samsung kam dann 2011 in Barcelona mit der 830-Serie und 6 Gb/s SATA-Schnittstelle. Ohne Kompression erreichte Samsung damit im Alltag hohe Performance, die gut reproduzierbar war. Geringe Ausfallraten machten das Laufwerk schnell beliebt.

Erst Ende 2012 folge dann die 840-Serie, diesmal unterteilt in eine Standard- und eine Pro-Variante. Erstmals setzte Samsung hier TLC NAND-Flash ein, der drei Bits pro Flash-Speicherzelle ablegt – und es hagelte Skepsis, da vor allem Power-User nicht so recht an die Haltbarkeit der Technologie glauben wollten. Ein Dreivierteljahr später zeigt sich: falscher Alarm.

TLC Flash (“3-Bit MLC”)

Die 840 mit ihrem 3-Bit MLC-Speicher, so Samsungs aktuelle Ausdrucksweise, hat sich bewährt; hunderttausende Laufwerke wurden allein in Deutschland bereits verkauft. Dahingegen haben sich meist andere Anbieter nicht mit Ruhm bekleckert und durch Defektserien dafür gesorgt, dass sich die Skepsis hartnäckig hält.

Aus Erfahrung sei gesagt: die SSD-Defekte in unserem Testlabor sind so häufig wie bei Festplatten; einzelne, madige Serien ausgenommen. Es lohnt hier  ein Gespräch mit den Datenrettern wie KUERT, CBL Data Recovery oder Kroll Ontrack. So erzählte uns Stefan Schnettler von Kroll Ontrack, dass die überwiegende Menge der zur Datenrettung eingeschickten SSDs nicht an Flash-Defekten litten. Statt dessen gibt der Controller oder die Firmware deutlich häufiger den Geist auf. Merke: es ist weniger wichtig, welche Flash-Technologie  zum Einsatz kommt, sondern was der Hersteller daraus macht und wie er das Produkt spezifiziert und auslegt.

SSD-Marktumfeld

Der Wettbewerb im Hersteller-Umfeld ist indes stark: Angelbird Crest, Corsair Neutron/GTX, Crucial M500, Intel SSD 525 oder 335, Kingston HyperX, OCZ Vertex 450 oder Vector, Plextor M5 Pro, SanDisk Extreme II und Ultra Plus, Seagate 600 oder Toshiba-Modelle (den aktuellsten Test finden Sie hier) – alle wollen ein Stuck vom Wachsenden SSD-Markt. Wir bitten um Verzeihung, wenn wir nicht alle nennen können. Doch halt! Hersteller im eigentlichen Sinne sollten sich nur wenige schimpfen. Crucial (als Micron-Unternehmen), Intel, Samsung, SanDisk und Toshiba. Alle anderen müssen Komponenten zukaufen, sind Qualitäts- und Preisschwankungen unterworfen. Und wir prophezeien: in wenigen Jahren bleiben ein paar wenige davon übrig und das dürften überwiegend die genannten Hersteller sein, die alle Komponenten unter ihrer Kontrolle haben. Man spricht von vertikaler Integration, wenn Flash, Controller, DRAM-Cache und Firmware im Haus und in enger Abstimmung entstehen. Dann – so sagen diese Unternehmen – kommt das beste Produkt dabei heraus. Das muss nicht immer so sein, aber erfahrungsgemäß kommt das hin. Wir bereits gesagt: es hängt immer von der Philosophie eines Unternehmens und am Ende vom fertigen Produkt ab.

Marktgröße bis ca. 2017: ca. 300 Millionen SSDs pro JahrMarktgröße bis ca. 2017: ca. 300 Millionen SSDs pro Jahr

SSD-Controller

An diese Stelle gehört auch noch die Erwähnung, dass sämtliche SSDs auf dem Markt lediglich auf einer Handvoll Controller basieren. Samsung entwickelt eigene Logik auf ARM-Basis (MDX, MEX), sonst dominieren heute Indilinx (gehört OCZ), Marvell, LAMD (Link A Media) und SandForce (gehört LSI). Sie unterscheiden sich in Taktrate und Kernzahl, Anzahl an Speicherkanälen (typischerweise 8 oder 10) sowie Features. Fast alle verschlüsseln in Hardware, weil das als Teil des so genannten Wear Levelings leicht implementiert werden kann. SandForce ist der größte Verfechter von Echtzeitkompression. Das kostet natürlich Rechenleistung, kann je nach Anwendung jedoch Vorteile bringen. Wieder zählt, was der Hersteller aus der zur Verfügung stehenden Technologie macht.

SSDs: Das ist wirklich wichtig

Worauf sollte man also achten?

  1. Zuverlässigkeit und Garantie: Das sollte der wichtigste Faktor sein. Sie speichern Ihr System und Ihre Daten darauf. Ausfälle kosten Zeit und Geld; vor allem aber auch Nerven. Von Laufwerken mit weniger als 3 Jahren Garantie und Kleinstmarken würden wir die Finger lassen.
  2. Performance: Nicht durch MB/s verleiten lassen. Random I/Os (IOps ) für 4 KB Blockgrößen definieren, ob sich eine SSD schnell “anfühlt”.
  3. Kapazität: Mehr ist natürlich schön, aber 250 GB oder mehr reichen für das Betriebssystem, zahlreiche Anwendungen und Ihre wichtigsten Daten gut aus. Große Datenmengen gehören schon aus Kostengründen auf Festplatten.
  4. Systemumgebung: Für welche Systeme machen SSDs Sinn? Fast alle Rechner und Notebooks für 2,5″-Laufwerke und SATA-Schnittstelle mit 3 Gb/s oder mehr unterstützen SSDs. 4 GB RAM sollten Sie haben und wenn der Rechner älter als ca. vier Jahre empfehlen wir erst einen Neukauf.
  5. Benutzerverhalten: Sollte man Windows-Funktionen wie Indizierung oder Ruhezustand abschalten? In aller Regel nein. Windows 7 und Windows 8 schalten z.B. die Laufwerks-Defragmentierung bei Neuinstallationen ohnehin ab. Ansonsten vertragen moderne und ordentliche SSDs meist viel. Nur wer sein Laufwerk täglich mehrfach mit der Gesamtkapazität beschreibt, sollte anders planen. Aber ganz im Ernst: das macht kaum jemand.
  6. Backup! Jedes Laufwerk kann kaputtgehen. Auch SSD-Inhalte sollten regelmäßig gesichert werden

Differenzierung: 840 EVO mit Technik und Software

Der Fairness halber sei gesagt: der Unterschied zwischen einer schnellen und einer ganz schnellen SSD ist heute praktisch nicht spürbar, allerdings wohl messbar. Damit spielt es aus Performance-Sicht immer weniger eine Rolle, welche (Serial ATA-)SSD man sich zulegt. In der Praxis geht es allerdings darum, hohe Performance dauerhaft und reproduzierbar zu ermöglichen und dem Anwender den Umstieg sowie die Verwaltung seines Laufwerks möglichst einfach zu gestalten. Samsung will sich durch modernste Technik gepaart mit Einfachheit bei Installation und Management vom Wettbewerb absetzen.

Erst wurden die Handys immer kleiner, dann haben die Smartphones die Herrschaft übernommen. Und die werden jetzt immer größer. Schritt diese Entwicklung in den vergangenen Jahren aber noch eher gemütlich voran, treibt das Jahr 2013 mittlerweile fast schon groteske Stilblüten. Gerade erst hatten wir das 6,1 Zoll große Huawei Ascend Mate unter die Lupe genommen und festgestellt: Die Größe schadet nicht. Und jetzt kommt Samsung mit dem Galaxy Mega 6.3 daher, das schon dem Namen nach keine Mini sein will. Satte 6,3 Zoll misst das Display in der Diagonale – derzeit Weltrekord. Fragt sich nur wie lange.

Mit diesem Riesendisplay darf das Samsung Galaxy Mega jedenfalls getrost als Phablet bezeichnen werden. Denn hier ist die Symbiose aus Smartphone und Tablet auf den ersten Blick sichtbar. Samsung ruft für sein Mega-Phone immerhin 600 Euro auf und zielt damit eindeutig in den Highend-Bereich. Glücklicherweise liegen die Straßenpreise bei Samsung meist weit unter der UVP. So auch beim Galaxy Mega 6.3, das es stellenweise schon für 450 Euro zu kaufen gibt. Im Vergleich zum Huawei Ascend Mate ist das aber alles andere als ein Schnäppchen. Ob 0,2 Zoll mehr den Aufpreis rechtfertigen oder ob das Mate ein harter Widersacher ist, klären wir im Verlauf des Tests.

Technische Daten

Technische Daten und Ausstattung
Hersteller Samsung
Modell Galaxy Mega 6.3 GT-I9205
CPU-Modell / Kerne Qualcomm Snapdragon 400 8930AB / 2
CPU-Takt 1700 MHz
Arbeitsspeicher 1536 MB
Grafikeinheit / Kerne Qualcomm Adreno 305
Displaygröße/Auflösung/Technologie 16 cm / 6,3 Zoll, 1280 x 720 / LCD
Touchscreen, Typ Kapazitiv, Multi-Touch
Betriebssystem Android 4.2.2 (Jelly Bean)
Speicher intern 8 GB
Speicher zusätzlich microSD, bis zu 64 GB
Kamera Front: 1,9 MP; Rear: 8 MP
USB, HDMI, Docking, Sonstige ja/nein/nein/NFC
Bluetooth/Version 4.0
WLAN 802.11 b/g/n
UMTS ja (HSPA+, LTE)
Telefonfunktion ja
GPS ja
Abmessungen (H x B x T) 8 x 167.6 x 88 mm
Gewicht 200 g
Batterietyp/Kapazität Li-Ion / 3200 mAh
Lieferumfang Netzteil, USB-Kabel, Headset, 4 GB microSD-Karte, Kurzanleitung
UVP laut Hersteller 599 Euro
Straßenpreis zum Testzeitpunkt 450 Euro

Unser Vergleichstest aktueller SSDs geht mit sechs neuen Laufwerken in ein neue Benchmark-Runde. Insgesamt lassen wir in unseren SSD-Charts nun 29 aktuelle Flashlaufwerke gegeneinander antreten. Unter den Neuzugängen setzt mit der Intel 525 Series nur eine einzige SSD auf den ehemals allgegenwärtigen SandForce-Controller SF-2281. Dagegen sind die übrigen fünf mit Controllern von Indilinx, JMicron und Marvell ausgestattet.

Neues gibt es auch bei den Formfaktoren zu vermelden: Mit ihrem mSATA-Formfaktor haben die Intel 525 Series, die Plextor PX-128M5M und die Transcend MSA740 einen speziellen Vorteil auf ihrer Seite: Sie sind nur etwa ein Achtel so groß wie eine 2,5-Zoll-SSD und eignen sich damit ideal für den Einbau in Ultrabooks und Tablets.

Die Neuzugänge im einzelnen:

  • Crucial M500 CT960M500SSD1 (2,5 Zoll, Marvell 88SS9187, 960 GB)
  • Intel 525 Series SSDMCEAC180B3 (mSATA, SandForce SF-2281, 180 GB)
  • OCZ Vector VTR1-25SAT3-256G (2,5 Zoll, Indilinx Barefoot 3, 256 GB)
  • Plextor M5M PX-128M5M (mSATA, Marvell 88SS9187, 128 GB)
  • Sandisk Ultra Plus SDSSDHP-256G-G25 (2,5 Zoll, Marvell 88SS9175, 256 GB)
  • Transcend MSA740 TS128GSMA740 (mSATA, JMicron JMF667H, 128 GB)

Zugegeben, es sieht auf den ersten Blick schon etwas eigenartig aus, wenn jemand mit dem Finger – oder sogar mehreren zugleich – auf einem Monitor rumpatscht. Doch Microsoft hat sein aktuelles Betriebssystem Windows 8 für alle Plattformen auf Touch-Bedienung getrimmt, also müssen wir uns das auch mal anschauen. Für dieses Roundup haben wir ein kleines, aber feines Testfeld zusammenbekommen. Aufgrund der bisher geringen Anzahl an verfügbaren Geräten haben wir den Herstellern keine Vorgaben hinsichtlich Größe und Auflösung gemacht. Und dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – haben wir ein äußerst homogenes Testfeld. Die drei Touch-Monitore besitzen allesamt eine Bildschirmdiagonale von 23 Zoll und stellen die FullHD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixel dar. Mit von der Partie sind diesmal Acer, Dell und Viewsonic. Die Straßenpreise der drei Touch-Monitore liegen zum Testzeitpunkt zwischen 450 und 600 Euro. Die preisliche Untergrenze markiert der Acer T232HLbmidz, im Mittelfeld positioniert sich der Viewsonic TD2340, und aktuell am teuersten ist der Dell S2340T.

Natürlich nehmen wir die Touch-Monitore ebenso detailliert unter die Lupe wie alle „normalen“ Bildschirme. Aber dem Touch-Feature widmen wir uns diesmal eben zusätzlich.

Wie immer finden sich ausführliche Einzeltests zu unseren Kandidaten bei den Monitor-Spezialisten von PRAD:

Mit einem Smartphone wird telefoniert, gemailt und gesurft. Auch Fotos und Videos nimmt es auf. Doch viele alte Smartphones werden einfach ausrangiert, die neueren Generationen können vieles besser, zudem sponsern die Mobilfunkanbieter die begehrte Hardware, sodass die Hemmschwelle bei einer Neuanschaffung nicht sehr hoch ist. Und was passiert mit den alten Smartphones? Viele verschwinden in der Schublade oder dienen bestenfalls als Backup, falls das neue mal defekt ist. Verkauft werden viele alte Smartphones nicht, die Preise, die sich erzielen lassen, sind vielen Besitzern einfach zu niedrig. Folgerichtig „vergammeln“ viele alte Smartphones – und natürlich auch Tablets – in der Schublade, auf dem Speicher oder sonstwo. Oder der Nachwuchs darf sich an den ehemals teuren Stücken vergehen.

AVM bietet den Besitzern alter Smartphones und Tablets jetzt eine neue Möglichkeit der Reanimation. Mit der brandneuen Fritz App Cam, die zum Testzeitpunkt nur als Labor-Version und bis dato nur für Android vorliegt, sollen die Geräte zu vollwertigen Webcams mutieren. Immer vorausgesetzt, sie haben auch eine Kamera, was aber bei nahezu jedem Smartphone und zumindest einem Großteil der Tablets der Fall sein dürfte. Eine Version für Apple iOS ist laut Hersteller bereits angedacht. Einen Erscheinungstermin konnte uns AVM aber noch nicht nennen.


Wie bei fast allen Produkten aus dem Hause AVM ist eine entsprechende Infrastruktur Grundvoraussetzung für deren Nutzung. Im Falle der Fritz App Cam muss neben dem Endgerät mit Android ab Version 2.2, Codename Froyo, zwingend eine Fritzbox vorhanden sein. Die Firmware-Version ist ab dem Stand 5.50 für die Webcam-App geeignet. Die Fritz App Cam zählt ebenso wie die bereits getestete schaltbare Steckdose Fritz DECT 200 zum Smart-Home-Konzept von AVM.

Die erste Revision der Gigabyte GTX 780 OC Windforce hatte ich ja kurz nach dem Launch der GeForce GTX 780 bereits ausführlicher getestet, so dass ich recht neugierig war, was sich hinter der Neuauflage der Karte wirklich verbirgt. Da es sich um kein Vorserienmodell, sondern um eine echte Retail-Karte handelt, wird sich auch der Kunde nunmehr über die neue Revision freuen dürfen, denn diese Karten sind schon in Produktion.Noch sieht man keinen Unterschied...Noch sieht man keinen Unterschied…Auf den ersten Blick nichts auffällig Neues, doch schon der zweite Blick macht deutlich, dass es sich bei der Platine um eine reine Eigenentwicklung mit einem 8-Phasen-Design und zwei 8-poligen PCI-E-Stromsteckern handelt. Natürlich wird der aufmerksame Betrachter auch äußerlich noch mehr optische Unterschiede feststellen können, aber ich war so frei, gleich beide Karten noch einmal auseinander zu nehmen, um auch die Unterschiede im Detail herauszufinden...aber spätestens bei den zwei PCI-E Stromanschlüssen wird man stutzig..aber spätestens bei den zwei PCI-E Stromanschlüssen wird man stutzigSichtbar für jeden und ohne große Kenntnisse der Materie sofort zu erkennen, ist die Änderung am Labelaufdruck, der die Karte eindeutig als Revision 2.0 ausweist. Hier haben wir es schriftlich: Revision 2.0Hier haben wir es schriftlich: Revision 2.0

Zugegeben, die Änderungen am Kühler selbst kannte ich schon, denn wir hatten ja bereits vor einiger Zeit im Rahmen der Computex in Taiwan darüber berichtet, dass Gigabyte das Feedback der Nutzer und Reviewer durchaus ernst nimmt und zudem auch im direkten Kontakt bemüht ist, die eigenen Produkte weiter zu verbessern. Was ich damals bereits als Prototypen in Augenschein nehmen konnte, ist nunmehr serienreif und in Produktion.

Tom's Hardware im Gespräch mit den Entwicklern von GigabyteTom’s Hardware im Gespräch mit den Entwicklern von Gigabyte

Was aber ist genau neu und wie definiert sich der Unterschied zum Vorgängermodell?

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